DE252C - Apparat zum Pasteurisiren - Google Patents

Apparat zum Pasteurisiren

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DE252C
DE252C DE000000000252DA DE252DA DE252C DE 252 C DE252 C DE 252C DE 000000000252D A DE000000000252D A DE 000000000252DA DE 252D A DE252D A DE 252DA DE 252 C DE252 C DE 252C
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Ch Ross
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Description

Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
lasse 6.
CHARLES ROSS m TEUFELSBRÜCKE bei ALTONA.
Apparat zum Pasteurisiren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1877 ab.
Der Zweck dieses Apparates ist, den bei dem bisherigen Verfahren des Pasteurisirens vorkommenden starken Flaschenbruch zu vermeiden." Der Flaschenbruch entsteht bei dem bisher gebräuchlichen Verfahren dadurch, dafs die in den Flaschen oder Gefäfsen befindliche Flüssigkeit sich beim Erhitzen ausdehnt und dadurch die Gefäfse sprengt. Dies ist dadurch zu vermeiden, dafs die Erhitzung in einem geschlossenen Kessel unter starkem äufseren Gegendruck gegen die Gefäfse vorgenommen wird, wodurch das Zerspringen derselben fast ganz aufgehoben wird. Die Construction des Apparates ist auf dem beiliegenden Blatt Zeichnungen dargestellt, Fig. 1 ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Endansicht, Fig. 3 eine Vorderansicht und Fig. 4 ein Durchschnitt desselben. Es ist A ein aus starkem Eisenblech hergestellter Kessel, welcher mit einem Dom B versehen ist. Am hinteren Ende ist der Kessel mit einer gufseisernen Thür α verschlossen, während das Vorderende mit einer gebräuchlichen Kessel-Endplatte von Schmiedeisen vernietet ist. In den inneren Raum des Kessels werden durch die Thür a, schmiedeiserne, mit den zu pasteurisirenden Flaschen gefüllte Körbe hineingebracht, von denen in der Durchschnitt-Zeichnung, Fig. 4, drei Stück gezeichnet sind. Fig. 5 zeigt die Anordnung dieser Körbe und deren Unterbringung im Kessel in einer Endansicht. Diese Körbe ruhen auf zwei im Kessel befestigten Schienen r und s. Nachdem der Kessel mit den entsprechenden Körben besetzt ist, wird die Thür α sicher geschlossen und durch das Rohr b der Kessel mit Wasser bis etwa zur halben Domhöhe, gefüllt; das Ventil c des Füllrohres wird daraufgeschlossen, desgleichen der Hahn d eines Luftrohres e, welches während des Füllens geöffnet wird, um die im Kessel befindliche Luft entweichen zu lassen. Das Wasser im Kessel wird nun durch die kupferne Rohrleitung 000 mittelst durchgeleiteten Dampfes auf die zum Pasteurisiren des betreffenden Stoffes erforderliche Temperatur erhitzt, wodurch gleichzeitig die Spannung im Kessel auf die entsprechende Höhe gebracht wird. Das Sicherheitsventil H dient zur Verhütung von Explosion, und ein Manometer und der Regulirhahn m, welcher von der Hand bewegt werden kann, dienen zur Controle und Regulirung der festgesetzten Kesselspannung, während die Temperatur des Kesselwassers durch ein hinter der Frontplatte des Kessels angebrachtes Thermometer ζ beobachtet werden kann. Die Flüssigkeiten in den Flaschen oder Gefäfsen werden auf diese Weise auf den zum Pasteurisiren erforderlichen Wärmegrad erhitzt, während gleichzeitig der äufsere Gegendruck des Kesselwassers das Zerspringen der Letzteren verhütet. Nach Beendigung des Verfahrens wird die Dampfzuführung abgesperrt und Kühlwasser durch das Rohr g in das obere Rohrsystem i eingeführt und durch das Rohr k entfernt. Nachdem das Wasser im Kessel und die Flaschen oder Gefäfse in demselben genügend abgekühlt sind, wird das Kesselwasser durch das Ablafsrohr w entfernt und die einzelnen Körbe dann durch die Thür a wieder aus dem Kessel herausgenommen.
Patent-Anspruch: Das Verfahren des Pasteurisirens in einem geschlossenen Raum, unter entsprechendem äufseren Gegendruck vorzunehmen, zu dem Zwecke und in der Weise, wie vorstehend beschrieben und in anliegender Zeichnung dargestellt ist.
DE000000000252DA 1877-08-06 1877-08-06 Apparat zum Pasteurisiren Expired - Lifetime DE252C (de)

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  • 1877

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