DE186940C - - Google Patents

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DE186940C
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rail
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universal
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/34Escapement-feed character-spacing mechanisms
    • B41J19/54Construction of universal bars

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 186940 KLASSE 15 g·. GRUPPE
Universalschiene für Schreibmaschinen mit Vorderanschlag.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1904 ab.
> Die Erfindung bezieht sich auf eine neue Anordnung der Universalschiene für Schreibmaschinen mit Vorderanschlag, bei denen aufrecht stehende Zwischenhebel die \^erbindungsglieder eines Tasten- und Typenhebelanschlagwerkes bilden. Bei diesem Anschlagwerk sind die einzelnen Teile derart miteinander verbunden, daß Beanspruchungen auf Verdrehung möglichst vermieden werden.
ίο Das wesentliche Glied dieses Anschlagwerkes bilden die Zwischenhebel, die durch Zugstangen mit eigenartig geformten Tastenhebeln verbunden sind. Da die bekannten Anordnungen der Universalschiene sich bei diesem Anschlagwerk nicht verwenden lassen, so muß eine besondere Anordnung geschaffen werden. Die Universalschiene wird nach der Erfindung hinter den Zwischenhebeln angeordnet. Bei jedem Tastenanschlag wirkt dann der betreffende Zwischenhebel derart auf die Universalschiene ein, daß durch ihre Vermittlung die Schaltvorrichtung in Bewegung gesetzt und der Papierwagen entsprechend weiter geführt wird.
Die Zeichnung dient zur Veranschaulichung des Erfindungsgegenstandes.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Zwischenhebel 21, die verschiedene Länge aufweisen, auf einer Stange 20 gelagert. Sie sind durch Zugstangen 39 mit den Tastenhebeln 31 verbunden. Hinter den Zwischenhebeln 21 ist die Universalschiene 46 vorgesehen, die von wagerechten Führungen 47 getragen wird (Fig. 2). Diese sitzen am Gestell der Maschine und dienen zur Aufnahme der an der Schiene befindlichen Zapfen 48, welche sich in ihren Führungen hin- und herbewegen. Von der Universalschiene aus erstreckt sich eine Stange 49 nach einem Arm 50 an der schwingbaren Welle 51 des Schaltklinken trägers 52. Auf der Stange 49 sitzen eine Mutter 53 und eine Gegenmutter 54. Der Schaltklinkenträger zeigt die Klinken 55 und 56, die mit dem Schaltrad 56* zusammenwirken. Auf der Welle 51 sitzt noch in üblicher Weise die Feder 57. Der Teil der Vorderfläche der Universalschiene, auf den die Zwischenhebel wirken, zeigt die Flächen 58, die bei 59 sich schneiden und einen sehr stumpfen, fast gestreckten Winkel miteinander bilden (Fig. 1). Die Form dieser Fläche ist eine derartige, daß sie sich gegen die Rücken der Zwischenhebel von einer Seite nach der anderen Seite des Systems legt, wenn die Hebel in ihrer gewöhnlichen Lage sich befinden. Würde die Fläche von einem Ende zum anderen gerade verlaufen, so würde sie nur die beiden äußeren Hebel der Hebelreihe berühren. Jeder Zwischenhebel wirkt also in derselben Zeit auf die Universalschiene und stößt sie rückwärts, wenn die Fingertaste angeschlagen wird. Da die Zwischenhebel verschieden lang sind und daher bei jedem Antrieb einen dementsprechenden Ausschlag erfahren, so ist die Universalschiene von den Enden nach der Mitte derselben senkrecht zu ihrer Längsrichtung derart nach unten gebogen, daß die Zwischen-' hebel bei ihrem Ausschlag der Schiene einen gleichen Hub erteilen. Bei der Rückwärtsbewegung der Universalschiene durch einen der Zwischenhebel wird das untere Ende des Armes 5° des Klinkenträgers der Schaltvorrichtung rückwärts geschwungen, der Klinkenträger bringt die lose oder Schaltklinke
außer und die feste oder Sperrklinke in Eingriff mit dem Schaltrad; wenn der Zwischenhebel in seine gewöhnliche Lage zurückkehrt, führt die Feder 57 die Teile in ihre gewöhnliche Lage wieder zurück und der Papierwagen wird um eine Schaltweite vorwärts getrieben.
Da die Universalschiene von allen Zwischenhebeln in gleicher Weise bewegt wird, so ist es leicht, die Verbindung z\vischen dem Schaltklinkenträger und der Universalschiene derart zu regeln, daß eine genaue Schaltbewegung des Papierwagens eintritt, sobald irgendein Typenhebel eine gewisse Entfernung von der Walze zurückgelegt hat.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Universalschiene für Schreibmaschinen mit Vorderanschlag, bei denen aufrecht stehende Zwischenhebel die Verbindung zwischen Typen- und Tastenhebeln herstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Universalschiene bei jedem Tastenanschlag durch die Zwischenhebel bewegt wird, welche Bewegung in bekannter Weise auf die Schaltvorrichtung für den Papierwagen übertragen wird.
  2. 2. Universalschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zwischenhebeln zugewendeten Flächen (58) der Universalschiene unter einem stumpfen Winkel verlaufen.
  3. 3. Universalschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene von den Enden aus nach der Mitte zu derart nach unten gebogen ist, daß die Zwischenhebel bei ihrem Anschlag der Schiene einen gleichen Hub erteilen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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