AT57532B - Vorrichtung zum selbsttätigen Herstellen von Mosaikbildern nach Vorlagen. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Herstellen von Mosaikbildern nach Vorlagen.

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AT57532B
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August Regal
Wilhelm Anninger
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August Regal
Wilhelm Anninger
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Description


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   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf jene Art von Maschinen, bei welchen die bildmässige Wiedergabe bestimmter Objekte in natürlichen Farben Selbsttätig erfolgt ; derartige Maschinen beruhen darauf, dass das wiederzugebende Bild auf   pbotographischem   Wege in bekannter Weise in einzelne, den Grundfarbenwerten blau, rot und gelb entsprechende Teilbilder (Vorlagen) zerlegt wird, die an den   dem   Teilbilde zukommenden Stellen elektrisch leitend, sonst aber nichtleitend sind. Diese Teilbilder werden in einen elektrischen Stromkreis eingeschlossen, der die Einrichtung betätigt, durch welche bei Überfahren der Teilbilder durch einen Kontaktstift die entsprechend gefärbten Bildteilchen in die Bildebene gebracht und   ill   dieser festgehalten werden.

   Auf diese Weise wird bei   Stromschluss   auf nur einem Teilbilde die entsprechende Grundfarbe, bei Stromschluss auf mehreren Teilbildern gleichzeitig die der Kombination entsprechende Mischfarbe ausgelöst und im Bilde festgehalten. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere    für'die   bildmässige Versetzung von Mosaikteilchen in   natürlichen   Farben, wie das an Hand der Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt. Gemäss der Erfindung ist für jede Grund-bzw.

   Mischfarbe eine besondere Betätigungsvorrichtung vorgesehen, welche entsprechend dem jeweiligen Stromschluss auf einem   oder mehreren   Teilbildern   vermittelst   elektrischer   Ubertragungseinrichtungen   (Relais, Solenoide oder   dgl.)   zur Wirkung gebracht werden bzw. das entsprechend gefärbte Bildelement in die Bildebene bringen. Dem dargestellten Ausführungsbeispiele gemäss werden die in den einzelnen Behältern vorgesehenen, verschieden gefärbten Bildelemente bei Betätigung der einzelnen   Auslösevorrichtungen   in einzelnen   stücken   freigegeben und bilden selbsttätig aneinandergereiht jenen Bildteil, der von den Taststiften auf den Teilbildern überfahren diese Auslösung der Bildelemente bewirkte.

   Die einzelnen Bildteilreihen ergeben aneinandergereiht dieses geformte Bild. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des   Erfindungsgegeust. undes   
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 eine Vorrichtung zur Bewegung der die Teilbilder tragenden Einrichtung in Vorderansicht, Fig. 12 in Draufsicht und in Fig. 13 in Seitenansicht dargestellt. Fig. 14 stellt eine beispielsweise Aus-   führungsform   der Tastvorrichttmg in Seitenansicht und Fig. 15 dieselbe in Draufsicht dar.

   Die Fig. 16 bis 21 stellen Einzelheiten der drei an der Maschine vorgesehenen, als Relais ausgebildeten 
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 zur Veranschaulichung, während die Fig. 23 bis 25 das Gesamtschaltungsschema mit verschieden gestellten Kontaktbrücken zeigen. 
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 findet auf allen Patronen an den korrespondierenden Stellen   gleichzeitig Stromachluss   statt,    80'wird durch   diesen gebildeten Stromkreis das Abgeben eines   Mhwarzen Elementes   
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   Zur   Schliessung   des jeweils entsprechenden Stromkreises zwecks Abgabe des entsprechenden Mosaikelementes sind an der   Maschine   Kontaktstifte 6 von besonderer Ausgestaltung vorgesehen ; diese werden mittels einer geeigneten Vorrichtung den zugehörigen Patronen entlang geführt, bis sie zu einem Ende des Teilbildes gelangen.

   Die beiden äusseren Taststifte 6 sind mit einem verstellbaren Stift 7 versehen, welcher durch Anpressen an den auf dem Maschinengestell 8 vorgesehenen, federnden Kontakt 9 einen Stromkreis schliesst, welcher eine Umkehrung der Bewegung des Taststiftes in der Längsrichtung der Patrone bewirkt, währenddem die Patronenwalze 2 und somit auch die Patronen der Teilbilder um ein kleines Stück durch   eine unten näher   be-   schriebene   selbsttätige Vorrichtung verdreht werden, so dass die Taststifte 6 nunmehr auf einer der ersten   Bewegun8linie   benachbarten Linie, jedoch in entgegengesetzter Richtung, geführt werden, bis der zweite verstellbare Stift 7 sich an den ihm zugewendeten federnden Kontakt 9 presst und dadurch einen Stromkreis schliesst, der ein Umkehren der Taststiftführung zur Folge hat.

   Gleichzeitig werden die Walze und mit ihr die Teilbilderpatronen um ein weiteres   Stück   verdreht und der Taststift wird nunmehr zum Bestreichen in die dritte Linie des Teilbildes gelangen. 



