DE258688C - - Google Patents

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DE258688C
DE258688C DENDAT258688D DE258688DA DE258688C DE 258688 C DE258688 C DE 258688C DE NDAT258688 D DENDAT258688 D DE NDAT258688D DE 258688D A DE258688D A DE 258688DA DE 258688 C DE258688 C DE 258688C
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Germany
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lever
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levers
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-■ M 258638 KLASSE 15 g. GRUPPE
HANS KAUFFMANN in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1911 ab.
Typonhebelschreibmaschincn, bei welchen die winkelförmigen Tastenhebel durch einzelne Zugstangen unmittelbar mit den Typenhebeln verbunden sind, sind bekannt. Diese Schrcibniaschinenart hat gegeniibei den Schreibmaschinen mit zwischen den Tasienhebeln and Typenhebeln angeordneten Zwischenhebcln dvn NachtciJ. daß der Anfang und das linde des Anschlages hart sind, was sich namentlich bei
ίο schnellem Schreiben rnangenehm bemerkbar macht. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des Anschlagwerkes von Schreibmaschinen der eingangs genannten Art und bezweckt, einen weichen Beginn und ein weiches Ende des Anschlages herbeizuführen.
Auf der Zeichnung ist eine Schreibmaschine mti dem neuen Anschlagverk in Fig. 1 im Schnitt dargestellt, während Fig. 2 eine Ausführung eines Tastenhebel zeigt.
Das Wesen der Erfindung besteht zunächst darin, daß die Rückzugfedern α an den die Tastenhebel, mit den Typenhebeln \'crbindcnden Zugstangen h angreifen, jetloch nicht, wie üblich, schräg nach hinten bzw. nicht am vortieren Ende der Zugstange schräg nach oben, sondern so, daß dieselben auf den mittleren Teil <U'T Zugstange annähernd senkrecht zur StangeiinVhtung. wirken. Zweckmäßig werden die unteren linden der Federn an einem unterhalb des Typenhebelkorbes quer zu den Typenhebeln sich erstreckenden Steg eines Engels c befestigt, der bei d am Scliwingrahmen ties uni-' schaltbaren Typenhebelkorbes drehbar gelagert
ist und durch eine Schraube oder ein ähnliches Befestigungsmittel festgeklemmt wird. Durch Verstellen des Bügels c in der Richtung der beiden in Fig. 1 eingetragenen Pfeile kann die Rückzugkraft tier Federn π auf diese Weise bei allen Typen- und Tastenhebeln gleichmäßig und gleichzeitig geregelt werden. Diese Rückzugkraft ist größer, wenn der Bügel α im Sinne ties Pfeiles ι, dagegen kleiner, wenn tier Bügel im Sinne des Pfeiles 2 verstellt wird. Durch die senkrechte Zugwirkung jetler Feder α auf ihre zugehörige Zugstange b kann infolge ties am Hebelarm ■■· jedes Typenhebels erzeugten Drehmoments das Gewicht jedes Tvpcnhebcls'inohr oder weniger ausgeglichen werden, je nachdem tlic Federn α mehr otler wenigci senkrecht zu den Zugstangen bzw. mehr oder weniger parallel· zum Hebelarm c eingestellt werden. Die eben beschriebene Anordnung der Rückzugfedern gestattet nicht nur, die Weichheit ties Anschlages 'nach Bedarf zu regeln, sondern sie bringt auch den weiteren Vorteil mit sich, daß die Zugstange in den Einhängeösen, auch wenn diese offen sind, stets anliegend gehalten werden. Hierdurch wird nicht nur tlas klirrende Geräusch bei den bisher bekannten Schreibmaschinen dieser Art vermieden, sondern es wird auch die Zusammensetzung bei tier Herstellung erleichtert. Ein weiterer Vorzug dieser Anordnung besteht tiarin, daß der ganze Typcnhebelkorb, wenn er bei f schwingend gelagert ist, durch Lösen der beiden Lagerzapfen nach
oben irehoben und nach Bedarf

Claims (1)

