DE320533C - Kontinuierlich arbeitender Apparat zum Pasteurisieren von kohlensaeurehaltigen Fluessigkeiten - Google Patents

Kontinuierlich arbeitender Apparat zum Pasteurisieren von kohlensaeurehaltigen Fluessigkeiten

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Publication number
DE320533C
DE320533C DE1913320533D DE320533DD DE320533C DE 320533 C DE320533 C DE 320533C DE 1913320533 D DE1913320533 D DE 1913320533D DE 320533D D DE320533D D DE 320533DD DE 320533 C DE320533 C DE 320533C
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liquid
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carbonated liquids
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Expired
Application number
DE1913320533D
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Abel Fernand Gasquet
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12HPASTEURISATION, STERILISATION, PRESERVATION, PURIFICATION, CLARIFICATION OR AGEING OF ALCOHOLIC BEVERAGES; METHODS FOR ALTERING THE ALCOHOL CONTENT OF FERMENTED SOLUTIONS OR ALCOHOLIC BEVERAGES
    • C12H1/00Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages
    • C12H1/12Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation
    • C12H1/16Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation by physical means, e.g. irradiation
    • C12H1/18Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages without precipitation by physical means, e.g. irradiation by heating

Description

  • Kontinuierlich arbeitender Apparat zum Pasteurisieren von kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten. Die vorliegende Erfindung betrifft einen aus einem Vorwärmer, einem Erhitzer und einem Kühler bestehenden kontinuierlich arbeitenden Apparat zum Pasteurisieren von kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, beim Pasteurisieren von kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten das in der Wärme aus der Flüssigkeit austretende Gas zu sammeln und der pasteurisierten Flüssigkeit beim Abkühlen wieder zuzuführen. Bei derartigen Vorrichtungen ist es auch üblich, das Vorwärmen der kalten durch die pasteurisierte Flüssigkeit zu bewirken.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung bestP,ht nun darin, daß an denjenigen Stellen des Apparates, an welchen unter dem Einfiuß der Wärme Gas aus der Flüssigkeit entweicht und in eine besondere Gasleitung eintritt, Schwimmerventile angeordnet sind, welche das Eintreten von Flüssigkeit in die Gasleitung verhindern.
  • Schwimmerventile sind bei Pasteurisierapparaten zwar nicht neu, indessen bedeutet ihre Anwendung gemäß vorliegender Erfindung bei einem kontinuierlich- arbeitenden Pasteurisierapparat einen erheblichen Fortschritt. Um eine günstige Raumausnutzung zu erzielen, ist es bei solchen Apparaten wichtig, alle Teile derselben möglichst in einer Horizontalebene anzuordnen. Um ferner einen Umlauf der zu pasteurisierenden Flüssigkeit durch die verschiedenen Teile des Apparates zu sichern, ist es erforderlich, die Flüssigkeit unter Druck zu setzen. Ändert sich nun dieser Druck oder der Widerstand, welcher sich dem Durchgang der Flüssigkeit entgegensetzt, so besteht die Gefahr, daß die Flüssigkeit in die zum Sammeln des Gases bestimmte Leitung eintritt. Hierdurch wird ein Teil der Flüssigkeit der pasteurisierenden Wirkung der Wärme entzogen, so daß man ein unvollkommenes Produkt erhält. Dieser Nachteil, der bei den meisten bisher bekannten Vorrichtungen auftrat, wird infolge der Anordnung der Schwimmerventile mit Sicherheit vermieden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Die Figur zeigt' schematisch einen senkrechten Schnitt durch den gesamten Apparat. Dieser besteht aus einem Erhitzer A, in dem die Flüssigkeit auf die Pasteurisationstemperatur gebracht, aus einem Kühler B, in dem die Flüssigkeit wieder -auf die gewöhnliche Temperatur abgekühlt, und einem VorwärmerC, in dem die dem Apparat zuströmende Flüssigkeit mittels der vom Erhitzer kommenden Flüssigkeit vorgewärmt wird.
