DE521896C - Formmaschine mit mechanisch angetriebenem, absatzweise umlaufendem Drehtisch - Google Patents

Formmaschine mit mechanisch angetriebenem, absatzweise umlaufendem Drehtisch

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DE521896C
DE521896C DEN30141D DEN0030141D DE521896C DE 521896 C DE521896 C DE 521896C DE N30141 D DEN30141 D DE N30141D DE N0030141 D DEN0030141 D DE N0030141D DE 521896 C DE521896 C DE 521896C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
    • B22C11/02Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations
    • B22C11/04Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations by a horizontal rotary table or carrier

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Formmaschine
mit mechanisch angetriebenem, absatzweise umlaufendem Drehtisch, der in gleichmäßigen Abständen die zur Formherstellung notwendigen Vorrichtungen trägt.
Bei den bekannten Formmaschinen dieser Art werden die Einzelvorrichtungen entweder von Hand bedient oder ein Teil derselben durch ein Druckmittel und ein anderer Teil durch Auflaufen auf schiefe Ebenen oder in anderer Weise mechanisch angetrieben.
Der Nachteil des Antriebes von Hand
liegt insbesondere darin, daß ein schnelles Arbeiten der Maschine nicht möglich ist. Die teure ermüdende Menschenkraft erhöht den Herstellungspreis der Formen.
Der mechanische Antrieb für die Einzelvorrichtungen bedingt eine vernickelte Bauart der Maschine und hat insbesondere bei Verwendung von schiefen Ebenen den Nachteil, daß bei deren Verschmutzung, z. B. durch auffallenden Formsand, der Antrieb nachteilig beeinflußt wird.
Durch die Erfindung wird eine Verbesserung solcher Formmaschinen dadurch geschaffen, daß alle Einzelvorrichtungen der Maschine selbsttätig durch ein Druckmittel angetrieben werden, dessen Ventile durch die mechanische Antriebsvorrichtung für den Drehtisch gesteuert werden.
Diese Ausbildung des Antriebes ermöglicht in Verbindung mit anderen, aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlichen Merkmalen der Maschine deren vollständig selbsttätiges, zuverlässiges und schnelles Arbeiten.
In den Zeichnungen ist ein Beispiel einer Ausführung der Formmaschine gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Draufsicht auf die Maschine mit gebrochen gezeichneten Teilen,
Abb. 2 einen Aufriß im Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1,
Abb. 3 einen Aufriß im Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1, Abb. 4 eine Seitenansicht der Maschine,
Abb. 5 eine Draufsicht auf die Antriebsmittel zur Betätigung des Drehtisches der Maschine,
Abb. 6 eine Draufsicht auf den Drehtisch mit gebrochen gezeichneten Teilen,
Abb. 7 eine Stirnansicht einer der Formen erzeugenden Vorrichtungen,
Abb. 8 eine Schnittansicht einer der Formen erzeugenden Vorrichtungen nach Linie 8-8 der Abb. 3,
Abb. 9 eine Draufsicht auf den Sand liefernden Trichter und die Fördervorrichtung für den Sand,
Abb. 10 einen Aufriß im Schnitt nach Linie 10-10 der Abb. 9,
Abb. 11 eine Endansicht eines von einer der Formen erzeugenden Vorrichtungen gelösten Luftventiles und seinen Betätigungshebel,
Abb. 12 einen Schnitt quer durch das Ventil,
Abb. 13 einen Längsschnitt des Ventils,
Abb. 14 eine Teilansicht nach Linie 14-14 der Abb. 5,
Abb. 15 einen Teilschnitt nach Linie 15-15 der Abb. 11,
Abb. 16 eine schematische Gruppenansicht der angetriebenen Daumenscheiben der Maschine.
Es bedeutet in den Zeichnungen 1 das Fußgestell der Maschine, welches vorzugsweise auf dem Boden einer unterhalb des Gießereiflures 2 gelegenen Grube aufgestellt ist. Das Fußgestell 1 hat die Form eines hohlen, außen runden Gußstückes und besitzt eine in der Mitte befindliche Bohrung zur Aufnahme einer Säule 4, welche darin in senkrechter Richtung befestigt ist. Etwas über dem Fußgestell ι ist ein Drehtisch 5 drehbar um die Säule 4 angeordnet, der in der Mitte mit einer langen Verbindungsnabe 6 versehen ist. Das obere Ende der Verbindungsnabe 6 ist zur Aufnahme eines zwischen dieser und der Säule gelegenen Kugellagers vertieft. Der Bund 3 reicht etwas über den Gußkörper 1 des Fußgestelles. Das obere Ende des Bundes und das untere Ende der Verbindungsnabe 6 des Drehtisches sind ebenfalls zur Aufnahme eines Kugellagers 8 mit Vertiefungen versehen.
Der Drehtisch 5 trägt eine Anzahl von Formen erzeugenden Vorrichtungen U, welche später genauer beschrieben werden. In dem vorliegenden Beispiel sind vier solcher Vorrichtungen um 90 ° voneinander versetzt um die Achse des Drehtisches angeordnet. Zur Durchführung der verschiedenen Arbeitsgänge zur Herstellung der Formen werden die Vorrichtungen durch Drehen des Drehtisches schrittweise im Kreise bewegt. Die Bewegung des Tisches erfolgt schrittweise durch die in den Abb. 2 und 5 dargestellte Antriebsvorrichtung. Diese Antriebsvorrichtung besitzt eine auf einer Seite des Fußgestelles gelagerte Welle 9, die durch eine nicht gezeigte Kraftwelle ständig umdreht wird. Auf die Welle 9 ist ein Kegelrad 10 aufgekeilt, welches mit einem Rade 11 kämmt, das an dem unteren Ende einer kurzen senkrechten Welle 12 befestigt ist. Die Welle 12 liegt in einem Lager 13, welches auf einer Seite des Fußgestelles angebracht ist. An das obere Ende der Welle ist ein Stützarm 14 aufgekeilt. Der Stützarm trägt an seinem äußeren Ende eine Rolle 15 und ist nach innen als Segmentkuppelflansch 16 ausgebildet. Zwischen dem Lager 13 und der Säule 4 trägt das Fußgestell einen Bund 17, in welchem sich ein Wellenstumpf 18 in senkrechter Lage befindet.
Ein großes, scheibenartiges, als Zahn- und
Kuppelrad ausgebildetes Glied 19 ist am oberen Ende der Welle 18 drehbar angebracht und besitzt auf seinem Umfange Zähne 19s und an seiner Unterfiäche Rippen 19°. Die Rippen 190 umgrenzen im vorliegenden Beispiele sechs radiale, gleich weit voneinander entfernte Schlitze 20 (Abb. 5) zur Aufnahme der von dem Stützarm getragenen Treibrolle 15, und umgrenzt gleichfalls sechs mit den Schlitzen abwechselnde segmentartige Vertiefungen 21. Diese Vertiefungen nehmen den Segmentkuppelflansch 16 des Stützarmes auf, wenn die Rolle aus einem der Schlitze 20 zurückgezogen ist, um das Zahnrad gegen Umdrehung festzuhalten, bis die Rolle in einen anderen Schlitz einfällt. i\uf diese Weise wird zwischen jeder Bewegung des Zahnrades eine Halterperiode eingeschaltet, während welcher die Formarbeiten durchgeführt werden. Die Zähne ipb kämmen mit einem kleineren, auf dem Verbindungsteil 6 des Drehtisches befestigten Zahnrad 22, so daß eine unterbrochene Antriebsverbindung zwischen der Welle 9 und dem Drehtisch geschaffen ist. Die Zahnräder 19 und 22 sind so bemessen, daß der Drehtisch bei einer Sechstelumdrehung des Zahnrades 19 eine Viertelumdrehung macht.
