DE222685C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE222685C DE222685C DENDAT222685D DE222685DA DE222685C DE 222685 C DE222685 C DE 222685C DE NDAT222685 D DENDAT222685 D DE NDAT222685D DE 222685D A DE222685D A DE 222685DA DE 222685 C DE222685 C DE 222685C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- piston
- contact
- circuit
- machine
- box
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 5
- 239000012811 non-conductive material Substances 0.000 claims description 2
- 230000007547 defect Effects 0.000 claims 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 claims 1
- 230000032258 transport Effects 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 206010014357 Electric shock Diseases 0.000 description 1
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 201000009032 substance abuse Diseases 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/006—Controlling; Regulating; Measuring; Improving safety
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B2105/00—Rigid or semi-rigid containers made by assembling separate sheets, blanks or webs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B2120/00—Construction of rigid or semi-rigid containers
- B31B2120/60—Construction of rigid or semi-rigid containers of drawer-and-shell type
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/26—Folding sheets, blanks or webs
- B31B50/28—Folding sheets, blanks or webs around mandrels, e.g. for forming bottoms
- B31B50/30—Folding sheets, blanks or webs around mandrels, e.g. for forming bottoms the mandrels moving
- B31B50/34—Folding sheets, blanks or webs around mandrels, e.g. for forming bottoms the mandrels moving about their own axes
Landscapes
- Supply And Installment Of Electrical Components (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 222685 KLASSE 38 d. GRUPPE
Bei Maschinen zur Herstellung von Zündholzschachteln, Außen- und Innenschachteln,
bei welchen' die Schachtel auf einem sich um seine eigene Achse drehenden Kolben bergestellt
wird, werden die fertig" gewickelten. Innenschachteln von diesem Kolben auf einen
anderen übergeschoben, auf welchem der Boden befestigt wird, während die Außenschachteln
in einen Sammelbehälter übergeschoben werden. Bei den bisher bekannten Maschinen die^
ser Gattung blieb, sobald ein Span oder das Papier oder die Schachtel beim Übefschieben
verletzt wurde, die verletzte Schachtel immer zwischen den beiden Kolben fest sitzen und
verursachte dadurch, daß auch alle nachfolgenden Schachteln so lange zerdrückt wurden, bis
der Maschinenwärter die Störung bemerkte und die Maschine behufs Abnehmens der zerdrückten
.Schachteln zum Stillstand brachte.
In der Zwischenzeit kann aber eine große Anzahl Schachteln zerstört werden. Bisher war
es auch infolge dieses Umstandes notwendig, daß jede Maschine ihren besonderen Wärter
hatte, wodurch die Herstellung selbstverständlieh verhältnismäßig teuer wurde.
Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung an Maschinen zur Herstellung von Streichholzschachteln,
bei welcher die erwähnten Übelstände völlig beseitigt werden. Die Vorrichtang besteht hauptsächlich darin, daß die Maschine
mit einer in einen elektrischen Strom-' kreis einschaltbaren Kontakteinrichtung versehen
ist,· deren Kontakt während einer normalen Arbeit der Maschine von den Schachteln
unterbrochen gehalten, aber beim Zerdrücktwerden einer Schachtel oder bei sonstigen Unregelmäßigkeiten
hergestellt wird, womit ein Stromkreis geschlossen wird, der seinerseits z. B. mittels eines Elektromagneten eine Kupplung
o. dgl. der Maschine derart bewegt, daß die Maschine sofort zum Stillstand gebracht
wird. Infolge dieser selbsttätigen ' Außerbetriebsetzung der Maschine können somit
keine Schachteln nachfolgen und zerdrückt werden, und außerdem wird ein besonderer
Wärter für jede Maschine überflüssig.
Auf den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und
zwar an einer Innenschachtelmaschine dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine mit Kontakteinrichtung nach der einen Ausfüihrungsform,
· . ■
Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i,
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2.
Fig. 4 a ist eine Endansicht der Ausrückvorrichtung.
Fig. 5 zeigt die zweite Ausführungsform der Kontakteinrichtung in Seitenansicht,
Fig. 6.dieselbe in Oberansicht und
Fig. 7 endlich eine Einzelheit der letztgenannten Ausführungsform. Die ■
Fig. 8 bis 10 zeigen eine dritte Ausführungsform in Seiten-, End- und Oberansicht.
