DE484593C - Formmaschine mit Formkastentraeger und Modellziehvorrichtung, bei der der Formkasten nach dem Modellziehen selbsttaetig durch eine Vorrichtung von seinem Traeger angehoben und fortbewegt wird - Google Patents

Formmaschine mit Formkastentraeger und Modellziehvorrichtung, bei der der Formkasten nach dem Modellziehen selbsttaetig durch eine Vorrichtung von seinem Traeger angehoben und fortbewegt wird

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DE484593C
DE484593C DEN28155D DEN0028155D DE484593C DE 484593 C DE484593 C DE 484593C DE N28155 D DEN28155 D DE N28155D DE N0028155 D DEN0028155 D DE N0028155D DE 484593 C DE484593 C DE 484593C
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Description

  • Formmaschine mit Formkastenträger und Modellziehvorrichtung, bei der der Formkasten nach dem Modellziehen selbsttätig durch eine Vorrichtung von seinem Träger angehoben und fortbewegt wird Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beförderung des Formkastens bei Rüttelformmaschinen.
  • Es sind bereits Formmaschinen bekannt, bei denen der Formkasten nach Beendigung des Formens und nach Herausziehen des Modelles durch eine besondere Vorrichtung selbsttätig von seinem Träger abgehoben und fortbewegt wird.
  • Der Erfindungsgegenstand stellt eine besonders einfache und zweckmäßige Anordnung dar, bei der der Formkasten durch eine Abhebevorrichtung, ein Schienenpaar o. dgl., von seinem Träger abgehoben und durch verstärktes Heben an der einen Seite in eine Schräglage gebracht wird, so daß er von selbst abgleitet und auf eine an die Maschine anschließende Fördervorrichtung gelangt. Das Aufschieben der leeren Formkästen geschieht von der entgegengesetzten Seite durch einen besonderen Zubringeförderer.
  • Die Formkastenabhebevorrichtung wird in einfacher Weise durch die nach dem Formen erfolgende Abwärtsbewegung des Modellträgers mit Gelenkhebeln betätigt, die mit dem Formkastenträger in Verbindung stehen.
  • In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen Abb. i eine Seitenansicht der Maschine, Abb.- 2 eine Rückansicht der Maschine, Abb. 3 einen Querschnitt der Maschine nach der Linie 3-3 der Abb. i, Abb. q. einen senkrechten Längsschnitt der Maschine, Abb. 5 eine perspektivische Teilansicht eines Teiles der Vorrichtung zum Anheben des Formkastens und einer Vorrichtung zur Bewegung des oberen Preßkopfes, Abb. 6 eine Aufsicht der Maschinengrundplatte,mit dem Preßkolben, Abb.7 eine Teilaufsicht auf den Rüttelkolben, Abb. 8 eine Teilaufsicht auf das Formkastengestell, Abb. g einen Querschnitt nach der Linie io-io der Abb. q., Abb. io einen Querschnitt nach der Linie io-io der Abb. q., in der die Vorrichtung zum Anhalten des Formkastens freigegeben ist, Abb. ii einen Teilschnitt nach der Linie 12-i2 der Abb. i.
