DE201747C - - Google Patents
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- DE201747C DE201747C DENDAT201747D DE201747DA DE201747C DE 201747 C DE201747 C DE 201747C DE NDAT201747 D DENDAT201747 D DE NDAT201747D DE 201747D A DE201747D A DE 201747DA DE 201747 C DE201747 C DE 201747C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M15/00—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
- H04M15/10—Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
- Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
Description
| ■Hat bei S | n. bei | |
| I' PC | 'wi-viiVwCiwiq | |
| J I | ||
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 201747 -KLASSE 21«. GRUPPE
Gesprächszählerschaltung.
Zusatz zum Zusatzpatente 133636 vom 16. Januar 1902.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1908 ab. Längste Dauer: 4.Dezember 1915.
Die Erfindung betrifft eine verbesserte Ausführungsform der durch das Zusatzpatent
133636 geschützten Gesprächszählerschaltung, bei der jede hergestellte Verbindung an einem
der Leitung des rufenden Teilnehmers zugeordneten und außerdem an einem auf dem betreffenden Arbeitsplatz angebrachten Zähler
vermerkt wird, und hat eine Einrichtung zum Gegenstand, in der bei dem Versuch, eine
bereits gezählte Verbindung nochmals zu zählen,, der auf dem betreffenden Arbeitsplatz
befindliche Zähler von seinem Stromkreis abgeschaltet und gleichzeitig der Gehilfin ein
. Zeichen über die bereits erfolgte Zählung gegeben wird, während der zu der betreffenden
Teilnehmerleitung gehörende Zähler vom Augenblick der erstmaligen Zählung ab in an sich
bekannter Weise so lange elektrisch gebunden wird, bis die Auflösung der betreffenden Verbindung
erfolgt.
Auf der Zeichnung ist ein zweckmäßiges Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung
schematisch dargestellt.
Die von der in der üblichen Weise für Zentralbatteriesystem und selbsttätigen Anruf
eingerichteten Teilnehmerstelle T nach dem Amt C führende Leitung enthält hier die
Wicklungen des Anruf relais AR, das mittels seines Ankers die Anruf lampe AL einschaltet,
und ist über die Anker des Trennrelais TR mit den Polen der Anrufbatterie B verbunden.
Das Trennrelais besitzt einen Widerstand von beispielsweise 30 Ω und- ist einerseits an die
mit den Buchsen der Klinken k in Verbindung stehende Leitung 2, andererseits an Erde
angeschlossen. Mit der Leitung 2 ist auch der den Teilnehmerzähler Zt weiterschaltende
Zählerelektromagnet TZ verbunden, der eine hochohmige Wicklung w1 von beispielsweise
500 Ω und eine niedrigohmige, für gewöhnlich offene und erst über den Arbeitskontakt des
Zählers α geschlossene Wicklung w2 von beispielsweise
40 Ω besitzt.
Der Schnurstromkreis enthält außer den üblichen Teilen einen Widerstand r von beispielsweise
100 9, der in der mit dem Stöpselkörper verbundenen Leitung 3 liegt und für
gewöhnlich durch eine Taste t o. dgl. kurzgeschlossen ist. Die Taste t dient dazu, über
die Punkte 4 und 5 sowie die Leitungen 3 und 2 den Strom einer Batterie S1 zu ,schließen, die
eine höhere Spannung als die Anruf- und Speisebatterie B besitzt. Hat die Batterie B,
wie üblich, eine Spannung von 24 Volt, so genügt es, bei Verwendung der oben und hiernach
angegebenen Widerstände der Batterie B1 eine Spannung von 34 bis 38 Volt zu geben,
um die im nachstehenden beschriebenen Wirkungen zu erzielen.
In die von dem freien Pol der Batterie B1 nach dem Arbeitskontakt 4 der Taste t führende
Leitung sind zwei Relais c und d eingeschaltet,
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die beispielsweise einen Widerstand von 0,5 und 10 Ω besitzen. Im Nebenschluß zu dem
Relais d, das zweckmäßig ein doppelspuliges Telegraphenrelais ist, liegt ein den Arbeitsplatzzähler
Zp weiterschaltender Magnet PZ, jedoch ist dieser Nebenschluß für gewöhnlich an dem
Arbeitskontakt g des Relais c geöffnet. Ferner liegt in dem erwähnten Nebenschluß der Anker h
des Relais d, und zwar derart, daß er bei geschlossenem Kontakt g am Relais c in der
Ruhelage den Nebenschluß über den Kontakt 6 geschlossen hält, dagegen den Nebenschluß
■ öffnet und die Batterie B1 mit einer Signallampe s verbindet, wenn er sich bei genügend
starker Erregung des Relais d gegen den Arbeitskontakt 7 legt. Der Anker f des erwähnten
Zählerelektromagneten PZ schließt, wenn er in die Arbeitslage geht, einen lokalen Stromkreis,
der die Zentralbatterie B und eine Signallampe s1 enthält.
Der etwa 100 Ω betragende Widerstand /
ist so bemessen, daß er den Strom, der aus der Batterie B1 kommt und von dem Punkt 5
seinen Weg zum Teil über die Batterie B zur Erde nimmt, um einen bestimmten Betrag
schwächt. Andererseits hat der Widerstand r eine solche Größe, daß in dem Augenblick, in
dem die Taste t von ihrem Ruhekontakt an den Arbeitskontakt gelegt wird, durch ihn
immer noch genügend Strom aus der Batterie B zur Buchsenleitung 2 gelangt, um das Trennrelais
77? und, wenn der Zählerelektromagnet TZ
angesprochen hat, dessen Haltewicklung ze>2 erregt zu halten.
