DE203345C - - Google Patents

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DE203345C
DE203345C DENDAT203345D DE203345DA DE203345C DE 203345 C DE203345 C DE 203345C DE NDAT203345 D DENDAT203345 D DE NDAT203345D DE 203345D A DE203345D A DE 203345DA DE 203345 C DE203345 C DE 203345C
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rail
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universal rail
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/34Escapement-feed character-spacing mechanisms
    • B41J19/54Construction of universal bars

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 #. GRUPPE
in SCHÖNAU β. CHEMNITZ.
Bei Schreibmaschinen, namentlich Typenhebelschreibmaschinen, liegen sämtliche Tastenhebel auf einer quer unter diesen sich erstreckenden Schiene, der, sogenannten Universalschiene, um durch deren Vermittlung die Schaltung des Wagens zu bewirken und das Farbband auf die Druckstelle der Typen zu führen. Diese Universalschiene kann nicht immer so steif angefertigt werden, daß sie
ίο nicht um ein geringes durchfedert, d. h. sich durchbiegt, wenn besonders die mittleren ' Tastenhebel niedergedrückt werden. Eine Durchbiegung der Universalschiene hat aber eine ungenaue Wirkung der von ihr abhängigen Mechanismen zur Folge. Um dies zu verhüten, ist nach der Erfindung die Universalschiene im Verlauf ihrer Länge, beispielsweise einmal .in der Mitte, so unterstützt, daß sie zwar ihre freie Beweglichkeit beibehält, aber die von ihr aufzunehmende Belastung sich auch der gegen Durchbiegung viel widerstandsfähigeren, die Universalschiene tragenden schwingbaren Achse mitteilt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt einer mit der neuen Einrichtung der Universalschiene versehenen Typenhebelschreibmaschine; Fig. 2 ist die Vorderansicht der Universalschiene mit der sie tragenden schwingbaren Achse, und Fig. 3 gibt ein Schaubild eines abgeschnittenen Teils der in Fig. 2 dargestellten Einzelheit. . ■
α sind die Tastenhebel, welche auf der fest angeordneten Achse b schwingbar gelagert sind und bei c auf der Universalschiene d aufruhen. Die Bewegung der Tastenhebel α wird in bekannter Weise einerseits durch Zwischenglieder e auf die Typenhebel f und andrerseits durch Vermittlung der von Armen s der schwingbaren Achse g getragenen Universalschiene d und der Zwischenglieder u, i auf die Schaltklinke k, sowie endlich durch Vermittlung der Zwischenglieder m, n, 0, -p auf die Bewegung der Farbbandgabel t übertragen.
Die Universalschiene d ist bei den bisher bekannten Ausführungen nur an ihren beiden Enden mittels Zapfen 0 drehbar in Armen s gelagert, die auf der schwingbaren Achse g befestigt sind. Der ungefähr in der Mitte der Achse g außerdem noch auf ihr befestigte Arm h, welcher sonst dazu dient, mit den Gliedern m und η zusammen zu wirken, ging bisher frei unter der Universalschiene d hinweg. Gemäß der Zeichnung ist der Arm h mit einem daumenförmigen Ansatz q ausgestattet, der in eine Öffnung r der Universalschiene eingreift. Zwischen der Oberkante des Daumens q und der Oberkante des Loches r der Universalschiene d findet leichte Berührung statt, und die Drehbarkeit der letzteren mittels der Zapfen 0 bleibt dabei gewahrt, weil die Berührungsstelle zwischen dem Daumen q und der Oberkante des Loches r mit der ideellen Achse der Zapfen 0 in einer geraden Linie liegt.
Wie schon eingangs kurz erwähnt, teilt sich
auf diese Weise die Belastung der Universal-' schiene durch die Tastenhebel α auch der schwingbaren Achse g mit. Da die Achse g selbst verhältnismäßig widerstandsfähig gegen Durchbiegung ist, so erfährt auf diese Weise die Universalschiene d eine Versteifung.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ίο i. Universalschiene zum Antrieb der
    Wagenschaltvorrichtung für Schreibmaschinen, bei welchen die Schiene mit ihren Enden in Armen einer schwingbalken Achse drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Universalschiene zwischen ihren Lagern durch einen oder mehrere mit der schwingbären Achse (g) starr verbundene Teile (q) gegen Durchbiegung gestützt ist.
  2. 2. Universalschiene nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützpunkt der Universalschiene. und deren Drehzapfenmittel (0) in einer geraden Linie liegen. ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR393866A (fr) 1909-01-08

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