DE224732C - - Google Patents

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DE224732C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/02Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature
    • G05D23/024Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being of the rod type, tube type, or of a similar type
    • G05D23/026Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being of the rod type, tube type, or of a similar type the sensing element being placed outside a regulating fluid flow

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 224732 KLASSE 36/. GRUPPE
ADOLF BUSAU in ZÜRICH-WOLLISHOFEN.
wird, einem Thermostaten und einem Regulierorgan.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1908 ab.
Der nachstehend beschriebene, insbesondere für Heizungszwecke bestimmte Wärmeregler besteht aus einem Gefäß, das kontinuierlich mit Wasser gefüllt und durch einen Saugheber in bemessenen Zeiträumen wieder entleert wird, einem Thermostaten und einem Regulierorgan. Letzteres ist mit dem Gefäß durch eine Leitung verbunden, welche in einer Abzweigung in ein Luftventil endigt,
ίο das unter dem Einfluß des Thermostaten bei erreichter Maximaltemperatur geschlossen wird, so daß der durch das aus dem Gefäß abfließende bzw. diesem zufließende Wasser erzeugte Unter- bzw. Überdruck zum Schließen des Regulierhahnes benutzt werden kann.
In Fig. ι ist eine Ausführungsform als Beispiel dargestellt.
Dem Gefäß α fließt durch das Rohr b kontinuierlich eine bestimmte, mittels des Hahnes O1 regulierbare Menge Wasser zu; dabei wird die Luft aus dem Gefäß α durch das Rohr c verdrängt. Wenn nun das Gefäß a ; so weit gefüllt ist, daß das Wasser den Scheitel d2 des Heberrohres d erreicht, so fließt es durch dieses Heberrohr in den inneren Raum U1 über und durch das Rohr c ab. Es entleert sich dann das Gefäß a so weit, bis der Schenkel d1 des Heberrohres d sich über dem Wasserspiegel befindet. An den oberen Teil des Gefäßes a. schließt sich eine Rohrleitung β an, die mit dem Thermostaten f und dem Regulierorgan i in Verbindung steht. Der Thermostat f befindet sich in dem Raum, dessen Temperatur geregelt werden soll, und hat die Aufgabe, bei erreichter maximaler Raumtemperatur ein in die Rohrleitung e eingesetztes Luftventil h zu schließen. Ist die maximale Raumtemperatur nun erreicht, das Luftventil h also geschlossen, so entsteht bei dem nächsten Absaugen des Wassers durch das Heberrohr d und Rohr c in dem Gefäß a, in der Rohrleitung e und in dem Regulierorgan i ein Vakuum, das der Höhe der Wassersäule H im Rohre c entspricht, und der Überdruck der äußeren Luft bewirkt nun mittels des Regulierorganes * den Schluß der Absperrvorrichtung der Wärmequelle. Bei sinkender Raumtemperatur öffnet der Thermostat das Luftventil h wieder, durch die eintretende Luft wird das Vakuum aufgehoben und das Regulierorgan i öffnet die Absperrvorrichtung. ■ .
Der Thermostat f (Fig. 1) besteht aus einem Messingrohr r und einem Stahlrohr rv Bei der Erwärmung dehnt sich das Messingrohr r stärker aus als. das Stahlrohr rv die mit letzterem verbundene Schneide s senkt sich, durch den Druck der Feder t senkt sich auch der Hebel η und schließt das Ventil h. Bei sinkender Temperatur zieht sich das Messingrohr r stärker zusammen als das Stahlrohr T1, die Schneide s hebt den Hebelarm η und das Ventil h wird wieder geöffnet.
Das öffnen und Schließen des Ventiles h kann auch noch durch andere thermostatische Vorrichtungen bekannter Art bewirkt werden.
Das Regulierorgan i besteht aus der Glocke I, die in eine Flüssigkeit q, z. B. in Quecksilber, eintaucht und an dem Hebel m aufgehängt ist. Wenn bei erreichter maximaler Raumtemperatur in oben beschriebener Weise in der Rohrleitung e, also auch in der Glocke I ein Vakuum entsteht, drückt der äußere Luftdruck die Glocke I und damit den Hebel m herunter und nun wird die vom Hebei m gesteuerte Vorrichtung zur Regulierung der Wärmequelle geschlossen. Läßt bei sinkender Temperatur der Thermostat wieder Luft in die Leitung i und Glocke I eintreten, so öffnet unter dem Einfluß des Gewichtes y der Hebel m wieder die Reguliervorrichtung der Wärmequelle.
Die in Quecksilber tauchende Glocke I kann ersetzt werden durch eine Membran, durch einen Kolben oder durch andere bekannte Einrichtungen, die den gleichen Zweck erfüllen.
In dem Gefäß α kann durch das Wasser statt eines Vakuums auch ein Luftüberdruck zur Beeinflussung des Reguli er or ganes i erzeugt werden; die Anordnung erfolgt dann nach Fig. 2. Durch das Rohr b fließt dem Gefäß α kontinuierlich Wasser zu, und wenn die maximale Raumtemperatur nicht erreicht, das Luftventil h am Thermostaten also offen ist, steigt das Wasser in die Rohre c und e, bis es den Scheitel des Uberlaufrohres c erreicht. Dann bildet das Rohr c einen Saugheber und das Wasser wird aus dem Gefäß a abgesaugt, wobei durch das offene Rohr χ Luft in das Gefäß α eintritt. Wenn bei erreichter maximaler Temperatur das Luftventil am Thermostaten geschlossen ist, entsteht durch das zufließende Wasser in dem Gefäß α ein Überdruck, entsprechend der Höhe H der Wassersäule im Rohre c, und der Luftdruck betätigt die Reguliervorrichtung i (Fig. 1) in dem Sinne, daß dieses die Absperrvorrichtung der Wärmequelle schließt. Wenn die Druckhöhe H erreicht ist, wird das Wasser durch das Heberrohr c aus dem Gefäß α abgesaugt, wobei sich das Rückschlagventil r der Luftleitung e schließt, so daß der Luftüberdruck in der Leitung e erhalten bleibt, bis bei sinkender Temperatur der Thermostat das Luftventil öffnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wärmeregler für Heizungszwecke, bestehend aus einem Gefäß, das kontinuier-
    lieh mit Wasser gefüllt und durch einen Saugheber in bemessenen Zeiträumen wieder entleert wird, einem Thermostaten und einem Regulierorgan, dadurch gekennzeichnet, daß das Regulierorgan mit dem Gefäß durch eine Leitung verbunden ist, welche in einer Abzweigung in ein Luftventil endigt, das unter dem Einfluß des Thermostaten bei erreichter Maximaltemperatur geschlossen wird, so daß der durch das aus dem Gefäß abfließende bzw. diesem zufließende Wasser erzeugte Unter bzw. Überdruck zum Schließen des Regulierhahnes benutzt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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