DE182953C - - Google Patents

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DE182953C
DE182953C DENDAT182953D DE182953DC DE182953C DE 182953 C DE182953 C DE 182953C DE NDAT182953 D DENDAT182953 D DE NDAT182953D DE 182953D C DE182953D C DE 182953DC DE 182953 C DE182953 C DE 182953C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 182953 -KLASSE 210. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE, AKT.-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Gesprächszähler in Fernsprechämtern , welche sich von den bisher bekannten ähnlichen Schaltungen dadurch vorteilhaft unterscheidet, daß zum Betrieb des Zählers lediglich die auf dem Amte bereits vorhandenen Apparate benutzt werden, ohne daß also besondere Elektromagnete, Kontaktvorrichtungen oder dritte Leitungen not>
ίο wendig werden. Diese Vorteile ' sind im wesentlichen dadurch erreicht, daß der den Zählerelektromagneten erregende Strom einer-'seits in bekannter Weise über einen' Kontakt am Anrufzeichen des betreffenden Teilnehmers verläuft, die Fortschaltung des Zählers außerdem aber noch von einem Kontakt an der Abfrageklinke dieses Teilnehmers abhängig ist. In Fig. ι der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung bei einer Schaltung mit Zentralbatteriebetrieb dargestellt.
Der Teilnehmer A ist in bekannter Weise über Doppelleitungen α b, welche auf dem Amte an die Parallelklinken angeschlossen sind, und über Drosselspulen c c1, welche vorteilhaft zugleich den Anrufelektromagneten bilden, einerseits über eine Leitung d, andererseits über die Erde/ an die Zentralbatterie g angeschlossen. Die letztere dient nicht nur zur Speisung der Mikrophone, sondern in bekanntet Weise auch zum Anruf des Amtes, welcher durch Abheben des Hörers auf der Teilnehmerstelle bewirkt wird. Ein solches Abheben des Hörers hat die Erregung des Anrufelektromagneten c c1 zur Folge, indem ein Strom von der Batterie g über die Leitung if, die Wicklunge des Anrufelektromagneten, die Teilnehmerstation A, 55
die andere Wicklung c1 des Anrufelektromagneten und zurück zur geerdeten Batterie g fließt. Infolge geeigneter Wicklungs-Verhältnisse der Spulen c cl überwiegt die Spule c in ihrem Einfluß auf den Anker h, so daß dieser angezogen wird und ein Stromfluß von der Batterie g über die Leitung i, den Anker h und das Anrufzeichen k zustände kommt. Die Beamtin führt hierauf den Abfragestöpsel I in die zur Leitung gehörende Abfrageklinke m ein, wobei ein Stromfluß von der Batterie g über eine Leitung n, die Drosselspule 0, die Stöpselleitung 11, über die Buchse der Abfrageklinke, die Anruf wicklung cl und über die gemeinsame Erde/ zur Batterie g zurück zustande kommt. Dieser Stromfluß hat zur Folge, daß die Wicklung c1 in ihrem Einfluß auf den Anker denjenigen der Wicklung c überwiegt und den Anker in den gezeichneten Ruhezustand zurückbringt, wodurch das Anrufzeichen k wieder erlischt. Durch das vollständige Einführen des Abfragestöpsels / in die Abfrageklinke wird alsdann auch ein mit der Abfrageklinke vereinigter Kontakt q geschlossen, welcher, wie ersichtlich, in dem Stromkreis des Zählerelektromagneten ρ liegt und diesen an Erde legt. Durch das Schließen dieses Kontaktes kommt jedoch irgend ein Stromfluß über den Zählerelektromagneten nicht zustande, da kurz zuvor der Anker h in seine Ruhelage zurückging und dadurch die Batterie g von der anderen Seite des Zählerelektromagneten abgeschaltet wurde. Nach dem Abfragen des anrufenden Teilnehmers stellt die Beamtin die gewünschte Verbindung in bekannter Weise durch Einführen des Verbindungs-
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stöpseis r in die Verbindungsklinke des gewünschten Teilnehmers her, wobei die zwischen die Stöpselleitung über die Drosselspule ο und die als Drosselspulen ausgebildeten Schlußzeichenrelais s angeschlossene Batterie g zur Speisung der Teilnehmermikrophone dient. Ist auf diese Weise die Verbindung zwischen den Teilnehmern hergestellt, so wird die Zählung des Gespräches dadurch
ίο bewirkt, daß die Beamtin die die Stromzu-· führung zu den Stöpselleitungen vermittelnde Taste if drückt und hierdurch vorübergehend die Batterie g von den Stöpselleitungen abschaltet. Diese Abschaltung der Batterie g hat die Unterbrechung des über die Anrüfwicklung c1 fließenden Stromes zur Folge, welcher zuvor durch das Stöpseln der Abfrageklinke zustande kam und den Anker des Anrufelektromagneten in die Ruhelage brachte.