  • Die Flüssigkeit strömt unter der Einwirkung einer (nicht dargestellten) Pumpe oder ihres eigenen Gewichts durch die Öffnung cl in den Vorwärmer C. Letzterer ist nach dem Gegenstromprinzip gebaut und kann in beliebiger Weise ausgeführt sein. Die Flüssigkeit strömt durch die Primärleitung des Vorwärmers, tritt bei c2 aus und steigt in einer senkrechten Leitung c auf, die in eine wagerechte Leitung f einmündet. Die letztere führt auf der einen Seite zum Erhitzer A und auf der andern Seite zu einem selbsttätigen Ventil d, d1, d2. Der Durchmesser der Leitung f ist größer als der der Leitung e, so daß sie bei gewöhnlichem Betrieb niemals vollständig mit Flüssigkeit gefüllt ist. Infolgedessen kann - sich die Kohlensäure oberhalb der Flüssigkeit ansammeln und zu dem Ventil d, dl, d2 gelangen. Letzteres ist von bekannter Bauart und besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse Dl, das einen Schwimmer d umschließt, der am oberen Ende einen Ventilkegel d1 trägt. Ist das Ventilgehäuse Dl mit Gas angefüllt, so sinkt der Schwimmer infolge seines Gewichts herunter und zieht den Ventilkegel d1 von-seinem Sitz d2 ab. Das Gas kann darauf in eine Leitung g entweichen, in der ein niedriger Druck herrscht. Gleichzeitig steigt die Flüssigkeit in der Leitung f und in dem Ventilgehäuse Dl, wobei sie den Schwimmer d hebt und damit die Ventilöffnung d2 schließt, so daß die Flüssigkeit nicht in die Kohlensäureleitung g eindringen kann. Sobald sich von neuem Gas abscheidet, fällt der Flüssigkeitsspiegel in der Leitung f und in D l wieder, der Schwimmer sinkt und öffnet das Ventil d2. Dieser Vorgang wiederholt sich stets von neuem.
  • Die zu pasteurisierende Flüssigkeit tritt von oben bei a1 in den Erhitzer A ein, dessen Doppelmantel ein Heißwasserstrom von unten nach oben (Pfeile x) durchströmt. Sie verläßt ihn unten bei a2, von wo aus sie durch eine Leitung h zur Sekundärleitung des Vorwä:-mers C strömt. In diese tritt sie bei cg ein und verläßt sie bei c4. Dicht bei der Öffnung c$ ist von der Leitung h eine Leitung 9 abgezweigt, die zu einem zweiten selbsttätigen Ventil d, dl, d2 führt. Die von dem letzteren ausgehende Kohlensäureleitung k vereinigt sich mit der Gasleitung g, die vom ersten Ventil d, dl, d2 kommt. Nach dem Austritt aus dem Vorwärmer C steigt die Flüssigkeit in einem senkrechten Röhre l auf, das an seinem oberen Ende in eine wagerechte Leitung m einmündet. Letztere hat einen größeren Durchmesser als die Leitung _l, so daß sie bei gewöhnlichem Betriebe niemals vollständig mit Flüssigkeit gefüllt ist, Der obere Teil der Leitung in ist durch eine Leitung ö mit den Leitungen g und k verbunden, welche die Kohlensäure aus den Ventilgehäusen Dl und D2 ableiten. Aus der Leitung m tritt die Flüssigkeit bei b 1 in den Kühler B. Dieser besteht aus einem Gefäß mit doppelter Wandung b, durch welche kaltes Wasser oder eine Salzlösung in der Richtung der Pfeile y strömt. Am oberen Teile des Kühlers ist eine Pumpe P angeschlossen, welche die im Apparat oben angesammelte Kohlensäure ansaugt und sie durch eine Leitung p zu einem durchlochten Ring P1 drückt, der unten im Kühler liegt. Von diesem steigt die Kohlensäure in Bläschen durch die Flüssigkeit auf. Der Teil, der nicht in Lösung geht, wird wieder von der Pumpe angesaugt und von neuem in die Flüssigkeit eingepreßt, so lange, bis die gesamte Kohlensäuremenge, die ursprünglich in der Flüssigkeit vorhanden war, wieder darin gelöst ist. Die von neuem mit Kohlensäure gesättigte Flüssigkeit tritt aus dem Kühler bei b2 aus und wird dort auf Flaschen oder Fässer gefüllt.
  • An die Leitung m ist bei ml eine nicht mit dargestellte Kohlensäureflasche angeschlossen, vor deren Ausströmungsöffnung ein Regelungsventil geschaltet ist. Mittels dieser Anordnung kann der Normaldruck in dem Apparat dauernd aufrechterhalten werden. Aus der Kohlensäureflasche können etwaige . Gasverluste ersetzt werden, auch kann man mit ihrer Hilfe in die Flüssigkeit noch weite:e Kohlensäure einpressen, so daß die den Apparat verlassende Flüssigkeit einen größeren Kohlensäuregehalt hat als die eintretende. Mit q sind an geeigneten Stellen angeordnete Thermoineter bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aus einem Vorwärmer, einem Erhitzer und einem Kühler bestehender kontinuierlich arbeitender Apparat zum Pasteurisieren von kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten, bei welchem das beim Erwärmen der Flüssigkeit entwickelte Gas mit der- abgekühlten Flüssigkeit wieder vereinigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stellen des Apparates, an welchen unter dem Einfluß der Wärme Gas aus der Flüssigkeit entweicht und in eine besondere Gasleitung eintritt, Schwimmerventile angeordnet sind, welche das Eintreten von Flüssigkeit in die -Gasleitung verhindern.
DE1913320533D 1913-07-15 1913-07-15 Kontinuierlich arbeitender Apparat zum Pasteurisieren von kohlensaeurehaltigen Fluessigkeiten Expired DE320533C (de)

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DE1913320533D Expired DE320533C (de) 1913-07-15 1913-07-15 Kontinuierlich arbeitender Apparat zum Pasteurisieren von kohlensaeurehaltigen Fluessigkeiten

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