DE225490C - - Google Patents

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DE225490C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/16Positive railway stops
    • B61K7/18Buffer stops

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 225490 KLASSE 20g. GRUPPE
FRANZ RAWIE in ÖSNABRÜCK-SCHINKEL
Gleitender Prellbock. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen gleitenden Prellbock, bei dem die zur Verschiebung gelangenden Gleitstücke unterhalb der Schienen angeordnet sind.
Gemäß der Erfindung ruhen die zur Verschiebung gelangenden Gleitstücke auf einer besonderen Unterlage, die sich über die ganze Länge der Verschiebungsbahn erstreckt. Dadurch wird erreicht, daß die gleitenden Prellbockfußteile nicht durch atmosphärische oder sonstige Einwirkungen (Zusammenfrieren der Bettungsmassen o. dgl.) an der Ausführung von
Verschiebungsbewegungen behindert werden.
Um schädliche Stoß Wirkungen beim Auftreffen ' eines Wagens, auf den Prellbock zu verhüten, empfiehlt es sich, die einzelnen Teile des Prellbockfußes, von dessen Reibungsfläche und Belastung der Widerstand des Bockes gegen Verschiebung abhängt, derart
ao miteinander zu kuppeln, daß beim Vorschieben des Unterlagsblockes die mit diesem gekuppelten Schwellen nacheinander eingerückt und mitgenommen werden.
Diese Anordnung führt unter Umständen zu einer übermäßig großen Ausdehnung der Reibungsfläche des Prellbockfußes. Um dies zu verhüten, kann, es empfehlenswert sein, die beweglichen. Teile des Prellbockfußes mit die Reibung vermindernden Einrichtungen
(Rollen o. dgl.) auszurüsten.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. ι einen Schnitt durch den Prellbock nach der Linie 2-2 der Fig. 2 in der Bereitschaftsstellung,
Fig. 2 ist ein Grundriß des Prellbockfußes in einer Zwischenstellung während des Auffahrens der Fahrzeuge.
Fig. 3 ist ein Schnitt, der den Prellbockfuß nach beendigtem Auffahren der Fahrzeuge zeigt.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie 1-1 in Fig. i.
Der Prellbock 1 besitzt einen mehrteiligen Fuß 2, 3, 4, 5, 6. Der Fußteil 2 dient als Unterlagsblock für den auf diesem befestigten Prellbock; die Teile 3, 4, 5, 6 sind gegen den Unterlagsblock 2 verschiebbar und mit diesem durch Gelenkbänder 7, Ketten o. dgl. verbunden. Die Gelenke 7 können nicht vollkommen gestreckt werden, so daß beim Zu- rückschieben des Prellbocks ein Zusammenschieben der Fußteile 3, 4, 5, 6 möglich ist.
Der mehrteilige Prellbockfuß dient den Schienen 8 als Auflager, so daß er die Rolle von Schwellen vertritt, wobei die Anordnung der verschiedenen gegeneinander verschiebbaren Fußabschnitte zugleich die Wirkung hat, daß bei einer Verschiebung des Prellbockfußes die Schienen hinreichende Unterstützung und Spurhaltung an den auseinander rückenden Prellbockfußabschnitten finden. Der Prellbockfuß und die Fußteile 3, 4, 5, 6 ruhen der Erfindung gemäß auf der Gleitfläche 9, die aus einer Betonbettung oder aus einer einfachen Kiesschüttung o. dgl. bestehen kann und die sich über die ganze Länge der Verschiebungsbahn erstreckt. Die Grube vor dem Stirnende des Prellbocks ist durch Platten 10 abgedeckt.
Um den Widerstand des Prellbocks zu mindem, können die Rollen 11 unter einzelnen Teilen des Prellbockfußes angebracht werden, die auf den Schienen 12 laufen.
Die Gleitstücke des Prellbockfußes erhalten
(S. Auflage, ausgegeben am jjo. Juli
ihre Führung durch die Seiten wände der Grube.
Beim Auftreffen eines Zuges auf den Prellbock erfolgt eine Verschiebung desselben, wobei er aus der Lage nach Fig. ι durch verschiedene Zwischenstellungen (Fig. 2) gegebenenfalls bis zu, der äußersten, in Fig. 3 dargestellten Lage gelangt. Nach jedesmaligem Auffahren eines Zuges auf den Prellbock kann dieser mit seinen Fußteilen in die Bereitschaftsstellung zurückgezogen werden.

Claims (2)

  1. : Patent-Ansprüche:
    i. Gleitender Prellbock, bei dem die zur Verschiebung gelangenden Gleitstücke unterhalb der Schienen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstücke auf einer besonderen Unterlage (9), die sich über die ganze Länge' der Verschiebungsbahn erstreckt, gegebenenfalls unter Vermittlung von Tragrollen (11) aufruhen.
  2. 2. Prellbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Bock tragende Unterlagsblock (2) mit mehreren, ebenfalls auf der Unterlagsfläche (9) geführten Schwellen (3, 4, 5, 6) durch Gelenkbänder (7), Ketten 0. dgl. gekuppelt ist, in. der Weise, daß beim Verschieben des Unterlagsblockes die gekuppelten Schwellen nacheinander mitgenommen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3053200A (en) * 1954-05-24 1962-09-11 Hayes Track Appliance Co Bumping post
DE1196334B (de) * 1962-03-23 1965-07-08 Pohlig Heckel Bleichert Prellbock fuer Hebezeuge oder Foerdergeraete
DD157961A3 (de) * 1981-03-02 1982-12-22 Wolfgang Maedler Bremsprellbock

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DE243201C (de)

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