DE194367C - - Google Patents

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DE194367C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
- M 194367 -■ KLASSE 15#. GRUPPE
MERCEDES BUREAU-MASCHINEN-Ges. m. b. H.
in BERLIN.
Zusatz zum Patente 185710 vom 5. Mai 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. März 1907 ab. Längste Dauer: 4. Mai 1921.
Durch das Patent 185710 ist eine Ausführungsform einer Schreibmaschine mit von vorn gegen, die Papierwalze schwingenden Typenhebeln geschützt, bei welcher die über den Drehpunkt hinaus verlängerten Tastenhebel in den gemeinsamen Bewegungsteil zum Antrieb der Schaltvorrichtung für den Papierwagen wagerecht hineingreifen und -. diesem Teil Bewegungen von senkrechter Richtung erteilen.
Wenn diese Ausführungsform auch ein Herausnehmen des Tasten- und Typenhebelrahmens in wagerechter oder nahezu wagerechter Richtung ermöglicht, so zeigen sich
doch Übelstände, welche hauptsächlich darin bestehen, daß die an dem Bewegungsteil angreifenden Tastenhebelverlängerungen nur geringe Wege zurücklegen und infolgedessen auch auf die Schaltvorrichtung nur geringe Bewegungen übertragen. Diese geringen Ausschläge der wagerechten Tastenhebelverlängerungen machen zur Bedingung, daß die Angriffsflächen an dem gemeinsamen Bewegungsteil sehr genau gearbeitet werden müssen, weil schon geringe Abweichungen in der Formgebung die Wirkungsweise der Schaltvorrichtung beeinträchtigen.
Die vorliegende Erfindung schafft diesem Übelstande dadurch Abhilfe, daß die oberen Enden oder nahezu die oberen Enden der senkrechten Tastenhebelarme für die Bewegungsübertragüng auf die Schaltvorrich-{ tung benutzt werden, was an und für sich schon bekannt ist, jedoch nur in der Weise, daß durch besondere Handgriffe die Lösung einer Verbindung zwischen den Tastenhebeln und der Schaltvorrichtung erforderlich ist, wenn man den Rahmen herausnehmen will. Bei diesen bekannten Einrichtungen befindet sich an dem Hauptrahmen der Maschine ein beweglicher Bügel, über den die Tastenhebel hakenartig greifen.
Das Wesen der neuen Erfindung besteht darin, daß die gemeinsame Antriebvorrichtung, gegen welche die Tastenhebel schlagen, und die beispielsweise auch als Bügel ausgebildet werden kann, an dem herausnehmbaren Tasten- und Typenhebelrahmen angeordnet ist, und daß von ihr Arme ausgehen, die nach dem Hebelwerk der Schaltvorrichtung hinübergreifen und derart mit ihr in Verbindung stehen, daß die Lösung erfolgt, sobald man den herausnehmbaren Rahmen etwas anhebt oder etwas kippt und alsdann herauszieht. Hierbei ist es also nicht nötig, eine besondere Verbindung zwischen den Tastenhebeln und dem Schaltwerk durch Inbewegungsetzen besonderer Vorrichtungen zu lösen. Man hat hierdurch den Vorteil erreicht, daß die aufrechtstehenden Arme der den Anschlag bewirkenden Tastenhebel mit ihren Enden große Wege zurücklegen und dabei abwei-
chend von bekannten Einrichtungen eine Lösung der Teile durch bloßes Anheben des herausnehmbaren Tasten- und Typenhebelrahmens bewirkt wird. Wesentlich für die Erfindung ist ferner die besondere Ausbildung des Angriffs der Arme des für alle pasten gemeinsamen Bewegungsgliedes und eine solche Lagerung, daß das z. B. als Bügel ausgebildete Bewegungsglied beim Anschlagen einer jeden Taste gleiche Wege zurücklegt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen Längsschnitt der Schreibmaschine, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Bügel mit dem Hebelwerk der Schaltvorrichtung, Fig. 3 eine, von Fig. 1 etwas abweichende Eingriffsart des Bügels in die Hebelverbindung der Schaltvorrichtung und Fig. 4 eine vordere Ansicht auf den Bügel. y ist das Gestell des herausnehmbaren, den Tasten- und Typenhebelträger bildenden Rahmens, dessen Befestigung im vorliegenden Falle durch eine Keilfläche 0 erfolgt, die durch Exzenter η zum festen Anpressen mit dem Hauptgestell \ der Maschine gebracht wird. Der Antrieb des links in Fig. 1 befindlichen Schaltwerkes mit den nicht dargestellten Schaltklinken durch die Schalttaste kann in beliebiger Weise erfolgen. An dem Schaltrahmen greift eine Stange i an, deren wagerechte Bewegung durch ein Hebelpaar