DE501274C - Gegenstromauslaugevorrichtung - Google Patents
GegenstromauslaugevorrichtungInfo
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- DE501274C DE501274C DEC38647D DEC0038647D DE501274C DE 501274 C DE501274 C DE 501274C DE C38647 D DEC38647 D DE C38647D DE C0038647 D DEC0038647 D DE C0038647D DE 501274 C DE501274 C DE 501274C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B10/00—Production of sugar juices
- C13B10/08—Extraction of sugar from sugar beet with water
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Description
- Gegenstromauslaugevorrichtung Es sind bereits Diffusionsapparate mit zwei Diffuseuren bekannt, die unten miteinander verbunden sind und durch die das zu erschöpfende Produkt und die Diffusionsflüssigkeit in entgegengesetzten Richtungen sich bewegen.
- Die vorliegende Erfindung betrifft die Regelung des Umlaufs der Diffusionsflüssigkeit durch die ganze Anlage, und zu diesem Zwecke ist der Diffuseur, in den die Diffusionsflüssigkeit eingeführt wird, mit einer Entleerungsöffnung für das Auslaugegut von regelbarer Höhe im oberen Teile versehen, wodurch man die Standhöhe der Flüssigkeit im Diffuseur ändern und einen solchen Druck erhalten kann, daß die Flüssigkeit mit der erforderlichen Geschwindigkeit durch die ganze Anlage fließt. Um diesen Flüssigkeitsumlauf zu fördern, sind die beiden Diffuseure unten durch zwei Leitungen miteinander verbunden, deren eine für den Durchgang des Auslaugegutes bestimmt ist und die andere für den Durchgang des Saftes dient.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt. Es sind Abb. i ein Längsschnitt und Abb. 2 ein Teilschnitt nach A-A von Abb. i.
- Der auf der Zeichnung dargestellteApparat besteht im wesentlichen aus dem Erhitzer für die Schnitzel und aus zwei Diffusionsgefäßen. Der Erhitzer bildet einen geschlossenen Trichter i mit einer an diesen sich anschließenden gelochten Schnecke 2. Diese liegt in einem geneigten, unten offenen, doppelwandigen gelochten Rohr 3. Eine Zentrifugalpumpe 4 bewirkt den Saftumlauf durch die Leitungen 5 und 5a zwischen dem Rohr 3 und dem Wärmeaustauscher 6. Eine Leitung 7 führt den Saft aus dein Trichter i in ein Maßgefäß B.
- Der erste Diffuseur A besteht aus einem aufrecht stehenden konischen Behälter, dessen nach unten sich erweiternder OOuerschnitt das Nachsinken der Schnitzel erleichtert. Im oberen Teil desselben ist seineWandung bei g zum Durchtritt des Saftes gelocht. In der Achse dieses Diffusionsbehälters kann ein ebenfalls gelochter Einsatz ga angebracht werden. Am Boden des Behälters-liegt eine Schnecke mit gelochten Windungen zum Überdrücken der Schnitzel in den zweiten Diffusionsbehälter B. Dieser ist ebenfalls aufrecht stehend, aber mit von unten nach oben sich erweiterndem Querschnitt. In der Nähe des Bodens ist seine Wandung bei i i bzw. auch bei i ja zum Austritt des Saftes nach dem Diffuseur A gelocht. In. den unteren Teil des Behälters ist eine Schnecke mit gelochten Windungen eingesetzt, die zum Umlauf der Schnitzel beiträgt. Eine in den oberenTeil eingesetzte Fördervorrichtung 13, die senkrecht verstellbarist,drängt die, Schnitzel in ein Teleskoprohr 1q., aus dem sie durch ein Rohr 15 in eine Trennvorrichtung für Schnitzel und Wasser übertreten, an die sich die Schnitzelpressen anschließen. Die aus dem Apparat 16 tretende Flüssigkeit und frisches Wasser werden durch ein Rohr 17 in den oberen Teil des zweiten Diffuseurs eingeführt. Das aus den Pressen abfließende Wasser tritt in halber Höhe durch ein gelochtes Rohr 18 ebenfalls in den zweiten Diffuseur ein. Bei 19 ist am unteren Ende des Behälters ein Auslaßschieber angebracht sowie an der Behälterwandung ein feststehendes Thermometer 2o und ein bewegliches 21. Ein Wärmeaustauscher 22 (Abb. 2), der in die Leitung zwischen dem ersten und zweiten Diffuseur eingeschaltet ist, dient zur Erhitzung des in Umlauf befindlichen Saftes unter Kontrolle des Thermometers 23.
- Die Arbeitsweise ist folgende: Die aus der Schnitzelmaschine 24 austretenden Schnitzel fallen unmittelbar in den darunterliegenden Trichter i und in das Rohr 3 des Erhitzers, die bis zu einem bestimmten Niveau a5 mit Saft gefüllt sind.