  1. ■wechsel! werden kann. Wenn unter dein vorderen linde dei Zugstangen <;in kleiner Kamm g zwischen den beiden äußeren Schenkeln des Typenhebel korbrahmcns angeordnet ist. so werden heim Ausheben des Typcnhebelkorbcs die vorderen linden der Zugstangen durch die Wirkung <1:m" Federn <; in die. einzelnen Ein-· schnitte des Kammes, i,' hineingezogen und darin gehalten. Die Auswechselbarkeit des
    ίο Typenhcbelkovhes ist bekanntlich für den Händler und für den Abnehmer vorteilhaft.
    Um auch ein weiches linde des Anschlages zu erzielen, wird jeder Tastenhebel nach der Krlindung nicht stair, sondern in sich federnd ausgebildet. Dies wird dadurch erreicht, dal.! jeder Tastenhebel aus einem Stück Stahlblech λ'οη der in Fig. ζ punktiert, angedeuteten Form durch zweimaliges Umbiegen um 90° hergestellt wird. Die Ausbildung von Wink;;1 hebeln in dieser Weise ist an sich, z. Jß. für Tastenhebel und auch für Zwischenhebcl, bei anderen Schreibmaschinenrirlen bekannt. Neu und von eigenartiger Wirkung ist jedoch die Ausbildung derartige! Winkelhebel als Tastenhebe] bei Schreibmaschinen der eingangs genannten Art in der Weise, dal.' durch den in dei Länge zweekniäl.iig d;:m vorgeschriebenen Abstand der'l'asten entsprechenden, die beiden Arme jedes Tastcnhebels verbindenden Steg// (Fig..:) nicht nur die einzelnen Tastenhebel in gleichmäßigem Abstand voneinander gehalten werden, sondern auch bei allen Tasten hebel η eine gleichmäßige Federung erzielt wird. Dies ist wesentlich, da dadurch am linde des bei starren Tastenhebcln sehr harten Anschlages durch entsprechende Wahl der Stahlbl-echstärke beliebig starke Federung erzielt werden kann. Dies ist bei schnellem Schreiben und namentlich dann, wenn zur Erzielung mehrerer Durchschlage tue einzclnen Tasten mit großer Kiaft angeschlagen werden, von Bedeutung.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s ν κ ü c 11E:
    i. Typcnhcbelschrcibmaschino. mit durch Federn zurückgezogenen winkelförmigen Tastenhebcln, welche durch Zugstangen unmittelbar mit den Typenhebeln verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise an den Zugstangen (b) angreifenden Rückzugfedern (a) auf den initiieren Teil der Stangen (b) annähernd senkrecht zur Stangenrichtung wirken.
    '.'.. Schreibmaschine nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, dal.i die unteren linden der Rückzugfedern («) an einem innerhalb (.V's Typcnhcbelkorbcs q\ici' zu den Typenliebeln sich erstreckenden Steg eines Bügels (c) befestigt sind, durch dessen Drehung die Rückzugkraft aller Federn gleichzeitig und gleichmäßig nach Bedarf eingestellt werden kann.
    3. Schreibmaschine nach Anspruch ι und 2
    mit schwingbai" gelagertem Typenhcbelkorb, dadurc.li gekennzeichnet, daß der Bügel (c) am Schwingrahmen des Typenhebel korbes gelagert ist, so daß beim Umschalten des letzteren die Spannung der Rückzugfedern unverändert bleibt.
    4. Schreibmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, das zum Auswechseln einzelner Typenhebel und etwaigenfalls des ganzen Typenhebelkorbes die ösen zum Einhängen der Zugstangen (h) an den Tasten- und Typenhebeln offen sind und die Zugstangen (b) durch die Rüc.kzugfedern (a ) in den Ösen anliegend gehalten werden und beim Anschlag gegen Ausspringen gesichert sind.
    5. Schreibmaschine nach Anspruch τ bis 4, bei welcher die Tastenhebel durch zweimaliges Umbiegen um go° hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der die beiden Arme jedes winkelförmigen Tastenhebel verbindende, zweckmäßig dem vorgeschlichenen Alistand der Tasten entsprechende Steg (It) derart federnd ist, daß bei allen Tastenhebehi ein gleichmäßiges, weiches Ende des Anschlages erzielt wird.
    6. Schreibmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß unter d< η vorderen Enden der Zugstangen (b) ein Kamm ('s) angeordnet ist, in welchen sich die Enden der Zugstangen (b) beim Ausheben des Typenhebclkorbes einlegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    iI1CKT in l»i-:u !ii:"Ct!srn:V(*:;i:Kl·:!,
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090688B (de) * 1953-07-03 1960-10-13 Fernand Albert Suif Typenhebelschreibmaschine zur Verwendung als Spielzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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