Der Span, der die Seiten der Inn en schachtel
bilden soll, wird zusammen mit dem den Span umschließenden Papierstreifen in bekannter
Weise um den Kolben ι aufgewickelt und dann von den Federn 2 auf den Kolben 3, auf welchem
der Boden befestigt wird, übergeschoben. Der Kolben 3 entfernt sich dann vom Kolben 1,
wobei die Schachtel durch die Abstreicher 5 vom Kolben 3 abgestrichen wird. Der Bodenspan
4 wird mittels eines Schiebers 25 (Fig. 6) aus einem Behälter 26 an seinen Platz an der
Vorderseite des Kolbens 3 befördert und dort von dem Bolzen 6 festgehalten, der in einer
Bohrung des Kolbens 1 eingesetzt ist und durch eine Feder gegen den Kolben 3 und den
vor diesem liegenden Boden gepreßt wird.
Der Bolzen 6 bildet nach einer Ausführungsform den einen Pol des elektrischen Stromkreises
und der Kolben 3 den zweiten. Nachdem die fertige Schachtel vom Kolben 3 abgestrichen
worden ist, bewegt sich dieser wieder vorwärts gegen den Kolben 1, um eine neue
Schachtel aufzunehmen, wobei für gewöhnlich ein neuer Boden 4 vor den Bolzen 6 vorgeschoben
ist, so daß er eine isolierende Zwischenlage zwischen dem Bolzen und Kolben 3 bildet. Sind dagegen die Böden im Behälter
aufgebraucht oder ist. ein Hindernis für die Bewegung derselben entstanden, so wird durch
Berührung der leitenden Flächen der Teile 3 und 6 der Stromkreis geschlossen und der Elektromagnet
7 (Fig. 2) erregt, so daß er einen Anker 8 anzieht (Fig. 4 a), welcher einen BoI-.
zen 9 trägt, der beim Anziehen des Ankers gegen eine Kurvenscheibe 10 der Reibungskupplung
11 nach unten fällt. Der Bolzen 9 wird vom Anker 8 dadurch getragen, daß im
Bolzen eine Aussparung vorgesehen ist, worin die Spitze des Ankers eingreift. Wenn aber
der Anker vom Magneten angezogen und somit aus dem Eingriff mit dem Bolzen gerückt
wird, so fällt der Bolzen unter Einwirkung seiner Schwere auf den Kamm 10 der Kupplung
11 hinab. An der Scheibe 10 ist seitlich eine
schraubenflächenartig ansteigende Begrenzungsfläche
vorgesehen. Bei der fortgesetzten Drehung der Maschinenwelle und Kupplung kommt die erwähnte Begrenzungsfläche mit
dem unteren Teil des Bolzens 9, der sich inzwischen über den Wulstrücken hinausgesenkt hat,
in Berührung, wodurch eine achsiale Verschiebung der Kupplung 11 herbeigeführt wird,
derart, daß sie außer Eingriff mit dem treibenden Teil der Kupplung gelangt, wodurch die
Maschine zum Stillstand gebracht wird und darin bleibt, bis der Bolzen 9 wieder gehoben
wird.
Um die Maschine zum Stillstand zu bringen, falls der um den Kolben 1 zu wickelnde Seitenspan
oder das Papier im Span- bzw. Papierbehälter aufgebraucht oder aus irgendwelchem
Grunde zerrissen ist, bewegt sich unmittelbar nach der Verschiebung des Spanes vom Kolben
ι auf den Kolben 3 gegen diesen eine Feder 12 (Fig. ι und 3), an welcher eine Nebenschlußleitung
des an dem Bolzen 6 eingeschalteten Stromkreises eingeschaltet ist. Falls bei der Wicklung des Spanes oder Papieres um den
Kolben 1 irgendein Fehler entstanden ist, so können die Federn 2 den Span nicht in die richtige
Lage auf dem Kolben 3 verschieben. Dies hat zur Folge, daß der Stromkreis durch die
Feder 12 und den Kolben 3 geschlossen wird, wodurch die Maschine wieder in der bereits beschriebenen
Weise zum Stillstand gebracht wird. Die Feder 12 ist zweckmäßig an dem
Arm befestigt, der das Falten des Papiers am Boden der Schachtel ausführt, wodurch das
Anbringen eines besonderen Armes für die Feder vermieden wird. Wenn die Maschine auf
diese Weise zum Stillstand gebracht worden ist, wird ihre Inbetriebsetzung durch Heben
des Bolzens 9 mittels des.FIebels 13 herbeigeführt.