  So vollzieht sich dieser Vorgang von Linie zu Linie, bis sämtliche leitende Stellen der Patronen 
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 einerseits an der Schraubenspindel 11 und andererseits an dem Rundstabe 12 geführt sind, federnd angeordnet und stehen mittels eines Leitungsdrahtes 13 mit den Gleitkontakten 14 in Verbindung (Fig. 14,15), welche durch ihre eigene Federkraft mit den drei voneinander isolierten Kontaktstreifen 15 auf dem unterhalb des Rundstabes 12 angeordneten Stabe 16 ständig in Berührung stehen. Von der Stromquelle 77 wird der elektrische Strom der leitenden Stange 18, von dieser 
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 sind in zwei übereinanderliegenden Reihen zu je acht bzw. vier und zwei Kontakten angeordnet. 



  Die auf dem Bolzen 28 aufgesetzten Relais weisen eine besondere Ausgestaltung der Solenoide auf (Fig. 16 bis 21) und bestehen dem Wesen nach aus Spulen mit stufenförmig abgesetzter Wicklung. um das elektromagnetische Kraftfeld nach innen zu erhöhen und um bei Erregung   des Solenoides auf   den Kern 29 eine proportional steigende Kraft auszuüben, wodurch ein inniges Berühren der   übereinanderliegenden Kontaktlamellen   erzielt wird. Die Isolationshülse 30 des Solenoides besitzt in ihrer Bohrung eine Nut 31. in welcher der in die Bohrung hineinragende Kern 29 mit seinem in die   Nut. 11   passenden Ansatz (Feder) 32 geführt und dadurch ein Verdrehen des Kernen vermieden wird.

   Die obere   FlanS ('he 33   der   Isolationshülse   30 trägt die eine Reihe ven Kontakten. welche in einem Kreise voneinander isoliert als Lamellen ausgebildet sind   (hg. 20 und 18). Die zweite   Reihe von Kontakten ist an einem das Solenoid untergreifenden Gestelle 34 vorgesehen, welches konform der unter ihr sich befindenden Kontaktreihe der Flapsche 33 ausgestaltet ist. Zwischen diesen beiden Kontaktreihen ist die am verschiebbaren Kern 29 befestigte Kontaktbrücke angeordnet, welche zwei voneinander isolierte Metallringe 35, 36   aufweist,   von welchen in stromlosem Zustande der obere   Ring 53 sich   vermittelst der Feder 37   kontaktschliessend   an die am Gestell 34 befestigten Kontaktlamellen anpresst, somit diese unter- 
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    Wtrd hingegen der Kern   29 durch das infolge   Kontaktschlu88e8   einer leitenden Stelle der Patrone   Im Solenoide auftretende elektromagnetische Kraftfeld angezogen, so wird der obere Ring 35 der Kontaktbrücke von den ihm zughörigen Kontaktlamellen abgehoben. wodruch der Stomkreis   

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   der Welle 63 tragt ein   mit ihr starr verbundenes Sperrad 66, in dessen Zähne eine   Sperrklinke   66, welche auf dem doppelarmigen Hebel 67 gelenkig aufsitzt und mit ihm mittels einer Feder 68 verbunden ist, eingreift.

   Der auf der Welle   63   drehbar gelagerte doppelarmige Hebel 67 umfasst mit seinem bügelförmig ausgestaltetem und mit   Schlitzen versehenen   Ende 69 einen auf dem 
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 trägt eine Rolle   74,   welche infolge der Zugwirkung einer Feder 73 an der Exzenterscheibe 61 anliegt ; durch Drehung der Exzenterscheibe 61 wird der Stab 72 heruntergedrückt, wodurch der in den Schlitzen des Bügels 69 geführte Bolzen 73 den doppelarmigen Hebel 67 um eine Teilstrecke verdreht.

   Die mit dem Hebel 67 gelenkig verbundene Sperrklinke 66, welche mit der   Zahnung   des Sperrades 65 in Eingriff ist, verdreht dadurch dieses Sperrad und die an der Welle 63 vorgesehene Schnecke 64 und durch diese mittels des Schneckenrades 62 die Patronenwalze 2 nut den auf ihr aufgezogenen Teilbilderpatronen   3, 4,   5. Dieser Vorgang wiederholt sich und findet hiedurch eine Drehung der Teilbilderpatronen statt, deren Mass dem Abstande zweier Zeilen der Teilbilder gleichkommt ; sobald der Stift 7 den federnden Kontakt 9 zum Schliessen eines Stromkreises bringt, wird die Schaltung der Teilbilderpatronen zwecks Umkehrens der   Taststiftführung   in entgegengesetzter Richtung erfolgen. 



