DE265380C - - Google Patents

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DE265380C
DE265380C DENDAT265380D DE265380DA DE265380C DE 265380 C DE265380 C DE 265380C DE NDAT265380 D DENDAT265380 D DE NDAT265380D DE 265380D A DE265380D A DE 265380DA DE 265380 C DE265380 C DE 265380C
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DE
Germany
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shoe
pawls
handle
clamping member
clamping
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DENDAT265380D
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Publication of DE265380C publication Critical patent/DE265380C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/22Machines for burnishing the edges of soles, with or without devices for edge-indenting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/20Machines for burnishing soles or heels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/24Machines for buffing soles

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71c. GRUPPE
Y. St. A.
Die vorliegende Erfindung betrifft Schuhträger für Maschinen zur Bearbeitung von Schuhwerk, ζ. B. für selbsttätige Kantenpoliermaschinen. Die Erfindung bezweckt, den Schuhträger so auszubilden, daß das Aufbringen und Abnehmen des Schuhes erleichtert wird, und daß der Schuh ohne Rücksicht auf Änderungen der Dicke des in der Arbeitslage zu haltenden Teiles stets mit gleichbleibendem
ίο Druck festgeklemmt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, doch ist es klar, daß anderweitige Ausführungsformen möglich sind, ohne aus dem Bereich der Erfindung zu treten.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i.
Fig. 3 ist ein Schaubild; klarheitshalber sind gewisse Teile weggelassen.
Fig. 4 ist eine Einzelansicht.
Der Schuhträger schließt eine Grundplatte 2 ein, auf der die Sohle des zu bearbeitenden Schuhes aufliegt. Die Grundplatte 2 besteht zweckmäßig aus einem Stück mit einer Konsole 4, an der ein Gehäuse 6 befestigt ist. In einer Bohrung des Gehäuses 6 verschiebt sich ein hohler Kolben 8, der ein auf die Schuhspitze einwirkendes Klemmglied 10 trägt.. Das Klemmglied 10 ist bei 12 drehbar an dem unteren Ende einer Muffe 14 angebracht, die in dem Kolben 8 gleitet. Das Klemmglied 10 kann sich mit Rücksicht auf sein Drehvermögen entsprechend der Krümmung der Schuhspitze seitlich einstellen.
An der Muffe 14 ist ein Flansch 16 ausgebildet, der an einem unter demselben liegenden Flansch 18 des Kolbens 8 anliegt. Unter dem Flansch 18 befindet sich eine starke Schraubenfeder 20, deren unteres Ende sich gegen einen auf die Muffe 14 aufgeschraubten Bund 22 stützt. Durch Fest- oder Losschrauben des Bundes 22 kann die Spannung der Feder 20 geregelt werden, um den auf den Schuh auszuübenden nachgiebigen Klemmdruck zu verändern. Unter dem Bund 22 befindet sich eine auf die Muffe 14 aufgeschraubte Gegenmutter, die den Bund 22 in eingestellter Lage sichert. Der Durchmesser des Bundes 22 entspricht der lichten Weite der Bohrung des Kolbens 8, damit der Bund,22 in den hohlen Kolben 8 eintreten kann.· In dem oberen Teil der Bohrung des Kolbens 8 sind zwei Platten 24 untergebracht, die durch Schrauben dem KoI-ben 8 gegenüber festgehalten werden. An den Platten 24 sind Verzahnungen ausgebildet, in die Klinken 25, 26 einfallen können. Zwischen den an einem gleitbaren Bügel 28 angeordneten Klinken 25, 26 befindet sich eine Feder 30, die die Klinken gegen die Verzahnungen der Platten 24 zu bewegen sucht. Um die Anwendung zu enger Verzahnungen zu vermeiden, sind die beiden Verzahnungen etwas zueinander versetzt. Derselbe Erfolg kann natürlich auch durch Anwendung einer versetzten Doppelklinke erreicht werden.
Der Bügel 28 ist mit dem unteren Ende eines Lerikstückes 32 verbunden, dessen oberes Ende an einen Arm 34 angelenkt ist. Der Arm 34 bildet einen Teil eines als Winkelhebel ausgebildeten Handgriffes 36. Der Handgriff
