DE89676C - - Google Patents
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- DE89676C DE89676C DENDAT89676D DE89676DA DE89676C DE 89676 C DE89676 C DE 89676C DE NDAT89676 D DENDAT89676 D DE NDAT89676D DE 89676D A DE89676D A DE 89676DA DE 89676 C DE89676 C DE 89676C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M11/00—Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
- H04M11/06—Simultaneous speech and data transmission, e.g. telegraphic transmission over the same conductors
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Devices For Supply Of Signal Current (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wenn in einer Telegraphenleitung mehrere Telephohapparate betrieben werden sollen, ist
es von Wichtigkeit, denjenigen Theil des Telephonapparates, welcher in die Linie eingeschaltet
wird und auch vom Telegraphirstrom passirt werden mufs, so zu wählen, dafs er
letzterem einen möglichst geringen Widerstand bietet und denselben nicht durch Magnetinduction
störend beeinflufst. Die bisherigen Versuche, dies durch Abzweigung der Telephonstationen
unter Einschaltung von Condensatoren zu erreichen, sind an der Empfindlichkeit der
letzteren gegen atmosphärische Entladungen gescheitert. Die Anwendung der Condensatoren
mufs daher auf diejenigen Punkte beschränkt werden, an denen dieselben nicht zu umgehen
und weniger gefährdet sind. Sie dürfen also nur zur Vermeidung des störenden Einflusses
der Telegraphirströme auf den Telephonverkehr in Parallelschaltung zu den Morseapparaten
angeordnet werden, wo die atmosphärischen Entladungen sowohl durch die Vermittelung
der Blitzableiter, als auch direct über den Morseapparat stattfinden können.
Die vorliegende Schaltungsanordnung besteht nun darin, dafs zum Anschlufs der Telephonapparate
die Inductionsspulen benutzt werden, auf welchen eine dritte Wickelung zur Einschaltung
in die Linie angeordnet ist, deren Draht so stark gewählt wird, dafs er trotz einer ausreichenden Windungszahl für die Inductionswirkung
einen verhältnifsmäfsig geringen Widerstand besitzt und dem Telegraphirstrom kein wesentliches Hindernifs bereitet. Zur
Regulirung der Inductionswirkung dieser dritten Wickelung ist eine vierte Wickelung angebracht,
deren Wirkungsweise in Nachstehendem beschrieben sei:
In der Figur sind zwei Telephonapparate in die Linie zwischen zwei Morseapparate M eingeschaltet.
Neben letzteren sind die Condensatoren C C zur Erde abgezweigt; Die erwähnte
dritte Wickelung der Inductionsspulen ist mit α α bezeichnet und in die Linie L
eingeschaltet. Der Anruf bei den Telephonstationen erfolgt mittelst eines Selbstunterbrechers
U, welcher nebst seiner Batterie B mittelst der Ruftaste R an Stelle des Mikrophons
mit der primären Wickelung ρ ρ verbunden wird. Das Telephon ist zum Empfang des
Rufzeichens mit der secundären Wickelung s s verbunden.
Die vierte Wickelung ν ν ist in Ruhestellung des Apparates mittelst des Telephonhakens kurz
geschlossen und bildet einen möglichst widerstandslosen Stromkreis, in welchem durch die
Inductionswirkung des ankommenden Rufstromes ein starker Strom erzeugt wird, der
vermöge seiner Reactionskraft und durch den Eisenkern unterstützt, den secundären Strom
im Telephonkreis auf das geringste Maafs beschränkt, welches für den hörbaren Anruf
genügt, damit eine möglichst grofse Zahl Stationen hintereinandergeschaltet werden kann.
Nach Angabe des Erfinders wurde durch praktische Versuche festgestellt, dafs sich über
20 Telephonstationen mit der angegebenen Schaltungsanordnung in einer Morselinie betreiben
lassen.
Die gerufene Station unterbricht beim Abheben des Telephons den Stromkreis vv, um
die volle Inductionswirkung für das Empfangstelephon während des Gespräches zu erhalten.
Aus letzterem Grunde ist auch während des Hörens der Mikrophonstromkreis bei T geöffnet und wird nur geschlossen, so lange in
das Mikrophon g hineingesprochen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schaltungsanordnung für hintereinander in eine Telegraphenleitung eingeschaltete Telephonstationen, gekennzeichnet durch die Verwendung einer mit besonderer Wickelung ν versehenen Inductionsspule, welche Wickelung ν während des Ruhezustandes des Telephons kurz geschlossen wird, zum Zwecke, in eine Telegraphenleitung eine grofse Anzahl Telephonstationen hintereinander schalten zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnung.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89676C true DE89676C (de) |
Family
ID=361472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89676D Active DE89676C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89676C (de) |
-
0
- DE DENDAT89676D patent/DE89676C/de active Active
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