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Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf jene Art von Maschinen, bei welchen die bildmässige Wiedergabe bestimmter Objekte in natürlichen Farben Selbsttätig erfolgt ; derartige Maschinen beruhen darauf, dass das wiederzugebende Bild auf pbotographischem Wege in bekannter Weise in einzelne, den Grundfarbenwerten blau, rot und gelb entsprechende Teilbilder (Vorlagen) zerlegt wird, die an den dem Teilbilde zukommenden Stellen elektrisch leitend, sonst aber nichtleitend sind. Diese Teilbilder werden in einen elektrischen Stromkreis eingeschlossen, der die Einrichtung betätigt, durch welche bei Überfahren der Teilbilder durch einen Kontaktstift die entsprechend gefärbten Bildteilchen in die Bildebene gebracht und ill dieser festgehalten werden.
Auf diese Weise wird bei Stromschluss auf nur einem Teilbilde die entsprechende Grundfarbe, bei Stromschluss auf mehreren Teilbildern gleichzeitig die der Kombination entsprechende Mischfarbe ausgelöst und im Bilde festgehalten. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere für'die bildmässige Versetzung von Mosaikteilchen in natürlichen Farben, wie das an Hand der Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt. Gemäss der Erfindung ist für jede Grund-bzw.
Mischfarbe eine besondere Betätigungsvorrichtung vorgesehen, welche entsprechend dem jeweiligen Stromschluss auf einem oder mehreren Teilbildern vermittelst elektrischer Ubertragungseinrichtungen (Relais, Solenoide oder dgl.) zur Wirkung gebracht werden bzw. das entsprechend gefärbte Bildelement in die Bildebene bringen. Dem dargestellten Ausführungsbeispiele gemäss werden die in den einzelnen Behältern vorgesehenen, verschieden gefärbten Bildelemente bei Betätigung der einzelnen Auslösevorrichtungen in einzelnen stücken freigegeben und bilden selbsttätig aneinandergereiht jenen Bildteil, der von den Taststiften auf den Teilbildern überfahren diese Auslösung der Bildelemente bewirkte.
Die einzelnen Bildteilreihen ergeben aneinandergereiht dieses geformte Bild.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegeust. undes
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eine Vorrichtung zur Bewegung der die Teilbilder tragenden Einrichtung in Vorderansicht, Fig. 12 in Draufsicht und in Fig. 13 in Seitenansicht dargestellt. Fig. 14 stellt eine beispielsweise Aus- führungsform der Tastvorrichttmg in Seitenansicht und Fig. 15 dieselbe in Draufsicht dar.
Die Fig. 16 bis 21 stellen Einzelheiten der drei an der Maschine vorgesehenen, als Relais ausgebildeten
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zur Veranschaulichung, während die Fig. 23 bis 25 das Gesamtschaltungsschema mit verschieden gestellten Kontaktbrücken zeigen.
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findet auf allen Patronen an den korrespondierenden Stellen gleichzeitig Stromachluss statt, 80'wird durch diesen gebildeten Stromkreis das Abgeben eines Mhwarzen Elementes
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Zur Schliessung des jeweils entsprechenden Stromkreises zwecks Abgabe des entsprechenden Mosaikelementes sind an der Maschine Kontaktstifte 6 von besonderer Ausgestaltung vorgesehen ; diese werden mittels einer geeigneten Vorrichtung den zugehörigen Patronen entlang geführt, bis sie zu einem Ende des Teilbildes gelangen.
Die beiden äusseren Taststifte 6 sind mit einem verstellbaren Stift 7 versehen, welcher durch Anpressen an den auf dem Maschinengestell 8 vorgesehenen, federnden Kontakt 9 einen Stromkreis schliesst, welcher eine Umkehrung der Bewegung des Taststiftes in der Längsrichtung der Patrone bewirkt, währenddem die Patronenwalze 2 und somit auch die Patronen der Teilbilder um ein kleines Stück durch eine unten näher be- schriebene selbsttätige Vorrichtung verdreht werden, so dass die Taststifte 6 nunmehr auf einer der ersten Bewegun8linie benachbarten Linie, jedoch in entgegengesetzter Richtung, geführt werden, bis der zweite verstellbare Stift 7 sich an den ihm zugewendeten federnden Kontakt 9 presst und dadurch einen Stromkreis schliesst, der ein Umkehren der Taststiftführung zur Folge hat.
Gleichzeitig werden die Walze und mit ihr die Teilbilderpatronen um ein weiteres Stück verdreht und der Taststift wird nunmehr zum Bestreichen in die dritte Linie des Teilbildes gelangen.