Die Wirkungsweise der Schaltung ist die folgende:
Wenn die Gehilfin axif dem Amt C in Beantwortung
eines von der Teilnehmerstelle T erfolgten Anrufs den Abfragestöpsel AS in die
Abfrageklinke k einführt, so wird ein Strom geschlossen, der aus der Batterie B über den
angezogenen Anker des Überwachungsrelais, den Widerstand r, die Leitungen 3, 2 zum
Trennrelais TR fließt und dieses Relais erregt.
Die hochohmige Wicklung w1 des Zählerelektromagneten
TZ wird durch diesen Strom nicht beeinflußt. Die Gehilfin stellt hierauf in der üblichen Weise die Verbindung her und
drückt alsdann die Taste t. Dies hat zur Folge, daß nur das Relais c erregt wird und über
seinen Arbeitskontakt g einen Nebenschluß zu dem Relais d legt, so daß dies Relais in Ruhe
bleibt. Der in diesem Nebenschluß liegende Zählerelektromagnet PZ kommt zufolge des
in dem geschlossenen Stromkreis B1, c, g, h, 6, PZ, 4, t, 5, 3, AS, k,2, TR und w\ Erde
enthaltenen hohen Widerstandes w1 des Zählerelektromagneten
TZ zunächst nicht zum Ansprechen. Dagegen wird jetzt durch den aus der Batterie S1 kommenden Strom höherer
Spannung die Anzugswicklung w1 des Zählerelektromagneten
TZ derart erregt, daß der Zähleranker α in die Arbeitslage geht und
über seinen Arbeitskontakt die niedrigohmige Haltewicklung w2 der Anzugswicklung w1 parallelschaltet.
Hierdurch wird der Widerstand des die Batterie B1 enthaltenden Stromkreises
so vermindert, daß nunmehr auch der Elektromagnet PZ des Arbeitsplatzzählers Zp an-.
spricht und mittels seines Ankers/die Lampe s1
einschaltet zum Zeichen dafür, daß sowohl der Teilnehmerzählei Z1 als auch der Arbeitsplatzzähler
Zp weitergeschaltet sind. Der Anker α des Teilnehmerzählers Zt bleibt auch
nach Loslassen der Taste t1 in seiner Arbeitslage,
da die Haltewicklung'te)2 aus der Batterie
B bis zum Ziehen des Stöpsels .45 genügend
stark erregt bleibt. Infolgedessen kann durch ein nochmaliges Drücken der Taste t
eine zweite Zählung der hergestellten Verbindung beim Teilnehmerzähler nicht bewirkt
werden. Dagegen würde in diesem Fall, d. h. wenn die niedrigohmige Haltewicklung w2 bereits
angeschaltet ist, ein derart starker Strom aus der Batterie S1 zum Tastenkontakt 4
fließen, daß außer dem Relais c auch das Relais d sofort anspricht und seinen Anker h
von dem Ruhekontakt 6 an den Arbeitskontakt 7 legt. Hierdurch wird nun der Elektromagnet
PZ des Arbeitsplatzzählers Zp abgeschaltet,
so daß er nicht nochmals ansprechen kann, und gleichzeitig der Stromkreis der Warnungslampe s geschlossen, die der Gehilfin
anzeigt, daß die betreffende Verbindung bereits gezählt ist.
Wie ersichtlich, kann bei der beschriebenen Schaltung jede Verbindung an dem Teilnehmerund
an dem Platzzähler nur einmal gezählt werden. Jeder weitere Versuch, eine nochmalige
Zählung zu bewirken, hat lediglich zur Folge, daß ein Zeichen gegeben wird, welches
die bereits erfolgte Zählung anzeigt.
Claims (2)
1. Gesprächszählerschaltung der durch das Zusatzpatent 133636 geschützten Art,
dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsplatzzählerelektromagnet (PZ) bei dem
wiederholten Versuche, das Gespräch zu zählen, durch ein infolge des dann im Zählerstromkreis
(B1, c, g, h, 6, PZ, 4, t, 5, 3, AS, k, 2,. TR, w1, Έτάβ) vorhandenen, veränderten
Widerstandes (w2 anstatt w1) erregtes
Relais (d) abgeschaltet und gleichzeitig ein Signal (s) eingeschaltet wird, zum
Zwecke, eine mehrmalige Fortschaltung des Arbeitsplatzzählers zu vermeiden und die
Gehilfin von der bereits vorher erfolgten Zählung zu benachrichtigen.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um das den Arbeitsplatzzählerelektromagneten
(PZ) ab- und
das Signal (s) einschaltende Relais (d) ■ ein
von einem zweiten Relais (c) abhängiger Nebenschluß, der den Anker des erstgenannten
Relais (d) und den Arbeitsplatzzählerelektromagneten (PZ) enthält, liegt,
derart, daß bei alleiniger Erregung des zweiten Relais (c) der Nebenschluß geschlossen
und der Platzzähler fortgeschaltet' wird, während bei gleichzeitiger Erregung
beider Relais (d und c) der Nebenschluß durch den Anker des ersten Relais (d) geöffnet
und der Platzzählerelektromagnet (PZ) unter Einschaltung eines Signals (s)
abgeschaltet wird.
Hierzu r Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE124253T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201747C true DE201747C (de) |
Family
ID=5658161
Family Applications (4)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT175376D Active DE175376C (de) | |||
| DENDAT201747D Active DE201747C (de) | |||
| DENDAT133636D Active DE133636C (de) | |||
| DENDAT124253D Active DE124253C (de) |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT175376D Active DE175376C (de) |
Family Applications After (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133636D Active DE133636C (de) | |||
| DENDAT124253D Active DE124253C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
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-
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE124253C (de) | |
| DE175376C (de) | |
| DE133636C (de) |
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