DE160914C - - Google Patents

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DE160914C
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Germany
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countersunk bolts
tongue
shaft
countersunk
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DENDAT160914D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L11/02Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Weichenstellvorrichtung, welche vom Fahrzeug aus bewegt wird und insbesondere für eine Weiche mit senkrechter Zungenbewegung bestimmt ist. Die Umstellung erfolgt in bekannter Weise dadurch, daß in der Bahn der Laufräder des Fahrzeuges oder am Fahrzeug verstellbar angebrachter Rollen senkrecht bewegliche Bolzen angeordnet werden, welche sich
ίο beim Überfahren senken. Nach vorliegender Erfindung ist die Verbindung des auf der einen Seite der Weichenzungen befindlichen Senkbolzenpaares mit den Zungen und den Senkbolzen des zweiten Paares auf der anderen Seite so hergestellt, daß bei der Fahrt in der einen Richtung das erste Senkbolzenpaar die Weichenzungen umstellt, ohne das zweite Paar zu beeinflussen, und daß bei der Fahrt in der anderen Richtung durch den einen oder anderen Senkbolzen des zweiten Paares die Weichenzunge und ein Schwingbalken des ersten Senkbolzenpaares bewegt wird, welcher die zweite Zunge entsprechend einstellt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigt:
Fig. ι den Grundriß der Weichenstelleinrichtung,
Fig. 2 die Seitenansicht derselben und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1.
Fig. 4 ist die Seitenansicht eines von den Laufrädern des Fahrzeuges betätigten Teils der Einrichtung,
Fig. 5 die Seitenansicht eines von einer Lokomotive aus verstellbaren Teils der Einrichtung.
Die Schienen 2 und 3 bilden das Hauptgleis und die Schienen 4 und 5 das Nebengleis. In den Räumen zwischen den Enden der Schienen 2 und 5 und den fortlaufenden Schienen 4 und 3 sind die senkrecht beweglichen Zungen 9 derart angeordnet, daß beim Heben der einen Zunge die andere niedergedrückt wird und die gehobene Zunge eine Führung für die Räder von einer der Schienen 3 oder 4 zur anliegenden Schiene 5 oder 2 bildet.
Unterhalb der Schienen der Haupt- und Nebengleise sind kurze Wellen 26 gelagert. Diese Wellen sind zwischen den Schienen 2 und 5 mit Kurbelarmen versehen, die durch Stangen 29 in bekannter Weise mit einem Schwingbalken 30 verbunden sind, welcher durch einen Stift 31 auf einer in Lagern 33 gehaltenen kurzen Welle 32 befestigt ist. Diese Welle 32 kann in der Längsrichtung bewegt werden und ist von einer Feder 34 umgeben, die als Puffer für die Verbindung zwischen den Schwingwellen 26 dient. Sie verhütet einen zu großen Stoß auf den Schwingbalken, wenn einer der zwei Senkbolzen 41, die je an einem Kurbelarm 40 der Wellen 26 drehbar befestigt sind, plötzlich niedergedrückt wird. Ein Senkbolzen des Paares liegt an der Schiene 3 des Hauptgleises, der. andere an der Schiene 4 des t
Nebengleises. Durch den Schwingbalken wird beim Niederdrücken des einen Senkbolzens des Paares der andere selbsttätig gehoben.
Der Kurbelarm 40 besitzt einen gebogenen Arn-1421 mit Rolle 43, und der Senkbolzen 41 ist mit einer Einbuchtung 44 versehen, in welche die Rolle 43 in gehobener Stellung tritt (Fig. 3 und 4). Das Ende des Kurbelarmes 40 hat eine Schulter 45, gegen welche sich die Rolle 46 eines drehbaren Ständers 47 legt. An diesem Ständer 47 ist eine in der Hauptsache bekannte Spannvorrichtung befestigt, deren Stange 49 in die Hülse einer Stange 51 hineintritt und von einer Feder 52 umgeben ist, welche sich gegen eine Schulter auf der Stange 49 sowie gegen die Stange 51 legt. Die Stange 51 besitzt einen Schlitz 53, in den ein Stift 54 der Stange 49 eingreift. Das Ende der Stange 51 ist mit einem Kurbelarme 55 auf einer Welle 56 verbunden, die sich quer unter beiden Gleisen erstreckt. An ihrem äußeren Ende ist die Welle 56 mit einem Kurbelarme 58 versehen, und letzterer steht durch eine Stange 59 mit einem Hebel 60 in Verbindung, der auf einem Weichenständer angeordnet ist. Befindet sich die Welle 56 in der in Fig. 3 und 4 dargestellten Lage,' worin der Kurbelarm 55 auf die Welle 26 zu gerichtet ist, so wird die Feder 52 zusammengedrückt und die Rolle 46 wird mit bedeutendem Druck gegen das Ende des Kurbelarmes 40 gepreßt. Wenn sich der Senkbolzen 41 in seiner gehobenen Stellung befindet, tritt die Rolle 46 unter die Schulter 45 des Kurbelarmes 40 und der Senkbolzen 41 kann jetzt nicht durch einen geringen Druck, wie etwa durch das Gewicht einer auf dem Senkbolzen stehenden oder darauf tretenden Person niedergedrückt werden.