So vollzieht sich dieser Vorgang von Linie zu Linie, bis sämtliche leitende Stellen der Patronen
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einerseits an der Schraubenspindel 11 und andererseits an dem Rundstabe 12 geführt sind, federnd angeordnet und stehen mittels eines Leitungsdrahtes 13 mit den Gleitkontakten 14 in Verbindung (Fig. 14,15), welche durch ihre eigene Federkraft mit den drei voneinander isolierten Kontaktstreifen 15 auf dem unterhalb des Rundstabes 12 angeordneten Stabe 16 ständig in Berührung stehen. Von der Stromquelle 77 wird der elektrische Strom der leitenden Stange 18, von dieser
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sind in zwei übereinanderliegenden Reihen zu je acht bzw. vier und zwei Kontakten angeordnet.
Die auf dem Bolzen 28 aufgesetzten Relais weisen eine besondere Ausgestaltung der Solenoide auf (Fig. 16 bis 21) und bestehen dem Wesen nach aus Spulen mit stufenförmig abgesetzter Wicklung. um das elektromagnetische Kraftfeld nach innen zu erhöhen und um bei Erregung des Solenoides auf den Kern 29 eine proportional steigende Kraft auszuüben, wodurch ein inniges Berühren der übereinanderliegenden Kontaktlamellen erzielt wird. Die Isolationshülse 30 des Solenoides besitzt in ihrer Bohrung eine Nut 31. in welcher der in die Bohrung hineinragende Kern 29 mit seinem in die Nut. 11 passenden Ansatz (Feder) 32 geführt und dadurch ein Verdrehen des Kernen vermieden wird.
Die obere FlanS ('he 33 der Isolationshülse 30 trägt die eine Reihe ven Kontakten. welche in einem Kreise voneinander isoliert als Lamellen ausgebildet sind (hg. 20 und 18). Die zweite Reihe von Kontakten ist an einem das Solenoid untergreifenden Gestelle 34 vorgesehen, welches konform der unter ihr sich befindenden Kontaktreihe der Flapsche 33 ausgestaltet ist. Zwischen diesen beiden Kontaktreihen ist die am verschiebbaren Kern 29 befestigte Kontaktbrücke angeordnet, welche zwei voneinander isolierte Metallringe 35, 36 aufweist, von welchen in stromlosem Zustande der obere Ring 53 sich vermittelst der Feder 37 kontaktschliessend an die am Gestell 34 befestigten Kontaktlamellen anpresst, somit diese unter-
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Wtrd hingegen der Kern 29 durch das infolge Kontaktschlu88e8 einer leitenden Stelle der Patrone Im Solenoide auftretende elektromagnetische Kraftfeld angezogen, so wird der obere Ring 35 der Kontaktbrücke von den ihm zughörigen Kontaktlamellen abgehoben. wodruch der Stomkreis
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der Welle 63 tragt ein mit ihr starr verbundenes Sperrad 66, in dessen Zähne eine Sperrklinke 66, welche auf dem doppelarmigen Hebel 67 gelenkig aufsitzt und mit ihm mittels einer Feder 68 verbunden ist, eingreift.
Der auf der Welle 63 drehbar gelagerte doppelarmige Hebel 67 umfasst mit seinem bügelförmig ausgestaltetem und mit Schlitzen versehenen Ende 69 einen auf dem
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trägt eine Rolle 74, welche infolge der Zugwirkung einer Feder 73 an der Exzenterscheibe 61 anliegt ; durch Drehung der Exzenterscheibe 61 wird der Stab 72 heruntergedrückt, wodurch der in den Schlitzen des Bügels 69 geführte Bolzen 73 den doppelarmigen Hebel 67 um eine Teilstrecke verdreht.
Die mit dem Hebel 67 gelenkig verbundene Sperrklinke 66, welche mit der Zahnung des Sperrades 65 in Eingriff ist, verdreht dadurch dieses Sperrad und die an der Welle 63 vorgesehene Schnecke 64 und durch diese mittels des Schneckenrades 62 die Patronenwalze 2 nut den auf ihr aufgezogenen Teilbilderpatronen 3, 4, 5. Dieser Vorgang wiederholt sich und findet hiedurch eine Drehung der Teilbilderpatronen statt, deren Mass dem Abstande zweier Zeilen der Teilbilder gleichkommt ; sobald der Stift 7 den federnden Kontakt 9 zum Schliessen eines Stromkreises bringt, wird die Schaltung der Teilbilderpatronen zwecks Umkehrens der Taststiftführung in entgegengesetzter Richtung erfolgen.