An einer der Antriebsvorrichtung diametral gegenüberliegenden Stelle ist eine senkrechte Stütze 23 mit ihrem unteren Ende in einem Gußansatz 24 des Fußgestelles 1 befestigt. Diese Stütze und die Säule 4 reichen um ein beträchtliches Stück über den Tisch hinaus und tragen an ihren oberen Enden einen waagerechten Balken 25, der von der Säule 4 zu der Stütze 23 radial nach außen reicht. Der Balken 25 trägt an seinen gegenüberliegenden Enden Muffen 26, welche auf die oberen Enden der Säule und der Stütze passen. Diese Enden sind zum Halten des Balkens in waagerechter Lage abgesetzt ausgeführt und zur Aufnahme von Schraubenmuttern 27, die den Balken auf die Ansätze drücken, mit Gewinde versehen. An dem Balken 25 ist zwischen seinen Enden ein Preßstempel 28 mit flacher waagerechter Unterfläche starr befestigt.
Im vorliegenden Falle werden die vier Vorrichtungen U von dem Drehtisch 5 getragen und bestehen aus vier gleich weit voneinander entfernten Zylindern 29, die vorzugsweise mit dem Tisch aus einem Stück bestehen. Jeder Zylinder ist oben offen und unten durch eine Bodenwand 30 geschlossen. In den Zylinder 29 ist ein großer Preßkolben 31 eingepaßt, dessen Aufwärtsbewegung durch zwei in der Bodenwand 30 befestigte Bolzen 32 begrenzt wird, die durch die Bodenwand des Preßkolbens nach aufwärts reichen. Diese Bolzen dienen dem Preßkolben als Führung. Ihre Kopfenden begrenzen die Aufwärtsbewegung des Kolbens. Das untere Ende des Preßkolbens ist durch eine Wand 33 abgeschlossen,
während die obere Wand des Kolbens Luftaustrittsöffnungen besitzt, die gleichzeitig als Durchgang für die Führungsbolzen 32 dienen. Innerhalb des Preßkolbens ist in der Mitte ein kleiner Zylinder 34 angeordnet, dessen oberes Ende offen ist, während die untere Seite durch die Bodenwand des Preßkolbens gebildet wird. In einigem Abstande über dem Boden des Zylinders 34 befindet sich eine Auslaßöffnung 35. In dem kleinen Zylinder 34 ist ein Rüttelkolben 36 angeordnet. Dieser Kolben 36 besitzt in geringer Entfernung von seinem unteren Ende eine Querwand 37. Durch diese Querwand führt ein Luftzuführungsrohr, welches durch das obere Ende des Kolbens zu einem Luftsteuerventil 39 (Abb. 3) reicht, das an der Außenseite des Zylinders angebracht ist. Ein Luftzuführungsrohr 40 führt von dem Luftsteuerventil in den Zylinder 29 unter den Preßkolben 18. Durch geeignete Betätigung des Luftsteuerventils kann die Luft zum Rütteln unter den Rüttelkolben und dann zum Pressen der Form unter den Preßkolben geleitet werden.
Aus einem Stück mit dem oberen Ende des Rüttelkolbens ist ein Rüttel- und Preßkopf 41 hergestellt. Das untere Ende dieses Kopfes ruht auf dem oberen Ende des Preßkolbens. Dieser Kopf 41 besitzt vier Arme 42, die senkrecht hängende Muffen 43 tragen. Am Kopfe 41 sind Flansche 44 angebracht, die als Stütze für einen rechteckigen Modellplattenträger 45 dienen. Der Stützrahmen kann an dem Kopf 41 in beliebiger Weise befestigt werden. Die Modellplatte 46 ist auf dem Träger in beliebiger Weise befestigt.
Jeder Zylinder 29 besitzt an diametral gegenüberliegenden Stellen zwei seitlich waagerecht herausragende Verlängerungen oder Arme 47 (Abb. 6). Diese Arme besitzen Muffen 48, in welchen Stangen 49 (Abb. 4) gelagert sind. Die oberen Enden dieser Stangen sind an Endstäben 50 des Formkastenträgers befestigt. Diese Endstäbe sind durch Querstäbe 51 miteinander verbunden (Abb. 1), so daß die Formkastenträger von offenen, rechteckigen Rahmen mit Endstäben und inneren und äußeren Seitenstäben gebildet werden. Der Formkastenträger umgibt das Gestell für die Modellplatte und befindet sich in seiner Ruhelage gewöhnlich in derselben waagerechten Ebene wie das erwähnte Gestell. An den inneren und äußeren Seitenstäben des Formkastenträgers sind Leisten 52 für den Formkasten angebracht. Die oberen Ränder dieser Leisten 52 schneiden mit der Oberfläche der Modellplatte ab, wenn die Rüttel- und Preßkolben in ihren untersten Lagen sind, so daß, wenn ein Formkasten 53 eingesetzt wird, dessen Endwände nur auf der Oberfläche der Modellplatte ruhen, während seine Seitenwände auf den Leisten 52 und auch, wie in Abb. 3 dargestellt, auf der Oberfläche der Modellplatte liegen.
Der Formkastenträger ist an jeder Ecke mit starren Führungsstiften 54 versehen (Abb. 8). Diese Stifte gleiten in Muffen 43, welche an dem Kopf 41 befestigt sind. Diese Führungsstifte unterstützen die genaue Führung des die Modellplatte haltenden Formkastenträgers während des Modellziehens. Wenn sich der Formkastenträger in seiner untersten Lage befindet, ruht er unmittelbar auf den Muffen 43, so daß er an jeder Bewegung der Rüttel- und Preßkolben teilnimmt, ausgenommen während des Herausziehens des Modells. Die Muffen 48 führen die Stengen 49 genau. Jede Muffe ist zur Bildung einer Ölkammer erweitert.
