DE667880C - Malschloss - Google Patents

Malschloss

Info

Publication number
DE667880C
DE667880C DEF74813D DEF0074813D DE667880C DE 667880 C DE667880 C DE 667880C DE F74813 D DEF74813 D DE F74813D DE F0074813 D DEF0074813 D DE F0074813D DE 667880 C DE667880 C DE 667880C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
lever
spring
gear
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF74813D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEO FUCHS DIPL ING
Original Assignee
LEO FUCHS DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LEO FUCHS DIPL ING filed Critical LEO FUCHS DIPL ING
Application granted granted Critical
Publication of DE667880C publication Critical patent/DE667880C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/0044Permutation or combination locks; Puzzle locks with telephone-type dial

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Nlalschloß Die Erfindung bezieht sich auf Malschlösser, deren Sperrung mit Hilfe eines Einstellgliedes aufgehoben werden kann, welches gegenüber einer festen Ziffernskala verstellbar ist und dessen Hub durch einen Anschlag begrenzt wird. Bei Malschlössern dieser Art ist bereits vorgeschlagen worden, das Einstellglied als Lochscheibe nach Art der bei selbsttätigen Fernsprechgeräten üblichen Wählerscheibe auszubilden, welche nach jedem Einstellvorgang durch eine Feder in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
  • Die jeweilige Zurückführung der Wählscheibe in ihre Ausgangsstellung ist besonders deshalb sehr nachteilig, weil infolge Benutzung der stets gleichen Einstellhandhaben ungleichartige Abnutzungen und Fingerabdrücke an der Wählscheibe auftreten, die einem Unbefugten die Möglichkeit geben, die Ziffern der Ziffernkombination kennenzulernen und die Ziffernkombination des Schlosses ausfindig zu machen.
  • Nach der Erfindung wird dieser Mangel dadurch behoben, daß bei Anwendung eines Einstellgliedes, welches als ein um eine feste Achse verstellbarer Körper, z. B. als Wählscheibe, ausgebildet ist, die Einstellhandhaben auf dem Einstellglied in gleichem gegenseitigen Abstand und in einer endlosen, um die genannte feste Achse verlaufenden Reihe angeordnet sind. Dabei empfiehlt es sich, für die Anzahl der Betätigungshandhaben eine Primzahl zu wählen. Außerdem ist es zweckmäßig, das Malschloß mit Hemm- oder Sperrmitteln zu versehen, welche das Einstellglied in der jeweiligen Endlage einer Einstellung halten.
  • In Verbindung mit Malschlössern der eingangs erwähnten Art ist es für den Fall einer Mehrfachsperrung, d. h. bei Anordnung mehrerer Sperrglieder, vorgeschlagen worden, den durch die Rückführfeder erzwungenen Rücklauf der Wählscheibe dazu auszunutzen, um die Wählscheibe mit dem jeweils folgenden Sperrglied zu kuppeln. Diese Art der fortschreitenden Kupplung ist bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung nicht anwendbar, weil die Rückführung des Einstellgliedes in seine Ausgangsstellung der erfindungsgemäßen Absicht zuwiderlaufen würde.
  • Die fortschreitende Kupplung wird gemäß der Erfindung dadurch bewirkt, daß der den Hub des Einstellgliedes begrenzende Anschlag entgegen der Wirkung einer ihn in seine Ausgangsstellung zurückbewegenden Feder nachgiebig ist und seine bei jeder Einzelwahl bewirkte Verschiebung oder Verschwenkung dazu benutzt wird, um die betriebsmäßige Verbindung des Einstellgliedes mit dem jeweils folgenden Sperrglied herzustellen. Dabei empfiehlt es sich, den Anschlag so anzuordnen, daß er über seine Ausgangsstellung hinaus auch nach der anderen Seite verschwenkt werden kann und diese zusätzliche Verschwenkbarkeit für die Sperrung des Schlosses" d. h. für die Verstellung der Sperrglieder auszunutzen.
  • Weitere Kennzeichen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der, Zeichnung beispielsweise dargestellten Mal schlosses; es zeigt "' Abb. i die Anordnung des Schlosses in der Tür in Ansicht und Draufsicht; Abb. 2 eine Ansicht des Schloßinnern.