Die Vorrichtung zum Ausstossen der verschiedenfarbigen Mosaikelemente wird durch die von den auf der Hauptwelle J2 beiderseits aufsitzenden Kurbelscheiben 76. die Kurbelstange 77 und der in den auf dem Maschinengestell8 vorgesehenen Führungen 78 laufenden, mit den Kreuzköpfen 79 starr verbundenen Welle 80 betätigt.. Auf dieser Welle 80 sind, wie Fig. 2, 3, 4 zeigen. in gleichmässigen Abständen voneinander die jedem Mosaikelementbehälter zugehörigen Hebelarme 81 angelenkt. welche vorzugsweise aus je zwei hochkantig gestellten Flacheisenschienen bestehen und an ihrem Ende zwischen den Schienen je eine Gleitrolle 82 tragen. Bei jeder Kurbeldrehung werden diese Hebel 81 mit den auf FÜhrungsbahnen laufenden Gleitrollen 82 vorgeschoben und wieder zurückgezogen.
Je nachdem die jeder Farbe zugeteilten Elektromagnete I bis VIII die Führungsbahnen für die Rollen 82 einstellen, werden die Rollen entweder leerlaufen oder eine Vorrichtung betätigen, durch welche das jeweils unterste Element des der betätigten Vorrichtung zugehörigen Behälters ausgestossen wird.
Da. wie bereits vorher erwähnt, bei jedem Stromschluss immer nur ein Elektromagnet erregt wird und dieser Magnet die Einstellung der Führungsbahn für die Gleitrollen 82 bewirkt, so gelangt hiedurch die Ausstossvorrichtung des
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der elektromagnetischen Kraftwirkung aus der in der Fig. 4 mit strichlierten Linien gezeichneten Lage in die vollausgezogene Lage, wodurch der obere Stollen 86 verdeckt und der untere zur eigentlichen Ausstossvorrichtung führende Stollen 87 freigegeben wird. Bei der Vorbewegung der Rollen ? gelangen dieselben in den oberen Stollen. laufen also leer. wie dies in der Fig. 4 durch
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den zwei Führungsstäben 102 und 103 geführten Abstreifer 97 erfasst.
Bei jedem Hub der Maschine wird ein Element aus dem betreffenden Behälter zur Abstreifrinne 96 und unmittelbar darauf
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magnete I bis FIII, wodurch ein verhältnismässig kräftiges elektromagnetisches Kraftfeld bedingt ist, was eine schwere Bauart zur Folge hat. Um dies zu vermeiden, sind gemäss der in Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform anstatt der Elektromagnete I bis VIII Solenoide l'
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Solenoidkerne 114 eine kräftige, stets steigende Zugwirkung ausgeübt wird. Die Anordnung der übrigen Bestandteile der Ausstossvorrichtung erfährt dadurch keine we, gent. liche Abänderung, wie dies im Vergleiche der Fig. 7 und 8 mit den Fig. 4, 5 und 6 erhellt.
Bei Inbetriebsetzung der Maschine befindet sich vor dem Ausstosser 91 bei keinem Behälter
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dieses Fehlen des ersten Elementes in dem Mosaikbilde hintanzuhalten, ist eine Vorrichtung an der Maschine vorgesehen, welche von Hand aus betätigt wird und dem Wesen nach aus einer entlaug der Behälter führenden, die hakenförmigen Ansatze 7C7 der Schieber 105 hintergreifenden
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Winkelhebel 109 von den untersten Mosaikelementen abheben und dadurch 111 jedem Behälter je ein Element zum Ausstossen in Bereitschaft gebracht wird.
Bei dem nun jetzt erfolgenden Antrieb der Maschine wird nun entsprechend der Abtastung auf den Tellbilderpatronell die
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in die Abstreifrinne 96 gebracht, während sämtliche andere GIeitrollen leerlaufen, sonnt der Betrieb der Maschine ungestört weiter erfolgen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur selbsttätigen bildmässigen Wiedergabe von Objekten aller Art in natürlichen Farben nach in zwei oder mehrere, der Anzahl der zu verwendenden Grundfarben entsprechende Teilbilder geteilten Vorlagen, insbesondere vermittelst einzelner Mosaikelemente, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Grund- bzw. Mischfarbe eine besondere Betätigungsvorrichtung vorgesehen ist, welche entsprechaend dem jeweiligen Stromschluss auf einem oder mehreren Teilbildern vermittelst elektrischer Übertragungseinrichtung in Funktion gesetzt werden.