Durch das Fußgestell und durch den tinteren Teil der Muffen 48 reichen Schwinghebel
55, die nahe der Innenseite der Stangen 49 liegen. Jeder Schwinghebel besitzt eine Nase
56, welche aufwärts dicht an der Stange anliegt und in eine Nut dieser Stange eingreift. Die hinteren Enden der Schwinghebel reichen durch das Fußgestell und tragen die Hebel
57, von denen einer, wie in Abb. 7 gezeigt, nach oben und der andere nach unten reicht. Die Außenenden dieser Hebelarme sind durch eine Stange 58 verbunden, so daß sich die Hebel 55 gemeinsam bewegen. An dem Schwinghebel 55, der den Hebel 57 trägt, ist auch ein nach außen reichender Hebelarm 59 befestigt. Der Arm 59 ist durch ein Glied
60 mit einem die Nase aushebenden Hebel 61 verbunden, der an dem Arm 47 unterhalb des Hebels 55 drehbar angeordnet ist. Der Hebel
61 liegt parallel zu dem Hebelarm 59 und besitzt ein freies Daumenende 62, welches über seine Gelenkverbindung hinausreicht. Das Gegengewicht 63 ist mit einem der Schwinghebel 55 verbunden und hält den Schwinghebel von der Stange 49 fern. An dem Schwinghebel 55, welcher den Hebelarm 57 trägt, ist ein Daumenhebel 64 angebracht. Ein aufrechtstehender Arm 65 ist auf dem Fußgestell nahe der Stütze 23 drehbar befestigt. Sein oberes Ende liegt in demselben Wege, den das untere Ende der Stange 64 bei seiner Bewegung nimmt.
Beim Arbeiten der Maschine wird der Drehtisch entgegen dem Uhrzeigersinne bewegt und bringt die Formkästen nacheinander unter die feststehenden Preßstempel 28. Kurz bevor der Formkasten diese Stellung erreicht, schlägt der Daumenhebel 64 gegen den aufrechtstehenden Arm 65. Eine das Fußgestell und den Hebel 64 verbindende Zugfeder 66 sucht diesen Hebel entgegen der Bewegung des Drehtisches zu schwingen. Wenn die Hebel 64 und 65 sich berühren, wird der
Hebel 64 zurückgedrückt, und die Welle 55, der Hebel 57 und die Stange 58 werden in die in Abb. 7 dargestellte Stellung bewegt, wodurch beide Nasen gegen ihre zugehörigen Stangen 49 geschwungen werden. Der aufrechtstehende Arm 65 wird auch durch den Hebel 64 leicht nach vorn bewegt und die Feder 66 gespannt. Die Feder hält die Nasen elastisch gegen die Stange 49, solange der Formkasten unter dem Preßstempel 28 verbleibt.
Um die Beschreibung einer der die Formen bildenden Vorrichtungen zu vervollständigen, wird das Rütteln und Pressen des Sandes, das Ziehen des Modells aus der fertigen Form und das Abheben des Formkastens von seinem Träger vor der Formkastenzutragevorrichtung und der Formkastenfüllvorrichtung beschrieben.
Es sei angenommen, daß der Formkasten auf dem Träger 50, 51 ruht und mit Sand gefüllt ist. Das Ventil 39 wird betätigt, so daß Luft durch das Rohr 38 eintritt und den Rüttelkolben, den Kopf 41 und den Formkastenträger anhebt, bis die Ausströmöffnung 35 nicht mehr bedeckt ist. Das· Rütteln wird dann fortgesetzt, bis der Sand rund um das Modell verteilt ist. Danach wird das Luftventil wieder betätigt, um Luft durch das Rohr 40 unter den Preßkolben zu leiten. Der Preßstempel 28 ist derart angeordnet, daß nach dem Preßvorgang die Nasen 56 durch die Spannung der Feder 66 in die Nuten der " Stange 49 gedrückt werden. Die obere Wand der Nut jedes Ständers liegt ein wenig über dem Ende der Nase, die in die Nut eingreift, Sobald der Preßvorgang beendet ist, wird das Luftventil betätigt und Luft unter den Kolben 31 eingelassen. Dadurch können der Kolben, der Kopf 41, das Modellplattengestell und die daran befestigte Modellplatte zusammen mit dem Formkastenträger und dem Formkasten leicht gesenkt werden, bis der Formkastenrahmen durch Eingriff der oberen Enden der Nasen unter die oberen Wände der Nuten im Ständer 49 festgehalten wird, worauf die Senkbewegung des Formkastens und seines Trägers aufhört. Der Druck auf die Form läßt nach, und die oberen Kanten des Formkastens liegen tiefer als der Kopf 28. Die Kolben, der Kopf 41, die Modellplatte und das Modell setzen jedoch ihre Senkbewegung fort, um das Modell aus der Form zu ziehen. Das Modellplattengestell und die Modellplatte werden bei der Abwärtsbewegung durch die vier Führungsstifte 54 geführt, während sich der Preßkolben 31 in dem Zylinder 29 nach unten bewegt. Wenn das Herausziehen des Modells aus der Form beendet und der Formkasten über dem Modell hochgehoben ist, kann dieser leicht entfernt werden. Die selbsttätige Abhebevorrichtung für den Formkasten und den Formkastenträger besteht aus einem Paar paralleler Stangen 67, die auf den Endstäben 50 des Formkastens aufliegen. Sie befinden sich in gleicher Ebene, ein wenig außerhalb und parallel zu den Enden des Formkastens 53 und liegen an den Enden der die Formkasten tragenden Leisten 52 an. Jede Stange 67 ist an ihrem Ende drehbar in den geschlitzten oberen Ende der senkrecht herunterhängenden hin und her gehenden Stangen 68 und 69 angebracht. Diese Stangen werden in Führungen 70 geführt, die an den Ecken des Formkastenträgers angebracht sind. In der Ruhelage liegt die Abhebevorrichtung 67 auf den oberen Enden der Führungen 70. In dieser Stellung befindet sie sich unter den unteren Rändern der Formkastenwände und der Oberfläche der Leisten und der Modellplatte 46. Die unteren Enden des vorderen Paares der Stangen 68 sind gelenkig mit den äußeren Enden der Hebel 71 verbunden. Jeder dieser Hebel ist an der Unterseite eines Ansatzes 72 am Form- S5 kastenträger angebracht. Die Innenseite jeder dieser Hebel 71 trägt einen aufwärts gerichteten drehbaren Stift 73. Diese Stifte ragen durch Öffnungen eines Querstückes und sind an dem äußeren Rand des Rüttel- und Preß-· kolbenkopfes 41 befestigt. Die Stifte 73 sind mit einstellbaren Halsteilen 75 und 76 versehen, welche in gewissem i\bstande von dem Querstück 74 sich befinden, so daß dieses lose mit den Stiften verbunden ist. Das Querstück 74 berührt die Halsteile 75 und 76 während der Tätigkeit des Rüttelkolbens. Die unteren Enden des inneren Stangenpaares 69 sind gelenkig mit den Außenenden der Hebel για verbunden. Diese Hebel 71" sind schwingbar an den Ansätzen 72a angebracht, welche von dem Formkastenträger auf der den Ansätzen entgegengesetzten Seite getragen werden. Die Innenseiten der Hebel yia sind mit senkrecht stehenden Stiften 73° verbunden, welche die einstellbaren Halsteile 75" und 76" tragen und wie die Stifte 73 durch ein Querstück 74° hindurchtreten. Die Stifte und der Ansatz der Hebel 71° arbeiten genau so wie die entsprechenden Stifte und der Ansatz der no Hebel 71. Die Drehpunkte zwischen den Hebeln 71" und den Ansätzen 72° befinden sich etwas weiter von den hin und her gehenden Stangen 69 entfernt als die Drehpunkte zwischen den Hebeln 71 und den Ansätzen 1.15 von den Stangen 68. Der Zweck dieser Anordnung ist, eine etwas größere Aufwärtsbewegung der Stangen 69 zu erreichen, so daß die Innenseite der Abhebevorrichtung 67 etwas höher als die Außenseite gehoben wird. Jede der Hebelstangen der Abhebevorrichtung trägt an der Innenseite eine Reihe Rollen
yy, die unmittelbar unter den 'benachbarten Seitenrändern des Formkastens angeordnet sind, und mit diesen, wie in Abb. 8 dargestellt, in Berührung gebracht werden können. Die Seitenränder des Formkastens reichen ein wenig über die Modellplatte, damit die Rollen yy mit dem Formkasten unmittelbar in Berührung gelangen und diesen anheben können. Die Hinterseite der Abhebevorrichtung 67 wird höher als die Vorderseite gehoben, um die Abhebevorrichtung nach außen abwärts zu neigen, so· daß die Formkästen von ihr leicht herunterrollen können.
