DE14207C - Wagenfeder - Google Patents
WagenfederInfo
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- DE14207C DE14207C DENDAT14207D DE14207DA DE14207C DE 14207 C DE14207 C DE 14207C DE NDAT14207 D DENDAT14207 D DE NDAT14207D DE 14207D A DE14207D A DE 14207DA DE 14207 C DE14207 C DE 14207C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
- B60G11/02—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only
- B60G11/04—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only arranged substantially parallel to the longitudinal axis of the vehicle
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
M. SVENSSON in HELSINGFORS. Wagenfeder.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 26. October 1880 ab.
Die Erfindung bezweckt die Construction von Wagenfedern, welche mit gröfster Sicherheit für
das Fuhrwerk die Eigenschaft vereint, dafs die Feder ebenso wirksam und elastisch bei gröfserer
wie bei geringerer Belastung und innerhalb der für die Tragfähigkeit des Fuhrwerks vorbeschriebenen
Grenzen, bei jeder Belastung nahezu gleiche Durchbiegung und gleich grofse Schwingungsdauer
ergiebt.
Eine lange Feder schwingt langsamer und weicher als eine kurze. Eine gröfsere Belastung
wird demnach für eine kurze Feder erforderlich sein, damit dieselbe in gleicher Weise
wie eine lange Feder schwinge.
Die Aufgabe besteht mithin im wesentlichen darin, eine Feder zu construiren, welche sich
verkürzt, d. h. deren Tragpunkte sich im Verhältnifs, wie die Belastung zunimmt, näher nach
der Mitte zu bewegen.
Diese Aufgabe scheint in den nachbeschriebenen Verbesserungen, zu denen ich auf Grund
langjähriger Versuche und Erfahrungen nach und nach gelangte, gelöst.
Die verbesserte Tragfeder wird aus einer gröfseren oder geringeren Anzahl gleich breiter
Stahlblätter zusammengesetzt, von welchen das oberste Blatt am längsten und dünnsten genommen
wird, während die unterhalb desselben befindlichen an Länge abnehmen, jedoch an Dicke zunehmen, so dafs also das unterste
Blatt am kürzesten und zugleich dicksten ist.
Die Feder ist in der Mitte so gebogen, dafs jede Hälfte eine mehr oder weniger steil aufsteigende
gerade Linie bildet. In der Mitte bleibt die Feder nur in so grofser Ausdehnung horizontal, als es die Dicke der Axe, sowie die
zu beiden Seiten derselben angebrachten Befestigungsklammern erforderlich machen. Die
äufsersten Enden der Feder werden in einer Rundung etwas nach unten gebogen, die geradlinigen
Seitenschenkel der Feder an das horizontale Mittelstück durch zweckmäfsige Curven
angeschlossen.
Der Wagen ruht unmittelbar auf den äufseren Enden der Federn, welche genügend stark gewählt
sind, um des leeren Wagens Gewicht tragen zu können.
Wird die Belastung nun vergröfsert, so biegen sich die schwachen Enden abwärts und legen
sich dicht an die untere Seite des Wagengestells; dieses erhält dadurch andere Stützpunkte
auf der Feder, wie z.B. die Punkte ck, Fig. 2.
Der leere Wagen wiegt daher weich auf der Feder in ihrer ganzen Länge α m, Fig. 1, während
ein gröfseres Gewicht gleichsam auf einer Feder ck, Fig. 2, ruht, welche, kürzer und
weniger biegsam, dem gröfseren Gewicht entspricht, während die Theile der Feder nahe
der Mitte derselben noch beinahe gänzlich unverändert bei einer zu geringen Belastung erscheinen.
Die Feder wird mit der Radaxe durch zwei sehr dicht umschliefsende Bügel d und e, Fig. 1,
verbunden; die mit Gewinde versehenen Enden dieser Bügel gehen durch in die unter der
Axe h befindliche Platte f gebohrte Löcher hindurch und werden daselbst mit Schraubenmuttern
fest angezogen.
Um die Feder an einer Bewegung in der Längenrichtung der Axe zu hindern, wird zwischen
Platte und Axe in besonders ausgearbeitete
halbkugelförmige Vertiefungen die Kugel g eingelassen.
Das Wagengestell ist mit der Axe, in der durch Fig. ι und 3 veranschaulichten Art verbunden,
nämlich mittelst zweier Zugschienen, von denen eine zu jeder Seite der Feder liegt,
'■welche Schienen durch die Bolzen i und η an
die Platte / bezw. den Wagen angeschlossen sind.
Diese Zugschienen bezwecken zumeist, den Wägen mit Rad und Axe verbunden zu erhalten,
auch noch in dem Falle, wo ein Theil der Feder brechen sollte; hierbei würde also'
bei dieser Construction der Wagen nicht sofort unbrauchbar gemacht sein. Setzt sich ferner
der Wagen anfänglich in Bewegung, so haben die Punkte i und n, sowie der Punkt, an welchem
die Zugkraft angebracht wird, das Bestreben, sich in eine und dieselbe gerade Linie
zu bringen, wodurch also die Feder heruntergedrückt wird und der Punkt η etwas nach
aufsen zu gehen sich bestrebt. Der Angriff geschieht also gleichsam elastisch und schützt dadurch
die Zugthiere gegen Stöfse. Ist der Wagen in Bewegung und ein das Rad treffendes
Hindernifs stört plötzlich diese Bewegung, so hebt sich der Punkt i in einem Kreisbogen,
dessen Mittelpunkt in η liegt; durch diese Bewegung verzögert sich die Geschwindigkeit des
Rades und der Stofs wird gemildert auftreten.
Besondere Klammern b und / verhindern eine seitliche Verschiebung der Enden der Feder
auf den unter dem Wagen angebrachten Gleitschienen ο und/, welche mit der Feder gleiche
Breite besitzen, und ein an einer der Federschienen angebrachter Haken verhindert das
Herausziehen der Feder aus der Klammer, wenn der Wagen gehoben wird.
An der Unterseite des Wagengestelles ist ferner eine hinreichend grofse Austiefung q angebracht,
in welche die Bügel d und e eintreten, sobald einmal der Wagen sich so weit
heruntersenken sollte, dafs die Federn eine gerade Linie bilden.
Bei Federn für leichteres Fuhrwerk erscheinen oben genannte Zugschienen entbehrlich, und
läfst sich die Vereinigung, der Feder mit dem Wagen derart bewirken, dafs das Ende der
Feder um einen Bolzen t gelegt, und dafs anstatt der Klammern b und / die zur Gleitschiene
rs benutzte Platte n-förmig gebogen wird, wie die Fig. 4 zeigt, was eine genügend
sichere, seitliche Führung für die Feder schafft.
Bei Eisenbahnfuhrwerk jeglicher Art werden die Zugschienen durch die gebräuchlichen Axenhalter
ersetzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine aus mehreren Stahlplatten derartig zusammengesetzte Wagenfeder, dafs die oberste Platte am längsten und dünnsten, die unterste am kürzesten und dicksten gewählt wird, und bei welcher der Wagen unmittelbar auf der Feder zu ruhen kommt, und welche derartig functionirt, dafs der arbeitende Theil der Feder länger und biegsamer für eine geringe Belastung, dagegen kürzer und steifer für eine gröfsere Belastung wird, wie oben beschrieben worden ist.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14207C true DE14207C (de) |
Family
ID=291311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14207D Active DE14207C (de) | Wagenfeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14207C (de) |
-
0
- DE DENDAT14207D patent/DE14207C/de active Active
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