DE22192C - Permutationsschlofs - Google Patents

Permutationsschlofs

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DE22192C
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DE
Germany
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lock
housing
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lever
bolt
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Application number
DENDAT22192D
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English (en)
Original Assignee
]. jackson jun. und ch. sheekey in London
Publication of DE22192C publication Critical patent/DE22192C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/02Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others

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  • Auxiliary Apparatuses For Manual Packaging Operations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom lo. Mai i88a ab.
Meine Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Permutationsschlössern, d. h. Schlössern, welche allgemein als Buchstabenschlösser oder Schlösser ohne Schlüssel bezeichnet werden.
Der Zweck der Erfindung ist, einfach construirte Schlösser ohne Schlüssel so herzustellen, dafs durch ein Einstellen einer Anzahl Räder u. s. w. auf eine bestimmte Marke, Buchstaben oder Zahl ein Schliefsen bezw. Oeffhen des Schlosses erreicht wird.
Unsere Erfindung, welche auf die verschiedenartigsten Anwendungen ausgedehnt werden kann, sei in folgenden Zeichnungen und Beschreibungen auf ein Schlofs angewendet, welches zum Verschlufs von Taschenbügeln dient.
Fig. ι stellt dieses Schlofs in der Seitenansicht dar, wenn der Bügel geschlossen ist.
Fig. 2 ist eine Seitehansicht, rechtwinklig zu Fig. ι und zugleich ein Schnitt durch den Taschenbügel.
Fig. 3 ist eine Aufsicht des geöffneten Bügels.
Fig. 4 ist ein theilweiser Längsschnitt des Schlosses.
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 4.
Fig. 6 ist ein Querschnitt nach der Linie y-y der Fig. 4.
Fig. 7 ist eine Ansicht der Verschlufsstange i mit Anordnung der Feder j.
α ist das eigentliche Gehäuse des Schlosses, in welchem vier (auch mehr oder weniger) um die Achse c drehbare Hebelscheiben b angeordnet sind. Letztere sind mit je einem segmentartigen Ausschnitt b1 versehen, in dem der Riegel e von rundem Querschnitt gleiten kann. Die Hebelscheiben b haben einen Vorsprung b2 r der in einem Schlitz des Gehäuses verschiebbar ist und vermittelst dessen die Scheiben verstellt werden können. Der segmentartige Ausschnitt bl hat kleine Einkerbungen bezw. halbkreisförmige, der Gröfse des Riegels entsprechende Ausschnitte bs, in welche derselbe bei richtiger Stellung der Scheibe fallen kann. Der Riegel geht durch den Knopf d und wird in seiner Lage durch die Feder h gehalten, welche in der Cuvette g gelagert ist. Um die Scheiben b in etwas angespannter Lage zu halten, sind die Federn f angeordnet. Werden nun sämmtliche Scheiben vermittelst der Vorsprünge P so gestellt, dafs die halbkreisförmigen Ausschnitte bz direct unter der Stange e liegen, so kann dieselbe durch einen Druck auf den Knopf d in die Einkerbungen gedrückt werden. .Hierdurch wird auch der Knopf d hinabgehen und die Stange i in ihre tiefste Stellung bringen. Um dies zu ermöglichen, ist an dem Taschenbügel ein Bolzen k mit daran befestigter Feder j angebracht, welche gegen die Stifte i1 der Stange i drückt und letztere in ihrer Hochstellung hält. Drückt der Knopf d nun gegen die Stange, so wird die Kraft der Feder j überwunden und i kann vermittelst der Schlitze z'2 an den Bolzen k hinabgleiten. Hierdurch lösen sich die Oeffhungen / in der Stange i aus den Aussparungen der Schnepperhaken m und kann man nun unbehindert den Bügel öffnen. Dies Oeffnen des Bügels geschieht also in einer Lage der Hebelscheiben, wo bei allen Scheiben je eine der Aussparungen bz unter dem Riegel e liegt. Ist dagegen auch nur eine der Hebelscheiben b verstellt, d. h. nicht in der als nothwendig oben angegebenen Lage, so kann
der Knopf d nicht herabgedrückt werden und der Verschlufs bleibt gesichert. Es läfst sich somit durch eine einfache Drehung einer oder mehrerer der Scheiben b, die ganz unbemerkt und leicht geschehen kann, ein fester Verschlufs der Tasche erreichen.
Sind nun alle vorhandenen Hebelscheiben in verdrehter Lage, so wird es um so schwieriger, die Oeffhung vorbeizuführen. Auf dem Schlofsgehäuse sind nun zwischen den Hebelscheiben Marken, Buchstaben oder Zahlen angebracht, welche eben solchen auf der Peripherie der Hebelscheiben angebrachten entsprechen; stellt man nun nach irgend einem System, das dem, der das Schlofs öffnen will, bekannt sein mufs, die Hebelscheiben so, dafs dieses System beobachtet wird, so läfst sich eben der Knopf herunterdrücken und das Schlofs auf diese Weise lösen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    EinPermutationsscMofs, gekennzeichnet durch: i. die Anordnung eines Gehäuses a, in dem vier (oder mehr oder weniger) Hebelscheiben b mit segmentartigen Ausschnitten 6\ die wiederum segmentartige Aussparungen P haben, drehbar um eine Achse c angeordnet sind und durch Federn / angespannt werden;
    die Verbindung eines Knopfes d, der durch das Gehäuse des Schlosses geht, mit einem Riegel e, welcher in die Aussparungen der segmentartig ausgeschnittenen Hebelscheiben greift, und die Anwendung einer Spiralfeder h, welche gegen diesen Riegel wirkt und in einer Cuvette g gelagert ist;
    die Anordnung einer Stange i mit drei kreisförmigen Durchbohrungen, in welche drei Schnepperhaken m des beweglichen Bügels greifen, und die Anwendung der Federn j, welche gegen Stifte der Stange drücken, so dafs dieselbe stets nach oben gedrückt wird; :
    die Anwendung symbolischer Zeichen, z. B. Buchstaben oder Zahlen, an der Peripherie der Hebelscheiben, sowie entsprechender Zeichen an dem Gehäuse des Schlosses derart, dafs das Einstellen derselben gegen das Gehäuse nach einem bestimmten System das Herunterdrücken des Knopfes d und damit ein Oeffnen des Verschlusses ermöglicht.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT22192D Permutationsschlofs Active DE22192C (de)

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