DE23652C - Teigformmaschine - Google Patents

Teigformmaschine

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Publication number
DE23652C
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DE
Germany
Prior art keywords
dough
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balls
molding machine
dough molding
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Application number
DENDAT23652D
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English (en)
Original Assignee
P. c. kjellberg in Stockholm
Publication of DE23652C publication Critical patent/DE23652C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C3/00Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2: Bäckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1883 ab.
Der Zweck der vorliegenden Teigformmaschine ist, auf mechanischem Wege Teigstücke kugelförmig zu gestalten, und dann, wenn erforderlich, die erhaltenen Teigkugeln in eine ovale Form zu bringen. Das Formen von Kugeln aus Teig wird im Allgemeinen dadurch erreicht, dafs man die Teigstücke in hohlem Raum mit abgerundetem Boden oder Wandungen in beliebiger Richtung in Bewegung versetzt, so dafs die runde Profilirung der Stofsflächen rasch alle Stellen der Teigstücke berührt und so dem Teig die runde Form allseitig anprägt, wodurch schliefslich eine genaue Kugel entsteht.
Die Teigformscheibe .β enthält eine Anzahl in Reihen angeordneter konischer Vertiefungen, Hohlräume, Hohlgefäfse η η . . ., deren Böden eine concave oder abgerundete Form haben. Die Scheibe hängt in zwei an ihren Enden angebrachten Zapfen ζ in Lagerungen der Tragstützen b und wird mittelst Vorsteckbolzen oder auf sonstige Weise in der angegebenen Stellung fest an die genannten Tragstützen angeschlossen. Die letzteren werden in den Rahmen c geführt und mittelst der Hebedaumen d, welche durch die Umdrehung der Kurbelachse e in rotirende Bewegung gesetzt werden, in verticaler Richtung rasch hinter einander auf- und niedergeworfen. Die Teigformscheibe α erfährt daher die gleiche rüttelnde Bewegung, wodurch nun die Teigstücke auf- und ab-, hin- und hergeschleudert werden' und die Kugelbildung vor sich geht.
Die erforderliche rüttelnde Bewegung kann natürlich auf manche andere Weise, als hier dargestellt, bewirkt werden, z. B. indem man rotirende Hebedaumen nicht direct, sondern indirect vermittelst Hebelübertragung auf die Teigformscheibe wirken läfst, oder indem man Federkraft benutzt.
Um den Teigkugeln ovale Gestalt zu geben, ist ein in Fig. 1, 2 und 3 dargestellter Stäbchen-' apparat auf dem Holzgestell der Maschine seitlich der Tischplatte g angeordnet. Derselbe besteht aus einer Anzahl in' einer Ebene angebrachter, um die Querachse i i drehbarer, flacher Stäbchenpaare h h, deren Stäbchen h mittelst der zwischen sie geschobenen Keilstange j von einander mehr oder weniger getrennt werden können. Je mehr nämlich diese Keilstangen zwischen die beiden Stäbchen eines Paares hineingeschoben werden, desto gröfser wird der Abstand derselben unter einander, während der Abstand zwischen den Paaren in demselben Verhältnifs geringer wird. Die hierbei zusammengehenden Spiralfedern k drücken beim Zurückziehen der keilförmigen Trennungsstangen die von diesen getrennt gewesenen Stäbchen wieder zusammen, gleichzeitig den Abstand zwischen den Stäbchenpaaren wieder vergröfsernd.
Der Apparat wird nun folgendermafsen angewendet :
Die abgetheilten Teigstücke werden in die Vertiefungen η η der . Teigformscheibe α eingelegt und diese dann in die beschriebene rüttelnde Bewegung versetzt. Die hierdurch entstehenden Stöfse der Teigstücke gegen die runden Wandungen der Vertiefungen, speciell gegen den kugelförmigen Boden, geben denselben alsbald die gewünschte kugelförmige Gestalt. Sodann wird die Trichterscheibe/,· deren einzelne' Trichter 0 0 m Anzahl und Anordnung mit den Hohlräumen der Scheibe α communi-
ciren, über diese letztere gesetzt und die Platte / auf die Trichterscheibe gelegt. Nun wird die Befestigung der Scheibe α mit den Tragstützen b gelöst, Formscheibe, Trichterscheibe und Platte / fest gegen einander gedrückt und das Ganze umgekehrt, wobei die geformten Teigstücke in die communicirenden Oeffnungen der Trichterscheibe, deren Wandungen sich, der Dicke der kugelförmigen Teigstücke gemäfs, nach der Backplatte / hin entsprechend konisch verstärken, hinabfallen und dann bei Wegnahme der Trichterscheibe in geordneten Reihen auf der Backplatte / liegen bleiben.
Will man nun den so hergestellten kugelförmigen Teigstücken eine ovale Form geben, so schiebt man die Backplatte mit den geordneten kugelförmigen Teigstücken auf der Tischplatte^ vor den Stäbchenapparat und läfst denselben aus seiner aufgerichteten Stellung herab, wobei die einzelnen Stäbchenpaare mit ihren höheren, flachen Seiten zwischen die Teigkugelreihen zu liegen kommen. Nun werden die Keilstangen/ zwischen die Stäbchen h geschoben und dieselben so gegen die Seiten der Teigkugeln gedrückt, wodurch diese auf die gewünschte ovale Form abgeflacht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die dargestellte Teigformmaschine, bestehend aus dem Kasten α mit den unten hohlkugelförmig gestalteten Oeffnungen η η, zum Zweck, beim Auf- und Niederbewegen des Kastens vermittelst des Daumenrades d aus den eingelegten Teigstücken Kugeln zu bilden, welche durch die Oeffnungen ο ο des Kastenobertheiles nach Um-. kehr des Kastens auf der Backplatte /' in geordneten Reihen liegen bleiben und dann durch die niedergeschlagenen Stäbchen h und die zwischen dieselben geschobenen Keilstangen j oval geprefst werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
DENDAT23652D Teigformmaschine Active DE23652C (de)

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