DE525911C - Halsrahmen fuer Stallvieh - Google Patents

Halsrahmen fuer Stallvieh

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DE525911C
DE525911C DEA58436D DEA0058436D DE525911C DE 525911 C DE525911 C DE 525911C DE A58436 D DEA58436 D DE A58436D DE A0058436 D DEA0058436 D DE A0058436D DE 525911 C DE525911 C DE 525911C
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DE
Germany
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bracket
piston
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cattle
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Expired
Application number
DEA58436D
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English (en)
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HERMANN ALTENBURG
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HERMANN ALTENBURG
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/06Devices for fastening animals, e.g. halters, toggles, neck-bars or chain fastenings
    • A01K1/062Neck-bars, e.g. neck collars

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Halsrahmen für Stallvieh, dessen einer Schenkel um ein unteres Gelenk herausschwenkbar ist und in der Verschlußstellung mittels eines von oben her aus dem festen Bügelteil einschiebbaren Verschlußkolbens gesichert wird. Es ist bekannt geworden, von oben her einen Bolzen in den ausschwenkbaren Bügelteil einzuschieben, um hierdurch den ausschwenkbaren Bügel in der Verschlußstellung festzuhalten. Gemäß der Erfindung soll jedoch der ausschwenkbare Bügel über einen Zapfen geklappt werden, der an dem festen Bügel rohr angebracht ist, derart, daß dieser Zapfen gleichzeitig als Anschlag bei der Senkung des Verschlußbolzens dienen kann. Erst durch diese Kombination ist ein vollständig sicherer Verschluß, der allen Anforderungen gerecht wird, geschaffen.
Hierdurch wird der Nachteil, der bisher immer auftrat, vermieden, nämlich daß sich der \"erschluß deformierte, weil die Kühe sich mit dem Vorderfuß auf den unteren Bogen des Bügels stellten und hierdurch mit ihrem Körpergewicht auf den Bügel einwirkten. Dadurch nun, daß der ausschwenkbare Bügel nach der Erfindung an dem Zapfen am oberen Bügelteil hängt und gleichzeitig an dem seitlichen Ausweichen durch den Kolben gehindert wird, ist die Verbiegungsgefahr praktisch beseitigt.
Dadurch, daß der Stift als Anschlag und untere Begrenzung für den Kolben dient, spart man an anderen Begrenzungen für die Bewegung desselben nach unten. Derartige besondere Begrenzungen sind bei den Einrichtungen nach bekannten Einrichtungen notwendig und machen dadurch die Konstruktion kompliziert. So muß man z. B. bei einer bekannten Einrichtung mittels eines Griffes den Kolben nicht nur heben und senken, sondern auch seitlich drehen, weil am unteren Ende des Führungsschlitzes im Rohr eine seitliche Ausbuchtung vorgesehen ist, in welche sich der Stiel des Griffes einlegt. Beim Lösen sind also zwei Bewegungen nötig, zunächst eine seitliche und dann eine senkrechte, was besonders bei plötzlich notwendig werdender Freigabe der Tiere, z. B. bei Bränden, nachteilig ist, weil in der Eile und Aufregung diese doppelte Notwendigkeit der Bewegungsrichtung vergessen oder nicht beachtet wird, wodurch Klemmungen, Verdrehungen und Verbiegungen der Vorrichtung eintreten können, die unter Umständen die Befreiung des Tieres überhaupt ausschließen. Ferner ist die Anwendung eines an dem Verschlußkolben unmittelbar angebrachten Fingers für die Verschiebung sehr nachteilig, weil der bis in die Krümmung des oberen Bügelteiles hineinragende Kolben bei der bekannten Einrichtung mit einer langen Fläche an dem Rohr anliegt und daher auf dieser langen Strecke sich leicht durch Rost o. dgl. festsetzen kann. Diesen Widerstand dann mit einem kurzen Fingerstück, wie bei der bekannten Einrichtung vorgesehen ist, zu überwinden, ist in