  • Die Grundplatte der Maschine ist mit i bezeichnet. Auf dieser ist ein Zylinder 2 angebracht, der an der Oberseite offen ist-und an der Unterseite durch eine wagerechte Fläche der Grundplatte i geschlossen ist. Die Grundplatte besitzt Vorsprünge oder Arme q. An jedem dieser Arme ist eine Säule 5 befestigt, die ein Lager 6 trägt. Der mit einer Druckplatte versehene Preßkopf 7 besitzt Zapfen 1ö, die in den Lagern 6 ruhen. Der Schwerpunkt liegt außerhalb der Mitte des Zapfens io, so daß der Preßkopf gewöhnlich eine Stellung einzunehmen bestrebt ist, in der die Druckplatte wagerecht und unmittelbar über der Formvorrichtung liegt. Die Seitenteile des Preßkopfes besitzen an ihren Enden Tragteile ii für die Gegengewichte 12. Diese Gegengewichte sind ein wenig exzentrisch angeordnet, so daß die Druckplatte infolge des Übergewichtes über die horizontale Lage hinaus zu schwingen bestrebt ist. Der Preßkopf ist ferner mit Ansätzen i?z versehen, von denen der eine einen einstellbaren Anschlag 13 trägt, der mit einem festen Anschlag 14 in Berührung kommen kann (Abb. 3). Der Anschlag 13 berührt den Anschlag 14, sobald die Drehplatte genau in wagerechter Lage ist. Das Übergewicht der Gegengewichte 12 hält die Anschläge in Berührung. Die Gegengewichte 12 sind so angeordnet, daß nur eine sehr geringe Kraft an dem Zapfen io anzugreifen braucht, um den Preßkopf in die obere Ruhelage zu bringen. Jeder Zapfen io besitzt einen mit einer Nut versehenen Halsteil 15, der ein Kabel 16 aufnimmt. Das untere Ende dieses Kabels ist mit einer noch zu beschreibenden Vorrichtung verbunden.
  • In dem Zylinder 2 befindet sich ein Preßkolben 18, dessen Aufwärtsbewegung durch zwei Bolzen ig (Abb. 4) begrenzt wird. Das untere Ende des Preßkolbens ist durch eine Wand 2o abgeschlossen, während. die obere Wand des Kolbens Luftaustrittsöffnungen besitzt, die gleichzeitig dem Führungsbolzen ig als Durchgang dienen. Ein kleiner Zylinder 21 ist in der Mitte innerhalb des Preßkolbens angebracht und oben offen,. während die Unterseite durch die Grundwand des Preßkolbens gebildet wird. In einigem Abstand über dem Boden dieses Zylinders 21 befindet sich eine Auslaßöffnung z2. In dem Zylinder 21 befindet sich ein Rüttelkolben 23. Dieser besitzt eine Querwand 24, durch die ein Luftzuführungsrohr 25 zu einem Steuerventil 26 führt. Ein Luftrohr 27 führt von dem Steuerventil in den Zylinder 2 unter den Preßkolben 18.
  • Aus einem Stück mit dem oberen Ende des Rüttelkolbens ist ein Rüttelkopf 28 hergestellt. Das untere Ende dieses Kopfes ruht auf dem oberen Ende des Preßkolbens. Dieser Kopf besitzt vier Arme 29 (Abb. 7), an denen Muffen 30 angebracht sind.
  • Am Kopf 28 sind Flansche 31 angebracht, die als Träger für ein Gestell dienen, welches die Modellplatte trägt. Das Gestellt 3z ist an dem Kopf 28 befestigt. Die Modellplatte 33 ist fest an der Oberseite des Gestelles angebracht. Die Muffen 3o bewegen sich in Führungen 34 senkrecht hin und her.
  • An den Armen 4 sind Muffen 35 befestigt, in denen die Stangen 36 gelagert sind. Die oberen Enden dieser Stangen sind an dem Formkastenträger 37 befestigt.
  • Die Trägerteile 37 sind durch Querträger 38 verbunden. Der Formkastenträger umgibt das Gestell für die Modellplatte und befindet sich in der normalen oder Ruhelage gewöhnlich in derselben wagerechten Ebene wie das erwähnte Gestell. An den Vorder- und Hinterstäben des Formkastenträgers. sind Leisten 39 für den Formkasten angeordnet (Abb. 4). Die oberen Ränder dieser Leisten 39 schneiden mit der Oberfläche der Modellplatte ab, wenn die Rüttel-und Preßkolben in den untersten Lagen sind, so daß, wenn ein Formkasten 4o eingesetzt wird, dessen Seitenränder auf der Modellplatte ruhen, während die Vorder- und Hinterwände auf den Leisten 39 und auch auf der Oberfläche der Modellplatte liegen (Abb. q.).