  • Abb. 3 zeigt in Ansicht und Draufsicht einen Teil des . Schaltgetriebes in vergrößerter Darstellung: Die Tür x ist mit je einer äußeren und inneren Klinke 2 versehen. Das in einer Ausnehmung der Tür liegende Schloß 3 trägt auf beiden Türseiten je eine Wählscheibe 4 bzw. 4a mit zwölf in gleichem gegenseitigen Abstand angeordneten Löchern 5, von denen aber nur zehn mit den Ziffern o, i, 2 ... g bezeichnet sind und je einen beweglichen Anschlag 6 bzw. 6a, welcher nach rechts und links in die gestrichelt gezeichneten Stellungen I und II verschwenkt werden kann. Der Abschluß der Tür erfolgt durch den Riegel 7.
  • Die Wählscheibe 4 sitzt lose auf einer Welle 8 und nimmt dieselbe unter Vermittlung einer nicht dargestellten Klinke in einer Richtung mit. Durch einen eigenen Schnapper wird die Wählscheibe gezwungen, immer eine solche Lage einzunehmen, daß ihre Löcher genau den Ziffern der darunter befindlichen Skala gegenüberliegen. Auf der Welle 8 ist ein Zahnrad g angeordnet, das mittels dreier Vorsprünge in entsprechende Nuten der Welle 8 eingreift und auf der Welle in axialer Richtung verschiebbar ist. Um das Rad g greift eine Gabel io, die in der Abb. 2 parallel zur Bildebene geschnitten dargestellt ist. Die Gabel zo ümfaßt als Mutter eine Schraubenwelle ii; mit welcher ein (durch die Gabel in der Darstellung verdecktes) Zahnrad 12 starr verbunden ist.
  • Das Zahnrad g greift mit Zähnen 13 in die Sperrglieder 14. In der Zeichnung ist nur das vorderste Sperrglied zu sehen. Hinter ihm liegen so viele Sperrglieder, wie die Kombination Zeichen umfaßt. Die Sperrglieder sind mittels eines Schlitzes in der Längsrichtung geführt, und in, dieser Richtung ist jedes Sperrglied für sich verschiebbar. Jedes der fünf Sperrglieder ist mit einer Nut 15 versehen. Jedem Sperrglied 14 ist eine Halteklinke =6 zugeordnet. Die Klinken 16 sind auf dem Bolzen 17 unabhängig voneinander drehbar gelagert und werden durch je eine Feder 18 gegen das zugehörige Sperrglied 14 gedrückt.
  • Jedes Sperrglied 14 ist durch eine Druckfeder ig belastet, welche um die Nabe des Hebels, 2o geschlungen ist und mittels eines kleinen umgebogenen Häkchens in eine Bohrung der Nabe eingreift. Die Federn ig suchen den Hebel go im Sinne des Uhrzeigers zu drehen. Ein mit einem Kiinkengesperre 70 versehenes Zahnrad,-> i (Klinkenrad) kämmt mit dem Zahnrad i2. Zahnrad 2 1 und Hebel 2o sind voneinander unabhängig auf einem festen Bolzen 22 ::drehbar gelagert. Das Zahnrad 21 hat an Zahnkranz Vorsprünge 23 bis 27, deren-.ZM@der Anzahl der Kombinationsglieder entgpricht (im Beispiel fünf): Mit diesen Vorsprüngen arbeitet die Klinke 28 zusammen; die auf dem Hebel 2ö kippbar gelagert ist. Die Blattfeder 29 drückt die Klinke 28 gegen den Zahnkranz des Zahnrades 21. Die Klinke 28 trägt einen Nöcken 30, der senkrecht zur Türebene steht und so angeordnet ist, daß er beim Verschwenken des Hebels 2ö aus der gezeichneten Läge im Sinne des Uhrzeigers gegen, den festen Anschlag 3= stößt und die.Klinke 28 von dem Vorsprung 23 des Zahnrades 2i wegführt.
  • Der zweiarmige Hebel 32 ist über die Welle 33, mit dem Anschlag 6 (Abb. i) fest verbünden, so daß er an allen Verschwenkungen de,8 Anschlags teilnimmt, und steht unter dem Einfiuß der Zugfeder 57.
