DE2014591A1 - Ballenpresse - Google Patents
BallenpresseInfo
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- Processing Of Solid Wastes (AREA)
Description
Concentric Engineer inc; (Prio f;. April I969 -
Company U.S. 81?, 177 - Case B-16>'{ GM-
.,6873) ■".■-■■■
Dallas, Texas/V.St.A.
Hamburg, 24. März 1970
Ballenpresse
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ballenpresse,
um loses Material, wie beispielsweise Müll,zu Ballen zu
vorpressen.
Die allgemein bekannten Ballenpressen bestehen aus einem
in Längsrichtung angeordneten Tunnel mit einer Aufgabeöffnung und einer Austrittsöffnung und einem in dem Preßtunnel
angeordneten Kolben und einem Antrieb,um den Kolben in dem Tunnel hin und her zu bewegen, um dadurch das
zu verpressende Material von der Eintrittsöffnung in
Richtung auf die Austrittsöffnung zu befördern.
Die bislang bekannten Ballenpressen sind unwirtschaftlich, arbeiten diskontinuierlich oder haben andere Nachteile.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt
eine Ballenpresse vorzuschlagen, mit der man loses Material zu einem kontinuierlich extrudierten Ballen zusammenpressen
kann, wobei vorzugsweise gleichzeitig zwei
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kontinuierliche Ballen erzeugt werden. Ferner soll gemäß Erfindung die Dichte der Ballen während des Zusammenpressen* geregelt werden. Ferner hat sich die vorliegende
Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Ballenpresse vorzuschlagen, deren Tunnel zwei voneinander getrennte Verdien tungskammern besitzt, in denen ein Kolben angeordnet
1st, wobei Jeder Kolben von einem doppelt wirkenden hydraulischen Zylinder betätigt wird. Ferner soll gernäss
Erfindung eine erste Verdichtungsstufe vorgesehen werden,
welche dl· Kapazität der in der zweiten Stufe befindlichen
Ballenpresse steigert. Ferner soll gemass Erfindung eine
Ballenpresse vorgeschlagen werden, deren Tunnel zwei Verdichtungskammern besitzt, von denen jede eine bewegbare
Wand besitzt, um die Dichte der Ballen zu regulieren und um aus dem verpreßten Material eine Wand der Verdiohtungskananer zu ergeben.
Dies·« wird erfindungsgemäes dadurch erreicht, daß ein
verlängerter Τυηη·1 vorgesehen ist, in d«os ein doppelt
wirkender hydraulischer Betätigungskolben arbeitet, wobei d«r Antrieb zwei voneinander getrennte Kolben hin- und
h«rg«h*n läßtβ die von einem den Kolben aufnehmenden Teil
d·* Tunnels gleitend geführt werden und wob«i der Tunnel
•in· EintrittaÖffnung neb«x αβα Ballenverdiohtungsbereioh
d*s Tunnels und «ine Ballenaustritteöffnung an jede« Ende
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«· 3 —
des Teiles besitzt; im Austrittsbereich ist eine bewegbare
Wand vorgesehen, die einen Teil des Tunnels bildet und die so ausgebildet ist, daß ein Druck auf das au verpressende Material ausgeübt wird» wenn es au einem Ballen
verpresst wird. Die bewegbare Wand besitzt ein angelenktes Teil, an welchem ein Gleitteil so gelagert ist., daß die
den Ballen berührende Fläche des Gleitteils immer in der
horizontalen Lage liegt.
Der bewegliche Wandteil übt eine regulierte Kraft auf den
Ballen aus, die proportional zu der von dem Verdiehtungskolben
ausgeübten Kraft so eingestellt wird, dais oir>
Ballen mit bestimmter Dichte und zwar unabhängig /on d<?r Art des
zu verpressenden Materials erhalten wird.
