DE210565C - - Google Patents

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DE210565C
DE210565C DENDAT210565D DE210565DA DE210565C DE 210565 C DE210565 C DE 210565C DE NDAT210565 D DENDAT210565 D DE NDAT210565D DE 210565D A DE210565D A DE 210565DA DE 210565 C DE210565 C DE 210565C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B3/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more carbocyclic rings
    • C09B3/02Benzathrones
    • C09B3/06Preparation from starting materials already containing the benzanthrone nucleus
    • C09B3/10Amino derivatives

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

!—1 Cf
KAISERLICHES
PATENTAMT
Durch das Patent 198507 und dessen Zusatz 204905 ist ein Verfahren geschützt, nach dem die Aminoverbindungen des Benzanthrons und Benzanthronchinolins sowie die Abkömmlinge dieser Verbindungen durch Behandeln mit Metallsalzen in neue stickstoffhaltige Kondensationsprodukte übergeführt werden, die den Charakter von Küpenfarbstoffen besitzen und die vegetabilische Faser in sehr echten gelben bis braunen bzw. rotbraunen Tönen anfärben.
Es wurde nun gefunden, daß man ebenfalls derartige Kondensationsprodukte erhält, wenn man anstatt der Metallsalze die Sauerstoffver-.
bin düngen von Metallen verwendet. So können beispielsweise Quecksilberoxyd, Kupferoxydul, Kupferoxyd, Braunstein, Chromsäure, Bleioxyd, Bleisuperoxyd u. a. m. Anwendung finden. Statt eines einzelnen Metalloxyds kann man auch Gemische zweier oder mehrerer zur Anwendung bringen.
Die auf diese Weise erhaltenen Farbstoffe sind in ihren Eigenschaften und Reaktionen identisch mit denjenigen des Patents 198507 bzw. des Zusatzpatentes 204905.
Beispiel I.
10 Teile Monoaminobenzanthron (dargestellt
durch Reduktion der im Beispiel I des 8. Zusatzes Nr. 6435 zum französischen Patent 349531 beschriebenen Nitroverbindung) werden mit 6 Teilen Kupferoxydul und 250 Teilen Nitrobenzol etwa 6 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach dem Erkalten versetzt man die Flüssigkeit mit Alkohol und saugt den ausgeschiedenen Farbstoff ab.. Durch Umlösen aus Schwefelsäure und Auskochen mit Natriumhypochloritlösung kann er in reiner Form erhalten werden.
Der. auf diese Weise dargestellte Farbstoff löst sich in konzentrierter Schwefelsäure mit violettblauer Farbe und rotbrauner Fluoreszenz und färbt die vegetabilische Faser aus der Küpe in echten gelben Tönen an. Er ist in seinen Eigenschaften und Reaktionen mit dem in Beispiel I des Hauptpatents beschriebenen Farbstoff identisch.
Beispiel II.
5 Teile Diaminobenzanthron (dargestellt durch Reduktion der im Beispiel V des 8. Zusatzes Nr. 6435 zum französischen Patent 349531 beschriebenen Nitroverbindung) werden mit 5 Teilen Quecksilberoxyd und 160 Teilen Nitrobenzol so lange zum Sieden erhitzt, bis die Umwandlung in den Farbstoff vollendet ist. Nach dem Erkalten versetzt man mit Alkohol und gießt von dem gebildeten metallischen Quecksilber ab. ' Die Isolierung des Farbstoffs kann wie in Beispiel I geschehen.
Der Farbstoff färbt auf Baumwolle ein sattes Braunrot und ist mit dem nach Beispiel II des Hauptpatents erhaltenen Produkt identisch.
Beispiel III.
6 Teile Aminobenzanthronchinolin (dargegestellt durch Reduktion der im Beispiel III des 8. Zusatzes Nr. 6435 zum französischen Patent 349531 beschriebenen Nitroverbindung) werden mit 600 Teilen Eisessig aufgekocht und bei Siedetemperatur allmählich mit einer Lösung von 4 Teilen Chromsäure in 200 Teilen Eisessig versetzt. Nach etwa 3 bis 4 Stunden ist die Reaktion beendet. Man gießt hierauf in viel Wasser, filtriert den ausgeschiedenen Farbstoff ab, wäscht ihn mit Wasser und kocht den braunen Teig zur Reinigung mit verdünnter Natriumhypochloritlösung aus. Man erhält so einen rotbraunen Teig, der auf Baumwolle in' der Küpe ein schönes Braun färbt; das Produkt ist mit dem in Beispiel III des Hauptpatents beschriebenen identisch.
Beispiel IV.
3 Teile Triaminobenzanthron (dargestellt gemäß dem 8. Zusatz Nr. 6435 zum französischen Patent 349531 durch Nitrieren von Mononitrobenzanthron in rauchender Salpetersäure und Reduktion des erhaltenen Trinitrobenzanthrons) werden mit 2 Teilen Bleisuperoxyd und 150 Teilen Nitrobenzol so lange zum Sieden erhitzt, bis keine Zunahme an Farbstoff mehr nachzuweisen ist. Der mit Alkohol gefällte, filtrierte, mit Alkohol und Wasser gewaschene Farbstoff wird schließlich zur Entfernung des noch vorhandenen Bleioxyds mit verdünnter Salpetersäure ausgekocht.
Der Farbstoff bildet einen dunkelbraunen Teig, der Baumwolle in der Küpe in violettbraunen Tönen anfärbt; er ist mit dem in Beispiel IV des Hauptpatents beschriebenen Produkt identisch.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Weitere Ausbildung des durch Patent 198507 und dessen Zusatz 204905 geschützten Verfahrens, darin bestehend, daß man an Stelle von Metallsalzen hier die Sauerstoffverbindungen von Metallen anwendet.
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DE (1) DE210565C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6059551A (en) * 1996-10-25 2000-05-09 Kabushiki Kaisha Kobe Seiko Sho Oil injected screw compressor with thrust force reducing means
US6093007A (en) * 1995-10-30 2000-07-25 Shaw; David N. Multi-rotor helical-screw compressor with thrust balance device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6093007A (en) * 1995-10-30 2000-07-25 Shaw; David N. Multi-rotor helical-screw compressor with thrust balance device
US6059551A (en) * 1996-10-25 2000-05-09 Kabushiki Kaisha Kobe Seiko Sho Oil injected screw compressor with thrust force reducing means

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