  • Der Formkastenträger 37 ist an seinen beiden Ecken mit starren Führungsstiften 41 versehen. Diese Stifte gleiten in den Muffen 30 (Abb. i), welche an dem Kopf 28 befestigt sind. Wenn der Formkastenträger sich in der untersten Lage befindet, ruht er unmittelbar .auf den Muffen 3o, so daß er an jeder Bewegung der Rüttel- und Preßkolben teilnimmt, ausgenommen während des Herausziehens des Modells.
  • Durch die Grundplatte und durch den unteren Teil der Muffen 35 reichen Schwinghebel 42, von denen jeder eine Nase 43 besitzt, die in eine Nut an der Stange 36 eingreift. Die hinteren Enden der Zapfen 42 gehen durch die Grundplatte und tragen Hebel 44, die durch eine Stange 45 verbunden sind, so daß sich die Zapfen 42 gemeinsam bewegen. Ein Betätigungshebel 46 ist an dem Vorderende eines der Zapfen angebracht. Auf einem dieser Zapfen ist ein Gegengewicht 47 befestigt, um die Nasen 43 aus den Nuten der Stange 36 zu entfernen. Die Nasen können mit den Stangen 36 durch Betätigung des Hebels 46 in oder außer Berührung gebracht werden.
  • Der Vorgang zum Herstellen einer Form auf der Maschine spielt sich folgendermaßen ab: Der Formkasten wird über die Modellplatte auf den Formkastenträger gebracht. Darauf wird der Formkasten mit Sand gefüllt und das Ventil betätigt, so daß durch das Rohr 25 Luft eintritt und den Rüttelkolben, den Kopf z8 und den . Formkastenträger anhebt, bis die Aussfrömöffnung nicht mehr bedeckt ist. Das Rütteln wird dann fortgesetzt, bis der Sand rings um das Modell verteilt ist. Nach dem Rütteln wird das Luftventil wieder betätigt, um Luft durch das Rohr 27 unter den Preßkolben zu leiten. Der Preßkopf 7 ist derart angeordnet, daß nach dem Preßvorgang die Kolben 36 genügend hochgehoben werden. Die Nuten befinden sich dadurch beträchtlich oberhalb der Sperrnasen 43, so daß im gegebenen Augenblick beim Senken des Formkastenträgers die Nasen in die Nuten eingreifen und die weitere Abwärtsbewegung des Formkastenträgers verhindern. Sobald der Preßvorgang beendet ist, wird das Luftventil betätigt und Luft unter den Kolben 18 eingelassen. Dadurch können die Kolben, der Kopf 28, das Modellplattengestell und die daran befestigte Modellplatte gesenkt werden. Die Nuten an den Kolben 36 sind jedoch so angebracht, daßdie Nasen 43 den Formkastenträger gerade dann sperren und festhalten, sobald er weit genug von dem Preßkopf entfernt ist, damit dieser in seine Ruhelage nach oben geschwenkt werden kann.
  • Das Modellplattengestell und die Modellplatte werden bei der Abwärtsbewegung durch die vier Führungsstifte 41 geführt, während sich der Preßkolben 18 in dem Zylinder 2 nach unten bewegt. Wenn der Vorgang des Herausziehens des Modells beendet, das Modell aus der Form befreit und der Formkasten über dem Modell hochgehoben ist, so kann es leicht entfernt werden.
