DE20509C - Neuerungen an Waagen für Fahrzeuge aller Art und schwere Gegenstände überhaupt - Google Patents
Neuerungen an Waagen für Fahrzeuge aller Art und schwere Gegenstände überhauptInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Waage für Waggons, Lokomotiven, gewöhnliche' Fahrzeuge
und schwere Gegenstände, welche den bekannten Systemen gegenüber den Vortheil besitzt, dafs sie bei jeder Unterlage, bei jedem
Schienenprofil und an jeder beliebigen Geleisestelle in Anwendung kommen kann. Dies wird
dadurch erreicht, dafs die Waage sich an ihren Hauptstützungspunkten auf die Schienen stützt,
die Hebel parallel den Schienen laufen und das Rad, dessen Belastung gewogen werden
soll, durch eine eigenthümliche Klaue gefafst wird. Das Ablesen des Gewichtes erfolgt mittelst
zweier Laufgewichte, welche an zwei getrennten Hebeln wirken.
Auf beiliegender Zeichnung ist diese Waage veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen
Längsschnitt, Fig. 2 einen Horizontalschnitt und Fig. 3 eine Kopfansicht.
Das Rad, dessen Belastung gemessen werden soll, wird mittelst einer V-förmigen Klaue α gefafst,
deren mittlerer Theil zu einer Mutter ausgebildet ist. Durch diese Klaue sowie die
Schraube b und das Zwischenstück d wird der Druck des Rades auf den Waagenhebel/" übertragen.
Die Klaue α fafst, wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich, das Rad an der äufseren Peripherie,
während das Zwischenstück d so gebogen ist, dafs es um den Flantsch des Rades fafst, derart,
dafs die Angriffspunkte der Klaue α und der Schraube b mit dem Stützpunkt des Zwischenstückes
d auf Hebel / in einer Verticalebene liegen. In manchen Fällen ist es angemessen,
dem Zwischenstück d eine Führung in Form eines von den Schenkeln der Klaue α ausgehenden
Querriegels g zu geben. Das Gestell der Waage, welches zur Herstellung der Stützpunkte
für die Waagenhebel fh und / dient, besteht aus den beiden Füfsen m und n, welche
durch eine Schiene 0 mit einander verbunden sind, sich einestheils auf den Schienenfufs, andererseits
mittelst Schraube p und Stützplatte q auf den Boden stützen. Der Waagenhebel f
ist mit dem Hauptgewichtshebel h durch die Zugstange r verbunden, deren Länge vermöge
einer Schraube ί mit Rechts- und Linksgewinde veränderlich' ist, zum Zweck, beide Hebel /
und h horizontal einstellen zu können. Das kürzere Ende des Hebels h ist durch eine
Stange i mit dem Ausgleichhebel / verbunden, dessen Laufgewicht gestattet, die Kilogramme abzulesen.
Gleichzeitig ermöglicht dieser Ausgleichhebel infolge der Hebelverhältnisse die Horizontalstellung
des Hebels h leicht zu erkennen.
Die Handhabung der Waage ist höchst einfach. Durch Drehen der Schraube b wird der
zu wägende Gegenstand gehoben und die Druckübertragung auf den Waagenhebel herbeigeführt.
Die Waage läfst sich bei einiger Uebung mit gröfster Leichtigkeit bei Schienen jeden Profils
anbringen und transportiren.
Mittelst einer Setzwaage t ist man im Stande, die Hebel horizontal zu stellen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An transportablen Waagen für Fahrzeuge und Gegenstände aller Art die Anwendung der Klaue α mit Schraube i^und Zwischenstück d zur Uebertragung des Druckes auf den Waagenhebel; ferner die Anordnung des Ausgleichhebels /, sowie die Ausbildung des Gestelles, bestehend aus den beiden Füfsen m n, welche durch eine Schiene ο mit einander verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20509C true DE20509C (de) |
Family
ID=297257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20509D Active DE20509C (de) | Neuerungen an Waagen für Fahrzeuge aller Art und schwere Gegenstände überhaupt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20509C (de) |
-
0
- DE DENDAT20509D patent/DE20509C/de active Active
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