DE155255C - - Google Patents

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DE155255C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVr 155255 KLASSE i5d.
Die vorliegende Erfindung erstreckt sich
auf solche Vorrichtungen zum Befestigen und Halten der Druckform, bei denen eine Klinke von der einen Seite des Fundaments der Presse aus auf- und abbewegt wird.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art ist die Klinke drehbar gelagert und wird unter Mitbenutzung von 'entgegengesetzt wirkenden Federn mittels eines Daumens oder Exzenters betätigt. Eine derartige Einrichtung gestattet nur dann eine sichere Befestigung der Form, wenn sich die Klinke in ihrer Endstellung befindet.· Bei irgend einer Änderung des Rahmens der Form in der Höhenausdehnung ist die Befestigung mittels der Klinke keine unbedingt sichere mehr, so daß also der praktische Wert der Vorrichtung nur ein beschränkter ist.
Die vorliegende Vorrichtung ist derart eingerichtet, daß in jeder Stellung der Klinke ein unbedingt zuverlässiges Festlegen der Form stattfindet und ein Versagen bezw. eine Störung des Antriebes nach Möglichkeit ausgeschlossen ist. Dies wird dadurch erreicht, daß sich die geeignet gestaltete Klinke mit einer Nabe auf dem Gewinde eines drehbar im Fundament gelagerten senkrechten Zapfens führt, der mittels Kegelräder von einer Welle aus in Drehung versetzt werden kann, so daß sich dann die Klinke entsprechend der Drehung der Welle in senkrechter Richtung auf- oder abwärts bewegt und unabhängig von der Höhenausdehnung des Formrahmens eine stets zuverlässige Festlegung der Form gewährleistet.
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung
in Fig. ι in Seitenansicht,
in Fig. 2 in Rückansicht
zur Darstellung gebracht.
Das Fundament B der Presse ist an seiner Vorderseite mit einer glatten Fläche B1 versehen, an welcher die den Schriftsatz, die Druckfläche oder sonstige Anordnungen .enthaltende Form bezw. der diese enthaltende Rahmen befestigt wird. Die Form wird hierbei an ihrer unteren Seite durch Ansätze oder Vorsprünge b oder in einer sonst bekannten Weise gehalten. Die Befestigung der Form bezw. des Rahmens an der oberen Seite geschieht mittels eines entsprechend gekrümmten Armes 1, in dessen mit Innengewinde versehene Nabe 2 ein Gewindezapfen 4 eingreift. Der Zapfen 4 ist mit seinem unteren Ende 10 von entsprechend kleinerem Durchmesser in einer Bohrung Ii des Fundaments B drehbar gelagert, während das obere Ende des Zapfens in einem besonderen, durch Verschraubung mit dem Fundament B verbundenen Lager 5 seine drehbare Lagerung findet.
Auf dem oberen Ende des Zapfens 4 ist das Kegelrad 6 fest angeordnet, mit welchem das auf der in dem senkrechten Lagerarm des Lagers 5 gelagerten Welle 8 sitzende
Kegelrad 7 in Eingriff steht. Die Welle 8 ragt seitlich über das Fundament B der Presse hinaus und trägt am äußersten Ende das Handrad 9. Durch entsprechendes Drehen des Handrades 9 und dadurch bewirkte Drehung des Gewindezapfens 4 ist es möglich, den Arm I in senkrechter Richtung auf- und abwärts zu bewegen und hierdurch den Verschluß der Form bezw. des Rahmens C aufzuheben oder herbeizuführen. Bei der Herbeiführung des Verschlusses greift dann das hakenförmige Ende des Armes 1 über den oberen Rand der Form und hält diese in zuverlässiger Weise fest. Die Auf- und Abwärtsbewegung des Armes 1 vollzieht sich völlig geradlinig. Infolge der Anordnung des Armes 1 auf dem Gewindezapfen 4 ist ein selbsttätiges Lösen des Armes bezw. selbsttätiges Aufheben des Verschlusses durch Stöße oder Erschütterungen der Presse während der Arbeit ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Befestigen bezw. Halten der Druckform bei Tiegeldruck- oder Prägepressen mit von einer Seite des Fundaments aus auf- und abbewegter Klinke, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Klinke (1) mit einer Nabe (2) auf dem Gewinde eines' drehbar im Fundament gelagerten senkrechten]Zapfens (4) führt, welcher mittels Kegelräder (6 und 7) von einer Handradwelle (8) in Drehung versetzt wird, zum Zweck der senkrechten, geradlinigen Auf- und Abwärtsbewegung der Klinke und der Erzielung einer sicheren Festlegung der Form in jeder Klinkenstellung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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