  • Die Klinken 16 sind mit einem Arm des Hebels 32 mittels der geschlitzten Zugstangen 34 bis 38 verbunden, welche nur bei Verschwenkung des Anschlages 6 in die Stellung II auf die Klinken 16 einwirken können. Der zweite Arm des Hebels 32 ist über die Stange 39 mit dem Hebel 2o verbunden, so daß alle Bewegungen des Anschlages 6 auf den Hebel 2o übertragen werden. In der aus Abb. 2 ersichtlichen Ruhestellung des Hebels 32 liegt sein zweiter Arm auf denn an der Feder 72 hängenden Widerlager 71. Die Spannung der Feder 72 ist größer als die Spannung der Feder 57.
  • Der Riegel 7 ist mit einer Feder 73 verbunden, welche ihn aus dem Schloß herauszudrücken strebt. Auf diesem Riegel befindet sich ein Bolzen 40, an welchem der Hebel 41 anliegt, der um die Nabe 42 drehbar gelagert ist. In dem Vierkantloch der Nabe 42 sitzt der Zapfen der Türklinke 2. Die Nabe besitzt einen Fortsatz 43, der ihre Verdrehung begrenzt. Eine Spiralfeder 44 ist mittels der Schraube 45 mit einem Ende an der Nabe 42 und mittels der Schraube 46 mit ihrem anderen Ende an dem Hebel 41 befestigt, so däß sie die Bewegung der Klinke 2 auf den Hebel 41: überträgt. Der auf dem Zapfen 6o gelagerte Winkelhebel 47 hat einen Nocken 48, der in der gezeichneten Lage in der Bewegungsbahn des Nockens 49 des Heb°ls 4, liegt, bei Verschwenken des Winkelhebels 47 unter dem Zug der Feder 50 aber den Nocken 49 freigibt. Mit dem Winkelhebel 47 steht ein Hebel 5 r in Eingriff, der auf dem Bolzen 52 drehbar gelagert ist. Der Hebel 51 besteht aus (im Beispiel) fünf Lamellen oder Zuhaltungen, deren Verbreiterungen 53 zwischen den fünf Sperrgliedern 14 liegen. Auf jeder dieser fünf Lamellen sitzt ein Schieber 54> deren jeder einen dem Sperrglied zugekehrten Fortsatz 55 hat und auf der zugehörigen Lamelle durch eine Klemmschraube 56 festgehalten wird. Die Schieber 54 sind mit Längsschlitzen versehen, so daß sie auf den Lamellen der Höhe nach beliebig eingestellt werden können.
  • Wenn die Nut 15 jedes Sperrgliedes 14 dem Fortsatz 55 der zugeordneten Lamelle gegenüberliegt, so kann der Hebel 51 um den Bolzen 52 verschwenkt werden, wobei die Fortsätze 55 in die Nuten 15 eindringen. Ist das aber bei einer Nut nicht der Fall, so stößt der zugehörige Fortsatz 55 an das Sperrglied und verhindert die Verschwenkung des Hebels 51. In dieseln Fall ist aber auch der Winkelhebel 47 festgestellt, und seine Nocke 48 kann durch die Feder 5o nicht aus dem Bereich der Nocke 49 gezogen werden. Es ist also auch der Hebel 41 festgestellt, und der Riegel 7 kann nicht zurückgezogen werden.
  • Der Vorgang bei der Einstellung des Schlosses spielt sich wie folgt ab: , Ausgangspunkt sei das versperrte Schloß, wobei alle Sperrglieder 14 sich in ihrer tiefsten Lage befinden (Abb.2). Der vorn liegende Schieber 54 ist in der tiefsten Lage festgeklemmt. Da die Nuten 15 in dieser Anfangslage noch tiefer liegen als die Fortsätze 55, so ist der Hebel 51 gesperrt. Die (tiefste) Lage des Schiebers 54 entspricht der Ziffer o. Der nächste, dahinterliegende Schieber 54 sei auf die Ziffer 6, der dritte auf die Ziffer 9, der vierte auf die Ziffer 4 und der fünfte auf die Ziffer 7 eingestellt. Um ebenso viele Teilungen, wie die zugeordnete Ziffer angibt, befindet sich daher jeder Fortsatz 55 über der untersten Stellung. Nach obiger Einstellung ist daher die Zahl, mit der das Schloß geöffnet werden kann: 7496o.