  • Die selbsttätige Abhebevorrichtung 48 des Formkastens von seinem Träger besteht aus einem Paar Hebestangen, die sich in der Nähe der Enden des Formkastenträgers am Ende des Formkastens 40 und der dazugehörigen Leisten 39 befinden. Die Abhebevorrichtung 48 ist an der Oberseite der senkrecht hin und her gehenden Stangen 49 und 49t angebracht. Diese Stangen werden in Führungen 50 geführt, welche an den Ecken des Formkastenträgers angebracht sind (Abb.2). In der Ruhelage ruht die Abhebevorrichtung 48 auf den oberen Enden derFührungen5o (Abb.3). In dieser Lage befinden sie sich unter den unteren Rändern der Formkastenwände und der Oberfläche der Leisten und der Modellplatte. Die unteren Enden der Vorderstangen 49 sind gelenkig mit den äußeren Enden von Hebeln 5i verbunden. Jeder dieser Hebel ist an der Unterseite eines Ansatzes 52 am Formkastenträger angebracht. Die Innenseite dieser Hebel 51 trägt aufwärts gerichtete Stifte 53, die durch ein Querstück 54 reichen und an dem äußeren Rand des Rüttel- und Preßkolbenkopfes 28 befestigt sind. Die Stifte 53 sind mit einstellbaren Halsteilen 55 und 56 versehen, welche einen gewissen Abstand von dem Querstück 54 besitzen, so daß dieses lose mit den Stiften verbunden ist. Die hinteren Stangen 49#t sind gelenkig mit den Hebeln 5i1 verbunden. Diese Hebel sind schwingbar an den Ansätzen 57,2 angebracht, welche von dem Formkastenträger auf der den Ansätzen entgegengesetzten Seite getragen werden. Die Innenseiten der Hebel 5it sind mit den Stiften 53 verbunden, welche die einstellbaren Halsteile 55 und 56 tragen und durch das Querstück 54 hindurchtreten, während die Stifte und der Ansatz der Hebel 5i t genau wie die entsprechenden Stifte und An-Sätze des Hebels 51 arbeiten. Die Drehpunkte zwischen den Hebeln 51' und den Ansätzen 52t befinden sich etwas näher an den hin und hei gehenden Stangen 49t als die Drehpunkte zwischen den Hebeln 51 und den Ansätzen 52. Der Zweck dieser Anordnung ist, eine etwas größere Aufwärtsbewegung der Stangen 49 zu erreichen, so daß die Vorderseite der Abhebevorrichtung 48 etwas höher als die Hinterseite gehoben wird, wie im folgenden beschrieben werden soll. Jede dür Hebestangen der Abhebevorrichtung 48 trägt an der Innenseite eine Reihe Walzen 57, die unmittelbar unter den benachbarten Seitenrändern des Formkastens angeordnet sind und mit diesen in Berührung gebracht werden können (Abo. 3). Die Seitenränder des Formkastens reichen ein wenig über die Modellplatte, damit die Walzen 57 mit dem Formkasten in Berührung. gelangen und diesen anheben können. Die Vorderseite der Abhebevorrichtung 48 wird höher als die Hinterseite gehoben, damit die Formkästen von der Abhebevorrichtung 48 auf die Fördervorrichtung 58 rollen können, die an der Rückseite der Maschine vorgesehen ist. An der Vorderseite der Maschine ist ein Walzenzubringer 59 vorgesehen, durch den der Formkasten auf die Abhebevorrichtung 48 befördert werden kann, wenn diese in die entsprechende Formkastenhöhe (vgl. Abb. i und 2) gebracht worden ist.
  • Der große Preßkolbeni8 ist mit Stiften 6oversehen (Abb.4), die sich in senkrechten Schlitzen an der Oberseite des Zylinders 2 bewegen, in der der Preßkolben hin und her geht. Diese Stifte sind dafür bestimmt, die oberen Enden von Stangen 61, die in senkrechten Öffnungen der Arme 4 der Grundplatte geführt sind, zu berühren. Die unteren Enden dieser Stangen sind starr an einem Querstück 62 befestigt. Dieses ist gekrümmt und umfaßt die Grundplatte i, wobei an den Enden Stangen 63 angeschlossen sind, an denen die Enden der Kabel 16 befestigt sind. Die Stifte 6o und die Stangen 61 sind so angeordnet, daß die Stifte 6o die oberen Enden der Stangen 61 berühren, sobald der Preßkolben die Grenze seiner Abwärtsbewegung erreicht hat. Wenn die Stangen 61 durch die Abwärtsbewegung des Preßkolbens nach unten gedrückt werden, so werden die Zapfen io in ihren Lagern gedreht, und der Preßkopf 7 wird nach oben in die Lage nach Abb. i gebracht. Wenn der Preßkolben aufwärts bewegt wird, geht der Preßkopf selbsttätig nach unten in die Arbeitslage.
