DE237496C - - Google Patents

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DE237496C
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adjusting wedge
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L11/02Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
20. März 1883
die Priorität
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Straßenbahnwagen u. dgl., bei der durch Drehen einer am Wagen gelagerten Welle ein Stellkeil gesenkt und gleichzeitig gedreht wird. Es sind bereits Stellvorrichtungen bekannt, bei denen die an dem Wagen angeordnete Stellstange derart bewegt wird, daß sie durch gleichzeitiges Senken und Drehen den an ihrem unteren Ende sitzenden Stellkeil in die gewünschte Richtung bringt. Da bei diesen Vorrichtungen die Kraft allgemein achsial auf die Stellstange wirkt, um diese niederzudrücken, war es notwendig, den Stellkeil durch besondere Nocken oder ähnliche Vorrichtungen zu !5 drehen.
Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen wird durch die Erfindung eine Vereinfachung dadurch erreicht, daß an der Welle des Stellkeiles ein Führungsarm befestigt ist, der durch einen fest auf der Hauptwelle sitzenden Schwinghebel schräg nach unten bewegt wird.
Auf der Zeichnung zeigen
Fig. ι einen Längsschnitt des Wagengestelles mit einer Seitenansicht der Stellvorrichtung,
Fig. 2 eine Aufsicht von Fig. 1,
Fig. 3 eine Vorderansicht,
Fig. 4 eine Einzelansicht der geschlitzten Platte, in deren Schlitz der Führungsarm gleitet,
Fig. 5 eine Einzelansicht des Stellkeiles mit Stellhebel und Führungsarm.
Fig. 6 und 7 zeigen in Vorder- und Seitenansicht eine andere vereinfachte Ausführungsform.
Fig. 8 ist eine Ansicht, ähnlich Fig. 1, einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 9 eine Vorderansicht von Fig. 8.
Fig. 10 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Einzelansicht, ähnlich der Fig. 5, mit dem Schwinghebel.
In Fig. ι ist 1 das Untergestell des Wagens, an dem die Stellvorrichtung an zwei Längsschwellen durch geeignete Tragvorrichtungen 3, 4 und 5 aufgehängt ist. Sie wirkt zusammen mit einer Vorrichtung auf der Strecke zum Bewegen der Weichenzungen, die auf der Zeichnung durch einen Stift 8 (Fig. 3) dargestellt ist.
Eine senkrecht verschiebbare Welle 6 besitzt einen Stellkeil 7, der vorn zugespitzt ist und sich in verschiedenen Richtungen drehen läßt, wobei eine seiner Keilflächen den Stift 8 nach rechts oder nach links verschiebt. Die Welle 6 ist in einer senkrechten, mit einem Stift 14 versehenen Hülse 9 geführt, die an einer Querstrebe 5 befestigt und mittels einer Stange 10 mit dem Wagengestell verbunden ist. Der Stellkeil 7 wird durch eine Feder 11, die an einer öse 12 eines um den Stift 14 drehbaren Hebels 13 befestigt ist, in der Ruhelage gehalten. An ihrem Kopfende trägt die Welle 6 einen Führungsarm 15, der in dem ähnlich einem umgekehrten V ausgebildeten

Claims (2)