  • Zum Einstellen obiger Zahl im Schloß (also zum Öffnen) werden die Ziffern mit Hilfe der Wählscheibe 4 bzw. 4" nacheinander gewählt. Bei jedem Wählvorgang wird der Anschlag 6 in die Stellung I verschwenkt, aus welcher er durch die Feder 57 wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
  • Während des ersten Wählvorganges, wobei das Zahnrad 9 mit der Verzahnung 13 des hintersten Sperrgliedes 14 in Eingriff steht, wird dieses Sperrglied so weit angehoben, daß seine Nut 15 dem Fortsatz 55 des hintersten Schiebers 54 gegenüberliegt. Beim Drehen des Anschlages 6 in seine Stellung I werden auch die Hebel 32 und 2o im umgekehrten Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß die Klinke 28 hinter den Vorsprung 24 des Zahnrades 2i greift, welches während der Verschwenkung desHebels 2o durch das Klinkengesperre 7o festgehalten wird. Beim Freilassen des Anschlages 6 zieht die Feder 57 den Hebe132, die Stange 39 und den Hebel 2o in die dargestellte Lage zurück, wobei die Klinke 28 das Zahnrad 21 mitnimmt. Die Drehbewegung des Zahnrades 21 wird durch das Zahnrad 12 auf die Schraubenwelle ii übertragen, welche ihrerseits die Gabel io und das Zahnrad 9 vor das . nächste Sperrglied 14 (das zweite von hinten) schiebt.
  • Die gleichen Vorgänge wiederholen sich beim Wählen der übrigen Ziffern.
  • Nachdem alle Sperrglieder 14 mit ihren Nuten 15 den -Fortsätzen 55 der zugehörigen Schieber 54 gegenüberliegen, kann der Hebel 51 ungehindert um den Bolzen 52 verschwenkt werden. Infolgedessen kann der Winkelhebel 47 der Feder 5o folgen, wenn die Türklinke 2 heruntergedrückt und die Nabe 42 mit ihrem Fortsatz 43 verschwenkt werden, so daß der Hebel 47 sein Auflager bei 58 verliert. Dabei gibt der Nocken 48 -den Nocken 49 des Hebels 41 frei, und da der Hebel 41 unter der Wirkung der Spiralfeder 44 der Bewegung der Türklinke 2 folgt, zieht er den Riegel 7 gegen die Kraft der Feder 73 in das Schloß. Die Tür kann also geöffnet werden.
  • Zum Versperren des Schlosses wird der Anschlag 6 in die Stellung II verschwenkt. Dabei zieht der Hebel 32- zunächst- vermittels der Zugstange 34 die hinterste (fünfte) Sperrklinke 16 aus dem Bereich der Zähne 13 des hintersten Sperrgliedes 14. Dieses fällt unter dem Druck seiner Feder i9 in seine unterste Lage zurück. Sobald danach der Hebel 2o unter Vermittlung der Zugstange 39 so weit im Sinne des Uhrzeigers verschwenkt ist, daß er das Klinkengesperre 7o löst und der Nocken 3o der Klinke 28 durch den festen Anschlag 31 außer Eingriff mit dem Vorsprung 27 bringt, dreht sich das mit einer Fliehkraftbemse 59 gekuppelte Zahnrad 21 unter dem Einfiuß einer Spiralfeder (nicht gezeichnet) im umgekehrten Uhrzeigerdrehsinn in seine Anfangsstellung zurück, die durch. einen Anschlag festgelegt ist. An dieser Drehbewegung nehmen auch das Zahnrad 12 und die Schraubenwelle ii teil, so daß die Gabel io samt Zahnrad 9 in die Anfangsstellung, d. h. in Eingriff mit dem hintersten Sperrglied 14 gebracht werden. Während des letzten Teils der Schwenkbewegung des Hebels 32 werden auch die übrigen Klinken 16 mittels der Zugstangen 35 bis 38 voll den Zähnen 13 der zugehörigen Sperrglieder entfernt, und diese schnellen infolge ihrer Federbelastung in die Anfangslage zurück. Dadurch sind sämtliche Nuten außer Bereich der Fortsätze 55 gekommen, und der Hebel 51 ist wieder gesperrt. Das Schloß ist somit ebenfalls versperrt und kann erst durch neuerliches Einstellen der Zahl 74-9-6o geöffnet werden.