Die Formkastenhebevorrichtung arbeitet wie folgt:
Nach dem Rütteln wird der Preßkolben nach oben gedrückt, um die Form zu pressen, und nimmt die Rüttel- und Preßplatte, die Modellplatte, den Formkastenträger und den Formkasten mit sich. Die den Formkasten entfernende Fördervorrichtung und ihre Kippvorrichtung bewegen sich während des Rütteins mit dem Formkastenträger nach oben, und zwar bewegt sich die gesamte Vorrichtung gemeinsam, ohne daß eine Relativbewegung zwischen der Abhebevorrichtung 67 und dem Formkastenträger stattfindet. Während des Pressens bleiben die Gleisstangen der Abhebevorrichtung 67 unter dem unteren Rande des Formkastens in Ruhe. Nach dem Pressen drückt die Feder 66 die Sperrnasen 56 in die Nuten der Stangen 49 und verriegelt dadurch den Formkastenträger, so daß die Rüttel- und Preßkolben und die Modellplatte zum Herausziehen des Modells aus dem Formkasten und der Form nach unten bewegt werden können. Nachdem das Modell herausgezogen ist, berühren die Querstücke 74 und 74", welche an dem Kopf des Rüttelkolbens angebracht sind, die unteren Halsteile 76 und y6a an den Stiften 73 und 73" und drücken die inneren Enden der Hebel yi und yxa nach unten. Da die Ansätze 72 und y2a der Hebel 71 und yia verriegelt und durch die Nasen 56, die in die Nuten der Stange 49 eingreifen, festgehalten werden, werden die Außenenden der Hebel 71 und 71" nach oben gedrückt und bewegen dabei die Stangen 68 und 69 gleichfalls nach oben. Durch die Aufwärtsbewegung dieser Stangen wird die Abhebevorrichtung 67 nach oben bewegt und ihre Rollen yy mit den unteren Rändern der Formkastenseiten in Berührung gebracht.
Durch die weitere Abwärtsbewegung des Rüttelkolbens wird der Formkasten nach oben gedrückt, von der Modellplatte abgehoben und, wie in Abb. 7 dargestellt, über die Führungsstifte 51" gehoben. Durch die besondere An- Ordnung der Drehpunkte der Hebel 71 und 71" kann das innere Ende der Abhebevorrichtung ein wenig höher gehoben werden als das äußere Ende.
Wenn aus irgendeinem Grunde die Stangen 68 und 69 in ihren Führungen stecken bleiben, so daß sich die Abhebevorrichtung 67 nicht auf die oberen Ränder der Führungen der Stangen senken kann, so wird durch die Abwärtsbewegung des Formkastenträgers (wenn die Nasen 46, wie später beschrieben, ausgehoben sind) eine Abwärtsbewegung der Hebel 71 und yi" bewirkt, wobei die oberen Anschläge 75 und 75" in Berührung mit den Querstücken 74 und 74s gebracht werden. Zu dieser Zeit sind die Querstücke 55 in Ruhe, infolgedessen werden die Stangen 68 und 69 in ihren Führungen nach unten gezogen und bringen die Abhebevorrichtung 6y in ihre unterste Stellung. Die oberen Halsteile 75 und 75a werden mit ihren Stiften derart eingestellt, daß die Abhebevorrichtung 67 in ihre Ruhelage zurückkehrt, sobald der Gießkastenträger gesenkt ist. Durch Veränderung der Lage der unteren Anschläge 76 und 76° kann der Betrag der Aufwärtsbewegung der Stangen 68 und 69 verändert werden. Es ist daher notwendig, daß das innere Ende der Abhebevorrichtung 6y eine etwas größere Aufwärtsbewegung als das äußere Ende erhält, indem die Halsteile y6" auf den Stiften 73s, die an den Hebeln 71° befestigt sind, derart eingestellt werden, daß sie betätigt werden, kurz bevor das Querstück 74 an der Stirnseite der Maschine den Halsteil 76 auf den Stiften 73 leicht berührt und das äußere Ende der Abhebevorrichtung anhebt.
Ein schräg nach innen geneigter Walzenförderer 78 ist auf dem Gießereiflur 2 errichtet. Sein nahe dem Drehtisch gelegenes Ende liegt dem Preßstempel 28 mit seinem 1°° Balken diametral gegenüber. Während der Umlaufbewegung einer der Formen erzeugenden Vorrichtungen aus ihrer Lage unterhalb des Preßstempels 28 in die Nähe des Förderers 78 durch die Drehung des Dreh- 1QS tisches werden der Formkastenträger 51 und die Abhebevorrichtung 67 durch die Verriegelungsnasen 56 in ihrer angehobenen Stellung gehalten. Wenn die Formvorrichtung diese letztere Stellung einnimmt, stoßen n° die äußeren Enden der Hebestange an die Enden des Förderers 78 und liegen in ihrer Verlängerung. Der die fertige Form enthaltende Formkasten wird, bevor die Formvorrichtung den Förderer 78 erreicht, entfernt, so daß ein leerer Formkasten von dem Förderer unmittelbar auf die von den Hebestangen 67 getragenen Rollen yy gerollt werden kann. Die Zuführung des leeren Formkastens wird zu Anfang der durch die besondere Antriebsvorrichtung bestimmten Ruheperiode des Drehtisches bewerkstelligt.