  • Die Tätigkeit der Vorrichtung zum Anheben des Formkastens ist die folgende Nach dem Rüttelvorgang wird der Preßkolben nach oben gedrückt, um die Form zu pressen. Während. dieser Kolben nach oben geht, sind die Stifte 61 frei, so daß sie sich aufwärts bewegen können, wodurch der Preßkopf 7 nach abwärts in die zum Pressen erforderliche Lage" unmittelbar über den Formkasten gebracht wird. Die Anschläge 13 und 14 halten den Kopf in geeigneter Lage an. Durch die Aufwärtsbewegung des Preßkolbens wird der Rüttel- und Preßkopf, die Modellplatte, der Fornikastenträger und der Formkasten mitgenommen. Die Vorrichtung zum Anheben des Formkastens bewegt sich zugleich o mit dem Formkostenträger während des Rüttelvorganges aufwärts, und zwar bewegt sich die Gesamtvorrichtung zusammen, ohne daß eine Relativbewegung zwischen der Abhebevorrichtung 48 und dem Formkostenträger stattfindet. Während des Preßvorganges bleiben die Gleisstangen der Abhebevorrichtung 48 unter dem unteren Rand des Formkastens in Ruhe. Nach dem Preßvorgang wird die Handhabe 46 betätigt, um die Sperrnasen 43 in Eingriff mit den Nuten der Stange 36 zu bringen und dadurch den Formkostenträger zu verriegeln und den Rüttel-und Preßkolben sowie der Modellplatte die Abwärtsbewegung zu gestatten, um das Modell aus dem Formkasten bzw. der Form zu entfernen.
  • Auf welche Weise der Formkasten selbsttätig vom Formkostenträger auf die Fördervorrichtung 58 infolge der senkrechten Bewegung der Formpreßvorrichtung gelangt, ist nachstehend beschrieben Nach Entfernung des Modells aus der Form berühren die Querstücke 54, die an dem Kopf des Rüttelkolbens angebracht sind, die unteren Halsteile 56 an den Stiften 53 und drücken die inneren Enden der Hebel 51 und. 51- abwärts. Die Ansätze 52 und 52a werden verriegelt und durch die Nasen 43, die in die Nuten der Stange 36 eingreifen, festgehalten. Die anderen Enden der Hebel 51 und 51a werden nach oben gedrückt und bewegen dabei die Stangen 49 und 49a aufwärts. Durch die Aufwärtsbewegung der Stangen 49 und 49a wird die Abhebevonichtung 48 aufwärts bewegt und ihre Walzen 57 in Eingriff mit den unteren Rändern der Formkastenseiten gebracht. Durch die Abwärtsbewegung des Preßkölbens wird der Formkasten nach oben gedrückt, von der Modellplatte abgehoben und über die Führungsstifte gebracht (Abb. 1). Wegen der besonderen Anordnung der Drehpunkte für die Hebel 51a kann das Vorderende der Abhebevorrichtung 48 ein wenig höher als das hintere Ende gehoben werden. Dadurch wird die Abhebevorrichtung 48 ein wenig nach rückwärts und abwärts geneigt und erleichtert die Rückwärtsbewegung des Formkastens von den Schienen der Abhebevorrichtung 48 herunter auf die Fördervorrichtung--58. Während die Abhebevorrichtung angehoben ist, kann ein Formkasten von dem Zubringer 59 unmittelbar auf die Schienenwalzen der Abhebevorrichtung und über die Modellplatte gebracht werden. Wenn der leere Formkasten sich in einer solchen Lage befindet, daß die Führungsstifte am Formkostenträger in die Öffnungen- der Führungsflansche an dem Formkasten eintreten, so wird der Hebel 46 betätigt, um die Nasen von den Stangen 36 zu entfernen. Dadurch kann sich der. Formkostenträger auf die Modellplatte senken. Durch die Abwärtsbewegung des Formkostenträgers wird die Abhebevorrichtung 48 in ihre Ruhelage auf den oberen Rändern der Führungen 50 und unter den Formkasten gebracht.