Läuft ein Wagenrad auf dem Gleise entlang und über das Ende des Senkbolzens 41, so wird der Druck von dem Senkbolzen unmittelbar auf die Rolle 43 und den Arm 42 1 und durch die Schulter 45 unmittelbar auf die Rolle 46 und den drehbaren Ständer 47 übertragen. Infolgedessen wird die Rolle 46 bewegt und der Ständer 47 entgegen der Spannung der Feder 52 gedreht. Bei der Niederbewegung des Kurbelarmes 40 dreht sich die eine Welle 26 und versetzt die andere Welle 26 vermittels des Schwingbalkens in der entgegengesetzten Richtung in Drehung, so daß der andere Senkbolzen in die Höhe geht.
Jede der Wellen 26 steht durch Kurbelarm 61 und Stange 62 mit einer Stange 20 in Verbindung, durch welche die eine Zunge 9 gesenkt wird. Zugleich erhält die andere Schwingwelle 26 eine Drehung in der entgegengesetzten Richtung, so daß die von ihr beeinflußte Zunge gehoben wird.
Um die Weichenzungen 9 von der Lokomotive aus umzustellen, wenn diese auf dem in Fig. ι dargestellten Gleise von links nach rechts fährt, ist auf jeder Seite des Hauptgleises ein senkrecht beweglicher Senkbolzen
63 (Fig. i, 2 und 3) angeordnet. Jeder dieser Bolzen ist drehbar mit einem Winkelhebel 64 verbunden, der auf einer kurzen Welle unterhalb einer auf jeder Seite des Gleises vorgesehenen Platte 65 befestigt ist. Der Hebel
64 ist mit einer Feder 641 versehen, welche den Bolzen 63 in seiner gehobenen Lage zu halten strebt. Eine kurze Welle 66 wird unterhalb jeder Schiene gelagert und jede Welle ist mit einem Kurbelarme 67 und einem Vorsprung 68 versehen. Der Kurbelarm 67 ist durch die verstellbare Stange 69 mit der in der Längsrichtung beweglichen Stange 20 verbunden, durch welche die Weichenzunge 9 vermittels der Kniehebel 21 bewegt wird. An dem Winkelhebel 64 greift eine Verbindungsstange 71 an, die mit auf die Welle 66 lose aufgesetzten Gliedern 72 verbunden -ist. Diese \^erbindungsstange besteht aus zwei symmetrisch zur Mittellinie von 64 liegenden Teilen, von denen, jeder mit einem der ebenso liegenden Glieder 72 in Verbindung steht, und diese Teile gehen an den beiden Seiten des Vorsprunges 68 vorbei. Beim jeweiligen Niederdrücken des Senkbolzens 63 wird durch den Winkelhebel 64, die \'"erbindungsstahge 71, die Glieder 72 und den Vorsprung 68 die Welle 66 in Drehung versetzt. Infolgedessen geht die entsprechende Zunge 9 nieder. Bei dieser Verbindung des Senkbolzens 63 mit der Welle 66 kann die Welle 66 von dem Senkbolzen 41 aus eine Drehung erhalten , ohne daß der Senkbolzen 63 bewegt wird. Wenn hingegen der letztere niedergedrückt wird, treten die mit der Stange 71' verbundenen Glieder 72 gegen den Vorsprung 68 und veranlassen durch Drehung der Welle 66 vermittels der mit dem Kurbelarm 67 verbundenen Stangen 69 und 20 die Umstellung der betreffenden Weichenzunge 9, wobei gleichzeitig mit Hilfe der Stangen 62, der Wellen 26, der Stangen 29 und des Schwingbalkens 30 die zweite Weichenzunge bewegt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vom Fahrzeug aus mittels Senkbolzen zu stellende Weiche mit senkrechter Zungenbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Kniehebel bewegten Weichenzungen (9) auf der einen Seite mit zwei Senkbolzen (41) und auf der anderen Seite durch mit festen Vorsprüngen (68) und losen Gliedern (72) versehene Wellen (66)
    mit zwei anderen Senkbolzen (63) derart in Verbindung stehen, daß bei der Fahrt in der einen Richtung das erstere Senkbolzenpaar die Zungen umstellt, ohne das zweite Paar Senkbolzen zu beeinflussen, während bei der Fahrt in der anderen Richtung durch den einen oder anderen Senkbolzen des zweiten Paares die eine mit demselben verbundene Weichenzunge und durch Vermittelung der Schwingbalken des ersten Senkbolzenpaares die zweite Weichenzunge bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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