DE311015C - - Google Patents
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- DE311015C DE311015C DENDAT311015D DE311015DA DE311015C DE 311015 C DE311015 C DE 311015C DE NDAT311015 D DENDAT311015 D DE NDAT311015D DE 311015D A DE311015D A DE 311015DA DE 311015 C DE311015 C DE 311015C
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- Germany
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 12
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D3/00—Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
- E03D3/10—Flushing devices with pressure-operated reservoir, e.g. air chamber
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- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 311015 '-KLASSE
85 h. GRUPPE
FREDERIK JOHANNES PAFF in UTRECHT.
Windkesselspülvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. April 1916 ab.
Die Erfindung betrifft eine Windkesselspülvorrichtung, bei der die Abschlußmittel für
den Zu- und-Abfluß des Wassers, dem Benutzer unzugänglich, im Innern des Windkessels angeordnet
sind. Sie unterscheidet sich von bekannten derartigen Anordnungen dadurch, daß als Abschlußmittel statt der Ventile Hähne
dienen, die sicherer wirken und so eingestellt werden, daß einer der beiden Hähne erst vollständig
geschlossen sein muß, ehe der andere sich öffnen kann, und daß die Verbindung
beider Hähne derart zwangläufig gestaltet ist, daß eine mißbräuchliche Benutzung der Spülvorrichtung
verhindert wird. Außerdem sind keine gelenkartigen Teile und keine Abdichtungen durch Stopfbüchsen u. dgl. für die
zwangläufige Verbindung erforderlich.
In der Zeichnung ist eine derartige Spülvorrichtung im Längsschnitt dargestellt.
Die Vorrichtung besteht aus einem Kessel 1, welcher an seinem oberen Ende -mittels des
Rohres 2 mit der Wasserleitung in Verbindung gebracht wird. Mit Hilfe des Hahngehäuses 19
und des Hahnkükens 3, welches am besten konisch ausgeführt wird, kann man das Rohr 2
abschließen. Das Hahnküken 3, welches hohl ist, steht- mit dem Rohr 4 in Verbindung, das
sich in dem Rohr 12 verschieben, jedoch nicht drehen kann. Zu diesem Zweck ist quer durch
die Rohre 4 und 12 ein Stift 13 gesteckt, der im Rohr 12 festsitzt, im Rohr 4 aber in senkrechten
Schlitzen läuft, während die Feder 14 die genannten Rohre auseinanderdrückt. Die
Feder 14 ruht unten auf dem Rohr 12 und drückt oben gegen den im Rohr 4 angebrachten
Stift 15. Die Feder 14 ist in die Rohrverbindung zwischen den beiden Hahnküken eingeschaltet,
um Unterschiede in der Längenausdehnung des Windkessels 1 und der Rohrverbindung
4, 12 auszugleichen, so daß die Hahnküken 3 und 6 immer mit gleicher Kraft in
die Kükensitze der Hahngehäuse 19 und 20 eingepreßt werden, somit dauernd dicht eingepaßt
und gleich leicht beweglich bleiben. Am unteren Ende des Rohres 12 ist ein Loch 5
vorgesehen. Außerdem ist das untere Ende des Rohres 12 an dem Hahn 6 befestigt, so daß
beim Drehen des Hahnkükens 6 das Hahnküken 3 mitgedreht wird. Mit Hilfe des im unteren Hahngehäuse 20 und im Hahnküken 6
vorgesehenen Loches 8 und des an das Hahnküken 6 sich anschließenden Rohres 7 kann
man das im Kessel vorhandene Wasser abfließen lassen oder den Abfluß verschließen.