s gewährleistet wird, welches von einer Achse u getragen wird. Die Achse u wird von einem Hebelpaar, w getragen, das auf der im Maschinengestell gelagerten Drehachse ν befestigt ist. An der Achse χ der Stange i greift ein Armpaar h an, das vorn hakenartig ausgebildet ist, so daß sich eine Stange a, welche durch Arme r mit einem bügelartig ausgebildeten Teil d des herausnehmbaren Rahmens verbunden ist, in diese Haken hineinlegen kann. Damit der hakenförmige Teil der Arme h nicht herunterfällt, sind an den Hebeln s Stützarme if vorgesehen, die ihn in der wagerechten Stellung halten. Der bügelartige Teil d ist in besonderer Weise an dem herausnehmbaren Rahmen y parallel beweglich aufgehängt, damit sämtliche Punkte desselben sich in gleicher Weise verschieben. Eine Stange/ bildet mit einer Stange c ein Gelenkparallelogramm, dessen untere Schwingungspunkte g und b am Rahmen y angeordnet sind, und zwar sind b und g als gebogene Achsen ausgeführt, damit sie die Bewegungsfreiheit der Typenhebel nicht behindern, während die oberen Schwingpunkte an den abgebogenen Armen e des Bügels d angreifen. Der Bügel legt sich vor die aufrechtstehenden Arme der Tastenhebel.
j Die Wirkungsweise ist folgende: Wird ein Tastenhebel angeschlagen, so reißt er mit j seinem oberen Teile den Bügel d mit sich. Es ist vollkommen gleichgültig, welcher Tastenhebel zum Anschlag gelangt. In allen Fällen schwingt der Rahmen d um die gleiche Strecke aus, was ■ durch die Parallelführung /, c gewährleistet wird. Wäre diese Parallelführung nicht vorhanden, sondern würde nur eine Schwingachse für den Bügel vorhanden sein, so würde sich eine genaue Wirkungsweise der Schaltvorrichtung nicht ermöglichen lassen, da die an den Seiten der Maschine liegenden Tastenhebel ein weiteres Ausschwingen hervorbringen würden als die in der Mitte liegenden Tastenhebel.
Das Armpaar h wird gleichzeitig zur Bewegung des Farbbandgabelantriebs q benutzt, und zwar vorteilhaft durch Vermittlung einer Feder I und des Gestänges k. Auch hier kann eine Parallelführung für die Farbbandgabel Anwendung finden.
Wie aus der Fig. 1. zu erkennen ist, hat man nur nötig, den Rahmen y nach Lösung der Exzenterverbindung m ein wenig anzuheben, um zu bewirken, daß die Stange a aus den Haken des Armpaares h herausgehoben wird, worauf man den Rahmen in wagerechter oder nahezu wagerechter Rich- go tung herausziehen kann. Es ist hierbei nicht nötig, daß man durch besondere Vorrichtungen eine Lösung der Verbindung a, h vornimmt, wie aus der Fig. 1 ohne weiteres entnommen werden kann, im Gegensatz zu alten Vorrichtungen, bei denen jeder einzelne Tastenhebel mit einem Ansatz über einen gemeinsamen Bügel hinweggreift. . Der Bügel d kann auch durch eine in anderer Weise gestaltete Vorrichtung ersetzt werden; wesentlieh ist in jedem Falle, daß der Bügel sich an dem herausnehmbaren Tasten- und Typenhebelrahmen befindet.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 zeigt insofern eine geringe Abweichung, als der Haken α nach unten gerichtet ist. Das Herausnehmen des Tasten- und Typenhebelrahmens wird hierbei durch leichtes Kippen um die Kante 0 des Rahmens hervorgebracht.
Eine unwesentliche Abänderung würde es bedeuten, wenn man den Teil h mit einer Stange versehen und den Teil r am Ende hakenförmig ausgestalten würde.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Schreibmaschine mit von vorn gegen die Papierwalze schwingenden Typenhebeln nach Patent 185710 und mit Tastenhebeln, deren senkrechte Arme mit ihrem oberen Teil auf ein gemeinsames, beispielsweise bügelartiges Glied einwirken,
    dadurch gekennzeichnet, daß dieses Glied (d) am herausnehmbaren Rahmen befestigt ist, mit Armen (r) an den Schaltwerkhebeln angreift und letztere derart faßt, daß ■ durch Anheben oder Kippen des Rahmens eine Entkupplung eintritt, so daß der Rahmen herausgezogen werden kann.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch T-, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Tastenhebeln bewegte Bügel gelenkparalielogrammartig (f, c) aufgehängt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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