DE68997C - Schnellpresse für Farbendruck - Google Patents

Schnellpresse für Farbendruck

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DE68997C
DE68997C DENDAT68997D DE68997DA DE68997C DE 68997 C DE68997 C DE 68997C DE NDAT68997 D DENDAT68997 D DE NDAT68997D DE 68997D A DE68997D A DE 68997DA DE 68997 C DE68997 C DE 68997C
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DE
Germany
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shafts
wheel
printing
cylinder
movable
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Active
Application number
DENDAT68997D
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English (en)
Original Assignee
C. STONE-WlGG, Rechtsanwalt, 11 Queen Victoria Street, London
Publication of DE68997C publication Critical patent/DE68997C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F27/00Devices for attaching printing elements or formes to supports
    • B41F27/10Devices for attaching printing elements or formes to supports for attaching non-deformable curved printing formes to forme cylinders

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  • Rotary Presses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1892 ab.
Die vorliegende Schnellpresse enthält ähnlich wie die in der Patentschrift Nr. 52819 beschriebene Schnellpresse inmitten des Drucksatzes angeordnete bewegliche Druckplatten, welche über die Oberfläche des Drucksatzes gehoben werden, damit sie mit einer besonderen Farbe versehen werden können, die aber während des Drückens mit dem. übrigen Satz in einer Fläche liegen.
Sie unterscheidet sich von jener Presse dadurch, dafs die Verschiebung der beweglichen Druckplatten nicht durch ein Keilschubgetriebe, sondern mittelst Wellen erfolgt, welche durch Curven oder Excenter bezw. Daumen die Hebung und Senkung jener Druckplatten bewirken.
Diese Wellen werden am vortheilhaftesten absatzweise mittelst eines Sternradgetriebes gedreht.
Fig. ι der Zeichnungen zeigt einen Längsschnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 einen Querschnitt einer solchen Presse,
Fig. 4 den Längsschnitt einer etwas abweichenden Anordnung derselben,
Fig. 5 den Querschnitt von Fig. 4 und
Fig. 6 eine Abart der Schubcurven für die beweglichen Druckplatten.
Die schwarze und die bunte Farbwalze M bezw. JV sind in der üblichen Weise um den Formcylinder A, Fig. 1 bis 3, angeordnet, auf welchem der feste Drucksatz B und die bewegliche Druckplatte C mit Verstärkungsplatte E sitzen. Die Verstärkungsplatte E . ist mit einem oder mehreren Vorsprüngen F versehen, die in eine der Leitcurven G der Wellen D eingreifen. Letztere sind innerhalb Längsnuthen des Formencylinders A in Lagern b verstellbar und werden durch das Räderwerk LKJm Drehung versetzt.
Die Leitcurven G der Wellen D können beliebiger Form sein, so dafs sie sich den verschiedenen Formen der beweglichen Druckplatten C anpassen. So besitzt die Leitcurve G, Fig. ι und 3, eine seitliche Nuth, in welche der hakenförmige Vorsprung F der Verstärkungsplatte E eingreift.
Bei der Drehung der Welle -D wird die mit der Stereotypplatte C versehene Verstärkungsplatte E je nach der jeweiligen Lage der Leitcurve gehoben und gesenkt.
In Fig. 4 und 5 sind die Leitcurven durch auf den Wellen D angeordnete Excenter oder Daumenscheiben G l ersetzt, die sich in rahmenförmigen Schleifen F1 drehen, welche mit der Platte E verbunden sind.
Fig. 6 zeigt eine Abart der Leitcurve und der Verstärkungsplatte. Hier ist die Leitcurve G2 am Rande statt an der Vorderseite mit einer Nuth versehen, in welche der mit einem Kopf versehene Vorsprung -F2 greift.
Die Leitcurve G, Fig. 1, kann von dem Vorsprung F nach Losschrauben des Anschlags H und Verschieben der Welle D nach rechts ausgelöst werden.