  • Das Öffnen und Sperren des Schlosses kann natürlich auch von der Innenseite der Tür aus mit Hilfe der Wählscheibe 4a und des Anschlages 6" vorgenommen werden. Die Wählscheibe 4a sitzt auf der Welle 65, welche über die Zahnräder 66, 67 mit der W' elle 8 gekuppelt ist. Der Anschlag 6" ist auf der Welle 17 angeordnet; seine Bewegung wird mittels der Zahnbögen 68, 69 auf die Welle 33 übertragen.
  • Bei dem dargestellten und beschriebenen Schloß ist Vorsorge getroffen, daß die für die Öffnung maßgebende Ziffernkombination beliebig geändert werden kann, und zwar in folgender Weise: Nach dem Öffnen der Tür wird die Abdeckplatte6i durch Lösen der Schrauben 62 und 63 entfernt, -so daß der Hebel 51 durch Andrücken der Feder 64 an den Schloßgehäusedeckel aus dem Schlöß herausgenommen werden kann. Die Schieber 54 I<önnen dann nach dem Lösen der gemeinsamen Klemmschraube 56 in diejenigen Stellungen verschoben werden, die der gewünschten neuen Ziffernkombination entsprechen. Zwecks Erleichterung der Einstellung der Schieber 54 empfiehlt es sich, die Lamellen des Hebels 5i mit Skalen und Rasten zu versehen, in welche an den Schiebern befestigte Schnapper eingreifen.
  • Wie sich aus vorstehendem ergibt, werden die Wählscheiben 4 und 4" stets im gleichen Sinne verdreht; eine rückläufige Bewegung findet nicht statt; so daß es praktisch unmöglich ist, daß. ein Unbefugter durch Fingerabdrücke oder verschiedenartige Abnutzung der Wählscheiben die Ziffern der Ziffernkombination oder die Ziffernkombination selbst kennenlernen kann.
  • Eine besonders große Sicherheit gegen Verrat der Ziffernkombination oder der einzelnen Ziffern besteht dann, wenn für die Anzahl der Löcher 5 eine Primzahl gewählt wird, weil in diesem Fall stets ändere Löcher für die Einstellung benutzt werden. Eine Ausnahme bildet lediglich der ohne weiteres zu vermeidende Fall; däß die Quersumme der Ziffernkombination gleich der Primzahl ist.
  • Das dargestellte Schloß kann natürlich in mannigfacher Weise geändert werden.
  • Es ist z. B. ohne weiteres möglich, die Nuten 15 an Schiebern vorzusehen, die auf den Sperrgliedern 14 einstellbar sind. Die Fortsätze 55 könnten in diesem Fall durch einen am Hebel 51 befestigten Querbalken ersetzt werden.
  • Andererseits können anstatt der geraden Sperrglieder 14 Zahnbögen oder Zahnräder vorgesehen sein. Auch wäre es möglich, die Sperrglieder 14 durch Scheiben zu ersetzen, die auf der Welle 8 so angeordnet sind, daß sie nacheinander von der Wählscheibe mitgenommen werden.
  • Die Verschiebung der Gabel io kann auch mittels einer Kurvenscheibe durchgeführt , werden, wobei die Schraubenwelle durch einen Gleitbolzen und das Zahnrad 21 durch die Kurvenscheibe ersetzt würden, die bei ihren Teildrehungen die Gabel immer um den Abstand zwischen zwei Sperrgliedern weiterschiebt. Der wechselnde Antrieb der Sperrglieder könnte auch durch einen Satz nebeneinanderliegender Zahnräder erreicht werden, die der Reihe nach durch eine Kurvenwelle mit den Sperrgliedern gekuppelt werden.
