DE441646C - Kocher fuer Obst, Gemuese u. dgl. - Google Patents

Kocher fuer Obst, Gemuese u. dgl.

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DE441646C
DE441646C DEW65922D DEW0065922D DE441646C DE 441646 C DE441646 C DE 441646C DE W65922 D DEW65922 D DE W65922D DE W0065922 D DEW0065922 D DE W0065922D DE 441646 C DE441646 C DE 441646C
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DE
Germany
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steam
cooker
jackets
vegetables
fruit
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DEW65922D
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Wilhelm Wiegand Appbau Ges M B
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Wilhelm Wiegand Appbau Ges M B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/40Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials
    • A23B2/42Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials while they are progressively transported through the apparatus
    • A23B2/425Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials while they are progressively transported through the apparatus in solid state

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Description

Die Erfindung betrifft einen Kocher für Obst, Gemüse u. dgl. Man kennt bereits Kocher, die aus einem durch Dampf beheizten Rohr, das an einem Ende mit einer Be-Schickungsvorrichtung und einer Dampfableitung, am anderen Ende mit einer Entnahmevorrichtung versehen ist, bestehen. Die Beheizung erfolgt bei den bekannten Anordnungen durch Dampf zuführung entweder
ίο unmittelbar in das Rohr oder in einen das Rohr umgebenden Mantel.
Es ist auch vorgeschlagen worden, zwei voneinander getrennte Dampf mantel anzuordnen. Hierbei waren indes die Dampfzuführungen am äußeren Ende der Mäntel angeordnet, während die Dampfableitung in der Mitte lag.
Gemäß der Erfindung stehen die aus mehreren getrennten, von Heizdampf durchströmten, das Rohr umgebenden Mänteln gebildeten Dampfzuführungsvorrichtungen mit dem Innenraum des Kochers und untereinander in Verbindung, wobei die Dampfzuleitung von außen nur in den der Entleerungsvorrichtung benachbarten Mantel erfolgt. Bei dieser Anordnung findet in den Mänteln eine Dampfströmung statt, so daß das Dämpfgut von bewegtem Dampfe uniflossen ist. Infolge der Anordnung der Dampfzuführung in der Nähe der Entnahnjevorrichtung wird in dem Kocher an der Entleerungsstelle eine besonders heiße Zone gebildet, die zum Garkochen dient, während sich darüber eine kühlere Vorwärm- oder Vordämpfzone bildet.
In die Verbindungsleitung zwischen den Dampfmänteln ist zweckmäßig ein belastetes Ventil eingeschaltet. Hierdurch wird erreicht, daß der Dampf in dem ersten, der Entnahmevorrichtung zunächstliegenden Mantel stets auf derselben Spannung gehalten und der Überschuß selbsttätig in den oder die weiteren Dampfmäntel eingeführt wird. Dadurch werden in dem rohrförmigen Kocher mehrere Zonen verschiedener Temperatur geschaffen, die das Dämpfgut bei seiner
kontinuierlichen Behandlung nacheinander passiert, wobei es allmählich bis zur höchsten Dämpftemperatur angewärmt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführuugsbeispiel eines Dämpfers gemäß der Erfindung in Draufsicht und Grundriß dargestellt.
Der Kocher besteht in bekannter Weise aus einem senkrecht stehenden rohrförmigen Behälter ι mit oberer Beschickungsöffnung 2. Unter dieser befindet sich ein Absaugstutzen 3 für den Dampf. Die Dampf zuführung erfolgt am unteren Teil des Kochers durch den Rohrstutzen 9. Dieser mündet in einen die Wandung des Kochers 1 umgebenden Mantel 5, welcher durch schlitzförmige Öffnungen 7 mit dem Innern des Kochers und durch eine Rohrleitung 10 mit einem zweiten Dampfmantel 6 verbunden ist. Tn die Rohrleitung 10 ist ein belastetes Ventil ix eingeschaltet. Der zweite Dampfmantel 6 steht ebenfalls durch schlitzförmige Öffnungen 8 mit dem Innern des Kochers in Verbindung. Die Dampfeintrittsöffnungen J, 8 und ebenso die Dampfabsaugeöffnungen nach dem Rohrstutzen 3 sind innen jalousieartig schräg überdacht. Diese Überdachung der Schlitze nach der Beschickungsseite hin verhindert eine Verstopfung der Öffnungen durch das Dämpfgut. Am unteren Ende mündet der Kocher in eine Entleerungsvorrichtung 4, die bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel als Transportschnecke 12 ausgebildet ist.