   Die Vorrichtung zum Ausstossen der verschiedenfarbigen Mosaikelemente wird durch die von den auf der Hauptwelle J2 beiderseits aufsitzenden Kurbelscheiben 76. die Kurbelstange 77 und der in den auf dem Maschinengestell8 vorgesehenen Führungen 78 laufenden, mit den Kreuzköpfen 79 starr verbundenen Welle 80 betätigt.. Auf dieser Welle 80 sind, wie Fig. 2, 3, 4 zeigen. in gleichmässigen Abständen voneinander die jedem   Mosaikelementbehälter   zugehörigen Hebelarme 81 angelenkt. welche vorzugsweise aus je zwei hochkantig gestellten Flacheisenschienen bestehen und an ihrem Ende zwischen den Schienen je eine Gleitrolle 82 tragen. Bei jeder Kurbeldrehung werden diese Hebel 81 mit den auf   FÜhrungsbahnen   laufenden Gleitrollen 82 vorgeschoben und wieder zurückgezogen.

   Je nachdem die jeder Farbe zugeteilten Elektromagnete   I     bis VIII   die   Führungsbahnen für die Rollen 82 einstellen,   werden die Rollen entweder leerlaufen oder eine Vorrichtung   betätigen,   durch welche das jeweils unterste Element des der betätigten Vorrichtung zugehörigen Behälters ausgestossen wird.

   Da. wie bereits vorher erwähnt, bei jedem   Stromschluss immer   nur ein Elektromagnet erregt wird und dieser Magnet die Einstellung der   Führungsbahn   für die Gleitrollen   82   bewirkt, so gelangt hiedurch die   Ausstossvorrichtung   des 
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 der elektromagnetischen Kraftwirkung aus der in der Fig. 4 mit strichlierten Linien gezeichneten Lage in die vollausgezogene Lage, wodurch der obere Stollen 86 verdeckt und der untere zur eigentlichen Ausstossvorrichtung führende Stollen 87 freigegeben wird. Bei der   Vorbewegung   der Rollen ? gelangen dieselben in den oberen Stollen. laufen also leer. wie dies in der Fig. 4 durch 
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 den zwei Führungsstäben 102 und 103 geführten Abstreifer 97 erfasst.

   Bei jedem Hub   der Maschine   wird ein Element aus dem betreffenden Behälter zur Abstreifrinne 96 und unmittelbar darauf 
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   magnete I bis FIII, wodurch   ein verhältnismässig kräftiges elektromagnetisches Kraftfeld bedingt ist, was eine schwere Bauart zur Folge hat. Um dies zu vermeiden, sind gemäss der in Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform anstatt der Elektromagnete I bis VIII Solenoide l' 
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 Solenoidkerne 114 eine kräftige, stets steigende Zugwirkung ausgeübt wird. Die Anordnung der übrigen Bestandteile der Ausstossvorrichtung erfährt dadurch keine   we, gent. liche Abänderung,   wie dies im Vergleiche der Fig. 7 und 8 mit den   Fig. 4,   5 und 6 erhellt. 



   Bei Inbetriebsetzung der Maschine befindet sich vor dem Ausstosser 91 bei keinem Behälter 
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 dieses Fehlen des ersten Elementes in dem Mosaikbilde hintanzuhalten, ist eine Vorrichtung an der Maschine vorgesehen, welche von Hand aus betätigt wird und dem Wesen nach aus einer entlaug der Behälter führenden, die   hakenförmigen     Ansatze 7C7   der Schieber 105 hintergreifenden 
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 Winkelhebel 109 von den untersten   Mosaikelementen   abheben und dadurch   111   jedem Behälter je ein Element zum Ausstossen in Bereitschaft gebracht wird.

   Bei dem nun jetzt erfolgenden Antrieb der Maschine wird nun entsprechend der Abtastung auf den Tellbilderpatronell die 
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 in die Abstreifrinne 96 gebracht, während sämtliche andere   GIeitrollen leerlaufen, sonnt   der Betrieb der Maschine ungestört weiter erfolgen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur selbsttätigen bildmässigen Wiedergabe von Objekten aller Art in   natürlichen   Farben nach in zwei oder mehrere, der Anzahl der zu verwendenden Grundfarben entsprechende Teilbilder geteilten Vorlagen, insbesondere vermittelst einzelner   Mosaikelemente,   dadurch gekennzeichnet, dass für jede Grund- bzw. Mischfarbe eine besondere Betätigungsvorrichtung vorgesehen ist, welche entsprechaend dem jeweiligen Stromschluss auf einem oder mehreren Teilbildern vermittelst elektrischer Übertragungseinrichtung in Funktion gesetzt werden.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass fur eine jede EMI6.7 kreis durch einzelne oder kombinierte Erregung von Zwischenelektromagneten erfolgt, von welchen je einer für eine der Grundfarben vorgesehen und in den Stromkreis der die Teilbildervorlagen überstreichenden Taststifte vorgesehen ist.
    4. Ausführungsfonn der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI6.8 <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 EMI7.2
AT57532D 1911-10-25 1911-10-25 Vorrichtung zum selbsttätigen Herstellen von Mosaikbildern nach Vorlagen. AT57532B (de)

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