DE20282C - Aufschüttvorrichtung für pulverförmige und körnige Substanzen - Google Patents

Aufschüttvorrichtung für pulverförmige und körnige Substanzen

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DE20282C
DE20282C DENDAT20282D DE20282DA DE20282C DE 20282 C DE20282 C DE 20282C DE NDAT20282 D DENDAT20282 D DE NDAT20282D DE 20282D A DE20282D A DE 20282DA DE 20282 C DE20282 C DE 20282C
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Germany
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funnel
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substances
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DENDAT20282D
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F. V. D. WYNGAERT in Berlin SW., Friedrichstr. 8
Publication of DE20282C publication Critical patent/DE20282C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/286Feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1882 ab.
Der leitende Gedanke für diese Construction ist der, einen Trichter mit einem oder zwei selbstthätig schliefsenden Klappen bezw. Ventilen zu versehen, die sich bei einem Hin- und Herbewegen des Trichters öffnen und wieder schliefsen, um damit gleichmäfsig die Maschine zu beschütten.
Um dies zu erreichen, ist dem Trichter die in heiligender Zeichnung gezeigte Form gegeben. Es ist hier ein Trichter mit doppelter Beschüttung angenommen.
Dadurch, dafs der Trichter einen erweiterten Boden besitzt, entstehen im Querschnitt zwei kleine Dreiecke xyz und x'y1 z'. Wird nun irgend ein Product in den Trichter gethan, so werden sich diese kleinen Dreiecke zu Anfang gleich füllen, und so hoch man auch den Trichter beschüttet, so wird der Druck in den Dreiecken fast ο bleiben. Wenn daher vor der Seite χ x' eine nur leichte bewegliche Klappe angebracht wird, so ist dieselbe im Stande^ den Trichter vollständig zu verschliefsen. Die Klappe drehe sich um die Achse e bezw. ef entweder mittelst Scharniers oder einer elastischen Masse.
Versetzt man nun den Trichter in gleichmäfsige Schwingungen um zwei Zapfen u U1 oder nach Art der Rüttelsiebe in Federn, so wird natürlich auch die in demselben befindliche Masse mit in Bewegung gesetzt. Bei jeder Aenderung der Bewegung aber hat die Masse noch die Geschwindigkeit der ersten Bewegungsrichtung. Die Masse drängt also auch gegen die Klappe χ χ', hebt sie und fällt zum Theil heraus. Dieses Spiel wiederholt sich fortwährend.
Die Klappe χ χ1 ist theoretisch nicht nöthig, wenn der Trichter sich in Ruhe befindet. Da jedoch die Maschinen in den Fabriken immer vibriren, so genügen diese kleinen Erschütterungen dazu, um ein Auslaufen der Masse, zumal runder Köperchen, wie Getreide, zu veranlassen.
Mehl, Schalen etc. und ähnliche weiche Massen setzen sich nun auch selbst in diesem bewegten Trichter fest. Legt man aber eine Kugel in den Trichter, die gröfser ist als die Ausflufsöffnung, so rollt dieselbe beim Hin- und Herschwingen des Trichters mit und verhindert nach Angabe des Erfinders jedes Festsetzen der Masse.
Die Regulirung der Beschüttung geschieht nun dadurch, dafs dem Trichter gröfsere bezw. kleinere Schwingungen ertheilt werden, wodurch natürlich mehr bezw. weniger ausfliefsen wird.
In beiliegender Zeichnung ist α der Trichter, b ein Zapfen an demselben, an welchen der Hebel c angreift, welcher um d sich dreht und in e" von einer Pleuelstange erfafst wird, die von einem Excenter oder Kurbelzapfen aus bewegt wird.
Der Zapfen d ist nun verstellbar gemacht, indem er an einer Seite in einer Schiene f geführt wird, am anderen Ende ein Auge mit Muttergewinde hat, durch welches die Spindel ,abgeht.
Durch das Handrad h wird die feste Spindel^· gedreht, wodurch der Zapfen d an derselben herauf- bezw. heruntergeht. Dadurch, dafs dem Hebel ein verstellbarer Drehpunkt gegeben
wird, verändert sich seine Schenkellänge und damit die Ausschlagweite des Trichters.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Aufschüttvorrichtung für pulverförmige und körnige Substanzen, die aus einem Aufschütttrichter besteht, welcher einen gröfseren Boden hat, als der Neigung des Trichters entspricht, wodurch die Dreiecke xyz und x'y'z' entstehen, und der durch gerade oder bogenförmige Schwingungen aus den Oeffnungen χ χ' beschüttet. Eine oder mehrere Kugeln, welche in dem hin- und hergehenden Trichter das Festsetzen der Substanzen verhindern.
    Die Regulirung der Beschüttung durch Verstellen des Drehpunktes des den Trichter bewegenden Hebels.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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