DE73353C - Selbstschliefsendes Ventil mit hydraulischer Bremsung - Google Patents

Selbstschliefsendes Ventil mit hydraulischer Bremsung

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DE73353C
DE73353C DENDAT73353D DE73353DA DE73353C DE 73353 C DE73353 C DE 73353C DE NDAT73353 D DENDAT73353 D DE NDAT73353D DE 73353D A DE73353D A DE 73353DA DE 73353 C DE73353 C DE 73353C
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DE
Germany
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valve
self
hydraulic braking
closing valve
housing
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Active
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DENDAT73353D
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English (en)
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J. WlLKENS in Kiel, Jungmannstr. 49
Publication of DE73353C publication Critical patent/DE73353C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K21/00Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
    • F16K21/04Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
    • F16K21/06Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening
    • F16K21/10Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening with hydraulic brake cylinder acting on the closure member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der in der beiliegenden Zeichnung in verschiedenen Ansichten dargestellte Spar- und Sicherheitshahn besteht aus einem mit Auslauf η versehenen Gehäuse G, welches auf seinem hinteren verstärkten cylindrischen Ende mit Gewinde zum Einschrauben versehen ist, während der vordere Theil desselben im Innern mit Gewinde ausgerüstet ist. Er dient zur Aufnahme der die mit Druckknopf Z versehene Kolbenstange s umschliei'senden Stopfbüchse k. Im vorderen Theil des Gehäuses G ist gleich hinter dem Gewinde ein ringförmiger Wulst d angeordnet, welcher einerseits in Verbindung mit der Gummischeibe i als· Dichtungsfläche für die Stopfbüchse k dient, während er andererseits in Verbindung mit dem auf der Kolbenstange s sitzenden Ring h durch das sich beim Oeffnen des Hahnes zwischen h und d setzende Wasser ein Polster bildet, welches nur ein allmäliges Schliefsen des Hahnes zuläfst, wodurch Schläge in der Leitung vermieden werden. Im Innern des hinteren erweiterten Theiles b des Gehäuses G sind zwei oder mehrere konische Aushöhlungen m vorgesehen, um der abzulassenden Flüssigkeit bei Oeffnung des Hahnes freien Durchgang neben der an der Kolbenstange s befestigten und mit Gummi oder einem anderen geeigneten Dichtungsmaterial / belegten Ventilscheibe e zu gestatten. Der zwischen Theil b und c des Gehäuses gebildete Absatz dient der Ventilscheibe e als Sitz.
Der Hahn functionirt wie folgt: Nach einem leichten Druck auf den Knopf I weicht die Ventilstange 5 mit daran befindlicher Ventilscheibe e zurück (Fig. 1) und gestattet der abzulassenden Flüssigkeit durch die Kanäle m freien Durchgang zwischen der Ventilscheibe e und ihrem Sitz, und zwar auf Grund der konischen Form der Kanäle m zunächst schwach und allmälig stärker werdend. Die Flüssigkeit tritt in den Theil c des Gehäuses G und füllt diesen sowohl vor wie hinter dem an der Ventilstange s befindlichen Wulst an, um darauf aus der Tülle η des Gehäuses G zu entweichen. Hört der Druck auf den Knopf / auf, so treibt die durch α einströmende Flüssigkeit, welche die Ventilscheibe e trifft, diese nach vorn und bewirkt so selbstthätig den Abschlufs des Hahnes.
Damit dieser selbstthätige Abschlufs nicht plötzlich und stofsweise erfolgen kann, ist der an der Ventilstange befestigte Wulst h vorgesehen, wodurch erreicht wird, dafs das zwischen diesem und dem Wulst d gebildete Flüssigkeitspolster nur allmälig durch den zwischen h und der Cylinderwandung verbleibenden Raum entweichen kann, wodurch ein langsames, gleichmäfsiges Vorschieben der Ventilstange 5 bezw. ein sanfter Abschlufs des Hahnes erreicht wird (Fig. 2). Fig. 3 ist ein Schnitt nach a-b und zeigt die Form der Kanäle m. In Fig. 4 ist die Ventilstange s mit Ventilscheibe e und Wulst h separat veranschaulicht. Fig. 5 zeigt die Ansicht des Hahnes.
Durch diesen Spar- und Sicherheitshahn wird auf Grund seines selbstthätigen Abschlusses das mannigfache Wasservergeuden zur Unmöglichkeit gemacht und Wasserschäden, die so oft

Claims (1)

  1. bei den bisherigen Hähnen durch Offenlassen derselben hervorgerufen wurden, beseitigt.
    Paτent-Anspruch:
    Ein selbstschliefsendes Ventil mit hydraulischer Bremsung, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem Innern des Ventilgehäuses (G) zwei oder mehrere konische, mit ihrer Spitze gegen das Ventil (e) gekehrte Aushöhlungen (m) so angebracht sind, dafs beim Oeffnen des sich gegen den Wasserdruck bewegenden Ventils (e) zunächst ein schwacher und erst allmälig ein stärkerer Ausflufs erfolgt, während der stofsfreie Abschlufs des Ventiles durch die an der Ventilspindel (s) angebrachte, undicht gehende Kolbenscheibe (h) bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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