DE200352C - Vorrichtung zum zwangläufigen und gleichzeitigen einsteuern von dampf und luft durch einen in die feuertür eingesetzten zellenkörper - Google Patents

Vorrichtung zum zwangläufigen und gleichzeitigen einsteuern von dampf und luft durch einen in die feuertür eingesetzten zellenkörper

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DE200352C
DE200352C DE1907200352D DE200352DA DE200352C DE 200352 C DE200352 C DE 200352C DE 1907200352 D DE1907200352 D DE 1907200352D DE 200352D A DE200352D A DE 200352DA DE 200352 C DE200352 C DE 200352C
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Expired
Application number
DE1907200352D
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Inventor
Karl Schleyder
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M9/00Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields
    • F23M9/02Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields in air inlets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200352 KLASSE 24 L GRUPPE
KARL SCHLEYDER in RAKONITZ, Böhmen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung für Lokomotivkessel und sonstige Feuerungsanlagen zur zwangläufigen Einsteuerung von Dampf und Oberluft durch die Feuertür, welche im Wesen aus einem Luftzuführungskörper in Kegelform mit zwischen den Luftzellen liegenden Heizzellen besteht, wobei in die Luftzellen Dampfstrahlen eingeführt werden. Der Erfindungsgegenstand
ίο ist auf der Zeichnung in Fig. ι in Vorderansicht, in Fig. 2 im Schnitt /-/ mit teilweiser Seitenansicht, in Fig. 3 in Ansicht von Seite der Feuerbüchse und in Fig. 4 im Schnitt //-// aus Fig. 1 dargestellt. Fig. 5 und 6 sind Einzelheiten.
In der ringförmigen Türplatte 1 ist ein abgestutzter liegender Hohlkegel 2 angeordnet, dessen innerer Raum durch ein rohrförmiges Mittelstück 3 und radiale Wände 4, 4 in eine
ao Anzahl von sektorförmigen Zellen α und b abgeteilt ist. Die Zellen α sind beiderseits, das ist auf der Vorderseite als auch auf der hinteren Seite, offen (Fig. 2), während jede Zelle b auf der Vorderseite des Kegels durch eine Wand 5 abgeschlossen ist (Fig. 4), so daß hierdurch der Innenraum des Kegels in hindurchgehende Kanälen und einerseits (bei 6), das ist nach der Feuerbüchse zu, offene Hohlräume b abgeteilt ist; die Kanäle α und die Hohlräume b sind abwechselnd angeordnet. Die Kanäle α als auch die Hohlräume b verengen sich in Richtung gegen die Feuerbüchse; die ersteren dienen zur Einführung der Oberluft in den Feuerraum, während die Hohlräume b wie Wärmespeicher wirken, die bestrebt sind, die Wände der Kanäle α stets warm zu halten.
In dem Mittelstück 3 ist eine Schraubenspindel 7 eingesetzt, auf welcher ein durch die Schraubenmutter 8 feststellbarer Drehschieber 9 aufgesteckt ist. Derselbe liegt auf der Vorderwand 5 des Kegels an und ist mit sektorförmigen Ausschnitten 10 versehen, welche sich mit den Luftzellen α decken, so daß durch Verdrehen des Drehschiebers diese Luftzellen verdeckt werden können.
Hinter dem Drehschieber 9 ist in der Stirnwand 5 des Hohlkegels ein Rohrring 11 eingesetzt, welcher an der zur Feuerbüchse zugekehrten Seite, und zwar an den Stellen des Ringes, welche in den Luftzellen α liegen (Fig. 3), mit Löchern 12 versehen ist. In diesen Rohrring mündet ein Röhrchen 13, welches oberhalb des mit Handgriff 14 versehenen Bolzens 15 an einen Hahn c angeschlossen ist. Die Achse dieses Hahnes stimmt, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, mit der Drehachse der Feuertür überein. Der Hahn besteht aus einem Gehäuse 16, welches an der Kesselwand befestigt und mit einem Stutzen 17 zum Anbringen des zum Dampfeinlaßventil führenden Röhrchens 18 ausgestattet ist. In dieses Gehäuse ist von unten ein hohler Wirbel 19 eingesteckt, an welchen von unten das Röhrchen 13 angeschlossen ist. Dieser Wirbel ist an seinem oberen Ende mit einer Öffnung 20 und am unteren Ende mit einem Bolzen 21 versehen, an welch letzteren
eine öse 22 aufgesteckt ist, die mit dem Bolzen 15 bzw. mit dem Handgriff 14 in fester Verbindung steht.
Bei der in Fig. 1 und 2 gezeichneten Normallage, das ist bei geschlossener Tür,
steht der Wirbel 19 derart, daß die Öffnung
20 mit dem Röhrchen 18 kommuniziert (Fig. 5). In dieser Stellung kann der Dampf in die Luftzellen α einströmen. Beim öffnen der Tür dreht sich das Röhrchen 13 und durch Vermittlung der öse 22 und des Bolzens
21 der Hahnwirbel 19, so daß der Hahn c selbsttätig geschlossen (Fig. 6) und der Dampfeintritt abgestellt wird.
Durch die beschriebene Vorrichtung wird erzielt, daß in den Heizzellen sich Wärme aufspeichern kann, welche an die die Luftzellen durchströmende Luft abgegeben wird, so daß diese erwärmt in den Heizraum gelangt. Außerdem wird durch die geraden, düsenförmigen Luftzellen erzielt, daß den Dampfstrahlen sich kein Widerstand entgegenstellt und hierdurch eine gute Saugwirkung und eine große Geschwindigkeit des Luftstromes erfolgt, so daß der letztere weit in den Heizraum strömt und sich mit den emporsteigenden Heizgasen innig mischen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum zwangläufigen und gleichzeitigen Einsteuern von Dampf und Luft durch einen in die Feuertür eingesetzten Zellenkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftzuführungskörper in Kegelform ausgebildet ist und zwischen den Heizzellen liegende Luftzellen besitzt, in welch letztere die Dampfstrahlen eingeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907200352D 1907-01-16 1907-01-16 Vorrichtung zum zwangläufigen und gleichzeitigen einsteuern von dampf und luft durch einen in die feuertür eingesetzten zellenkörper Expired DE200352C (de)

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