36 kann um einen in einen Arm des Gehäuses'6 eingesetzten Zapfen 38 geschwungen werden. Das Lenkstück 32 und der Arm 34 des Handgriffes 36 bilden ein Kniegelenk, welches den Bügel 28 entsprechend der Bewegung des Handgriffes 36 anhebt oder senkt. An einem der Arme des Gehäuses 6 ist ein Anschlag .40 angebracht, der die Streckbewegung des Kniegelenkes begrenzt. An dem unteren Ende des Bügels 28 ist ein zylindrischer Fortsatz 42 ausgebildet, der in der Bohrung der Muffe 14 gleitet. In der oberhalb des- Fortsatzes 42 vorgesehenen Aussparung des Bügels 28 können die Klinken 25, 26 Schwingbewegungen ausführen. Zwischen dem Boden der Bohrung der Muffe 14 und dem unteren Ende des Fortsatzes 42 befindet sich eine verhältnismäßig schwache Feder 44. An dem Bügel· sind Schultern 46 ausgebildet, die mit Schultern 48 der Platten 24 zusammenwirken. Wenn der Bügel 28 angehoben wird, so wird der Kolben durch die Zusammenwirkung der Schultern 46, 48 ebenfalls angehoben. Das Auslösen der Klinken 25, 26 aus den Verzahnungen der Platte 24 wird während der Aufwärtsbewegung der Klinken durch ortsfeste Ablenkungsplatten 50 bewirkt. Die aus federndem Metall bestehenden Platten 50 sind an den Drehzapfen 38 angehängt. Die Enden der Platten 50 greifen zwischen die'Verzahnungen der Platten 24 und die Stiele der Klinken 25, 26 (Fig. 2).
Wenn der Schuh eingeführt werden soll, so schwingt der Arbeiter zunächst den Handgriff 36 um den Zapfen 38, wobei das Kniegelenk 34,
35· 32 geknickt und der Bügel 28 mit den aus den Verzahnungen 24 ausgelösten Klinken 25, 26 angehoben wird. Das Auslösen der Klinken' 25, 20«ist durch Zusammentreffen der Klinken mit den Ablenkungsplatten 50 bewirkt worden.
Der Kolben 8 wird durch Zusammenwirkung der Schultern 46, 48 auch angehoben, und die das Klemmglied tragende Muffe 14 nimmt mit Rücksicht auf das Vorhandensein der Flanschen 18, 16 ebenfalls, an der Aufwärtsbewegung teil. Der Schuh wird dann derart in die Maschine eingeführt, daß die Sohle auf der Grundplatte 2 aufliegt, und daß sich die Schuhspitze unter dem Klemmglied 10 befindet. Hierauf wird der Handgriff 36 geschwungen, um das Kniegelenk 34, 32 zu strecken, und die Teile gelangen in die in der Zeichnung dargestellte Lage. Durch diese Bewegung des Handgriffes wird zunächst der Bügel 28 herabbewegt, und durch den seitens des Fortsatzes 42 auf die schwache Feder 44 ausgeübten Druck wird das Klemmglied 10 gegen die Schuhspitze bewegt. Die Muffe 14, der Bund 22, der Kolben 8 und die Verzahnungen 24 werden dann gemeinsam abwärts bewegt, bis das Klemmglied 10 mit der Schuhspitze zusammentrifft. Die Größe der Abwärtsbewegung dieser Teile hängt von der Höhe der Schuhspitze ab. Während dieser Bewegung werden die Klinken durch die Ablenkungsplatten 50 verhindert, in die Verzahnungen 24 einzufallen. Wenn jedoch der Handgriff 36 um eine ausreichende ■ Strecke bewegt wurde, so wird der Bügel 28 genügend herabgedrückt, um die Klinken 25, 26 unter die Enden der Plätten 50 zu bringen, so daß. eine der Klinken in die betreffende Verzahnung 24 einfallen kann. Durch Vermittlung der starken Feder 20 wird dann eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Handgriff 36 und dem Klemmglied 10 hergestellt. Durch endgültige Bewegung des Handgriffes 36 wird auf den Schuh der Klemmdruck ausgeübt, dessen Größe durch Regelung der Spannung der Feder 20 und durch die dem Handgriff erteilte Bewegung bestimmt wird. Die Verzahnungen 24 und die Klinken 25, 26 bilden eine Kupplung, die nur in einer Richtung wirksam ist, und welche während des größten Teiles der Bewegung des Handgriffes 36 überhaupt nicht, zur Einwirkung kommt. Die Kupplung wird jedesmal an demselben Punkte während des Hubes des Handgriffes eingerückt. Da der Hub des Handgriffes konstant ist, so verbleibt die Größe der dem Klemmglied 10 erteilten Klemmbewegung stets dieselbe, mit Ausnahme geringfügiger Abweichungen, die der Versetzung der einander gegenüberliegenden Verzahnungen zuzuschreiben sind. :

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schuhträger für Maschinen zur Bearbeitung von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß das den Schuh in der Arbeitslage festklemmende Glied (10) derart mit dem zum Bewegen des Klemmgliedes (10) dienenden Handhebel (36) verbunden ist, daß das Klemmglied (10) zunächst in eine durch das Werkstück bestimmte Lage gelangt, worauf das Klemmglied (10) kraftschlüssig mit dem erwähnten Handhebel (36) verbunden wird (24, 25, 26), damit ohne Rücksicht auf die jeweilige Dicke des zu bearbeitenden Werkstückes ein stets gleichbleibender endgültiger Klemmdruck ausgeübt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT265380D Active DE265380C (de)

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DE (1) DE265380C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5437465A (en) * 1993-10-22 1995-08-01 Atlas Copco Elektrowerkzeuge Gmbh Tool changing device on a hand-operated machine tool

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5437465A (en) * 1993-10-22 1995-08-01 Atlas Copco Elektrowerkzeuge Gmbh Tool changing device on a hand-operated machine tool

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