DE382874C - Vorrichtung zum Anzeigen der Stellung der Sperrscheiben von Kombinationsschloessern - Google Patents
Vorrichtung zum Anzeigen der Stellung der Sperrscheiben von KombinationsschloessernInfo
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- DE382874C DE382874C DES59410D DES0059410D DE382874C DE 382874 C DE382874 C DE 382874C DE S59410 D DES59410 D DE S59410D DE S0059410 D DES0059410 D DE S0059410D DE 382874 C DE382874 C DE 382874C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
Landscapes
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
Es sind Kombinationsschlösser bekannt, bei denen unabhängig voneinander durch je
einen besonderen Schlüssel mittels verstellbarer Schaltwerke, ■ Zuhaltungsscheiben so
verstellt werden, daß von der Offenlage aus die Zuhaltungsscheiben auf eine beliebige
Zahl eingestellt werden können. Ein öffnen des Schlosses ist hierbei nur dann möglich,
wenn jede der eingestellten Zuhaltungsscheiben wieder in die Anfangslage zurückgebracht
wird.
Dieser Art Kombinationsschlösser haftet noch der Nachteil an, daß erstens die Öffnungsmöglichkeit
wesentlich von dem Gedächtnis des öffnenden abhängig ist und zweitens, wenn beim öffnen durch irgendwelche
Zufälligkeiten der öffnende gestört wird und nun nicht mehr genau weiß, wievielmal
er den Schlüssel verdreht hat, auch von ihm das Schloß nicht mehr zu öffnen ist.
Ferner kommt es bei diesen Schlössern vor, daß durch irgendwelche Zufälligkeiten, beispielsweise
durch Hängenbleiben einer Feder, auch bei einer vollen Umdrehung des Schlüs-
«5 sels das Schaltwerk nicht verstellt wird. Da
dies nach außen hin nicht erkennbar ist, so ergibt auch dies einen falschen Schluß, und
das Schloß ist auch bei scheinbar richtig eingestellter Öffnungszahl noch versperrt. Die
Erfindung vermeidet diese schwerwiegenden Nachteile und macht derartige Schlösser erst
für die allgemeinere Anwendung brauchbar. Erreicht wird dies dadurch, daß mit den
Schaltwerken nach der Seite ausschwingbar gelagerte Zahlenräder in Eingriff stehen, die
nach dem Abheben von den Schaltwerken unabhängig voneinander in bezug auf eine Schauöffnung oder eine Kennmarke auf eine
beliebige Öffnungszahl einstellbar sind.
Von dieser Zahl ausgehend kann man dann die Schaltwerke, ohne darauf zu achten, beliebig
verstellen, während man beim öffnen des Schlosses die Schaltwerke so weit verdreht,
bis die Öffnungszahl wieder erscheint.
Dadurch braucht man sich nur die Öffnungszahl zu merken, hat aber im übrigen für den
Schließvorgang keine besondere Aufmerksamkeit mehr aufzuwenden. Außerdem sind auch Versager in den Schaltwerken ohne Einfluß,
da in einem solchen Fall auch die zugehörige Zahlenscheibe nicht weitergeschaltet
wird.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsformen der neuen Einrichtung
dargestellt. Die Abb. 1 und 2 zeigt die eine Ausführungsform der Zählvorrichtung in
Seitenansicht und Querschnitt, wobei nur der ' in Betracht kommende Unterteil des Schlosses
mit dem Schaltwerk für die Zuhaltungsscheiben dargestellt ist. Es sind hierbei in dem
Schloßgehäuse 1 um einen Zapfen 2 drei Zuhaltungsscheiben
3 gelagert, die beiderseits mit einem Zahn- bzw. Sperrad 4 und 5 besetzt sind. In das untere Rad 4 greift ein
um die Achse 6 drehbarer Zuhaltungshebel 7 ein, während in das obere Zahnrad 5 eine
Schaltklinke 8 eingreift, die an einem um die Achse 6 schwingenden Schalthebel 9 sitzt. Die
Enden der Hebel ragen in die Schlüsselbahn und werden bei einer vollen Umdrehung des
Schlüssels so verstellt, daß zunächst der Zuhaltungshebel 7 ausgelöst, dann der Schalthebel
9 angehoben und damit die Zuhaltungsscheibe 3 um eine Zahnteilung verstellt wird
und hierauf der Zuhaltungshebel 7 wieder die Feststellung bewirkt.
In dem Schloßgehäuse 1 sind drei Schaltwerke übereinander angeordnet, von denen
jedes durch einen besonderen Schlüssel verstellt werden kann. In jedes der oberen Zahnräder
5 der einzelnen Schaltwerke greift ein gleich großes und gleich gezahntes Zählrad 10
ein. Die drei Zahlenräder 10 sind an einem Hebel derart exzentrisch zueinander gelagert,
daß je ein Zahn der drei Räder hintereinander erscheint und die auf den Zähnen angebrachten
Ziffern eine zusammengehörige Zahl ergeben, und daß ferner jedes Zählrad unabhängig
von dem anderen verdreht werden kann, wenn es außer Eingriff mit den Zahn-
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rädern 5 ist. Der um die Achse 15 drehbare
Hebel 11 wird hierbei durch eine Feder 12
gegen die Schaltwerke gedrückt und hält die Zählräder 10 mit den Schalträdern 5 in Eingriff.
