DE22949C - Sicherheitsvorrichtung gegen das Zerbrechen der Scheerbäume beim Sturz des Pferdes - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung gegen das Zerbrechen der Scheerbäume beim Sturz des Pferdes

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DE22949C
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against breaking
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M. FAFORKE und W. GORETZKY in Berlin, Königgrätzerstr. 1071
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C5/00Draught assemblies
    • B62C5/02Shafts, poles, or thills; Mountings thereof, e.g. resilient, adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. October 1882 ab.
Diese Neuerungen bezwecken, beim Stürzen der Pferde ein Zerbrechen der Scheeren zu vermeiden.
Ziemlich nahe am Befestigungspunkt der Scheere sitzt ein Gelenk, welches durch Federn in seiner Lage gehalten wird. Beim Sturz des Pferdes geht die Scheere infolge des Gelenkes mit, ohne auf Druck beansprucht zu werden, und kann sich im Gelenk frei bewegen, sobald sie den Boden berührt und Druck nach oben stattfindet.
Die Scheere besteht aus dem vorderen Theil a und dem hinteren /;, welche beide schräg gegen einander gepafst sind und durch die beiden .Seitenschienen c c' zusammengehalten werden. Die beiden Seitenschienen cc1 werden durch die Schraubenbolzen ddl gegen den Scheerbaum gehalten und sind mit kleinen, in die Scheere halb eingelassenen Unterlagsscheiben versehen, um ein leichteres Drehen der Scheere im Gelenk zu ermöglichen.
Die gegen einander stehenden Enden der Scheere sind mit dünnen Blechkappen e versehen, die die Festigkeit erhöhen und zugleich ein besseres Gleiten der Enden auf einander gestatten sollen.
An der oberen Seite des Scheerbaumes befindet sich eine starke Blattfeder/", welche, wenn die Scheere in der in Fig. 7 angegebenen Lage ist, das Bestreben hat, die Scheere in die normale Lage zurückzuführen.
An der unteren Seite des Scheerbaumes ist entsprechend eine Spiralfeder g über dem Bolzen h angebracht, welche durch die Hülse i geschützt und gespannt wird, sobald der Scheerbaum bei einem Sturz des Pferdes in die in Fig. 6 oder 7 bezeichnete Lage gelangt und der Bolzen h in einem Schlitz k der am hinteren Theil b befestigten Schiene / gleitet. Diese Spiralfeder g zeigt das Bestreben, den Theil a sowohl bei der Lage nach Fig. 6 als auch bei der in Fig. 7, wo angenommen wird, dafs die Scheere den Boden berührt und das Gelenk geöffnet ist, in die normale L"ge der Fig. 1 zurückzubringen.
Wenn das Pferd also stürzt und die Scheere nach unten gezogen wird, Fig. 6, oder durch den Druck auf das Pflaster nach oben gedrückt wird, Fig. 7, so kehrt der Scheerbaum durch die Federn f und g in seine richtige Stellung zurück, sobald der Zug oder Druck aufhört.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    An Scheerbäumen die Anordnnng eines durch einen schrägen Schnitt getrennten Scheerbaumes, der durch die Seitenschienen c cx zusammengehalten wird, so dafs im Scheerbaum ein Gelenk entsteht, der Blattfeder / sowie der Spiralfeder g, die über dem Bolzen h sitzt, in der Hülse i eingeschlossen ist und durch die mit Schlitz k versehene Schiene / gespannt wird, welche beide Federn das Bestreben haben, den Scheerbaum in seine normale Lage zurückzubringen, wenn derselbe die in Fig. 6 und 7 angegebene Lage einnimmt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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