Vor Beendigung dieser Ruheperiode werden die Nasen 56 selbsttätig außer Eingriff mit den Stangen 49 gebracht, so daß der Formkastenträger und die Abhebevorrichtung 67 infolge der Schwerkraft in ihre Normallage gelangen und dabei den leeren Formkasten auf die Stützleisten 52 senken. Um das selbsttätige Auslösen der Nasen zu bewirken, ist eine Daumenscheibe 79 auf der Triebwelle 9 befestigt (Abb. 5). Die Daumenscheibe wird von einer Stellschraube 80 auf der Welle verstellbar gehalten, und besitzt an einer Stirnfläche eine Daumenrille 81. Ein Hebel 82 ist zwischen seinen Enden auf einer Stütze 83 des Fußgestelles drehbar angebracht und trägt an einem Ende eine Rolle, die in die Rille 81 eingreift. Das andere Ende des Hebels ist durch ein Glied 84 mit einem Ende eines annähernd waagerecht Hegenden Schwingarmes 85 verbunden, der unmittelbar über dem Hebel liegt. Der Arm 85 ist mit seinem anderen Ende an einem vom Fußgestell ι getragenen Ständer 86 angelenkt und besitzt einen Daumen 8.7, der 2S so liegt, daß er sich, wenn die Formen erzeugende Vorrichtung in ihrer zur Aufnahme des Formkastens geeigneten Stellung ist, unmittelbar unter dem Daumenende 62 des die Nasen auswerfenden Hebels 61 befindet. Die Scheibe 79 ist so geformt und auf der Welle gegenüber der besonderen Antriebsbewegung derart eingestellt, daß kurz vor dem Ende der Ruheperiode der Hebel 82 und der Schwingarm 85 betätigt werden und den Daumen 87 aufwärts schwingen und gegen die Unterseite des die Nasen auswerfenden Hebels 61 heben. Diese Tätigkeit des Hebels 61 entfernt durch Bewegung seiner Gliedverbindungen die Nase 56 von den Stangen 49, so daß die Formkastenträger sich senken, die Stangen 6j in ihre normale waagerechte Lage zurückkehren und den Formkasten auf die Schienen 52 des Gießkastenträgers 50, 51 absetzen.
Nachdem der Formkasten an die Förderrollen Jj abgegeben und dann am Ende der Ruheperiode auf die Stützleisten gesenkt ist, bewegt die Antriebsvorrichtung den Drehtisch um 90 ° entgegen dem Uhrzeigersinne und bringt den Formkasten in die Rüttelstellung. Während dieser Bewegung wird der Formkasten selbsttätig mit Sand gefüllt. Zu diesem Zwecke ist ein Fülltrichter 88 über dem Weg angeordnet, den der Formkasten zwischen seiner Formkastenaufnahmestellung und seiner Rüttelstellung nimmt. Der Trichter kann auf beliebige Weise gestützt werden. Die Seitenwände des Trichters verjüngen sich nach unten. Der Trichter wird durch eine senkrechte Trennwand 89 in eine große Kammer 90 und eine kleine Kammer 91 geteilt (Abb.i); die unteren Enden beider Kammern sind offen. Zu dem oberen Ende der großen Kammer 90 führt ein endloser Sandförderer 92 herauf, der Sand in diese Kammer liefert. Längs des· Förderers 92 ist ein kleiner endloser Sandförderer 93 angeordnet, der Sand in die Kammer 91 liefert. Im oberen Ende der kleinen Kammer 91 ist ein Siebeinsatz 94 zur Aufnahme des vom Förderer 93 gelieferten Sandes angebracht. Dieses Sieb wird durch Gelenke 95, die von an den oberen Kanten des Trichters befestigten Bändern herabhängen, getragen und kann hin und her schwingen. Die Förderer 92 und 93 werden über eine Trommel 96 geführt, die an einer an dem oberen Ende des Trichters befestigten Welle drehbar angeordnet ist. Ein Ende der Trommelwelle hat einen Exzenter 98, der mit einem Ende einer Stange 99 verbunden ist. Das andere Ende der Stange ist mit einem Ende der das Sieb tragenden Glieder 95 exzentrisch bei 100 verbunden. Auf dem gegenüberliegenden Ende der Trommelwelle 97 ist eine von einem Riemen 102 angetriebene Scheibe befestigt. Dieser Riemen reicht durch Öffnungen des Gießereiflures 2 unter denselben und ist über eine Triebscheibe 103 geführt (Abb. 3). Die Scheibe 103 ist auf einer Welle 104 befestigt, die von einem auf der Haupttriebwelle 9 aufgekeilten Kegelrad 105 angetrieben wird, welches mit einem auf der Scheibenwelle 104 befestigten Kegelradritzel 106 kämmt. Die Hauptwelle dreht sich ununterbrochen und treibt daher durch den Riemen 102 die Förderer 92 und 93 ständig an. Das Sieb 94 wird ebenfalls durch seine Verbindung mit der Fördertrommel 96 ständig gerüttelt.
Die kleine Kammer 91 des Trichters 88 wird von dem Förderer 93 mit Sand gefüllt, welcher vorher sorgfältig aufbereitet wurde, während die große Kammer 90 von dem Förderer 92 mit Sand beliefert wird, der weniger sorgfältig aufbereitet wurde. Die untere Öffnung der kleinen Kammer ist schmaler als die der großen Kammer und Hegt mit Bezug auf die Bewegung des Formkastens entsprechend der Drehung des Drehtisches vor dieser. Daher bewegt sich der Formkasten zuerst unter die kleinere Öffnung des Trichters, so daß das auf dem Boden des Formkastens befindliche Modell mit dem feinen Sand der kleinen Kammer 91 bedeckt wird (Abb. 10). Der verbleibende Raum des Formkastens wird mit Sand aus der großen Kammer 90 des Trichters gefüllt. Der Teil des Formkastens, in welchem die Form gebildet wird, ist daher mit feinem Decksand versehen, während der übrige Teil aus weniger sorgfältig zubereitetem Füllsand be-
steht. Auf diese Weise wird die Sandvorbereitung wirtschaftlich durchgeführt. Das untere Ende des Trichters liegt in gleicher Höhe mit der Oberkante des Formkastens, und seine unteren Öffnungen sind ungefähr ebenso groß wie die Öffnung des Formkastens. Auf diese Weise wird der Formkasten mit Sand gefüllt, der durch das Schaben der unteren Kanten des Trichters abgestrichen
ίο wird. Das Sieb 94 verteilt den in die Kammer 91 eintretenden Sand, so daß die enge Öffnung an der Unterseite der Kammer nicht verstopft wird.
Zwischen jedem Paar der Formen bildenden Vorrichtungen U ist ein flaches Schutzblech angebracht, das einen vorwiegend gekrümmten Umriß besitzt. Diese Schutzbleche werden von Kreuzstützen 107 (Abb. 3) getragen, die am Drehtisch zwischen den Formvorrichtungen befestigt sind. Die Größe der Schutzbleche reicht aus, um die unteren Öffnungen des Sandtrichters zu bedecken. Sie sind so unterstützt, daß ihre Oberflächen mit den oberen Kanten der Formkästen in gleicher Ebene liegen, wenn diese sich auf den Formen bildenden Vorrichtungen in ihrer untersten Stellung befinden. Der Zweck der Schutzbleche ist, unter die Öffnungen des Trichters zu gelangen und diese zu schließen, wenn ein Formkasten sich von dem Trichter fortbewegt. Jedes Blech ist so geformt, daß seine Kanten dicht an die Enden der angrenzenden Formkästen anliegen und verhüten, daß der durch Fortbewegen des Formkastens von dem Trichter abgestreifte Sand herunterfällt.