Bei der auf der Zeichnung dargestellten Kupplungsvorrichtung ist der vom Elektromagneten
7 kommende Draht 15 mit einer Feder 16 verbunden, die, wenn der Bolzen 9 seine
obere Lage einnimmt, mit dem Bolzen Kontakt gibt und gleichzeitig mit der ganzen Maschine,
mit Ausnahme des Kolbens 3, in Verbindung go
steht. Die Maschine soll deshalb auf ihrer Unterlage isoliert sein, besonders wenn mehrere
Maschinen in der Nähe voneinander aufgestellt sind. Wenn der Bolzen 9 fällt und die Entkupplung
der Maschine bewirkt, wird der Strom unterbrochen. Hierdurch wird verhindert, daß der Strom längere Zeit geschlossen
bleibt, als zum Herbeiführen der Entkupplung der Maschine erforderlich ist.
Der Kolben 3 steht mit der äußeren Leitung in Verbindung nur wenn er die vordere, auf
der Zeichnung dargestellte Lage einnimmt. Bei der dargestellten Ausführungsform ist er aus
einem Isolationsstoff hergestellt, in welchen eine winkelförmige Metallschiene 18 eingelegt i0S
ist, die sich quer über dem vorderen Ende und der der Feder 12 zugekehrten Seite des Kolbens
erstreckt. Die Schiene 18 steht mittels einer in der in ihrer Längsrichtung beweglichen
Kolbenwelle 19 untergebrachten isolier- ilf,
ten Leitung 20 mit einer anderen Metallschiene 21 in Verbindung, die, wenn der Kolben 3 die
auf der Zeichnung dargestellte Stellung einnimmt, von einer Feder 22 berührt wird, an
welche die äußere Leitung angeschlossen ist. Der Weg des Stromes durch die Maschine ist
also der folgende: Er kommt durch die mit + bezeichnete Leitung hinein, geht durch den
Elektromagneten 7 und die Leitung 15 zur Feder 16, von dort durch den Bolzen 9 zum Ma-
schinengestell, ferner durch den Bolzen 6 oder die Feder 12 zur Metallschiene 18 und von die-
ser durch die Leitung 20, Schiene 21 und Feder 22 zu der mit — bezeichneten Außenleitung.
Wenn der Kolben 3 sich rückwärts vom Kolben 1 bewegt, wird der Kontakt zwischen
der Feder 22 und Schiene 21 gebrochen, so daß der Maschinenwärter beim Entfernen von zerdrückten
Schachteln nicht der Gefahr, elektrische Schläge zu erhalten, ausgesetzt ist;
Bei Maschinen zur Herstellung von Außenschachteln kommt der Kolben 3 und der Bolzen 6 in Fortfall. Man läßt dann statt dessen die Feder 12 unmittelbar nach der Fertigwicklung der Schachtel und vor ihrer Abschiebung vom Kolben 1 sich gegen diesen bewegen. Falls hierbei auf dem Kolben keine fertig gewickelte und durch Papier zusammengehaltene Schachtel vorhanden ist, wird der Strom zwischen dem Kolben 1 und der Feder 12 geschlossen, welche hierbei die Pole des Stromkreises bilden, und die Entkupplung der Maschine wird in der oben beschriebenen Weise herbeigeführt. Die Feder 12 soll selbstverständlich in diesem Falle vorn Maschinengestell isoliert sein, ist aber mit der Minusleitung leitend verbunden.