Die Leitcurven oder Excenter sind so gestaltet, dafs sie bei Drehung der Welle D die gewünschte Hebung und Senkung der beweglichen Druckplatte in Bezug auf die feste Druckfläche hevorbringen, damit erstere unabhängig von letzterer mit Farbe versehen und dann auf gleiche Höhe gebracht werden kann,
wenn das zu bedruckende, über Walze O laufende Papier Q erreicht ist. Andererseits mufs die Fläche der beweglichen Druckplatte unter der Fläche der festen sich befinden, wenn die feste Druckplatte mit Farbe versehen wird. Diese drei Stellungen der Fläche C, d. h. über, unter und in gleicher Ebene mit der Fläche B, werden durch das Räderwerk LKJ, Fig. 2, erreicht, durch welches die Welle D absatzweise Bewegung erhält. Das Rad L ist am Ende der Welle D angebracht, während das als Sternrad ausgebildete Zwischenrad K in ein am Gestell befestigtes Sternrad J eingreift, .das entsprechend den Stellen, wo die bewegliche Druckplatte ihre jeweilige Stellung beibehalten soll, mit concentrischen Flächen^' versehen ist, denen die Flächen k des Sternrades K .entsprechen. Das Zwischenrad K dreht sich um einen am Formencylinder A angeordneten Zapfen. Infolge dieser Anordnung werden bei Drehung des Cylinders A die Wellen D gedreht, wenn Zahnrad K in die Zähne des Rades J eingreift; kommen jedoch die Vorsprünge k auf die Flächen j zu liegen, so werden die Wellen D festgehalten.
Um im Augenblicke des Eingriffes Klemmungen zu verhüten, kann am Rade J zwischen den. Zahnabschnitten ein Flantsch angeordnet werden. Der gleiche Erfolg wird auch erreicht •durch Weglassen des Zahnrades K, während man das Rad J gröfser macht und das Rad L als Sternrad mit Vorsprüngen k ausbildet.
.-. Es können mehr als eine Welle D und mehr als eine Leitcurve oder ein Excenter an jeder Welle benutzt werden, um eine einzelne bewegliche Druckplatte zu bethätigen. Die Anzahl der Wellen und Leitcurven oder Excenter hängt natürlich von der Gröfse jeder Druckplatte ab. Für gewöhnlich sind zwei Wellen, wie in Fig. 3, mit zwei Leitcurven an jeder Welle genügend, um die Druckplatte festzuhalten und ein genaues Heben und Senken derselben zu ermöglichen.
Andererseits könnten die Wellen D durch andere Hülfsmittel absatzweise in Drehung gesetzt werden.
Der gleiche Erfolg kann bei einer Presse mit ebener Druckform erzielt werden; an Stelle des Zahnrades / tritt hier eine Zahnstange mit abwechselnd gezahnten und abgeflachten Theilen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Bei Schnellpressen für Farbendruck der durch Patent Nr. 52819 geschützten Art eine Einrichtung, bei welcher die beweglichen Druckplatten (C) mittelst Leitcurven oder Excenter (G) mit in Längsnuthen des Formencylinders/^) angeordneten-Wellen (D) derart verbunden sind, dafs bei Drehung dieser Wellen die beweglichen Druckplatten behufs besondererEinfärbung mittelst bunter oder schwarzer Farbwalzen (N bezw. M) je für sich aus der Fläche des Drucksatzes herausgehoben werden können.
  2. 2. Bei einer Einrichtung der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Art die Anordnung des am Gestell festsitzenden Sternrades (J) und der um Zapfen am Ende des Formencylinders (A) drehbaren, mit Flächen (k), die den concentrischen Flächen (j) des Rades (J) entsprechen, versehenen Sternräder (K), welche in ein auf den Wellen sitzendes Zahnrad (L) eingreifen, so dafs, wenn sich der Formencylinder (A) dreht, die betreffende Welle (D) nur dann gedreht wird, wenn ihr Zwischenrad (K) Eingriff mit dem gezahnten Theile des Sternrades (J) erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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