Wenn die Antriebsvorrichtung den Drehtisch um 90 ° bewegt und den mit Sand gefüllten Formkasten in seine Rüttelstellung gebracht hat, hält die Antriebsvorrichtung den Drehtisch für eine weitere Ruheperiode fest.
Um das Knarren des Drehtisches und zu große Beanspruchung seiner axialen Lager während des Rütteins zu verhindern, sind während dieses Vorganges Mittel zur Unterstützung der Formen bildenden Vorrichtungen vorgesehen. Auf dem Fußgestell 1 ist ein großer Zylinder 108 (Abb. 3) unmittelbar unter dem Zylinder 29 einer Formvorrichtung angebracht, wenn diese sich in der Rüttelstellung befindet. Der Zylinder 108 ist unten geschlossen und oben offen. In dem Zylinder ist ein senkrecht hin und her gehender großer Kolben 109 eingepaßt. Ein Rohr 110 führt von dem Raum unterhalb des Kolbens zu einem Luftventil in, welches an der Außenseite des Fußgestelles angebracht ist. Zu Anfang der Ruheperiode und bevor der Rüttel-Vorgang beginnt, wird das Ventil 111 selbsttätig betätigt und schickt Druckluft in den Raum unterhalb des Kolbens 109, so daß dieser nach oben gedrückt wird, den Boden 30 des Zylinders 29 berührt und die Formen bildende Vorrichtung während des Rütteins stützt.
Das Ventil 111 wird von der Hauptwelle 9 selbsttätig bedient. An einem Ende der Welle 9 ist ein Kegelrad 112 befestigt, welches mit einem an einer Welle 114 befestigten Rad 113 kämmt (Abb. 5). Die Welle 114 wird an einer Seite des Fußgestelles von Lagern getragen und stößt nahe dem Ventil in im rechten Winkel auf die Welle 9. Eine Daumenscheibe 115 ist auf das Ende der Welle 114 nahe dem Ventil verstellbar angebracht und besitzt an einer Stirnfläche eine Daumenrille 116. Auf einem Ständer 117 ist in der Nähe der Daumenscheibe ein Ventilhebel 118 drehbar angeordnet, der einen eine Rolle 119 tragenden Arm besitzt (Abb. 4). Die Rolle 119 greift in die Daumenrille und einen seitlichen Arm, der mit einem gezahnten Segment 120 versehen ist. Dieses Segment kämmt mit einem an dem Ende der Spindel des Ventils in befestigten Zahnrad 121. Dieses Ventil kann Luft in den Zylinder 108 schicken, wenn seine Spindel in einer Richtung gedreht wird, und läßt die Luft aus dem Zylinder entweichen, wenn die Spindel in entgegengesetzter Richtung gedreht wird. Die Daumenscheibe 115 ist so gestaltet und auf der Welle eingestellt, daß der Hebel 118 geschwenkt wird und das Ventil betätigt, welches vor Beginn des Rüttelvorganges Luft hineinschickt und bei Beendigung dieses Vorganges sie wieder entweichen läßt, so daß der Kolben des Zylinders 108 den Zylinder 29 verläßt und nach unten sinkt. loo
Zu geeigneter Zeit der Ruheperiode schickt das vom Zylinder 29 getragene Ventil 39 selbsttätig Luft unter den Rüttelkolben und veranlaßt, wie vorher beschrieben, das Rütteln. Dieses Ventil wird von einer Daumenscheibe 122 selbsttätig bedient, welche auf der Welle 114 angebracht und an einer Stirnseite mit einer Daumenrille 121 versehen ist. Ein Hebel 124 ist an einem Ende des Fußgestelles drehbar angeordnet. An seinem äußeren Ende trägt er eine Rolle 125, welche in die Daumenrille 123 eingreift. Ein Ständer 126 befindet sich nahe der Daumenscheibe und besitzt an seinem oberen Ende einen drehbaren Hebel 127, der nach innen gegen das Ventil 39 gerichtet ist. Auf dem Zylinder 29 ist unterhalb des Ventils 39 ein Ventilhebel 128 (Abb. 6) drehbar angeordnet, der einen seitlich herausragenden Arm mit einer Rolle 129 und einen aufwärts gerichteten, als Zahnsegment 130 ausgebildeten Arm besitzt (Abb. 3). Das gezahnte Segment
kämmt mit einem auf der Spindel 132 des Ventils 39 befestigten Zahnrad 131. Das innere Ende des Hebels 127 ist bei 133 gegabelt, so daß es die von dem Hebel 12S getragene Rolle 129 aufnehmen kann. Die Hebel 127 und 124 sind zwischen ihren Enden durch ein senkrechtes Glied 134 miteinander verbunden. Die Gabel 133 liegt normalerweise in dem Weg der mit dem Drehtisch herumbewegten Rolle 129 und ist so gelegen, daß sie die Rolle aufnimmt, wenn die die Rolle tragende Formen bildende Vorrichtung in ihre Rüttelstellung bewegt wird. Auf diese Weise wird durch die verschiedenen Hebel und das Glied 134 eine Verbindung zwischen der Daumenscheibe 122 und dem Ventil 39 geschaffen, die selbsttätig wirkt. Die Daumenscheibe ist so gestaltet und auf der Welle 114 eingestellt, daß sie das Ventil 39 zu Beginn des Rüttelvorganges und während seiner Dauer und mit Bezug auf die anderen Vorgänge, welche rundum den Drehtisch während der Ruheperiode stattfinden, zu geeigneter Zeit öffnet und schließt.
Zum Schluß der Ruheperiode wird der Drehtisch von der Antriebsvorrichtung um eine Vierteldrehung bewegt und der gerüttelte Formkasten in seine Preßstellung unter den Preßstempel 28 geführt. Hier wird er während einer weiteren Ruheperiode gehalten. Das Ventil 39 wird während dieser Periode selbsttätig bedient, um das Pressen der Form, das Herausziehen des Modells und das Anheben des Formkastens, wie vorher beschrieben, zu bewirken.