Das Rohr 7 ist kurz unter dem Handgriff 16, frei drehbar und unabgedichtet, 1 bis 2 cm
tief in das Spielrohr 17 gesteckt. Die Löcher in den Hahnküken 3 uud 6 sind derartig versetzt
zueinander angeordnet, daß das Rohr 2 abgeschlossen ist, wenn das Loch 8 geöffnet
ist, und umgekehrt. Ferner ist noch zwischen dem äußeren Gehäuserand des Hahngehäuses 20
und der Paßfläche für das Hahngehäuse 20 am Kesselboden eine Dichtung 9 vorgesehen,
gegen die das Hahngehäuse mittels der Überwurfmutter 10 angepreßt wird, während ein
wasser- und luftdichter Abschluß an der Oberseite durch die Überwurfmutter 11. bewirkt
wird. Der obere Teil des Hahngehäuses 20 ist über etwa ein Viertel der Kreisfläche abgesetzt, sodaß sich der am Hahnküken 6 feste
Stift 18 von einem Anschlag zum anderen auf dem abgesetzten Ring bewegen kann. Diese
oder eine ähnliche Vorrichtung gestattet dem Rohr 7 -und hiermit den Hahnküken 3 und 6
nur eine Drehung um einen Winkel von 90°.
Bringt man nun die Hahnküken in eine solche Lage, daß das Rohr 2 geöffnet und
das Loch 8 abgeschlossen ist, so strömt das Wasser durch das Rohr 2, das Hahnküken 3,
die Rohre 4, 12 und das Loch 5 in den Windkessel 1. Die im Kessel vorhandene Luft wird
nun bis zu einem Druck, der dem in der Wasserleitung herrschenden Druck entspricht,
zusammengepreßt, und die Vorrichtung ist für eine Durchspülung betriebsfähig.
Wünscht man die für eine Spülung bestimmte Wassermenge auf z. B. 6 1 zu beschränken,
dann muß man dem Windkessel, bei einem Wasserleitungsdruck von 2 Atm., 9 1 Inhalt
geben.
Soll gespült, werden, so dreht man das Rohr 7 am Handgriff 16 um einen Winkel von 90°,
wodurch der Wasserzufluß aus Rohr 2 abgeschlossen und die Abflußöffnung 8 freigegeben
wird. Das Wasser strömt nun aus dem Windkessel 1 durch Rohr 7, bis die im Windkessel
vorhandene Menge verbraucht ist. Durch seine Geschwindigkeit strömt das aus dem Rohr 7 austretende Wasser schnell durch das
Spülrohr 17 und saugt dabei in bekannter Weise durch die nicht abgedichtete obere
Mündung des Spülrohres 17 Luft ein, die es mit sich fortreißt. Ein Austreten von Wasser
über den ■ oberen Rand des Spülrohres ist ausgeschlossen. Das Spülrohr selbst braucht nur
eine beschränkte Länge zu haben, um trotzdem eine genügend energische ' Ausspülung
stattfinden zu lassen. Die Austrittgeschwindigkeit und Zeit für den Abfluß läßt sich dadurch
regeln, daß man dem Loch 8 oder einem Teil des Rohres 7 einen bestimmten Durchmesser
gibt, oder den Durchtrittquerschnitt veränderlich macht. Dreht man das Rohr 7 und damit
die Hähne 3 und 6 wieder in die Ausgangstellung zurück, so wird der Kessel τ auf die
oben beschriebene Weise von neuem mit einer bestimmten Wassermenge gefüllt und die
Spülung kann wiederholt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Windkesselspülvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- und Abflußleitung innerhalb des Windkessels wechselweise durch Hähne (3, 6) abgeschlossen wird, deren kegelförmige, hohle Hahnküken derart fest und zwangläufig miteinander sowie mit einem oberen drehbaren Teile (7) des Abflußrohres (17) verbunden sind, daß bei geschlossener Stellung des einen Hahnes der andere geöffnet ist und beim Ändern der Stellung durch Drehen des mit Spülraum in das Abflußrohr (17) mündenden Rohres (7) um seine Achse der eine Hahn sich erst ganz schließt, bevor der andere sich öffnet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE311015C true DE311015C (de) |
Family
ID=564027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT311015D Active DE311015C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE311015C (de) |
-
0
- DE DENDAT311015D patent/DE311015C/de active Active
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