Im folgenden soll die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert werden; es zeigen:
Fig. 1 - eine perspektivische Ansicht der erfindungs-'
gemäßen Ballenpresse;
Fig. 2 - einen senkrechten Schnitt durch die Ballenpresse;
Fig. 3 - einen senkrechten Schnitt längs der Linie 3-3
gemäß Fig. 2;
Fig. 4 - eine Darstellung der Arbeitsweise eines Teiles der Ballenpresse;
Fig. 4 - eine Darstellung der Arbeitsweise eines Teiles der Ballenpresse;
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Fig. 5 - eine Teilseitenansicht eines Einzelteiles der
Ballenpresse;
Fig; 6 - einen Querschnitt längs der Linie 6-6 aus Flg. 2;
Pig. 7 - eine Endansicht einer abgewandelten Ballenpresse;
Pig. 8 - eine schematische Darstellung der Steueranlage.
Die in Fig. 1 gezeigte Ballenpresse 10, die beispielsweise zum Verpressen von Müll geeignet ist, ist vorzugsweise
zur besseren Bewegbarkeit der Vorrichtung auf Gleitschienen 11 angeordnet. Die Vorrichtung besitzt einen im
Querschnitt rechtwinkligen und sich nach oben verbreiternden Einfülltrichter 12, dessen oberes Ende unter einem
Üblichen Förderband IJ liegt. Unter dem Abgabeende des
Förderbandes 13 befinden sich zwei mit Abstand zueinander
angeordnete und in entgegengesetzter Richtung laufende Förderbänder 14 und 15, die zwischen zwei Vorverdichtern
16 und 17 angeordnet sind, so daß das vom Förderband Ij5
herangeführte Material über' die querlaufenden Förderbänder
14 und 15 Jeweils in die Vorverdichter 16 und 17 gefördert wird.
Oberhalb und abgesetzt von dem Antrieb,der schematisch
als doppelt wirkender Kolben gezeigt ist, der hydraulisch
in dem Zylinder 19 bewegt wird, befindet sich die Tunnel~
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.» 5 - ■
eintrittsöffnung 18. Der Zylinder ist an den Seitenwänden
des verlängerten Tunnels durch Beschläge 20 befestigt. Verdichtungskolben 21 und 22 sind zueinander diametral
angeordnet und werden in den entsprechenden Tunnelbereichen
23 und 24 hin- und hergehend aufgenommen, wobei jeder
Kolben mit dem gemeinsamen doppelt wirkenden Kolben in dem hydraulischen Zylinder 19 verbunden ist. Die Verdichtungsbereiche
des Tunnels sind auf einer längs verlaufenden gemeinsamen Achse angeordnet, wobei jeder Bereich an dem jeweiligen Tunnelende in einer verstärkten
Stauanordnung endet, wobei die Endseiteh des Tunnels die
Austrittsöffnung für die Ballen bilden.
Nahe der Tunnelenden und mit Abstand von den Verdichtungskolben sind Mittel vorgesehen, um einen Druck auf das
Material bei der Verdichtung auszuüben, und zwar bestehen
diese Mittel aus einer bewegbaren Wand 25. Die bewegbare
Wand bildet einen Teil der Tunnelwand, Aus der Tunnelaustrittsöffnung tritt ein endloser extrudierter Ballen
aus beispielsweise Müll aus und wird von einem Höllchenförderer 27 aufgenommen und weitergeleitet. Wie in Fig.
,gezeigt, ist der Röllchenförderer 28 gegenüber dem ersten
Teil 27 des Röllchenförderers geneigt angeordnet, so daß
an der Knickkante 29 der endlose Ballen abbricht, so daß , der kontinuierliche Ballenstrang im Ballen 50 gleicher Größe
mit gleichem Gewicht aufgebrochen wird, wobei das Aufbrechen
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längs einer Zwisohenfläche 31 von benachbarten Teilballen
erfolgt.
An der Vorrichtung ist ein Ausleger 32 angeordnet, der von einer Kabine 33 betätigt werden kann, um die erhaltenen Einzelballen zu verladen.