Bei Maschinen zur Herstellung von Außenschachteln kommt der Kolben 3 und der Bolzen 6 in Fortfall. Man läßt dann statt dessen die Feder 12 unmittelbar nach der Fertigwicklung der Schachtel und vor ihrer Abschiebung vom Kolben 1 sich gegen diesen bewegen. Falls hierbei auf dem Kolben keine fertig gewickelte und durch Papier zusammengehaltene Schachtel vorhanden ist, wird der Strom zwischen dem Kolben 1 und der Feder 12 geschlossen, welche hierbei die Pole des Stromkreises bilden, und die Entkupplung der Maschine wird in der oben beschriebenen Weise herbeigeführt. Die Feder 12 soll selbstverständlich in diesem Falle vorn Maschinengestell isoliert sein, ist aber mit der Minusleitung leitend verbunden.
Bei der in Fig. 5 und 6 veranschaulichten Ausführungsform wird der Stromkreis geschlossen
und die Maschine somit zum Stillstand gebracht, sobald die Bodenspäne 4 im Behälter
26 aufgebraucht sind oder der Schieber 25 aus irgendeinem anderen Grunde keinen Span mitnehmen kann. Der Schieber 25 wird
durch eine geeignete Vorrichtung in eine hin und her gehende Bewegung versetzt und befördert
jedesmal einen Bodenspan 4 auf die Vorderseite des Kolbens 3. In Fig. 6 wird eben ein Span 27 von dem Schieber 25 bewegt.
Um den Span während seiner Bewegung aus dem Behälter 26 nach dem Kolben 4 festzuhalten,
sind bei allen Maschinen dieser Gattung zwei Metallfedern 28 vorgesehen, die an dem
Behälter 26 befestigt sind, gegen den Schieber 25 anliegen und somit das Wegfallen des in Bewegung
befindlichen Spanes von dem Schieber verhindern. Die eine oder beide Federn 28 bilden den einen Pol des elektrischen Stromkreises,
während der Schieber 25 oder eine darin eingelegte isolierte Kontaktschiene den anderen Pol bildet. Die Feder oder Federn
sind hierbei durch ein Zwischenstück 29 von dem Behälter 26 isoliert.. Falls kein Span von
dem Schieber 25 aus dem Behälter 26 genommen wird, gelangt die Feder 28 mit dem Schieber
25 oder der darin eingelegten Kontaktschiene in Berührung, wobei der Stromkreis geschlossen und die Maschine in der oben erwähnten
Weise zum Stillstand gebracht wird. Damit der Stromkreis nicht bei der Rückwärtsbewegung
des Schiebers geschlossen wird, muß dieser durch eine andere Vorrichtung isoliert gehalten werden. Zwei solcher
Vorrichtungen sind in Fig. 7 dargestellt. Die eine Vorrichtung besteht aus einem Ring 30
aus nichtleitendem Material, der um eine (zweckmäßig schon vorhandene) Kammscheibe
31 angebracht ist, die eine leitende Platte 32 trägt. Auf dem Ring 30 schleifen
zwei Kontaktfedern 33, 34 o. dgl., welche die Pole des Stromkreises bilden. Wenn beide Federn
mit der leitenden Platte 32 in Berührung kommen, wird der Stromkreis geschlossen,
während der Strom sonst während der Umdrehung der Kammscheibe unterbrochen ist. Bei der zweiten Vorrichtung ist der eine Pol
des Stromkreises an einem drehbar gelagerten Arm 35 eingeschaltet, der durch eine Kammscheibe
36 hin und her bewegt wird und in seiner vorderen Lage an einem festen Kontakt 37
anliegt, mit dem der andere Pol verbunden ist. Der Arm 35 kann eine beliebige Lage in der
Maschine haben und kann gleichzeitig einen anderen Zweck, z. B. den des Faltens des Papieres
o. dgl., erfüllen, falls er nur in der Lage, in der der Strom geschlossen werden soll, nicht
für diesen anderen Zweck in Anspruch genommen ist.
Der Stromkreis kann auch auf die Weise geschlossen werden, daß eine bewegliche Kontaktvorrichtung
während der Vorwärtsbewegung des Schiebers 25 mit diesem in Berührung geführt wird. Eine solche Anordnung go
ist in den Fig. 8, 9 und 10 zur Darstellung gebracht.
