DE201420C - - Google Patents

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DE201420C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F13/00Amplifiers using amplifying element consisting of two mechanically- or acoustically-coupled transducers, e.g. telephone-microphone amplifier

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 201420 KLASSE 21 a. GRUPPE
Telephonübertrager. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. April 1907 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Telephonübertrager, d. h. eine Einrichtung zur verstärkten Übertragung eines Gespräches von einer Telephonlinie auf eine andere. . Beim Telephonübertrager ist es wegen der geringen Stärke des zur Verwendung kommenden Stromes nicht möglich, die Umschaltung von der Hörzur Gesprächsstellung durch den Telephonstrom selbst auszuführen, während bei TeIegraphenübertragern die Umschaltung auf Zeichengebung oder Empfang durch den Schriftstrom direkt erfolgt. Aus diesem Grunde ist bei dem Telephonübertrager eine gesonderte Einrichtung je für die Umschaltung der Linie von der Hör- zur Gesprächsstellung und die Überführung und Verstärkung des Gespräches erforderlich. Man hat zwar schon Telephonübertrager ohne Umschaltvorrichtung gebaut. Diese dürften sich aber nicht bewähren, weil bei ihnen der Einfluß des Telephonrelais nicht nur an der hörenden, sondern auch an der sprechenden Fernsprechstelle wirksam wird und dadurch natürlich die Verständigung erschwert wird. Es sind auch schon TeIephonübertrager mit Umschaltvorrichtung gebaut worden; jedoch war bei diesen ein Umschalter an beiden Stationen erforderlich. Ferner war bei ihnen der Umschaltmagnet in den Hauptstromkreis eingeschaltet, was beträchtliche Störungen mit sich bringt. Auch war auf jeder. Station eine Umschaltbatterie notwendig.
Bei der vorliegenden Erfindung dagegen befindet sich nur an einer Station ein Umschalter und eine Batterie. Eine Störung ' kann also nicht dadurch stattfinden, daß auf der einen Station der Umschalter anders eingestellt ist als auf der anderen. Der Umschaltstrom fließt bei der Anordnung nach vorliegender Erfindung durch die in bekannter Weise mit vier gleich großen Widerständen ausgestattete Doppelleitung der mit dem Umschalter versehenen Fernsprechstelle, die in eine Einzelleitung mit Erdrückleitung zusammengezogen ist. Durch die Anordnung nach vorliegender Erfindung wird erzielt, daß eine Beeinflussung des sprechenden Apparates durch das Telephonfelais ausgeschlossen ist. Ferner braucht der Umschalter nur von dem einen Teilnehmer bedient zu werden.
Die Erfindung besteht in der besonderen Schaltungsweise und Kombination der an und für sich bekannten Einzelteile.
Fig. ι zeigt die wesentlichen Teile des Schaltschemas in Normalstellung, d. h. Apparat B in Gesprächs- und Apparat A in Hörstellung.
Fig. 2 zeigt das vollständige Schaltschema nach stattgefundener Umschaltung, so daß Apparat A in Gesprächs-, Apparat B in Hörstellung, sich befindet.
Auf der Übertragerstation befindet sich eine konstante Batterie 4, deren einer Pol geerdet ist, während ihr anderer Pol zu der Magnetspule des Relais 1 führt. Die Leitung führt von der Magnetspule weiter zu dem Verzweigungspunkt 2, wo sie sich in zwei Zweige teilt. Am Punkt 3 findet die Wiedervereinigung statt, und das Ende der Leitung ist geerdet. In die beiden Zweigleitungen sind je zwei Widerstandsspulen von sehr hoher Selbstinduktion 19, 21 bzw. 20, 22 einge-

Claims (1)