Die Mittel zum Verpressen der Ballen bestehen im einzelnen aus zwei mit Abstand zueinander angeordneten Tunnelseitenwandverlängerungen 34 und 34', an denen ein Querträger
35 befestigt ist» um eine hydraulische Zylinder- und Kolbenanordnung schwenkbar zu halten» wobei diese
Anordnung eine Stange besitzt, mit der die Lage der bewegbaren Wand zu kontrollieren ist. Ferner sind mit Abstand zueinander zwei Ausrichtstangen 37 vorgesehen, an
deren Enden jeweils Lager angeordnet sind, von denen Jeweils eines an dem Tunnel selbst und das andere an einem
* Oleltteil der bewegbaren Wand befestigt sind. Das Gleitteil hat eine Ablaufkante 38, eine Aussenfläche 39 und
eine innere mit dem Ballen in Berührung stehende Berührungsfläche 40. Die Kolbenstange 41 ist mit dem Schwenkteil
verbunden und bewegt diesen» wobei der Schwenkteil 42 bei 43 mit dem Tunnel in Lagerverbindung steht, so daß man die
Berührungsfläche 44 auf geregelte Welse mit dem zugeführten
verdichteten Material in Berührung bringen kann, welches
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durch die Verdichtungskolben kontinuierlich durch den Tunnel gepreßt wird· Der Verdichtungskolben besitzt eine v
Schürze 45*, die die Kolbenstange 45 umgibt, wobei das
ablaufende Ende des Kolbens mit 46 bezeichnet ist.Der
Kolben bewegt sich in dem den Kolben aufnehmenden Bereich 47 des Tunnels hin und her, der dadurch eine den Kolben
aufnehmende Kammer 48 bildet. An einander gegenüberliegenden Selten der Schürze des Kolbens ist in Längsrichtung ein
Längeschlitz 49 in begrenzter Länge vorgesehen, damit
jeder Schlitz die oben erwähnten Befestigungsbeschläge der Antriebsmittel gleitend aufnehmen kann.
Eine zweite Anordnung mit einer bewegbaren Wand ist mit.
50 bezeichnet und befindet sich an dem entgegengesetzten Tunnelende und 1st entsprechend ausgebildet.
Wie In den Pig· 4, 5 und 6 im einzelnen gezeigt ist, ist
das Oleittell an dem Schwenkteil bei 52 gelagert, wobei
beide Teile-zusammenarbeiten, um den oben erwähnten bewegbaren Wandteil zu bilden. Die oben erwähnten, mit Abstand zueinander angeordneten Ausgleichsstangen sind jeweils
mit ihrem einen Ende an dem Ablaufende des Gleitteiles
mittels eines Lagers 54 befestigt, wätrend das andere Ende
der Ausrichtstangen bei 55 mit dem Turnel beispielsweise
mit den Seitenwandverlangerungen y\ verbunden 1st. Das freie
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Ende der Kolbenstange eines hydraulischen Zylinders 36 ist bei 36 mit dem Schwenkten verbunden. Diese Verbindungsstelle liegt zwischen den Lagern 52 und 55. Der
Zylinder ist mit einem Bolzen 57 an dem bereits erwähnten
Tragbalken 35 schwenkbar befestigt.
VIe Flg. 7 zeigt, besitzen die benachbarten Wände des
Tunnels Verlängerungen 34 und 34f bzw» 134 und 134', um
dl· hydraullachen Zylinder 36 und 136 zu führen« die
wiederum die bewegbaren Wandteile 44 und 144 betätigen,
wobei jeder der bewegbaren Wandteile auf die gleiche Weise mit dem hydraulischen Zylinder zusammenarbeitet., wie es
in Zusammenhang mit den vorhergehenden Figuren beschrieben worden ist.
