DE226908C - - Google Patents
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- DE226908C DE226908C DENDAT226908D DE226908DA DE226908C DE 226908 C DE226908 C DE 226908C DE NDAT226908 D DENDAT226908 D DE NDAT226908D DE 226908D A DE226908D A DE 226908DA DE 226908 C DE226908 C DE 226908C
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- round iron
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- severed
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D23/00—Machines or devices for shearing or cutting profiled stock
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 226908 KLASSE 49 b. GRUPPE
in MÜNCHEN.
Rundeisenschere. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1908 ab.
Beim Schneiden ■ von Rundeisen erzielt man bekanntlich den schönsten Schnitt mit
solchen Scheren, deren beide Messer das zu trennende Rundeisen möglichst vollständig umfassen.
In diesem Fall kann eben das Material nach keiner Seite ausweichen und sind somit Deformierungen an der Schnittstelle ausgeschlossen.
Scheren, bei denen die Messer in dieser Weise ausgebildet sind, besitzen jedoch den
Nachteil, daß das abgetrennte Stück Rundeisen in dem niedergehenden Messer liegen
bleibt und deshalb nach jedem Schnitt erst von Hand aus entfernt oder durchgestoßen
werden muß. Erfolgt das Abschneiden des Rundeisens in bestimmten Längen, so kommt
noch überdies ein einstellbarer Anschlag in Betracht, mit dessen Hilfe die Länge des abzutrennenden
Stückes jeweils bestimmt wird.
Dieser Anschlag steht aber besonders bei kurz abgetrennten Stücken der Entfernung der abgetrennten
Rundeisenstücke wiederum im Wege, weshalb er nach jedem Schnitt abgehoben oder ganz entfernt werden muß.
Vorliegende Erfindung hat nun eine Rundeisenschere zum Gegenstand, bei welcher trotz
der das Rundeisen vollkommen umfassenden Messer ein selbsttätiges Herausfallen der abgetrennten
Rundeisenstücke erfolgt, so daß besondere Manipulationen zu diesem Zweck vollkommen entbehrlich werden. Erreicht
wird dies durch die besondere Ausbildung des das bewegliche Messer tragenden Schlittens;
dabei wird der die Länge der abzutrennenden Stücke bestimmende Anschlag in bekannter
Weise durch den auf- und niedergehenden Messerschlitten derart zwangläufig gesteuert,
daß sich beim Tiefgehen des Messerschlittens der Anschlag entfernt und beim Hochgehen
von selbst wieder einstellt. .
In der Zeichnung ist die. neue Rundeisenschere in Fig. ι in Seiten- und in Fig. 2 in
Stirnansicht dargestellt; Fig. 3 und 4 zeigen die besondere Ausbildung des beweglichen
Messers α nebst Messerschlitten b in Ansicht
und Schnitt nach A-B der Fig. 3.
Die besondere Ausbildung des Messerschlittens b besteht darin, daß sich dessen Durchtrittsöffnung
für das Rundeisen nach der Seite und zugleich nach unten gehend öffnet (Fig. 3).
Auf diese Weise liegt das Rundeisen r in der Öffnung des Messerschlittens b nur zur Hälfte
auf, was hinreichend ist, um das Rundeisen vor und während des Schnittes in seiner
horizontalen Lage zu sichern und dadurch vor Deformationen zu schützen. Sowie aber die
Trennung vollzogen ist, wird das abgetrennte Stück Rundeisen mit seinem vorderen Ende
teils durch die Erschütterung, teils aber auch zufolge der in diesem Fall ungenügenden
Unterstützung in diese seitliche Ausnehmung c gelangen und frei nach unten durchfallen.
Um diesem seitlichen Ausschwenken des abgetrennten Rundeisens weniger Hindernis entgegenzusetzen,
was nämlich bei besonders starken Messern der Fall wäre, sieht vorliegende Erfindung noch eine weitere Ausbildung
vor, die darin besteht, daß sich diese Bohrung
des beweglichen Messers α nach dem seitlichen
Ausschnitt c des Schlittens b bei h leicht konisch erweitert (Fig. 3 und 4). Auf diese Weise
wird selbst bei noch so kurz abgetrennten Stücken das Eigengewicht des abgetrennten
Rundeisens vollkommen ausreichen, um das selbsttätige Herausfallen zu bewirken.
Unterstützt wird diese Wirkung noch dadurch, daß der zur Längenbestimmung dienende
Anschlag nach erfolgtem Schnitt selbsttätig zurückgeht und so das abgetrennte Stück
Rundeisen freigibt.
Dieses selbsttätige Zurückgehen wird bei dem dargestellten Beispiel dadurch erreicht,
daß der als Doppelhebel d ausgebildete, die Stellschrauben g tragende Anschlag schwingbar
am Messerschlitten b angeordnet ist und mit seinem freien oberen Ende in eine Schrägnut f
des Scherenkörpers eingreift. Die Art und Weise, wie das freie Ende des Doppelhebels d
' in dem Schrägschlitz f geführt wird, kann beliebig
sein; es soll die Darstellung in Fig. 2 lediglich ein Beispiel zeigen.
Die Wirkungsweise der ganzen Einrichtung ist nun folgende:
Der Schlitten b mit dem beweglichen Messer α steht so, daß sich die Löcher der beiden
Messer decken; in diesem Fall befindet sich auch der Anschlaghebel d in der zur Begrenzung
der Länge des abzutrennenden Rundeisens erforderlichen Stellung (Fig. 2). Ist das Rundeisen
r so weit eingeschoben, daß es gegen den Anschlag d, g stößt (wie dargestellt), dann
kann der Schnitt erfolgen. Beim Tiefgehen des Schlittens b wird das abzutrennende Stück
Rundeisen sowie der Anschlagdoppelhebel d gleichfalls nach unten mitgenommen. Sowie
der Schlitten b in seine tiefste Stellung gelangt ist, ist die Abtrennung erfolgt; zugleich wurde
aber der Anschlaghebel d dadurch, daß dessen oberes Ende durch die Schrägschlitzführung
nach links gedreht wurde, von dem Rundeisen weggedreht, worauf dann das abgetrennte
Stück Rundeisen ohne weiteres durch die nach der Seite und unten gehende Ausnehmung
c herunterfallen kann.
Claims (2)
1. Rundeisenschere, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Querschnitt des
Rundeisens angepaßte Durchtrittsöffnung des Messerschlittens (b) mit einer bogenförmigen,
seitlich an der Durchtrittsöffnung ansetzenden und unten geführten Ausnehmung (c) versehen ist, durch welche das
abgetrennte Rundeisenstück selbsttätig herausfällt.
2. Rundeisenschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Durchtrittsöffnung irri beweglichen Messer einseitig nach der Ausnehmung (c) des
Messerschlittens zu konisch erweitert, zum Zweck, das Herausfallen des abgetrennten
Rundeisens zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226908C true DE226908C (de) |
Family
ID=487415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT226908D Active DE226908C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226908C (de) |
-
0
- DE DENDAT226908D patent/DE226908C/de active Active
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