DE166131C - - Google Patents

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DE166131C
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jaw
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N5/00Machines for hulling, husking or cracking nuts
    • A23N5/004Machines for hulling, husking or cracking nuts for palmnuts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

icficii cfafonhiittfa.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit der Maschine nach vorliegender Erfindung sollen Steinfrüchte, insbesondere Palmnüsse, ohne vorheriges Sortieren in größerer Anzahl auf einmal so geknackt werden, daß nur die Schalen der verschieden großen Nüsse aufgebrochen werden, die Kerne aber möglichst unverletzt bleiben.
Die Maschine ist nach Art der Steinbrecher
gebaut. Sie besitzt eine feste und eine bewegliche Brechbacke, welch letztere mittels Kniehebel und Kurvenscheiben derart geführt wird, daß sie sich parallel zu sich selbst gegen die feste Backe bewegt und darauf mit ihrem unteren Ende weiter zurückbewegt wird als mit dem oberen.
Es sind bereits Steinbrecher bekannt, bei denen die Bewegung der losen Backe sich aus einer ungefähr in der Richtung dieser Backe verlaufenden hin- und hergehenden und einer schwingenden Bewegung zusammensetzt.
Auch sind Steinbrecher bekannt, bei denen die bewegliche Backe durch ein doppeltes Kniehebelpaar geführt wird.
Bei beiden genannten Vorrichtungen bleibt jedoch das Brechmaul in jeder Stellung oben weiter als unten.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt
die Maschine im Längsschnitt, Fig. 2 im Grundriß dar. Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Maschine in Richtung der beiden Kurvenscheibenachsen.
Die bewegliche Brechbacke α kann mit ihrem Zapfen b in den am Gestell c angebrachten Führungen d gleiten. Die unbewegliche Backe e wird in der bei Steinbrechern üblichen Weise im Gestell befestigt. Die Bewegung der Backe α geschieht mittels der beiden nur schematisch gezeichneten Kniehebelpaare f und g durch die Kurvenscheiben h und i. Diese sind auf den Achsen k und / befestigt, von denen die eine von Hand oder durch motorische Kraft in Umdrehung versetzt, die aridere mittels der Zahnräder m und η mit gleicher Geschwindigkeit dreht. Durch eine geeignete Speisevorrichtung, als welche hier beispielsweise eine Speisewalze 0 gezeichnet ist, wird bei jeder Umdrehung der Handkurbel ρ eine entsprechende Menge von Nüssen aufgegeben. Zu Anfang eines Arbeitsabschnittes stehen die Kurvenscheiben so, daß die Punkte 1 und 1' mit den Kniegelenken übereinstimmen. Das Brechbackenmaul ist dann oben weiter offen als unten und bleibt so lange unbeweglich stehen, bis die Kurvenscheiben in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung gedreht sind.
Während dieser Zeit hat die Speisevorrichtung eine bestimmte Menge von Nüssen in das Maul fallen lassen, und diese haben sich ihrer Größe entsprechend so darin angeordnet, daß sich die größeren oben, die kleineren unten zwischen die Backen einklemmen. Bei weiterer Drehung verschiebt sich die bewegliehe Backe parallel zu sich selbst gegen die feste und knackt dabei alle Nüsse gleichmäßig auf. Am Ende des Hubes kommt
sie in die in Fig. 4 gezeichnete Stellung, üreht man weiter, so bewegt sich die Backe rückwärts, aber, da die untere Kurvenscheibe größeren Hub hat als die obere, nicht mehr parallel zu sich selbst, sondern das Maul öffnet sich, um die geknackten Nüsse sicherer fallen zu lassen, unten weiter als oben, und die ganze Einrichtung kommt in die in Fig. 5 gezeichnete Stellung. Bei noch weiterer Drehung schließt sich infolge des größeren Hubes der Kurvenscheibe i das Maul auch unten wieder schneller als oben und ist, wenn die Punkte 1 und i' der Scheiben die Kniegelenke erreicht haben, zur Aufnahme einer neuen Ladung von Nüssen bereit.
Da nicht alle Arten von Nüssen gleich viel zusammengedrückt zu werden brauchen, kann man den Hub der beweglichen Bfechbacke dadurch dem jeweiligen Erfordernis entsprechend ändern, daß man die Kurvenscheibenlager in der senkrechten Richtung verstellbar anordnet. Rückt man dann die Lager weiter auseinander oder näher zusammen, so verkleinert bezw. vergrößert sich der Hub dieser Brechbacke. Sollen die kleineren Nüsse weniger gedrückt werden als gleichzeitig die großen, so verstellt man nur das untere Lager weiter nach unten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Nußknacker nach Art der Steinbrecher mit einer festen und einer durch zwei Kniehebelpaare bewegten und eine zusammengesetzte Bewegung machenden Brechbacke, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Brechbacke (a) mittels zweier auf die beiden Kniehebelpaare wirkenden Kurvenscheibenpaare (h i) teils in hin- und hergehende, teils schwingende Bewegung versetzt wird, derart, daß zum Zwecke der Lagerung der Nüsse nach ihrer Größe die bewegliche Brechbacke (a) zuerst zum Einfüllen bei oben weit und unten eng geöffnetem Maule unbeweglich bleibt, darauf zum Knacken gegen die feste Backe (e) hin bewegt wird und schließlich für das sichere Entleeren sich mit ihrem unteren Ende weiter zurückbewegt als mit dem oberen.
2. Nußknacker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entweder das eine oder beide Kurvenscheibenlagerpaare (k I) in der Höhe verschiebbar angeordnet sind, zu dem Zwecke, je nach der Größe der Nüsse oder ihres Größenunterschiedes untereinander den Hub der beweglichen Brechbacke und ihre Neigung in der Brechstellung zu verändern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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