Fig. 8 zeigt eine hydraulische Pumpe 58, die mit einem
Vorratsbehälter 59 für hydraulisches Strömungsmittel in Verbindung steht; der Vorratsbehälter 59 ist Über ein
Itakehrventilsystem 60 verbunden, um alternativ jeden der
Zylinderköpfe der Antriebsvorrichtung 19 mit Druckmittel su beaufschlagen, wobei ferner ein Rücklauf für das Druckmittel vorgesehen 1st. Durch Ventile 61, 63 und 65 wird
der Zutritt des Strömungsmittels oder der hydraulischen Flüssigkeit zu den hydraulischen Zylindern der voneinander
mit Abstand angeordneten bewegbaren Wandteile kontrolliert
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und ferner zu der Antriebsvorrichtung der Verdichtungskolben. Anzeigegeräte für den Durchfluß 62, 64 und 66
geben ein Signal an den Strömungsregler 67, der seinerseits
einen bestimmten Druck in den Zylindern für die bewegbare
Wand aufrecht erhält, der proportional zu dem Druck der Antriebsvorrichtung steht.
Bei Betrieb wird das zu verpressende lose Material, wie
beispielsweise Müll, welcher vorher zerkleinert worden ist«
unten auf das Förderband 13 gegeben und durch dieses in
den Zufuhrtrichter geführt und auf die beiden querlaufenden
Förderbänder 14· und 15 geschüttet. Diese querlaufenden
Förderbänder laufen im allgemeinen in entgegengesetzter
Richtung« können jedoch je nach Wunsch und nach anfallendem
Material auch in einer Richtung laufen oder in ihrer Förderrichtung
umgekehrt werden, um die Zufuhr zu den Vorverdichtern zu beschleunigen. D3,e nach, unten -zusammenlaufenden
Mitnehmer der Vorverdichter verdichten den Müll auf dem Weg zur Eintrittsöffnung 18 oder 18f und bewirken hierbei
eine Vorverdichtung. Wenn sieh die Verdichtungsköltei in
der in Flg. 2 gezeigten Stellung befinden, so wird das zu
verdichtende Material durch die Eintrittsöffnung 18' gepresst und füllt dort den leeren Verdichtungsraum im Tunnel
an, der im Hubbereich des Verdichtungskolbens liegt., d.h.
also den Raum zwischen der Fläche des Kolbens 21 und dem
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zuletzt zusammengepressten Ballenteil 26''· Nach einer
geeigneten zeitlichen Verzögerung zur Auffüllung dieses Hohlraumes mit Müll drückt der Antriebezylinder den Kolben
21 in Richtung auf den Tunnelausgang und verdichtet daboi
das lose Material, welches sich In diesem Raum befindet,
zu einem weiteren Ballenteil· Hierdurch wird der Kolben
22 zurückgezogen und gibt die Eintrittsöffnung 18 frei,
so daß das hier angesammelte lose Material aus dem unteren
Bereich des Vorverdichters 17 nunmehr durch die Eintrittsöffnung
und in den nunmehr geschaffenen Hohlraum zwischen dem Kolben 22 und dem letzten Teilballen gleiten kann, der
beim vorhergehenden Arbeitsgang gebildet worden ist. Diese
Verdichtungsarbeit erfo.Vsrfc kontinuierlich,, wobei ein endloser
Ballen gfr.llüet wird, '-*r aus den f.··» zeig ten Teilballari
^e*? ,aht.» α,,',β sich ΐ·ι uer; Tunnei ansammeln, wobei
mit Jedem Kolbenhub ein Teil des endlosen Ballers aus der
Auatrittsöffmmg herausgedrückt wird.