  • Wenn aus irgendeinem Grunde die Stangen 49 und 49a in ihren Führungen stecken bleiben, so daß die Abhebevorrichtung 48 nicht auf die oberen Ränder der Führungen der Stangen 49 und 49a herabfallen kann, so wird durch die Abwärtsbewegung des Formkostenträgers eine Abwärtsbewegung der Hebel 51 und 51a bewirkt, wobei die unteren Anschläge 55 Berührung mit den Querstücken 54 gebracht werden. Zu dieser Zeit sind die Querstücke 54 in Ruhe, und infolgedessen werden die Stangen 49 und 49a in ihren Führungen nach unten gezogen werden, um die Abhebevorrichtung 48 in ihre niedrigste Stellung zubringen. Die oberen Halsteile 55 werden mit ihren Stiften derart eingestellt, daß die Abhebevorrichtung 48 in ihre Ruhestellung herabgeht, sobald der Formkostenträger gesenkt ist. Durch Veränderung der Lage der Anschläge 55 kann der Betrag der Aufwärtsbewegung der Abhebevorrichtung 48 verändert werden. Es ist daher notwendig, daß das vordere Ende der Abhebevorrichtung 48 eine etwas größere Aufwärtsbewegung als das hintere erhält, indem die Halsteile 56 auf den Stiften 53, welche an dem Hebel 51a befestigt sind, derart eingestellt werden, daß sie betätigt werden, kurz bevor das Querstück 54 den Halsteil berührt und das Hinterende der Abhebevorrichtung hebt.
  • Um die Zubringung der Formkästen von dem Zubringer 59 auf die Abhebevorrichtung der Maschine zu regeln und um einen zugebrachten Formkasten auf der Abhebevorrichtung mit Bezug auf die Modellplatte 33 in die richtige Lage zu bringen, sind Anhaltevorrichtungen an den Gleisen der Abhebevorrichtung und des Zubringers vorgesehen, um die Bewegung der Formkästen zu unterbrechen. Die Anhaltevorrichtung auf dem Zubringergleis 59 besteht aus Hebeln 64, die an den Außenseiten der Schiene 59a des Gleises drehbar sind und mit nach innen gerichteten, kleine Walzen 65 tragenden Armen ausgestattet sind (Abb. 9). Einer der Hebel 64 besitzt einen Betätigungsarm 66 und ist mit dem Hebel auf der anderen Seite des Gleises durch eine Stange 67 verbunden. Diese Stange ist derart an den beiden Hebeln befestigt, daß beim Abwärtsdrücken des Armes 66 die Hebel 64 gleichzeitig auswärts gedrückt werden. Die Auswärtsbewegung der Hebel 64 ist durch ihre Berührung mit den Schienen unterhalb der Drehpunkte begrenzt (Abb. io). In dieser Lage dienen die Walzen 65 zur genauen Führung des Formkastens von dem Gleis 59 auf die Walzen 57 der Abhebevorrichtung. Eine Feder 68 ist mit der Stange 67 verbunden und an einer der Schienen befestigt und versucht, die Hebel in die Lage zum Anhalten des Formkastens nach innen zu bewegen. Sobald der Formkasten über die Abhebevorrichtung geht und zwischen den Führungswalzen 65 hervortritt, klappt die Feder 68 selbsttätig die Hebel in die Lage zurück, in der der Formkasten angehalten wird (Abb.9). Die Walzen befinden sich dann in einer solchen Lage, daß sie das Vorderende des nächsten Formkastens berühren und festhalten.