  • Das Schloß kann im übrigen auch durch verschiedenartige Zusatzeinrichtungen ergänzt werden.
  • Es ist- z. B. ohne weiteres möglich, den Hebel 41 bzw: den Hebel 47 und die Nabe 42 mit elektrischen Kontakten auszustatten, die hinter-' einander in dem Stromkreis eines Warnsignals liegen und so angeordnet sind, daß bei versperrtem Schloß der Kontakt des Hebels 41 geschlossen und der Kontakt der Nabe 42 geöffnet ist, daß aber der letztere beim Herunterdrücken des Türgriffs ebenfalls geschlossen wird und das Warnsignal zum Ansprechen bringt.
  • Das Schloß kann auch so ausgebildet sein, daß es beim Schließen der Tür selbsttätig versperrt wird.
  • Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß die Bewegung des Riegels ,7 unter Vermittlung von Hebeln, Zugstangen. und Klinken auf den Hebel 32 übertragen wird, so daß dieser in seine Stellung II geführt wird und das Schloß versperrt.
  • Eine besondere Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen kann mit Hilfe einer Zusatzsperre erreicht werden, die: nach wiederholter Einstellung falscher Ziffern eine Öffnung des Schlosses für eine gewisse Zeit ganz ausschließt. Die Zusatzsperre kann z. B. in folgender Weise augebildet sein Auf dem Hebel 32 wird eine Klinke befestigt, die bei jeder Bewegung des Anschlages 5 ein Zahnrad weiterschiebt. Die Bewegung dieses Rades, das z. B. auf der Achse 33 sitzt, wird untersetzt, so daß ein zweites auf derselben Achse sitzendes Rad entsprechend langsam gedreht wird. Dieses Rad trägt eine Nocke, die z. B. eine oder mehrere der Sperrklinken 16 unwirksam macht: Wird die richtige Kombination von vornherein eingestellt, so schiebt ein am Hebel 47 oder 4= oder am Riegel 7 angeordnetes Glied das Rad unter Ausheben der auf dem Hebel 32 sitzenden Klinke in seine Anfangsstellung zurück. Die einmal eingetretene Zusatzsperrung kann nur durch sehr oft wiederholtes Drücken des Anschlages 6, nach Ablauf eines Uhrwerks oder durch sonstige Maßnahmen aufgehoben werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Malschlöß mit Aufhebung der Sperrung mittels eines einzigen gegenüber einer festen Ziffern- oder Zeichenskala verstellbaren und mit Einstellhandhaben versehenen Einstellgliedes, dessen jeweiliger Hub durch einen Anschlag begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines Einstellgliedes (q.), das als ein um eine feste Achse (8) verstellbarer Körper ausgebildet ist,. die' Einstellhandhaben (z. B. Löcher) in gleichem gegenseitigen Abstand und in einer endlösen, um die genannte feste Achse verlaufenden Reihe angeordnet sind.
  2. 2. Malschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Einstellhandhaben eine Primzahl ist.
  3. 3. Malschloß nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch die Anordnung von Hemm- oder Sperrmitteln, die das Einstellglied (q.) in der jeweiligen Endlage einer Einstellung halten. q..
  4. Malschloß nach Anspruch i, 2 oder 3 mit mehreren Sperrgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubbegrenzungsanschlag (6) des Einstellgliedes (q.) entgegen der Wirkung einer ihn in seine Ausgangsstellung zurückbewegenden Feder (57) nachgiebig ist und über ein Schaltgetriebe mit einem die Sperrglieder (i4) bewegenden Zahnrad (9) in Verbindung steht, welches er bei jeder Rückbewegung in seine Ausgangsstellung mit dem jeweils nächsten Sperrglied kuppelt und zweckmäßig überdies zum Absperren des Schlosses über seine Ausgangsstellung hinaus auch nach der anderen Seite hin von Hand aus verdrehbar ist.
  5. 5. Malschloß nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgetriebe ein Zahnrad (2i) enthält, welches unter der Wirkung einer sich bei der wiederholten Rückkehr des Anschlages (6) in seine Ausgangsstellung spannenden Feder steht und in der jeweiligen Schaltstellung durch eine Klinke (7o) festgehalten wird, nach deren Auslösen durch Rückwärtsdrehen des Anschlages (6) über seine Ausgangsstellung hinaus das Zahnrad (2i) in seine Grundstellung zurückkehrt und dabei das mit den Sperrgliedern (i4) zusammenarbeitende Zahnrad (9) mitnimmt.