manchen Fällen schwierig. Der Finger kann aber nicht durch irgendein anderes Mittel ersetzt werden, weil er in dem Führungsschlitz sitzen muß, dessen unteres Ende als Anschlag für die Begrenzung der Bewegung dient. Man kann also in diesem Falle nicht einen Hebel wie bei der Erfindung anwenden, durch dessen beliebige Verlängerung eine jede gewünschte Verringerung der Kraft erzielt werden kann, welche auf den - Kolben ausgeübt werden muß, um ihn hochzuheben oder zu senken. Es fällt also bei der Erfindung die Notwendigkeit der doppelten Bewegungsrichtung beim Lösen und damit dde angegebenen Nachteile fort. Dadurch ferner, daß bei der Erfindung als untere Begrenzung für die Bewegung des Kolbens nicht das Ende eines Schlitzes im oberen Rohrkrümmer dient, sondern der Zapfen am oberen Bügelteil, braucht bei der Anordnung der den Kolben bewegenden Stangen und Hebel keine Rücksicht auf die Dimensionen eines derartigen Schlitzes genommen zu werden.
Ähnlich liegt die Sache bei einer bekannten Einrichtung, wo ebenfalls ein Schlitz im oberen Rohrkrümmer zur Führung und Begrenzung der Bewegung eines Stiftes oder Fingers dient, der entgegen der Wirkung einer Feder den Kolben in den ausschwenkbaren Bügelteil hineinsenkt. Durch diese Federanordnung werden die Schwierigkeiten der Lösung des Verschlusses im Falle, daß der Kolben festrostet, noch erhöht, da man beim Heben des Kolbens außer dem durch das Festrosten verursachten Widerstand noch denjenigen der Feder überwinden muß.
Dazu kommt noch der Nachteil, daß man bei beiden bekannten Einrichtungen den Kolben nach oben hin sehr lang machen muß, damit er in der Verschlußstellung bis an den Führungsschlitz reicht, wo der Finger in den Kolben eingesetzt ist. Der Kolben ragt daher in der Verschlußstellung so weit in den oberen Bügel hinein, daß dieser Teil das Drei- bis Vierfache des in dem Schenkelbügel sitzenden Teiles ausmacht.
Bei der Erfindung genügt im Gegensatz •dazu ungefähr gleiche Lange für die beiden Teile in dem festen und dem beweglichen So Bügelrohr.
Andererseits ist ein Halsrahmen bekannt geworden, bei welchem der ausschwenkbare Schenkel mit einer Öffnung über einen Zapfen des oberen Bügelteils geklappt werden kann. Diese bekannte Einrichtung hat jedoch folgende Nachteile:
Zunächst handelt es sich hier um einen
umfangreichen Beschlag mit vielgestaltigen Teilen, die verhältnismäßig massiv sind und stark auftragen, so daß sich hierdurch eine umständliche und kostspielige Konstruktion .ergibt, während im Gegensatz dazu bei der Erfindung die Verschlußteile versteckt im Rohr liegen, bestehend aus einem einfachen Stift, der in dem Rohransatz sitzt, und dem verschiebbaren Kolben mit Griff.
Bei der bekannten Einrichtung hat ferner die Achse des Verschlußbügels einen Ansatz, gegen welchen eine Blattfeder anliegt. Es ist eine ganz natürliche Erscheinung, daß die Anwendung von Federn bei solchen Konstruktionen in Ställen, wo immer Feuchtigkeit herrscht, sich als unpraktisch erweist, weil der ganze Mechanismus festrosten kann. Unter Umständen wird daher die Öffnung des Verschlusses erschwert oder ganz unmöglich sein, was in Fällen dringender Gefahr, z. B. bei Bränden, größtes Unheil zur Folge haben kann. Andererseits besteht auch die Möglichkeit, daß die verrostete Feder ihre Spannkraft verliert, so daß sie den Vorsprung nicht mehr festhält und die öffnung des Beschlages unabsichtlich durch Bewegungen des Tieres erfolgen kann, indem durch allmählichen Druck oder plötzliche Bewe-' gungen der Bügel zum Öffnen gebracht wird. Jedenfalls ist also diese bekannte Federanordnung eine Quelle von Nachteilen und Gefahren. Bei der Erfindung ist dagegen eine Feder vollständig vermieden, so daß damit auch deren Nachteile entfallen.
