DE5210C - Neuerungen an Filterapparaten - Google Patents

Neuerungen an Filterapparaten

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DE5210C
DE5210C DE18785210D DE5210DA DE5210C DE 5210 C DE5210 C DE 5210C DE 18785210 D DE18785210 D DE 18785210D DE 5210D A DE5210D A DE 5210DA DE 5210 C DE5210 C DE 5210C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
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    • B01D24/04Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls
    • B01D24/045Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls with at least one flat vertical wall
    • B01D24/047Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls with at least one flat vertical wall with vertical tubes distributing the liquid to be filtered or for collecting filtrate
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01D24/4631Counter-current flushing, e.g. by air

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

1878.
Klasse 85.
RALPH SMITH JENNINGS, NORMAN GILBERT KELLOGG in NEW-YORK und EDWARD SIMEON HAYDEN in WATERBURY.
Neuerungen an Filterapparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1878 ab.
Der dargestellte Filtrirapparat ist hauptsächlich zum Reinigen des Wassers der Hauswasserleitungen bestimmt, kann jedoch auch mit grofsem Vortheil zum Reinigen des Kesselspeisewassers verwendet werden. Das neue an demselben besteht der Hauptsache nach in einer Vorrichtung, mit Hülfe deren der Apparat gereinigt werden kann, ohne dafs zu diesem Zwecke die Wasserleitung abgesperrt zu werden braucht.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht des neuen Filtrirapparates, Fig. 2 und 3 senkrechte Schnitte durch das in Verbindung mit dem Apparate zur Verwendung kommende Ventil, Fig. 4 ein Horizontalschnitt durch den Ventilkegel, Fig. 5 Längsschnitt nach der Linie x'-x' in Fig. 6 und Fig. 6 Querschnitt nach der Linie y'-y' in Fig. 5, wobei Fig. 5 und 6 eine andere Construction des Filtrircylinders A darstellen.
Der Metallcylinder A bildet die Filtrirkammer und ist an seinen beiden Enden mit Deckeln C und D versehen. Zwischen diesen und den Enden des Cylinders sind Scheidewände α aus Drahtgewebe angebracht. Der Cylinder ist mit granulirter Knochenkohle gefüllt und ruht auf den Böcken B B. Unter dem Cylinder A befindet sich ein Hahn E, dessen Gehäuse b sechs Oeffnungen hat, und zwar vier derselben c d ef auf der einen und gh auf der anderen Seite. Das Rohr i mit Verbindungsstück j verbindet den Cylinderdeckel D mit dem Hahne E und ist in die Oeffnung g eingeschraubt. Ein Rohr k mit Verbindungsstück/ stellt die Verbindung des Deckels C mit dem Hahne E her, und ist in die Oeffnung d eingeschraubt. Dieses Rohr reicht in dem Deckel C bis zu dessen oberem Theile, wie in Fig. 1 mit punktirten Linien gezeichnet ist. Das Rohr /, welches das Wasser aus der Leitung zuführt, ist in die Oeffnung h eingeschraubt, und ein Rohr m, welches heifses Wasser zuleitet, mündet in die Oeffnung c ein. Das Rohr η leitet das Wasser der Leitung nach der Küche und den übrigen Räumen des Hauses. Schliefslich ist 0 das Abflufsrohr.
Das Hahngehäuse E hat eine konische Bohrung, in welcher der Hahnkegel F sitzt. Dieser reicht in dem Gehäuse bis zu dem oberen Rande der Oeffnung f hinab und ist an seinem oberen breiteren Rande mit einer Spindel O1 versehen, welche durch die an dem Deckel G befindliche Stopfbüchse p hindurchgeht. Der Kegel F ist mit zweierlei Kanälen versehen. Die einen Kanäle leiten das Wasser von der Hauptleitung durch den Filtrirapparat in die Hausleitung, während die anderen dazu dienen, das zum Reinigen feestimmte heifse Wasser aus dem Kessel durch den Filtrirapparat in das Ausflufsrohr 0 zu leiten.
Wenn der Filtrirapparat in regelmäßiger Thätigkeit ist, so fiiefst Wasser durch das Zuleitungsrohr / nach dem Hahngehäuse E und durch den Kanal g in den Kegel F und nach dem Rohr i, von welchem es nach dem Cylinderdeckel D geleitet wird. Von dort geht es durch den Filtrircylinder A und gelangt durch den Deckel C und das Rohr k nach dem Ventil zurück, und nun strömt es durch den Kanal ν in den Kegel F und nach dem Rohre η der Hauswasserleitung weiter.
Soll der Apparat gereinigt werden, so dreht man den Hahn um eine Vierteldrehung, worauf der Kanal ί die Röhren k m und der Kanal t die Röhren I η mit einander verbindet, während die Oeffnung u nach dem Innern des Hahnkegels mündet. Der Hahnkegel ist an seinem unteren Ende offen und steht daher mit dem Rohre 0 in Verbindung. Bei dieser Stellung des Hahnkegels wird also durch das Heifswasserrohr m und. das Rohr k heifses Wasser nach dem sonstigen Ausflufsende C des Cylinders A geleitet, geht durch diesen Behälter hindurch nach dem Deckel D und von dort durch das Rohr i .und durch den Hahnkegel nach dem Abflufsrohr o, während das Wasser der Hauptleitung von dem Rohr / direct durch den Kanal 11 in das Rohr η fiiefst. Das auf diese Weise durch das Filter getriebene heifse Wasser löst die verschiedenen Salze, welche das filtrirte kalte Wasser in dem Filter zurückgelassen hat, auf, und führt dieselben mit den übrigen Sedimenten des filtrirten Wassers durch das Rohr ο ab.
In den Fig. 5 und 6 ist eine etwas modificirte Form des Filtrirb ehälters dargestellt. A ist
der an jedem Ende mit Flantschen versehene Cylinder, gegen welchen sich die geflanschten halbrunden Deckel B' anlegen und durch Bolzen an denselben befestigt sind. Beide Deckel sind bei α und a' durchbohrt zur Aufnahme der Röhren für den Ein- und Ausflufs. Ein hohler abgestumpfter Kegel /'. mit geflantschter Basis sitzt in jedem der halbrunden Deckel und ist mit seinem engeren Ende dem Deckel zugewendet. Der Flantsch des Kegels sitzt in einer Aussparung, welche zur Hälfte von den Rändern des Cylinders und zur Hälfte von den Rändern der Deckel gebildet wird. Das engere Ende eines jeden der beiden Kegel /' ist mit einem Drahtnetze b' verschlossen, welches ein Austreten des Filtrirmaterials aus dem Cylinder verhindert und auch gröbere Verunreinigungen von dem Cylinder fernhält. Das zu filtrirende Wasser tritt durch die Oefifnung a' des einen der Cylinderdeckel ein und prallt gegen den Kegel /' an. Hierdurch wird es von seiner Bewegungsrichtung abgelenkt, strömt langsam durch den Filtrirkörper und wird dort gründlich gereinigt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der Sechswegehahn, welcher aus einem Gehäuse mit den Oeffnungen c d efg h und einem Kegel mit den Kanälen qvstu besteht. Die hohlen Kegel /' mit Drahtscheidewänden b' in Verbindung mit dem Cylinder A' durch die Deckel B und B'. Beides wie es beschrieben und in der Zeichnung dargestellt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE18785210D 1878-05-24 Neuerungen an Filterapparaten Expired DE5210C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE5210C true DE5210C (de) 1879-05-21

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ID=34715490

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DE18785210D Expired DE5210C (de) 1878-05-24 Neuerungen an Filterapparaten

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