  1. Schaltet. . Die Spulen 19 und 20 sind dauernd eingeschaltet, die Widerstände 21 und 22 dagegen können mittels des Tasters 23 beide gleichzeitig ein- und ausgeschaltet werden. Die Widerstände der beiden Zweige der Leitung zwischen den Punkten 2 und 3 einschließlich der Widerstandsspulen sind vollkommen gleich. Zwischen den beiden Zweigen ist die Sekundärspule des Fernsprechapparates A eingeschaltet. Es ist ersichtlich, daß der Strom der Batterie 4 weder bei geöffnetem, noch bei geschlossenem Taster 23 die Sekundärspule des Apparates A beeinflußt, weil bei offenem Taster 23 der Stromkreis der Batterie nicht geschlossen ist, bei geschlossenem Taster 23 aber, wo also die Batterie über die Erde geschlossen wird, infolge des gleichen Spannungsabfalles in den beiden Leitungszweigen kein Zweigstrom in die Spule des Apparates A gelangen kann.
    Das von der Magnetspule 1 beeinflußte Relais besitzt 4 Paar Kontaktfedern, deren Schaltung in Fig. 2 dargestellt ist. Ist die Magnetspule 1 stromlos (bei geöffnetem Taster
    23) so befinden sich, die Kontaktfedern in der in Fig. ι dargestellten Stellung. Wird die Magnetspule erregt, so zieht sie die Federn 5, 6, 7, 8 an, drückt sie gegen die Federn 14, 15, 16, 17 und zieht dabei diese gleichzeitig von den Kontakten 9, 10, 11, 12 ab. Die Kontakte 5 und 6 sowie 11 und 12 sind mit der Induktionsspule eines kombinierten Hör- und Gesprächstelephons (des zur Übertragung dienenden sogenannten Telephonrelais
    18) verbunden. Die Kontakte 7 und 8 sowie 9 und 10 sind in Verbindung mit den sekundären Wicklungen einer oder mehrerer Induktionsspulen 13. Die beiden Kontaktfedern 14 und 15 sind in Verbindung mit den beiden Leitungszweigen der Station A. Die beiden Kontaktfedern 16 und 17 sind mit den Leitungen des zweiten Apparates B verbunden. Ist der Taster 23 geöffnet, also die Magnetspule ι nicht erregt, so ist, wie aus Fig. 2 bei Verfolgung der Schaltlinien hervorgeht, das Telephonrelais 18 in die Leitung des Apparates B eingeschaltet (s. Fig. 1), während die Spulen 13 zwischen den Zweigen der Leitung von A liegen. Es befindet sich also Apparat B · in Gesprächsstellung, Apparat Ά in Hörstellung. Die durch Sprechen am Apparat B in dessen Spulen erzeugten Induktionsströme gelangen zum Telephonrelais 18 und öffnen und schließen in bekannter Weise den Strom der in seiner Leitung befindlichen Batterie. Dadurch wird in der Sekundärspule .13 Strom induziert. Das elektrische Gleichgewicht wird hierdurch in den beiden Zweigen der Leitung A gestört. Die Einwirkung der Induktionsströme überträgt sich auf die Spule des Apparates A, und im Apparat A kann man das in B geführte Gespräch hören. Wird der Taster 23 niedergedrückt, so erfolgt durch die Magnetspule 1 die Umschaltung des Relais, und es gelangt das Telephonrelais 18 zwischen die Zweige der Leitung A und die Spulen 13 in die Leitung B. Diese Schaltung ist in Fig. 2 dargestellt. Es befindet sich dann Apparat A in Gesprächsstellung, Apparat B in Hörstellung.
    Patent-A ν Spruch:
    Telephonübertrager, bestehend aus der Kombination einer Vorrichtung zur verstärkten Übertragung' des Gespräches und einer Vorrichtung zur wahlweisen Umschaltung der zu den beiden Sprech- ■ stellen führenden Leitungen von der Hörzur Sprechstellung und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung durch ein Relais (1) erfolgt, das nebst einer mit ihm verbundenen Batterie in die Leitung der einen Fernsprechstelle (A) eingeschaltet ist und mittels eines Stromschlüsseis (23) von dieser Sprechstelle aus bei Bedarf in Tätigkeit gesetzt wird, wobei der Umschaltungsstrom durch die in bekannter Brückenschaltung mit vier gleich großen Widerständen (19, 20, 21, 22) versehene, in eine Einzelleitung mit Erdrückleitung endigende Doppelleitung der mit dem Umschalter versehenen Fernsprechstelle (A) fließt, zum Zweck, eine Störung des Gesprächsstromes durch den Umschaltungsstrom auszuschließen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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