- Die Zentrifugalpumpe q. saugt den Saft an passender Stelle des Rohres 3 ab, drückt ihn durch den Wärmeaustauscher 6 und aus diesem durch das Rohr 5a an bestimmter Stelle in das geneigte Rohr 3. Die Eintrittsstelle wird so gewählt, daß die für die Diffusion geeignetste Temperatur erzielt wird. Die Schnitzel werden durch die Schnecke 2 in den ersten Diffuseur A gehoben. Beim übertritt der Schnitzel in den ersten Diffusionsbehälter fallen sie auf die in diesem bereits schwimmenden Schnitzel und drücken sie nach unten. Die Zirkulation wird dadurch erleichtert, daß der zylindrische Behälter von oben nach unten sich etwas erweitert. Am Boden des Behälters angelangt, werden die Schnitzel durch die Förderschnecke io erfaßt und in den zweiten DiffuseurB übergedrückt. Das Förderrnittel bildet gleichzeitig einen Verschluß, widersetzt sich dein Druck des Saftes und verhindert eine Bewegungsumkehr, jedoch unter Aufrechterhaltung des Höhenstandsunterschiedes der Schnitzel in jedem der beiden Diffuseuren. Die Schnecke 12 im unteren Teil des zweiten Diffuseurs unterstützt die Zirkulation in diesem. Am oberenEnde des letzteren werden dieSchnitzel durch die Fördervorrichtung 13 erfaßt und in das mittlere, in der Höhe verstellbareRohr 14 gedrückt, aus dem sie in den Apparat 16 entleert und durch eine Pumpe in die Pressen übergeführt werden. Die Abpreßwässer können entweder in den oberen Teil des Behälters gleichzeitig mit dem reinen Wasser oder in verschiedenen Höhen des Diffuseurs B aufgegeben werden. Der Flüssigkeitsstand im zweiten Behälter wird so bemessen, daß der für die Zirkulation des Saftes nötige Druck geliefert wird. Der Teil des Zuckersaftes, welcher durch die Siebfläche i i des Bodens des Diffuseurs B tritt, wird durch den Zwischenerhitzer 22 hindurchgeleitet, um die Temperatur in beiden Diffuseuren auf geeigneter Höhe zu erhalten. Von dein Austrittsrohr dieses Erhitzers ist eine Leitung 26 abgezweigt zumEinspritzen eines antiseptischen Mittels, z. B. von Natriumluft o. dgl., zur Verhinderung jeder Gärung. Der Saft steigt in den ersten Diffuseur bis zur gewünschten Höhe 25 und tritt in den Erhitzer; der austretende Saft geht in den Kippbehälter 8 und tritt zur Aufrechterhaltung der gewünschten Temperatur in geeigneter Höhe in den Behälter 3 über.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gegenstrornauslaugevorrichtung, bestehend aus zwei unten miteinander verbundenen stehenden Auslaugebehältern, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaugebehälter (B), in den die Diffusionsflüssigkeit eingeführt wird, eine Austrittsöffnung für das Auslaugegut von regelbarer Höhe im oberen Teil besitzt.
- 2. Auslaugeapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieAustrittsöffnung die obere Mündung eines Teleskoprohres (14) bildet, das in dem Diffuseur in einer feststehenden Austrittsröhre beweglich angeordnet ist.
- 3. Auslaugeapparat nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine bewegliche, entsprechend der Höhe desTeleskoprohres einstellbare Fördervorrichtung (13), die das ausgelaugte Diffusionsgut gegen die Mündung des Teleskoprohres @(iq.) treibt. ¢.
- Auslaugeapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Diffuseure unten durch zwei Leitungen miteinander in Verbindung stehen, von denen die eine zum Übertritt des Auslaugegutes dient, die andere für den Übertritt des Saftes bestimmt ist.
- 5. Auslaugeapparat nach Anspruch q., gekennzeichnet durch die Anordnung eines Vorwärmers in dem Saftüberleitungsrohr.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR501274X | 1925-09-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE501274C true DE501274C (de) | 1930-06-30 |
Family
ID=8905599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC38647D Expired DE501274C (de) | 1925-09-25 | 1926-08-26 | Gegenstromauslaugevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE501274C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004108B (de) * | 1954-03-06 | 1957-03-07 | Oscar Decker Dr | Verfahren und Vorrichtung zum Bruehen von Zuckerruebenschnitzeln |
-
1926
- 1926-08-26 DE DEC38647D patent/DE501274C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004108B (de) * | 1954-03-06 | 1957-03-07 | Oscar Decker Dr | Verfahren und Vorrichtung zum Bruehen von Zuckerruebenschnitzeln |
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