An einem beweglichen Arm 38, der von einer Kurvenscheibe 39 und einer Spiralfeder
40 hin und her bewegt wird, ist eine vom Arm 38 isolierte Kontaktplatte 41 vorgesehen,
die in geeigneter Weise mit dem äußeren Stromkreis 42 verbunden ist. Beim Vorschieben
des Spanes wird die Kontaktplatte 41 gegen den Schieber 25 geführt, und, falls der
Schieber dabei keinen Span mitgenommen hat, wird der Stromkreis zwischen der Kontaktplatte
41 und dem Schieber 25 oder der darin eingelegten Kontaktschiene geschlossen, so daß
die Maschine zum Stillstand gebracht wird. Bei dieser Vorrichtung kommen selbstverständlich
die in Fig. 7 dargestellten Strom- ■ Schließvorrichtungen in Fortfall.
Claims (10)
- Patent-Ansprüche:i. Ausrückvorrichtung an Maschinen zur Herstellung von Zündholzschachteln, bei denen die Schachteln auf einem sich um seine Achse drehenden Kolben hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine mit einer elektrischen Kontakteinrichtung versehen ist, deren Kontakt während der normalen Arbeit der Maschine von einzelnen Teilen der Schachtel unterbrochen gehalten, aber im Falle des Zerdrücktwerdens einer Schachtel oder ihrer fehlerhaften Ausbildung hergestellt wird,womit ein Stromkreis eines Elektromagneten sich schließt, der mittels seines Ankers (8) eine Kupplung der Maschine ausrückt, so daß die Maschine sofort zum Stillstand kommt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch ι bei Maschinen zur Herstellung von Innenschachteln, bei denen die Schachteln von dem umlaufenden Kolben auf einen anderen Kolben zur Anbringung des Bodens der Schachtel übergeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß im ersten Kolben (i) ein Bolzen (6) verschiebbar eingesetzt ist, der durch eine Feder gegen den anderen Kolben (3) und den Boden der Schachtel gedrückt wird, wobei Bolzen (6) und Kolben (3) in einen elektrischen Stromkreis eingeschaltet die Kontakteinrichtung bilden, die den Strom schließt und die Maschine zum Stillstand bringt, sobald kein Boden zwischen Bolzen (6) und Kolben (3) vorhanden ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bei Maschinen wie in Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Seite des den einen Kontakt bildenden-Kolbens (3) eine gegen ihn bewegliche Kontaktfeder (12) vorgesehen ist, die, in den Stromkreis eingeschaltet, den anderen Teil der Kontakteinrichtung bildet, die beide in Berührung miteinander gebracht werden, sobald die Schachtel auf den Kolben (3) nicht richtig übergeschoben worden oder eine Fehlstelle vorhanden ist, und so den Stromkreis schließen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 für Maschinen zur Herstellung von Außenschachteln, dadurch gekennzeichnet, daß wie beim Kolben (3) gemäß Anspruch 3 an der Seite des Kolbens (1) eine gegen ihn bewegliche Kontaktfeder vorgesehen ist, die den einen Teil der Kontakteinrich-, tu ng bildet, während der Kolben (1) ihren anderen Teil bildet.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder (12) an einem der. Arme befestigt ist, die das Falten des Papieres am Boden der Schachtel bewirken.
- 6. Vorrichtung" nach Anspruch 1, da-' durch gekennzeichnet, daß die Kupplung unter Vermittlung einer Kurvenscheibe(10) durch einen Bolzen (9) bewegt wird, dessen Arretierstift (8) bei Stromschluß ausklinkt und den Bolzen (9) abwärts fallen läßt, und der im Stromkreis mit einem besonderen Kontakt (16) derart zusammenarbeitet, daß der Strom unterbrochen wird, wenn der Bolzen die Kupplung betätigt, um unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden.