Schlitz einer auf der Querschiene 5 befestigten Führungsplatte 16 gleitet. Wenn der Stellkeil 7 mit der Welle 6 durch die Feder 11 in der Ruhelage gehalten wird, steht der Führungsarm 15 in dem obersten Winkel des Schlitzes der Führungsplatte 16. In diesem Falle zeigt die Spitze des Stellkeiles 7 nach vorn. Wirkt eine Kraft auf den Führungsarm 15, so gleitet dieser in dem Schlitz der Platte 16 abwärts, wobei der Stellkeil 7 in die Lage gedreht wird, die der Richtung der ausgeübten Kraft entspricht. Der Stellkeil wird vom Wagen aus durch Tritthebel 17, 18 bewegt. Diese sind an einem Doppelhebel 19 an gelenkt, der auf dem vorderen Ende einer in den Lagern 3, 4 sich drehenden Welle 20 befestigt ist. An dem anderen Ende der Welle 20 sitzt ein Hebel 21, dessen Enden mittels Zugstangen 22 mit den freien Enden des Armes 13 verbunden sind. Um den größeren Weg des Hebels 21 gegenüber dem Arm 13 auszugleichen, sind die Zugstangen 22 an der Verbindungsstelle mit dem Arm 21 mit Führungsschlitzen versehen, um so den erforderlichen toten Gang zu ermöglichen. Zur Übertragung der Kraft auf die Welle 6 ist der Arm 13 durch Ketten 23 mit einer Aufhängevorrichtung 24 verbunden, die drehbar in einem vorstehenden Zapfen des Führungsarmes 15 gelagert ist. Beim Herunterdrücken eines Fußhebels, z. B. 18, wird mittels des Hebels 19 die Welle 20 gedreht (Fig. 3) und durch den Doppelhebel 21 und die Zugstange 22 der Arm 13 so bewegt, daß er die rechte Kette 23 in schräger Richtung nach unten zieht. Hierdurch wird die Welle 6 mit dem Stellkeil 7 heruntergedrückt und gleichzeitig durch den Führungsarm 15 in ihrer Hülse 9 gedreht. Die umgekehrte Bewegung erfolgt durch Hinabdrücken des Fußhebels 17. Die Schlitze der Führungsplatte 16 bilden eine zwangläufige Führung der Schaltwelle 6, da sie von beiden Seiten den Arm 15 fest umschließen. Nach Loslassen des Fußhebels zieht die Feder 11 den Stellkeil 7 wieder in seine Ruhelage zurück. Um eine unbeabsichtigte Bewegung der Schaltvorrichtung zu verhindern, ist auf dem Führerstande eine an den Armen 48 in der Längsrichtung des Wagens verschiebbare Feststellvorrichtung mit einer Ausbohrung vorgesehen. Wird diese mittels einer Stellvorrichtung 50, 51, 52 auf einen an dem Ende der Welle 20 sitzenden Vierkantdorn 49 geschoben, so ist eine Drehung der Welle 20 unmöglich. Bei der in Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform ist eine Welle 20Λ entsprechend der Welle 20 vorhanden. Sie trägt einen Hebei 25, an dessen freien Enden zwei ausziehbare Zugstangen 26 angelenkt sind, die mit ihren entgegengesetzten Enden gelenkig mit einem Doppelarm 27 verbunden sind. Dieser ist starr auf der Achse 28 befestigt. Der Lagerbock 29 für die Welle 28 ist bei 30 verstärkt und mit einem Schlitz ähnlich der Führungsplatte nach Fig. 4 versehen. Der Führungsarm 31 der Schaltwelle 28 gleitet in dem V-förmigen Schlitz des Teiles 30 und vermittelt die Verschiebung und die Drehung der Welle 28 und ihres Stellkeiles 7. Die Welle 28 ist hohl und dient zur Aufnahme einer Feder 32, die mit dem einen Ende an einem in der Hohlwelle 28 sitzenden Stift 33 befestigt und mit dem anderen Ende in einer Öse 34 des Lagerbockes 29 eingehakt ist. Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 8, 9 und 10 dargestellt, bei denen die Welle 35 des Stellkeiles in einem Bock 36 gelagert ist. Ihr oberes Ende ist mit einem Führungsarm 37 versehen. Ein mit einem Auge über den Arm 37 greifender Schwingarm 38 ist auf der Welle 39 befestigt, die in einem Lager 40 und in dem Bock 36 ruht. Bei dem Hinabdrücken der Fußhebel 41 und 42 wird ein Doppelhebel 43, der auf einer Welle 44 befestigt ist und diese dreht, bewegt. Die Wellen 39 und 44 sind durch Zahnsegmente 45 verbunden. Eine Feder 46 zieht den Stellkeil 7 in seine Ruhelage zurück. Beim Niederdrücken eines der Fußhebel 41, 42 wird der Hebel 43 bewegt und dreht die Welle 44. Diese Drehung wird durch die Zahnsegmente auf die Welle 39 übertragen, wobei das obere Ende des Schwingarmes 38 nach der einen oder nach der anderen Seite bewegt wird und dabei den Führungsarm 37 und den Stellkeil 7 senkt und gleichzeitig dreht. 100 Pate ν τ- A ν s PRÜ c η ε :
1. Weichenstellvorrichtung für Straßenbahnwagen u. dgl., bei der durch Drehen einer am Wagen gelagerten Welle ein Stellkeil gesenkt und gleichzeitig gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der Welle
(6) des Stellkeiles (7) ein Führungsarm (15) befestigt ist, der durch einen fest auf der Hauptwelle (20) sitzenden Schwinghebel (21) schräg nach unten bewegt wird (Fig. 1 bis 5).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel unmittelbar (Fig. 8) oder unter Zwischenschaltung gelenkiger Zugorgane (Fig. ι 11S und 6) an dem Führungsarm angreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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