DE20331C - Selbstthätiger Feuchtapparat für Steindruck-Schnellpressen - Google Patents

Selbstthätiger Feuchtapparat für Steindruck-Schnellpressen

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DE20331C
DE20331C DENDAT20331D DE20331DA DE20331C DE 20331 C DE20331 C DE 20331C DE NDAT20331 D DENDAT20331 D DE NDAT20331D DE 20331D A DE20331D A DE 20331DA DE 20331 C DE20331 C DE 20331C
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DE
Germany
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water
machine
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lithographic presses
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Application number
DENDAT20331D
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English (en)
Original Assignee
BOHN & HERBER in Würzburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/30Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

KAISERLICHES
t PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Mai 188a ab.
Der Wasserbehälter a, Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung, ist fest mit dem Gestell der Maschine verbunden; der Wasserschöpfer b, aus Zinkblech, ist an der unteren Längskante behufs Aufnahme eines kleinen Quantums Wasser aufgebogen und mit normal zu derselben laufenden eingehobelten Rinnen c, Fig. 1, versehen. Die Drehzapfen d des Wasserschöpfers sind in zwei Hebeln e gelagert, welche fest auf der Spindel f sitzen. Letztere ist drehbar im Gestell g der Maschine und trägt an einem Ende den Hebel h, welcher durch die Zugstange i mit dem am1 Maschinengestell gelagerten Winkelhebel k verbunden ist. Die an k angebrachte Laufrolle / läuft auf der oberen Fläche der durch die Maschine horizontal hin- und herbewegten Laufschiene m.
Fig. 2 stellt den Moment dar, wo die Maschine ihren Lauf nach rechts vollendet hat, Rolle / auf der Curve am Ende der Laufschiene m heruntergelaufen und der Wasserschöpfer b in den Wasserbehälter α eingetaucht ist. Beginnt nun der Rücklauf der Maschine nach links, so wird / durch m und ferner der Wasserschöpfer b durch kih und ee .aus Stellung I in Stellung II gebracht, d. h. der Wasserschöpfer b wird über die Oberfläche des Wassers herausgehoben. Damit bei allen Füllungsgraden des Wasserbehälters das gleich grofse Wasserquantum herausgehoben wird, ist es nöthig, dafs b den jeweiligen Wasserspiegel stets unter demselben Winkel verläfst. Dies wird bewirkt durch den auf dem Drehzapfen d sitzenden Hebel n, dessen Laufrolle 0 auf der Curve p auf- und abläuft und b in der richtigen Lage erhält. Die Stellung II bleibt während eines Hin- und Herganges der Maschine unverändert, wenn eine Wasserabgabe an den Feuchttisch nicht beabsichtigt ist.
A, Fig. i, ist die Antriebwelle, B und C Zahnräder zum Betriebe der im Maschinengestell gelagerten Welle D und der daraufsitzenden Daumenscheiben E E, diese mit 6, 3, 2 und 1 je in einer Ebene liegenden Hebedaumen versehen. B1 und C1 sind Zahnräder, letzteres lose auf D und durch ein Rohr mit der ebenfalls lose auf D sitzenden Daumenscheibe F verbunden, diese mit bezw. zwei und einem Hebedaumen versehen. Der Hebel g mit Rolle ist fest auf Spindel H1 aber seitlich verstellbar auf derselben durch Handrad J, Schraubenspindel K und die 'daraufsitzende Mitnehmermutter L. Der Handhebel M dient zum Ausheben von G, die Arretirung N gegen unbefugtes Drehen des Handrades, um auch während des Ganges den Feuchtigkeitsgrad beliebig ändern oder den Apparat ganz aufser Thätigkeit setzen zu können. Letzteres geschieht, indem man den Rollhebel G auf den daumenlosen Theil von F verschiebt. Hebel O ist fest auf H durch Bolzen verbunden mit Hebeschiene P, deren oberes Ende nach der oben erwähnten Curve p geformt ist. Hebel Q ist lose auf/", dient zur Geradeftthrung der Schiene P, mit welcher er durch einen Bolzen verbunden ist. Die Daumenscheiben E E machen eine Umdrehung bei sechs Touren der Maschine, F macht eine Umdrehung bei acht Touren der Maschine; es kann somit ein Heben und Senken von P bei je 1, 2, 3, 4, 6 oder 8 Touren der Maschine bewirkt werden, je nachdem der Hebel G auf die entsprechende Daumenscheibe

Claims (1)

  1. gestellt wird. Durch das Heben von P wird der Wasserschöpfer aus Stellung Π in Stellung III gebracht, die ausgehobene Wassermenge läuft in den Rinnen c c nach vorn und gelangt in Form von Tropfen auf die beiden mit Filz überzogenen Walzen R R, durch welche das Wasser vertheilt und auf den darunter weggehenden Feuchttisch S in gleichmäfsigen Zwischenräumen und gleich grofsen Quantitäten abgegeben wird. Die Uebertragung des Wassers auf den Stein geschieht in gewöhnlicher Weise durch zwei Feuchtwalzen.
    Paten τ-Anspruch:·
    Die Construction des Wasserschöpfers b, ferner die das Wasserschöpfen bewirkenden Theile ef hi kl, sowie die zur Geradeführung und Entleerung von b dienenden Theile nopPQ.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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