Wenn der Ballen durch den Tunnel gepresst wird, berührt
er die Fläche des nach unten geneigten Schwenkteiles 44, wodurch ein Gegendruck entwickelt wird, der eine Widerstandskraft
darstellt» die proportional zu der Kraft 1st, die von den Verdichtungskolben ausgeübt wird. Dieser Gegendruck
ermöglicht es, daß der zuletzt erzeugte Teilballen als bewegbare Querwand verwendet werden kann, gegen welche
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der Verdichtungskolben neu ausgeführtes, zu verdichtendes
Material für einen weiter«! Teilballen anpresst· ϊη Fig*
ist die bewegbare Wand sowohl in der zurückgezogenen als
auch in der vorgeschobenen Stellung gezeigt. Da die Lager 52 und 54 an dem Tunnel befestigt alnd, b«vir!cfc der Arm 57,
daß die Fläche des öleitteile» parallel zu der Längsachse '
des Tunnels bleibt» während die rait dem Ballen in Be- '
rührung gelangende Flache #% des Sehwenkteiles so weit '
geneigt ist, daß die Tiiiraalöffnung auf einen solchen Wert
verringert wird, daß der gewünschte Segendruck erzeugt wird, um einen Ballen voct gewfeaohter Dichte zu erhalten»
Gegebenenfalls kann der funnel auch wie in Flg. 7 gezeigt
ausgebildet, werden, wobei benachbarte Seiten des Tunnels
Jeweils mit dem bewegbaren Wandteil von Fig« 5 versehen
sind, so daß getrennte hydraulisch betätigte Zylinder 36
und 136 jeweils eine Kraft gegen feststehende, gegenüber f
angeordnete Wände ausüben, und dadurch einen zusätzlichen ·
Gegendruck erzeugen, uts einen Ballen zu erhalten, der
eine größere Dichte hat als ein Ballen, der aus einen
Tunnel mit nur einer einzigen bewegbaren Wand heraustritt·
Wie in Fig. 8 gezeigt, werden zwei bewegbare Wandteile,von
denen jeder an des einen Rnde des Tunnels, wie in Fig. 2
gezeigt, angeordnet 1st, »it hydraulischer Flüssigkeit
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Über Ventile 61 und 63 versorgt. Die Ventile sind vor
zugsweise motorgesteuerte Durchflußventile, die Durch- flußanzeigevorriohtungen 62 und 64 Dasitzen, um den Druck
in der Druckleitung zu einem Kontrollgerät für das Durchflußverhältnis
weiterzugeben. Dieses Gerät sorgt dafür, daß der Druck, den der hydraulische Zylinder 26 gegen die
Wand ausübt, einen solchen Wert hat bzw. beibehält, der proportional zu dem Strömungsmitteldruck ist, der den An--
triebskolben 19 betätigt. Durch diese Anordnung wird eine erhebliche Anpassungsfähigkeit an die physikalischen
Eigenschaften des zerkleinerten zu verpressenden Materials erreicht, das in den Vorverdichter eingebracht wird. Da
sich die physikalischen Eigenschaften des zu verpressenden Materials beispielsweise von Müll ständig lindern, wird
sich auch die Lage der bewegbaren Wand kontinuierlich ändern und in einem Bereich, wie er in Fig. 4a und 4b
gezeigt ist, hin- und hergehen, so daß dadurch Ballen mit vorbestimmter und konstanter Dichte erhalten werden.
Wenn der kontinuierliche Strahg aus zusammengepresstem
Müll aus der Austrittsöffnung austritt, wird er in Einzelballen geeigneter Größe durch dl.« Anordnung des Röllchenförderers
27, 28 aufgebrochen, so ^aP der kontinuierlich«
Ballen längs einer glätten Zwischenflache auftrennt, 6:1 a
zwischen benachbarten Teilballen gebildet worden ist, ;o
daß immer Ballen vorbestiramter Große erhalten
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Dadurch, daß ein doppelt wirkender Zylinder mit einer
gemeinsamen Antriebsstange vorgesehen 1st» an welcher
wie in Fig. 2 gezeigt, die Verdichtungskolben befestigt
sind, kamt die Ballenpresse äusserst wirtschaftlich hergestellt
werden. Die Vorverdichter zusammen mit den bewegbaren Wandteilen und der Röllchenbahn ermöglichen es, daß
Müll äusserst schnell und wirksam zu Ballen verpresst
und auf wirtschaftliche Welse abtransportiert werden
kann, ohne daß man grössere Erdbewegungen, beispielsweise
zum Vergraben des MUlIs oder zur Entkeimung aufwenden
muß. ■ .
Selbstverständlich kann man die hler gezeigte Müllpresse
auch mit einem einzigen Vorverdichter ausstatten,. Ferner
kann ein einziger Presstunnel mit einer bewegbaren Wand
gemäß Fig. 5 oder 7 vorgesehen werden. Die bewegbare Wand gemäss Fig. 5 kann auch in Verbindung mit anderen Müllpressen
oder Ballenpressen verwendet werden.