Durch einen durch eine Schlitzführung 13 im Schloßgehäuse ragenden Zapfen 14
kann der Hebel 11 nach rechts verschwenkt werden, so daß die obere Zählscheibe die in
Abb. ι gezeigte punktierte Lage einnimmt.
Um in dieser Lage jede der Zählscheiben 10 verstellen zu können, ist an dem Schloßgehäuse
für jede Zählscheibe eine Einstellvorrichtung angebracht. Diese besteht aus einem in Führungen 16 gehaltenen Stößel 17,
dessen unteres Ende zweckmäßig federnd ist und in die Bahn der Zählscheibe 5 ragt. An
diesem Stößel ist ein Griff 18 befestigt, der durch einen Schlitz 19 des Stulpes 20 des
Schloßgehäuses hindurchgreift und entgegen der Wirkung einer Feder 21 nach unten gedrückt
werden kann (s. Stellung Abb. 1). Hierbei tritt das Ende des Stößels in die
Verzahnung des Zählrades 10 ein und treibt dieses nun eine Teilung vorwärts.. Beim
Hochgehen des Stößels weicht dessen Ende nach hinten aus und läßt das Zählrad in der
eingestellten Lage stehen. Diese kann gegebenenfalls durch eine kleine Hemmfeder gesichert
werden.
Auf diese Weise läßt sich bei ausgeschwenktem Hebel 11 jede der Zählscheiben
für sich allein verstellen. Sind sie beispielsweise auf die in Abb. 1 gezeigte Zahl 843
eingestellt, und verschwenkt man den Hebel 11 in der Offenlage des Schlosses in die alte
Lage zurück, so erscheint diese Zahl hinter einem entsprechend großen Ausschnitt des
Schloßgehäuses. Das Schloß ist daher immer dann offen, wenn diese Zahl in dem Ausschnitt
wieder erscheint. Man kann daher von der Offenlage aus, ohne darauf Obacht geben zu müssen, die Schaltwerke willkürlich
verstellen, da sie jetzt jederzeit auch äußerlich sichtbar auf die richtige Öffnungslage
zurückgebracht werden können. Sollte hierbei infolge Klemmung einer Feder eines der
Schaltwerke nicht transportieren, so wird auch die Zählscheibe nicht verstellt. Jeder
Fehlschluß ist daher unschädlich gemacht, da er sofort sichtbar ist. Dabei "kann man das
Schloß jederzeit für eine neue Öffnungszahl einstellen.
Um ein Verstellen dieser Zahl durch Unberufene zu verhindern, sind die Griffe 18
zum Verstellen der Zählscheiben 10 in dem Stülp 20 des Schloßgehäuses angebracht, so
daß sie beim Schließen der Tür durch den Türrahmen abgedeckt werden und daher vollständig
unzugänglich sind.
Bei der in Abb. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform sind die Achsen der Zählscheiben
10 ineinandergelagert und durch das Schloßgehäuse 1 hindurchgeführt. Sie
tragen an ihrem Ende übereinanderragende, verschieden große Zahlenscheiben 22. Die
ineinandergelagerten Wellen dieser Zahlenräder durchsetzen einen Längsschlitz 24 des
Schloßgehäuses und werden von einem Schieber 23 getragen, der in Richtung des Schlitzes
verschiebbar ist und dessen winkelförmig umgebogenes Ende 25 über das Stulpblech
greift. Dieses Ende legt sich gegen den Stülp, wenn die Zählräder in Eingriff mit den
Schaltwerken sind. Beim Schließen der Tür wird das Ende des Schiebers von dem Türrahmen
verdeckt und dadurch eine Verstellung der Zählräder wirksam verhindert. Bei geöffneter Tür können dann die Zählräder
mittels des Schiebers 23 von den Schaltwerken abgehoben und durch einen besonderen
Schlüssel auf die gewünschte Öffnungszahl eingestellt werden, die beispielsweise durch
die horizontale Ziffernreihe 815 (Abb. 4) bestimmt ist.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Anzeigen der Stellung
der Sperrscheiben von Kombinationsschlössern mit mehreren unabhängig voneinander
durch je einen besonderen Schlüssel verstellbaren Schaltwerken durch eine Kennzahl und zum leichten Verändern
derselben, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Schaltwerken nach der Seite ausschwingbar gelagerte Zahlenräder (10)
in Eingriff stehen, die nach dem Abheben von den Schaltwerken unabhängig voneinander
in bezug auf eine Schauöffnung oder eine Kennmarke auf eine beliebige
Öffnungszahl einstellbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung
der Zahlenräder (10) durch Stößel (17) erfolgt, die an dem Stülp des Schloßgehäuses
derart angebracht sind, daß ihre Handhaben (18) bei geschlossener Tür
durch den Türrahmen verdeckt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleinrichtung
an einem Schieber (23) gelagert ist, dessen umgebogenes Ende hinter das Stulpblech des Schlosses ragt und bei geschlossener
Tür ein Verstellen der Zahlenräder verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59410D DE382874C (de) | Vorrichtung zum Anzeigen der Stellung der Sperrscheiben von Kombinationsschloessern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59410D DE382874C (de) | Vorrichtung zum Anzeigen der Stellung der Sperrscheiben von Kombinationsschloessern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE382874C true DE382874C (de) | 1923-10-08 |
Family
ID=7493282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES59410D Expired DE382874C (de) | Vorrichtung zum Anzeigen der Stellung der Sperrscheiben von Kombinationsschloessern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE382874C (de) |
-
0
- DE DES59410D patent/DE382874C/de not_active Expired
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