  6. 6. Malschloß nach Anspruch q. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (32) des Anschlages (6) über mit Schlitzen versehene Zugstangen (3¢ bis 38) verschiedener Länge mit den die Sperrglieder (=q.) in der eingestellten Lage haltenden Klinken (i6) derart verbunden ist, daß bei Rückwärtsdrehung des Anschlages (6) die Klinken (i6) außer Eingriff mit den Sperrgliedern (i4) kommen.
  7. 7. Malschloß nach Anspruch q. bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das nacheinander mit den einzelnen Sperrgliedern (i4) in Eingriff. gelangende Zahnrad (9) in einer Gabel (=o) auf der Welle (8) axial verschiebbar ist. B. Malschloß nach Anspruch q. bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsstellung des beweglichen Anschlages (6) durch ein federndes Widerlager (7i) gebildet ist, gegen das sich der Arm (32) des Anschlages (6) unter dem Einfluß seiner Belastungsfeder (57) legt, und daß die Spannung der Feder (72) des Widerlagers (7i) größer ist als die Spannung der Belastungsfeder (57). g. Malschloß nach Anspruch q. bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Nuten (i5) der Sperrglieder (i4) einfallenden Fortsätze (55) der Zuhaltungen (5q.) unter dem Einfluß einer Feder (5o) stehen, die an einem mit der Nuß zusammenwirkenden Hebel (q.7) angreift, der seinerseits mit den Zuhaltungen (5q.) über den sie tragenden Hebel (5i) in Verbindung steht. =o. Malschloß nach Anspruch q. bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zuhaltungen (5q.) tragende Hebel (5i) nach dem Öffnen des Verschlußdeckels (6i) von seinem Lagerzapfen (52) abnehmbar ist.
DEF74813D 1933-01-09 1933-01-11 Malschloss Expired DE667880C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT667880X 1933-01-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE667880C true DE667880C (de) 1938-11-22

Family

ID=3678572

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF74813D Expired DE667880C (de) 1933-01-09 1933-01-11 Malschloss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE667880C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE667880C (de) Malschloss
DE671387C (de) Malschloss mit einem gegenueber einer festen Ziffern- oder Zeichenskala verstellbaren, mit Handhaben versehenen Einstellglied
DE291641C (de)
DE3506456C2 (de)
AT153154B (de) Malschloß.
AT137289B (de) Kombinations-Sicherheitsschloß.
DE1653985B2 (de) Permutationsschloss fuer wertbehaelter
DE730367C (de) Antriebsvorrichtung fuer Zehntastenaddiermaschinen oder aehnliche Maschinen mit Stellradwagen
DE352885C (de) Kombinationsschloss
DE327101C (de) Warenhauskasse mit mehreren Abteilungsaddierwerken und einem Hauptaddierwerk
DE1553471C (de) Betätigungsvorrichtung in einem Per mutionsschloß
DE685986C (de) Zehntastenrechenmaschine
DE433247C (de) Freigabevorrichtung fuer den Antrieb von Registrierkassen
DE672949C (de) Als Vorhangschloss ausgebildetes Malschloss
DE335581C (de) Schluesselloses Zahnradschloss
DE366331C (de) Sicherheitsschloss mit Kombinationseinrichtung
AT106556B (de) Rechenmaschine.
DE275029C (de)
DE106062C (de)
DE2252615A1 (de) Vorgabe-rollenzaehlwerk
AT88266B (de) Registrierkasse mit verschieden benutzbaren Einstellorganen.
DE631967C (de) Schloss, bei welchem eine am Schlossgehaeuse gelagerte Gruppe von den Riegel sperrendn Zahnraedern mit einer zweiten Gruppe von durch einen Stechschluessel einstellbarenZahnraedern in Eingriff steht
DE1174205B (de) Malschloss
DE366333C (de) Sicherheitsschloss mit Kombinationseinrichtung
DE119801C (de)