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Claims (1)
- 20H591Patentansprüche( 1J Ballenpresse Inabesondere für HUlIx bestehend aus einem in Längsrichtung angeordneten Tunnel» einer Bintrittsöffnung für das zu verpreasende Material und einer Austrittsöffnung fUr den verprassten Ballen und einem in dem Tunnel angeordneten Verdichtungalcolben sowie Antriebsmittel» um den Kolben in dem Tunnel hin und her zu bewegen und gleichzeitig das zu verdichtende Material von der Bintrittaöffnung des Tunnels in Biehtupg ;^:f ie Austrittsöffnung zu förder- da/iu-ch gekeiuiz^cSiner-, daß zwischen der Eintrlifcsöffrrn^; und dor üustrittsöffnung des Tunnels ein be-we&bftr&r Wandteil yopgosehen ist, der aus einem am Tunnel gelagerten Schwenkteil (42) und einem an dem Schwenkten gelagerten Gleit teil (39) mit einer Berührungsfläche (40) für das zu verdichtende Material besteht und daß Mittel vorgesehen sind, um den Schirenkteil su bewegen, um den Querschnittsbereich des Tunnels zu kontrollieren und daß ferner Mittel vorgesehen sind, um die Berührungsfläche (40) des Gleitteiles parallel zur Längsachse des Tunnels zu halten.009845/1246- 15 - ; ■ ■ -; - - .■;..;■■■.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, ura eine Kraft auf den bewegbaren Wandteil auszuüben, die proportional zu der Kraft ist, die durch die Antriebsvorrichtung auf den Verdichtungskolben ausgeübt wird,2. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Ballenaustritteöffnung zwei Fördervorrichtungen (27, 28) vorgesehen sin&i die zum Aufbrechen des kontinuierlichen Ballenstranges gegeneinander abgewinkelt sind*4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3$ dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Eintrittsöffnung (18, 18*) zwei konvergierende Förderbänder (17# 17*) als Vor-verdichtung und für die Zufuhr des zu verdichtenden Materials vorgesehen sind,5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis k9 dadurch gekennzeichnet, daß der Tunnel zwei Eintrittsöffnungen für das zu verdichtende Material und. zwei Austrittsöffnungen für tue verpressten Ballen besitzt und daß in dem Tunnel zwei Verdiehtungskoltoen (21,22) vorgesehen sind π-id. dair die Antriebsvorrichtung beide Kolbexi in dem Tunnel hin- und herbewegt und daß an beiden Enden des Tunnels ein bewegbares Wanifeil vorgesehen ist.0098Α5/.12Λ6Bm ORIGINAL20U5916« Vorrlohtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß arischen beiden Verdichtungskamniem ein doppelt wirkendtr, hin- und hergehender hydraulischer Kolben vorgesehen ist, an dem über Kolbenstangen (45) zwei einander entgegengesetzte hin- und herbewegbare Kolben (21, 22) vorgesehen sind.7· Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet» dafl die Schwenkteile der bewegbaren Wand an den Tunnelaustrittsenden über einen hydraulischen Motor (36, 36') betätigt werden.8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Tunnels zwei bewegbare Wandteile (44, 144), die durch hydraulische Kolben (36, 136) betätigt werden, rechtwinklig zueinander angeordnet sind} (Fig. 7).uetwy0 0 9 8 Λ 5 / 1 246
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- 1970-04-03 FR FR7012184A patent/FR2042907A5/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102018133264A1 (de) * | 2018-12-20 | 2020-06-25 | Andreas Heinen | Paketierpresse und Verfahren zum Paketieren von verformbarem Material |
| DE102018133264B4 (de) * | 2018-12-20 | 2020-11-05 | Andreas Heinen | Paketierpresse und Verfahren zum Paketieren von verformbarem Material |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2042907A5 (de) | 1971-02-12 |
| US3554117A (en) | 1971-01-12 |
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