Die Wirkungsweise des Kochers ist folgende:
Nachdem der Kocher durch die Beschikkungsvorrichtung 2 mit Dämpf gut gefüllt ist, wird Heizdampf von gewünschter Spannung bzw. Temperatur durch die Zuleitung 9 eingeführt. Dieser tritt zunächst durch die Schlitze 7 in den unteren Teil des Kochers, durchstreicht diesen von unten nach oben und wird, soweit er auf diesem Wege nicht verbraucht wird, oben durch den " Stutzen 3 abgezogen. Ist nun der im unteren Teil des Apparates befindliche Inhalt weich gedämpft, so wird der Durchgang des Dampfes erschwert. Der Dampf tritt zum Teil selbsttätig durch das Rohr 10" in den etwas höher gelegenen zweiten Dampfmantel 6 über tind von dort durch die Schlitze 8 in den I.nnenraum und kann nun ungehindert den mit noch nicht gargekochter Masse gefüllten oberen Teil des Rohres durchstreichen. Aber auch der Inhalt des unteren Endes kocht weiter, auch wenn der Dampf diesen nicht mehr unmittelbar durchströmen kann, weil nunmehr der vom Dampfmantel 5 umgebene Teil des Rohres als Doppelkessel wirkt und durch indirekte Beheizung weiterkocht.
Durch das in die Verbindungsleitung 10 eingeschaltete belastete Ventil 11 wird der Dampf im unteren Doppelmantel 5 auf einer bestimmten regelbaren Spannung erhalten, so daß nur der überschüssige Dampf in den oberen Doppelmantel 6 übergeführt wird. Durch die am unteren Ende angebrachte Entleerungsvorrichtung 4 wird der gargekochte Inhalt des Kochers nunmehr fortlaufend herausgenommen und von oben gleichzeitig durch die Beschickungsöffnung 2 die gleiche Menge frischen Gutes zugeführt. Es stellt sich hierbei nach kurzem Betriebe und geeigneter Regulierung der Dampfzuführung und des Ventils 11 ein der Art und Menge des zu behandelnden Dämpfgutes angepaßter Dauerzustand ein, so daß der Kocher vollständig kontinuierlich arbeitet.
Die Beschickungsöffnung 2 kann auch mit einem dampfdichten Verschluß versehen werden und die Ableitung des Dampfes durch das Rohr 3 ohne Absaugung erfolgen. Statt zweier Dampfmantel können bei großen Kochern auch drei oder mehr in geeigneten Zwischenräumen angeordnet werden. Der Kocher kann statt senkrecht auch schräg und unter Umständen auch wagerecht angeordnet sein. Statt der Transportschnecke kann auch eine andere Entleerungsvorrichtung, z. B. eine kolbenartig wirkende, benutzt werden, auch genügt unter Umständen ein einfacher Schieberverschluß, nach dessen öffnung das gargedämpfte Gut abfließt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Kocher für Obst, Gemüse u. dgl., bestehend aus einem durch Dampf beheizten Rohr, das am einen Ende mit
. einer Beschickungsvorrichtung und einer Dampfableitung, am anderen Ende mit "einer Entnahmevorrichtung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die aus mehreren - getrennten, von Heizdampf durchströmten, das Rohr umgebenden Mänteln (S) 6) gebildeten Dampfzuführungsanlagen mit dem Innenraum des Kochers und untereinander in Verbindung stehen, wobei die Dampfzuleitung von außen nur in den der Entleerungsvorrichtung be- uo. nachbarten Mantel (5) erfolgt.
2. Kocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitung (10) zwischen den Dampfmänteln (5, 6) ein belastetes Ventil (11) eingeschaltet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEW65922D 1924-04-06 1924-04-06 Kocher fuer Obst, Gemuese u. dgl. Expired DE441646C (de)

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DEW65922D DE441646C (de) 1924-04-06 1924-04-06 Kocher fuer Obst, Gemuese u. dgl.

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DE (1) DE441646C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0669805A4 (de) * 1992-09-11 1996-07-24 Gas Res Inst Schnell-abtausystem für gefrorene nahrungsmitteln.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0669805A4 (de) * 1992-09-11 1996-07-24 Gas Res Inst Schnell-abtausystem für gefrorene nahrungsmitteln.

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