  • Die Vorrichtung zum Anhalten des Formkastens auf der Abhebevorrichtung besteht aus einem Hebel 69 (Abb. ii), der an der Außenseite einer der Schienen der Abhebevorrichtung 48 drehbar befestigt ist. Dieser Hebel ist dem Hebel 65 ähnlich und trägt eine Walze 7o zur Berührung des Formkastens sowie einen Betätigungsarm 71. Der Hebel besitzt einen Vorsprung 72. Zwischen diesem und der Seitenschiene ist eine Feder 73 geschaltet, die den Hebel in einer solchen Lage hält, daß der Formkasten angehalten wird (Abb. i). Um den Formkasten freizugeben, wird der Hebel auswärts geklappt. Der Formkasten bewegt sich dann hinter die Walze, bis er sie freigiebt, wobei die Feder 73 den Hebel selbsttätig in die Anhaltelage für den Formkasten klappt. Da die Walzen 57 der Abhebevorrichtung Spurkränze besitzen, ist der Formkasten gegen Querverschiebung gesichert. Ein einziger Bremshebel genügt daher, um den Formkasten auf seinem Gleis sicher anzuhalten.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Formmaschine mit Formkastenträger und Modellziehvorrichtung, bei der der Formkasten nach dem Modellziehen selbsttätig durch eine Vorrichtung von seinem Träger abgehoben und fortbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Abheben des Formkastens selbsttätig durch die Abwärtsbewegung der Modellziehvorrichtung zur Wirkung gebracht wird.
  2. 2. Formmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderende der Formkastenabhebevorrichtung (48) höher als das Hinterende gehoben wird.
  3. 3. Formmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkastenabhebevorrichtung (48) in Form von Schienen o. dgl. ausgebildet ist.
  4. 4. Formmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhebeschienen (48) beim Heben geneigt werden, so daß die Formkästen auf den Schienen abgleiten und sich von der Maschine fortbewegen können.
  5. 5. Formmaschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende der Formkastenabhebevorrichtung (48) eine Zubringevorrichtung (59) für den Formkasten angeordnet ist.
  6. 6. Formmaschine nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch lösbare Anschläge (64, 65) o. dgl., die die Zubringung der Formkästen durch den Zubringer unterbrechen.
  7. 7. Formmaschine nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch einen lösbaren Anschlag (69, 7o), durch den ein Formkasten auf der Hubvorrichtung unmittelbar über der Preßvorrichtung festgehalten wird. B.
  8. Formmaschine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (69, 7o) mit der Formpreßvorrichtung zusammenarbeitet.
  9. 9. Formmaschine nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Formpreßvorrichtung derart angeordnet ist, daß durch eine einzige Auf- und Abwärtsbewegung derselben zunächst der Formkastenträger (37, 38) und die Formkastenabhebevorrichtung (48) gehoben werden, um die Form zu pressen, und darauf der Formkastenträger und die Abhebevorrichtung relativ zueinander bewegt werden, um den Formkasten von seinem Träger zu trennen und zu einer Fördervorrichtung (58) zu bewegen. io. Formmaschine nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkastenabhebevorrichtung (48) durch die das Herabsinken des Formkastenträgers verhindernden Nasen (43) und durch den auf den Boden gesenkten Modellträger (3i), der mittels Gelenkhebel (5i, 5ia, 49) auf die Formkastenabhebevorrichtung (48) drückt, in der oberen Lage festgehalten wird, und daß durch Lösen der Nasen (43) der Formkastenträger mit den Gelenkhebeln herabsinkt, wodurch der Modellträger (3i) nicht mehr auf die Abhebevorrichtung (48) einwirkt und diese somit freigibt.
DEN28155D 1927-12-09 1927-12-09 Formmaschine mit Formkastentraeger und Modellziehvorrichtung, bei der der Formkasten nach dem Modellziehen selbsttaetig durch eine Vorrichtung von seinem Traeger angehoben und fortbewegt wird Expired DE484593C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021135B (de) * 1952-05-10 1957-12-19 Zimmermann Maschf Gustav Absenk- und Transportvorrichtung fuer Formmaschinen
DE1097092B (de) * 1955-06-27 1961-01-12 Wagner & Co Alfelder Masch Giessereiformanlage
DE1150493B (de) * 1958-03-05 1963-06-20 Osborn Mfg Co Ruettelformmaschine mit Belastungsgewicht

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