Zufolge dieser Unterbrechung des Stromflusses gewinnt der von der Batterie g über beide Teile der Anruf wicklung c cl und die Teilnehmerstation fließende Anrufstrom wieder Einfluß auf den Anker h in dem Sinne, daß er den Anker von neuem anzieht und so den Ankerkontakt schließt. Hierdurch wird die Batterie g über die Leitung i und den Ankerkontakt an den Zählerelektromagneten ρ gelegt, welcher andererseits, wie bereits erwähnt, über den Kontakt q an der gemeinsamen Erde liegt. Der nunmehr über den Zählerelektromagneten zustande kommende Stromfluß hat die Fortschaltung des Zählwerkes und damit die Zählung in bekannter Weise zur Folge.
Um zu vermeiden, daß während der Dauer des Gespräches, etwa durch wiederholtes Anhängen und Abhängen des Hörers auf Station A oder etwa durch versehentlich wiederholtes Drücken der Taste t, ein mehrmaliges Abfallen und Anziehen des Ankers h und damit ein wiederholtes Zählen des Gespräches zustande kommt, ist der Zählerelektromagnet j? in bekannter Weise mit einer Haltewicklung ausgerüstet, welche durch einmaliges Anziehen des Zähleränkers p1 eingeschaltet wird, indem hierdurch ein Strom von der Batterie g über die Leitung d, den Zähleranker p1, die Haltewicklung des Zählers über den Kontakt q und über die gemeinsame Erde zustande kommt.
Bei der vorbeschriebenen Ausführungsform ist das richtige Arbeiten des Zählers insofern von dem Teilnehmer A abhängig, als das zur Fortschaltung des Zählers nötige Anziehen des Anrufankers h einen Stromfluß über die Teilnehmerstation A voraussetzt. Würde der Teilnehmer inzwischen seinen Hörer angehängt haben, so würde die Zählung nicht zustande kommen' Obgleich dieses Wiederanhängen des Hörers seitens des anrufenden Teilnehmers sofort nach seiner Abfrage nur höchst selten vorkommt und demzufolge diese Möglichkeit praktisch außer.Acht gelassen werden kann, im übrigen aber dieser Vorgang auch auf dem Amte durch das Erscheinen des ' Schlußzeichens kenntlich gemacht würde, könnte diesem Umstände dadurch Rechnung getragen werden, daß man die Fortschaltung des Zählers bezw. das wiederholte Anziehen des Ankers h von einem Stromfluß abhängig macht, der dadurch geschaffen wird, daß entweder dauernd ein geeignet bemessener Widerstand zwischen die Stöpselleitungen, z. B. die zum Stöpsel / führenden Leitungen, gelegt wird, oder aber diese Leitungen bei Drücken der Taste t durch die Beamtin vorübergehend verbunden werden. Es besteht bei dieser Anordnung ein Stromweg bezw. wird er vorübergehend hergestellt, welcher dem Teilnehmer A parallel geschaltet ist, so daß auch in dem Falle, daß der Teilnehmer seinen Hörer vorübergehend angehängt hat, bei gesteckter Abfrageklinke immer noch ein Strom der Batterie g über die Wicklungen c und c1 des Anrufrelais fließen kann, welcher beim Drücken der Taste t ein erneutes Anziehen des Ankers h durch die Spule c wie oben beschrieben zur Folge hat. Sollen die Stöpselleitungen nur vorübergehend von der Beamtin verbunden werden, so können die zur Herstellung dieser Verbindung erforderlichen Schaltorgane mit der Taste t vereinigt werden, so daß die Abschaltung der Batterie g von den Stöpselleitungen und die Kurz-Schließung derselben gleichzeitig erfolgen. Die Taste t kann ferner auch diejenigen Kontaktorgane tragen, welche zum Anruf des gewünschten Teilnehmers dienen, soferri dieser Anruf nicht selbsttätig erfolgt.