Das Ventil 39 wird ebenfalls durch von der Hauptwelle 9 abgegebene Kraft betätigt. Auf die Hauptwelle 9 ist nabe dem Kegelrad 105 eine Daumenscheibe 135 verstellbar angebracht, welche an einer Stirnseite mit einer Daumenrille 136 versehen ist. Auf einem Ständer in der Nähe der Daumenscheibe ist ein Hebel 137 angelenkt (Abb. 4), der einen seitlichen und einen senkrechten Arm besitzt. Der seitliche Arm des Hebels trägt eine in die Daumenrille 136 eingreifende Rolle 138, und der senkrechte Arm trägt einen Langhebel 139, der an dem Fußgestell 1 vorbei bis in die Gegend der Preßstelle reicht. Hier ist der Langhebel mit einem Gelenkarm 140 verbunden, der an einem Ende einer Schwenkwelle 141 befestigt ist. Diese Welle ist an Ständern 142 angeordnet and reicht quer nach innen bis nahe an das bei der Preßstelle gelegene Ventil 39. An der Welle 141 ist ein nach innen gegen das Ventil gerichteter seitlicher Arm 143 befestigt, der an seinem inneren Ende als Gabel 144 ausgebildet ist. Diese Gabel ist so angeordnet, daß sie die an dem Ventilhebel 128 der Vorrichtung befestigte Rolle 129 aufnehmen kann. Die Vorrichtung ist in Preßstellung und bewirkt daher eine das Ventil betätigende Verbindung. Die Daumenscheibe 135 betätigt durch ihre Form und Lage und die oben beschriebenen Verbindungen das Ventil, welches Luft unter den Preßkolben schickt, sie daraus, wie vorher beschrieben, entweichen läßt und das Pressen der Form, das Herausziehen des Modells und das Anheben des Formkastens über seinen Träger durch die Abhebevorrichtung 67 zu geeigneter Zeit der Ruheperiode bewirkt.
Am Ende dieser Ruheperiode bewegt die Antriebsvorrichtung den Drehtisch um eine weitere Vierteldrehung. Der Formkasten wird mit seiner fertigen Form in eine Stellung gebracht, von welcher er von dem Drehfisch fortbewegt wird. Die Formkastenabhebevorrichtung 67 bleibt durch die von den Hebeln 64 und 65 eingeklinkten Nasen 56 in ihrer angehobenen und geneigten Lage, ivenn die Formvorrichtung in ihre Preßstellung bewegt wird. Der Formkasten wird bei der Bewegung von der Preßstelle zur Ablieferungssteile über seinen Träger angehoben und nach außen abwärts geneigt. Um zu verhindern, daß der Formkasten während dieser Bewegung von der Abhebevorrichtung rollt, ist an der Außenseite einer der Schienen der Abhebevorrichtung eine Haltevorrichtung angebracht. Diese Vorrichtung besteht aus einem Schwenkarm 145 (Abb. 1), der an der Innenseite einer kurzen Schwenkwelle 146 befestigt ist, die längs der Außenseite der Abhebevorrichtung 67 an Winkelstücken drehbar angeordnet ist. An das äußere Ende der Welle 146 ist ein seitlicher Klinkarm 147 befestigt, der nach außen reicht und unter seinem Ende eine Rolle trägt. Der den Formkasten zurückhaltende Arm 145 schwingt quer zur Abhebevorrichtung und vor den Formkasten. Das innere Ende des Armes trägt eine Rolle, welche die Außenwand des Formkastens berührt und diesen gegen Bewegung nach außen festhält. Eine Feder 148 hält den Arm 145 in dieser Stellung.
Ein Walzenförderer 149 (Abb. 3) ist an der Formkastenentladestelle auf dem Gießereiflur 2 aufgebaut und liegt in der Fortsetzung der Abhebevorrichtung 67. Dieser Förderer führt von der Abhebevorrichtung weg und ist nach außen leicht abwärts geneigt. An seinem inneren Ende ist er mit einem seitlich abwärts geneigten Anschlag 150 versehen. Die von dem Klinkarm 147 der Gießkastenhaltevorrichtung getragene Rolle kommt mit der Onterfläche des Anschlages 150 in Berührung, wenn die Abhebevorrichtung in die Verlängerungsstellung mit dem Förderer bewegt wird, und wird selbsttätig herunterbewegt, um den Haltearm von dem Gießkasten abzuschwingen
und festzuhalten, sobald die Formeinheit sich in der Ruhelage befindet. Die Gießkasten ist dann freigegeben und kann seitlich von der Abhebevorrichtung 67 herunter auf den Förderer 149 rollen, um während der Ruheperiode von dem Drehtisch fortgeführt zu werden. Nach Beendigung der Ruheperiode wird der Drehtisch wieder bewegt, die Rolle am Arm 147 gleitet unter dem Anschlag 150 hervor, und die Abhebevorrichtung, von welcher der Formkasten selbsttätig entfernt wurde, wird in die Verlängerung des Förderers 78 gebracht, durch welchen die leeren Formkästen den Formvorrichtungen zugeführt werden. Dieser Förderer ist mit einem Anschlag 151, ähnlich dem Anschlag 150, versehen. Der Anschlag 151 schwenkt ebenfalls die die Formkästen haltende Vorrichtung aus ihrer Haltestellung und hält sie während des Ruhens einer Formvorrichtung an der Formkastenzufuhr ungs stelle fest und gestattet so, daß ein leerer Formkasten auf die Hebelvorrichtung 6y der Einheit gerollt werden kann. An jeder der vier Stellen rund um den Tisch herum wird während jeder Ruheperiode ein Arbeitsgang durchgeführt. An der ersten Stelle wird ein leerer Formkasten auf die Abhebevorrichtung gebracht, an der zweiten Stelle der gefüllte Formkasten selbsttätig gerüttelt, an der dritten Stelle das Pressen der Form und das Herausziehen des Modells selbsttätig durchgeführt und schließlich an der vierten Stelle der die fertige Form enthaltende Formkasten von dem Drehtisch fortgeführt.
Die komprimierte Luft zur Betätigung der Formen erzeugenden Vorrichtungen wird von einem nicht dargestellten Luftkompressor durch ein Rohr 152 der Maschine zugeführt. Dieses Rohr 152 ist an das obere Ende der Säule 4 angeschlossen und führt in eine senkrechte Bohrung 153 der Säule. Das untere Ende dieser Bohrung besitzt eine seitliche Abzweigung, die in eine Ringkammer 154 führt, welche die Säule umgibt und von einer Stopfbüchse 155 gebildet wird. Die Stopfbüchse dreht sich mit dem Drehtisch um die Säule und besitzt Zweigrohre 156, die von ihr fortführen. Jedes dieser Rohre führt zu einem der vier Ventile 39, die von den Formen erzeugenden Vorrichtungen getragen werden und versorgt das zugehörige Ventil mit Luft. Das Ventil in, welches die Betätigung des Stützkolbens 109 überwacht, wird von einem Zweigrohr 157 mit Luft versorgt, welches von dem Hauptrohr 152 abwärts zu diesem Ventil führt.