Damit ferner bei der bekannten Einrichtung der Verschlußbügel über das Ende des Verschlußbalkens geklappt werden kann, muß etwas Luft zwischen der Vorderseite des genannten Balkens und der Innenkante des Querstücks des Verschlußbügels vorhanden sein. Dies hat naturgemäß zur Folge, daß die ganze Vorrichtung wacklig ist. Die ganze Vorrichtung wird also klappern. Die wechselnden Stöße, welche sich aus diesem geschilderten leeren Zwischenraum ergeben, werden allmählich lockernd auf den Beschlag und die sonstigen Teile einwirken können, so daß man von der Vorrichtung keine lange Lebensdauer erwarten kann. Auch dieser Nachteil ist bei der Erfindung vermieden, weil man naturgemäß den Kolben genau passend in die Rohre einlassen kann, so daß der ganze Rahmen fest gefügt bleibt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Abb. ι zeigt den ganzen Bügel in Ansicht. Abb. 2 ist ein Schnitt durch die Verschlußstelle. Abb. 3 ist eine Ansicht der Verschlußstelle. Abb. 4 ist ein Schnitt nach A-B der Abb. 2. Abb. 5 zeigt die Einrichtung nach Abb. 2 in der Öffnungsstellung.
Abb. 6 zeigt schaubildlich die Anwendung der Vorrichtung.
Der Bügel α hat die Form einer länglichen
Ellipse mit parallelen Schenkeln b und c, von denen der letztere um das Gelenk e herausschwenkbar ist nach Lösen des Verschlusses bei d. Der Bügel α ist mittels Ketten / und g am Boden bzw. am oberen Querbalken h aufgehängt. Nach Aufklappen des Schenkels c, d wird die Kuh mit ihrem Hals in den Bügel α eingeführt und der Schenkel c, d zugeklappt. Die Yerschlußvorrichtung besteht gemäß Abb. 2 und 3 darin, daß auf das oberhalb des Schenkels c abgeschnittene Bügelrohr α eine Muffe i aufgeschweißt ist, welche unterhalb der Unterkante des Rohrkrümmers a in einen halbrunden Lappen k ausläuft, der einen Zapfen / trägt, welcher in ein Loch I1 des Schenkelrohres c paßt. Auf den Schenkel c ist ein halbrundes Rohrstück m aufgesetzt, welches sich mit dem Stück k zu einem Vollkreis ergänzt. Auf dem Rohrkrümmer α ist ein Griff η bei 0 gelagert, an welchem eine Stange p angreift, die in einem runden Kolben r endet, der genau in die Rohre α bzw. c einpaßt.
Dae Anwendung ist folgende:
Bei hochgezogenem Griff η tritt der Kolben r aus dem Schenkelrohr c heraus, so daß man das Schenkelrohr c zur Seite klappen kann und den Bügel über den Hals der Kuh bringen kann. Durch Wiederheranklappen des Schenkels c tritt der Zapfen / in das Loch I1 ein und die beiden Rohrmündungen des Bügels α und des Rohres c überdecken sich, so daß nunmehr durch Niederdrücken des Griffes η der Kolben r bis zur Auflage auf den Zapfen / niedergedrückt werden kann, wodurch er im Ende des Rohres c sitzt und dieses festhält. Die Muffenteile k und m schließen genau aufeinander. Ferner sind die Schweißstellen s am oberen und unteren Rande der Muffen / und m abgeschrägt bzw. abgerundet, so daß keine vorspringenden Stellen entstehen. Der untere Rand des Lappens k ist zweckmäßig abgerundet.
Der Zapfen / kann natürlich auch statt angenietet angeschweißt sein.
Statt der Kettenaufhängung kann natürlich auch irgendeine beliebige andere Aufhängung benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Halsrahmen für Stallvieh, dessen einer Schenkel um ein unteres Gelenk herausschwenkbar ist und in der Verschlußstellung mittels eines von oben her aus dem festen Bügelteil einschiebbaren Verschlußkolbens gesichert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der ausschwenkbare Schenkel (c) mit einer Öffnung (I1) über einen Zapfen (T) am oberen Bügelteil (a) Cc greift, der gleichzeitig als Auflage des Verschlußkolbens (r) dient.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEA58436D 1929-07-16 1929-07-16 Halsrahmen fuer Stallvieh Expired DE525911C (de)

Priority Applications (1)

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DEA58436D DE525911C (de) 1929-07-16 1929-07-16 Halsrahmen fuer Stallvieh

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DEA58436D DE525911C (de) 1929-07-16 1929-07-16 Halsrahmen fuer Stallvieh

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DE525911C true DE525911C (de) 1931-05-30

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ID=6941626

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