- 7. Bei den Vorrichtungen nach den Ansprüchen 2 und 3 eine Einrichtung zum Ausschalten des Kolbens (3) aus dem Stromkreis, gekennzeichnet durch eine feststehende Kontaktfeder (22) und eine mit dem Kolben verbundene und bewegliche Kontaktschiene (21), die mit der Kontaktfeder (22) in Berührung ist, wenn der Kolben (3) gegen den anderen Kolben (1) vorgeschoben ist, wogegen beim Zurückgehen des Kolbens (3) die Feder (22) die Schiene (21) freigibt, so daß der Stromkreis unterbrochen wird.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Schließen des Stromkreises, sobald kein Bodenspan aus dem Behälter (26) mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (25), der die Beförderung der Bodenspäne besorgt, oder eine darin eingelegte Kontaktschiene in den Stromkreis eingeschaltet den einen Pol bildet, während die Federn (28), welche zum Festhalten der Späne bei der Bewegung des Schiebers zum Kolben (3) dienen, den zweiten Pol bilden, so daß die Federn (28) .mit dem Schieber oder der eingelegten Kontaktsohiene in Berührung kommen, falls kein Span von dem Schieber mitgenommen wird.
- 9. Einrichtung an der Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen Ring (30) aus nichtleitendem Material, in welchem eine leitende Platte (32) untergebracht ist und durch zwei auf dem Ringe schleppenden Kontaktfedern (33, 34), welche im Stromkreis eingeschaltet sind, zum Zwecke, den Stromkreis bei der Rückwärtsbewegung des Schiebers unterbrochen zu halten.
- 10. Einrichtung an der Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen drehbaren hin und her bewegten Arm (35), der in seiner einen Lage mit einem festen Kontakt (37) in Berührung ist, wobei der Arm und der Kontakt im Stromkreis eingeschaltet sind zu dem im Anspruch 9 angegebenen Zweck.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE222685C true DE222685C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=483554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT222685D Expired DE222685C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE222685C (de) |
-
0
- DE DENDAT222685D patent/DE222685C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1011186B (de) | Verfahren zum maschinellen Mischen und Sortieren von Zaehlkarten | |
| DE2163662C3 (de) | Blattzähler mit einer Scheibe und darauf drehbar angeordneten Saugköpfen | |
| DE453189C (de) | Maschine zum Sortieren von Registrierkarten | |
| DE2904586A1 (de) | Selbsttaetige beschickungsvorrichtung fuer pastetchen | |
| DE2757372A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum zusammenbauen von reissverschlusschiebern | |
| DE222685C (de) | ||
| DE488118C (de) | Verfahren und Einrichtung zur selbsttaetigen Einzelabfuehrung biegsamer Draehte aus einem Vorrat von solchen, insbesondere bei der Herstellung elektrischer Gluehlampen | |
| DE344603C (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von Werkstuecken bei Metallbearbeitungsmaschinen mit einem Vorratsbehaelter | |
| DE565594C (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von Zigarren zu einer Bandiermaschine | |
| DE459522C (de) | Kastenbeschicker | |
| DE511599C (de) | ||
| DE214028C (de) | ||
| DE543997C (de) | Flache Kulierwirkmaschine | |
| DE719344C (de) | Maschine zum automatischen Herstellen und Loeten von Zinkpolsteckerbuchsen aus Blech sowie zum Anloeten von Drahtverbindungen an die Zinkbecher galvanischer Elemente | |
| AT32388B (de) | Verfahren und elektromagnetische Aushebevorrichtung zum Weben in natürlichen Farben ohne Webkarten. | |
| DE229729C (de) | ||
| DE252283C (de) | ||
| DE203252C (de) | ||
| DE630883C (de) | Maschine zur Herstellung von Verschlusskoerpern fuer Hohlgefaesse, vorzugsweise Flaschen | |
| AT111714B (de) | Maschine zum Einsetzen von Flaschen in Transportkasten. | |
| AT56402B (de) | Elektrische Einrichtung zur Einstellung der Weichen von Eisenbahnen oder Straßenbahnen vom Wagen aus. | |
| DE538177C (de) | Vorrichtung zum Beschicken und symmetrischen Anordnen von ungleich langen Barren o. dgl. | |
| DE597099C (de) | Praezisionssteuerung fuer Schleifmaschinen | |
| DE425766C (de) | Maschine zum Schneiden von Kuchen oder Seife und von anderen klebenden Stoffen | |
| AT57532B (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Herstellen von Mosaikbildern nach Vorlagen. |