Es ist erwünscht, daß das Rütteln zu einer
Zeit vor sich geht, zu der keine fertigen Formen von dem Tisch befördert werden, um zu vermeiden, daß durch die Erschütterung die Form beschädigt wird. Die die Ventile betätigenden Daumenscheiben 122 und 135 sind daher so zueinander eingestellt, daß die verschiedenen Arbeitsgänge so erfolgen, daß die Formen vor Beschädigung geschützt werden. Zu diesem Zwecke ist die Daumenscheibe 122 so eingestellt, daß der Beginn des Rütteins zu Anfang der Ruheperiode verzögert wird, um einem Formkasten auf der entgegengesetzten .Seite des Drehtisches, der eine fertige Form enthält, Zeit zu lassen, von den geneigten Schienen der Abhebevorrichtung 67 herunter auf den Walzenförderer 149 zu rollen und den Tisch zu verlassen. Die Daumenscheibe 122 veranlaßt dann das Rütteln. Gegen Ende des Rütteins bewirkt die Daumenscheibe 135 das Pressen der Form und das Herausziehen des Modells. Die Daumenscheibe 135 ist so eingestellt, daß sie diese Arbeitsgänge einleitet, wenn das Rütteln vollkommen beendet ist. Das Rütteln geschieht daher zwischen der Fortbewegung einer fertigen Form und der Bildung der nächsten Form, so daß beide Formen die Rüttelerschütterungen vermeiden. Die Daumenscheiben 115 und 122 sind so auf der Welle 114 zueinander eingestellt, daß die Daumenscheibe 115 zum Anheben des Stützkolbens 109 in seine Arbeitsstellung Luft in den Zylinder 108 schickt, bevor die Daumenscheibe 122 das Ventil 139 zur Einleitung des Rüttelvorganges betätigt. Gegen Ende des Rüttelvorganges, das von der Daumenscheibe 122 bestimmt wird, betätigt die Daumenscheibe 115 das Ventil 111, um die Luft aus dem Zylinder 108 entweichen zu lassen und das Zurückgehen des Kolbens 109 zu gestatten. Anschläge 158 sind vorgesehen, um zu verhüten, daß der Kolben 109 zu hoch steigt und den Drehtisch unzulässig beansprucht. 1°° Das Ventil in wird betätigt, um Luft aus dem Zylinder 108 entweichen zu lassen, bevor die Daumenscheibe 135 das Pressen veranlaßt. Dies geschieht, um den Drehtisch von dem nach oben gerichteten Druck des Kolbens 109 zu befreien, bevor das Pressen der Form und das Herausziehen des Modells vor sich geht. In Abb. 16 sind die Formen der vier Daumenscheiben und ihre gegenseitige Einstellung zur Veranlassung der verschiedenen Arbeitsgänge in der festgestellten Reihenfolge schematisch dargestellt. Diese Ansicht zeigt die Stellungen der Daumenscheiben zu Beginn eines Rüttel vor ganges. Die Daumenscheiben 115 und 122 haben die mit ihnen in Verbindung stehenden Ventile betätigt, um zuerst Luft in den Zylinder 108 und darauf in den Zylinder 34 zu schicken. Die Triebwelle 12 der Antriebsvorrichtung und die Daumenscheibenwellen 9 und 114 sind miteinander durch Zahnräder verbunden, um sich mit gleicher Geschwindigkeit zu drehen.
IO
Das Ventil 39 jeder Einheit wird gegen zufällige Betätigung öder Verschiebung aus der eingestellten Lage durch eine Sperrvorrichtung elastisch gehalten, die von einem an einer Seite des Segmentes 130 befestigten Arm 159 getragen wird und. eine durch eine Feder 161 nach außen gedrückte Kugel 160 besitzt. Die Kugel kann in eine der drei im Segmentarm des Hebels 128 gebildeten Vertiefungen einfallen, die in passender Entfernung entsprechend der Rüttel-, Preß- und neutralen Stellung des Segmentes angeordnet sind.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Formmaschine mit mechanisch angetriebenem, absatzweise umlaufendem Drehtisch, der in gleichmäßigen Abständen die zur Formherstellung notwendigen Vorrichtungen trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelvorrichtungen der Maschine selbsttätig durch ein Druckmittel angetrieben werden, dessen Ventile durch die mechanische Antriebsvorrichtung gesteuert werden.
2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Ventile über Kurvenscheiben (115, 122, 135 und 79) erfolgt, die auf der Antriebswelle (9) für den Drehtisch (5) oder auf einer mit dieser Welle gekuppelten Welle (114) sitzen und ihre Bewegung durch Hebel auf Zahnsegmente (120,
130) übertragen, die in ein an der Wellenspindel sitzendes Zahnrad (121, 131) eingreifen.
3. Formmaschine nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Betätigen der am Drehtisch befestigten Ventile dienenden Zahnsegmente je eine Rolle tragen, die in einer geeigneten Ruhestellung des Drehtisches von der Gabel eines Hebels erfaßt wrird, der mit dem Kurvenscheibenantrieb für das Ventil in Verbindung steht.
4. Formmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch dasselbe Ventil (39) bei der einen Ruhestellung des Drehtisches das Druckmittel für das Rütteln der Form und bei der darauffolgenden Ruhestellung das Druckmittel für das Pressen der Sandform, das Herausziehen des Modells und das Anheben des Gießkastens den entsprechenden Vorrichtungen zugeführt wird.
5. Formmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmittel den mit dem Drehtisch umlaufenden Ventilen vermittels Leitungen (156) zugeführt wird, die an eine in der beweglichen abgedichteten Hülse (155) befindliche Ringkammer (154) anschließen, die mit einer zentralen Bohrung (153) der Achse (4) in Verbindung steht, in die die ortsfeste Leitung (152) mündet.
6. Formmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Formkasten beim Übergang zur Rüttelstellung selbsttätig mit Sand aus einem Trichter (88) gefüllt wird, der durch zwischen den Formkästen angebrachte Schließbleche (10) verschlossen wird, wenn sich kein Formkasten unter ihm befindet.
7. Formmaschine nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (122) die Rüttelvorrichtung nur dann selbsttätig auslöst, wenn keine fertige Form auf dem Drehtisch vorhanden ist.
8. Formmaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die fertigen Formkästen durch Walzenförderer (67 bis 77 und 149) von dem Drehtisch selbsttätig entfernt werden.
9. Formmaschine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenförderer (67 bis 77) durch die zum Modellziehen erforderlichen Vorrichtungen gegenüber dem Walzenförderer (149) zum Fortführen des Formkastens in Arbeitsstellung gebracht wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058701B (de) * 1955-08-24 1959-06-04 Badische Maschinenfabrik A G S Vorrichtung zum selbsttaetigen Abheben des Formkastens von der Modellplatte und zum selbsttaetigen Ausfahren des Formkastens bei selbsttaetig arbeitenden Drehtisch-Formmaschinen
DE1058700B (de) * 1954-01-12 1959-06-04 Erwin Buehrer Drehtischformmaschine mit mechanisch angetriebenem, absatzweise umlaufendem Drehtisch und selbsttaetiger Abhebevorrichtung
DE1106458B (de) * 1954-07-01 1961-05-10 Renault Formmaschine mit mechanisch angetriebenem, um eine senkrechte Achse umlaufendem Tisch mit Formeinheiten zur automatischen Formherstellung
DE1114282B (de) * 1956-09-01 1961-09-28 Zimmermann Maschf Gustav Wendeformmaschine mit ausschwenkbarem Gegenpressholm
DE1198015B (de) * 1952-07-21 1965-08-05 Buderus Eisenwerk Vollautomatisch arbeitende Drehtischformmaschine zum Herstellen von Sandformen fuer Giessereizwecke

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