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist der Zählerstrom nacheinander über den Kontakt am Anrufelektromagneten und den Kontakt in der Abfrageklinke geführt. Statt dessen kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß nur der beim Anrufelektromagneten liegende Kontakt in Hintereinanderschaltung mit dem Zählerelektromagneten liegt, während ■ der an der Abfrageklinke vorgesehene Kontakt in einem zum Zählerelektromagneten liegenden Kurzschlußzweig angeordnet ist und diesen für gewöhnlich geschlossen hält. Eine derartige Anordnung ist in Fig. 2 veranschaulicht. Der erwähnte in der Figur, mit ν bezeichnete Kurzschlußzweig hat zur Folge, daß das erstmalige Anziehen des Ankers h, welches beim Anrufen des Amtes stattfindet, die Erregung des Zählerelektromagneten nicht bewirkt. Der hierbei über den Kontakt am Anru fei ektromagneten geschlossene Strom der Batterie g fließt vielmehr, soweit er seinen

Claims (3)

  1. Weg nicht über die Anruflampe k nimmt, über den Kurzschlußzweig ν und den vorteilhaft vorgesehenen Widerstand w zur Erde, ohne den Zählerelektromagneten ρ zu erregen. Erst wenn nach Stöpseln der Abfrageklinke πι durch den Stöpsel I der Kontakt q und damit der Kurzschlußzweig unterbrochen ist und dann infolge öffnens der Taste t der Anker h wiederum gegen seinen Arbeitskontakt gelegt wird, fließt ein Strom der Batterie g über den Zählerelektromagneten zur Erde, welcher die Erregung des Magneten und damit die Weiterschaltung des Zählers zur Folge hat.
    Es sei noch besonders hervorgehoben, daß die in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel gewählte Anrufrelaiskonstruktion für die vorliegende Erfindung unerheblich ist und daß vielmehr jede andere bekannte Relaiskonstruktion zu diesem Zwecke nutzbar gemacht werden kann, ebenso wie auch andere geeignete Zählerkonstruktionen und auf andere Weise eingeschaltete Haltewicklungen die beabsichtigte Wirkung hervorbringen.
    Es sei ferner noch hervorgehoben, daß die Anordnung der Anruf batterie g, welche in dem vorliegenden Falle für das Zustandekommen der Zählerwicklung wesentlich ist, nicht unbedingt auf dem Amte zu sein braucht, sondern der Betrieb des Anrufelektromagneten ebenso gut auch von einer Batterie aus bewirkt werden kann, welche auf den einzelnen Teilnehmerstationen untergebracht ist.
    Paten τ-Α ν Sprüche:
    I. Schaltung für Gesprächszähler in Fernsprechämtern, bei welcher der den Zählerelektromagneten erregende Strom über einen Kontakt am Anrufzeichen des betreffenden Teilnehmers verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortschaltung des Zählers von einem nur an der Abfrageklinke (m) vorgesehenen, beim Stecken dieser Klinke geschlossenen Kontakt (q) und von einer Schaltvorrichtung (t) abhängig ist, welche in der Stöpselschnur liegt und das Schließen des am Anrufzeichen (c ελ) befindlichen Kontaktes bewirkt, zum Zwecke, den Zähler bei möglichster Einfachheit der Schaltung nur bei gesteckter Abfrageklinke und durch einen nicht zur Teilnehmerleitung gehörenden Teil zu beliebiger Zeit fortschalten zu können.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, bei welcher der Zählerelektromagnet (p) mit dem Kontakt am Anrufzeichen (c c'/hintereinander geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (q) der Abfrageklinke fm) in einem zum Zähler gelegten Kurzschlußzweig (v) angeordnet ist, derart, daß durch Stöpseln der Abfrageklinke (m) der Kurzschlußzweig (v) unter-•brachen wird und nunmehr der Zähler fortgeschaltet werden kann.
  3. 3. Ausführung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Einführen des Stöpsels in die 'Abfrageklinke (m) der durch den Teilnehmeranruf hergestellte Kontakt am Anruf el ektromagneten (c c1) zunächst wieder aufgehoben und alsdann durch eine Änderung des Stromzustandes der Stöpelleitungen wieder hergestellt wird, zum Zwecke, die Zählung erst bei oder nach der Herstellung der Verbindung bewirken zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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