DE77145C - Trommelfilter - Google Patents
TrommelfilterInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Wasserfilter, welches aus dem Wasser durch Filtration
mittelst eines zweckmäfsigen Filtermittels, wie z. B. Flanell u. dergl. und Drahtgaze, Unreinigkeiten
ausscheidet und besonders für die Filtration von Speisewasser für Dampferzeuger anwendbar
ist.
Bei Vorrichtungen dieser Art, wie sie bisher üblich sind, wird das zu filtrirende Wasser
durch flache, runde Filterschichten getrieben, wobei es sich in der Praxis als aufserordentlich
schwierig herausgestellt hat, eine genügende Filteroberfläche zu erhalten, ohne die Abmessungen
der Vorrichtung unverhältnifsmäfsig anwachsen zu lassen. Besonders gilt dies mit
Bezug auf den Durchmesser der Vorrichtung aus dem Grunde, weil der verfügbare Raum
gewöhnlich sehr knapp ist.
Nach der Erfindung wird die vorgenannte Schwierigkeit dadurch beseitigt, dafs die Filterschicht
in Form einer hohlen, cylindrischen Rolle von einer oder mehreren Windungen angewendet wird. Diese cylindrische Rolle
wird entweder innerhalb oder aufserhalb eines gelochten Rohres angebracht, je nachdem der
Wasserstrom durch die Filterschicht von innen nach aufsen oder umgekehrt gerichtet ist.
Auf beiliegender Zeichnung geben Fig. 1 bis 3 Darstellungen der Filtereinrichtung, bei
welcher der Wasserstrom von innen nach aufsen gerichtet ist, während die Fig. 4 bis 8
eine Filtereinrichtung veranschaulichen, bei welcher der Strom von aufsen nach innen stattfindet;
letztere Einrichtung hat den Vorzug der gröfseren Gedrängtheit und gestattet auch ein
schnelles Erneuern der Filterschicht. Diese letztere Einrichtung ist endlich auch noch aus
dem Grunde besonders vortheilhaft, weil sie die Anbringung eines Entlastungsventils innerhalb
des Filters leicht zuläfst.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt nach der Linie A-A von Fig. 2, in Richtung der Pfeile gesehen,
Fig. 2 eine Querschnittsdarstellung ohne die Abstellventile; da der Aufbau gegen den
Durchmesser symmetrisch ist, zeigt die Fig. 2-auf der linken Seite einen Schnitt nach der
Linie B-B von Fig. 1 und in der rechten Hälfte einen solchen Schnitt nach der Linie C-C
von Fig. ι;
Fig. 3 veranschaulicht die Herstellungsweise der Filterrolle;
Fig. 4 ist ein Verticalschnitt nach der Linie F-F von Fig. 6;
Fig. 5 und 6 sind Querschnitte bezw. nach den Linien D-D und E-E von Fig. 4; die
Abstellventile sind ebenfalls ausgelassen;
Fig. 7 zeigt, den herausnehmbaren Körper dieser Ausführungsform mit der aufgebrachten
Filterschicht und
Fig. 8 in gröfserem Mafsstabe die Einrichtung, um die Filterschicht auf dem gelochten
Rohr zu befestigen.
Das Filter besteht aus einem cylindrischen Gehäuse 1 mit Einlafsstutzen 2 für das Speisewasser
an dem einen Ende und Auslafsstutzen 3 für das fütrirte Wasser an dem
anderen Ende. Ein abnehmbarer Deckel 4 ist am Ende des Gehäuses angebracht und der
freie Raum in demselben ist durch eine Querwand oder einen Flantsch 5 mit grofser mittlerer
Oeffnung getheilt. Innerhalb des Ge-
häuses und concentrisch zu demselben wird ein am Ende offenes Rohr b aus gelochtem
Blech etc. angeordnet, das als Träger für die Filterschicht dient. Bezüglich der Ausführungsform nach Fig. ι bis 3 ist zu bemerken, dafs
das eine Ende des Rohres dicht in die mittlere Oeffnung des Flantsches 5 eingesetzt ist,
während das andere Ende in einen Sitz oder eine Aussparung 7 des cylindrischen Gehäuses
dicht hineinpafst. Gewöhnlich wird dieses Ende des gelochten Rohres durch den Sitz, in welchen
es hineinpafst, geschoben, und es ist ersichtlich, dafs Speisewasser, welches in das
Gehäuse durch den Einlafsstutzen tritt, durch die Löcher des Rohres treten mufs, um nach
dem Auslafsstutzen zu gelangen.
Das Filtermittel besteht aus Flanell 8 oder einem entsprechenden anderen zweckmäfsigen
Stoff, welcher mit Drahtgazeschichten 9 abwechselt; diese Filterschicht wird in die Form
einer hohlen, cylindrischen Rolle gebracht, welche durch das gelochte Rohr 6 getragen
wird. Diese Rolle wird durch eine ringförmige Scheibe 10 und einen Ring oder
Flantsch 11 in Stellung gehalten, welch letzterer einen rohrförmigen Fortsatz 11 l erhält,
der bis zu dem Sitz 71 an dem anderen Ende
des Gehäuses reicht. Der Ring oder Flantsch 1 1 wird fest gegen das Diaphragma oder den
Flantsch 5 eingespannt und hat eine ringförmige Leiste oder einen Flantsch, welcher
dazu dient, das gelochte Rohr 6 zu centriren und die Unterlagsscheibe 10 in Stellung zu
halten. Die Wand des mittleren Rohres ist mit Durchbrechungen versehen und erhält eine
lose Bekleidung aus Drahtgaze 12, die als Sieb dient und die Aufgabe hat, die gröfseren Verunreinigungen
des Wassers festzuhalten und das Versetzen der Filterschicht zu verhindern.
Um ein Ausblasen des Filters zwecks Beseitigung der Unreinigkeiten in demselben und
ein Reinigen des Filtermittels vornehmen zu können, ist ein Kanal 31, Fig. 1 und 2, in
dem Sitz vorgesehen, welcher das gelochte Rohr trägt. Dieser Kanal führt nach aufsen
und wird durch einen äufseren Hahn 32 geschlossen bezw. geöffnet. Ist der Hahn geöffnet,
so kann das Speisewasser durch das Filter treten, ohne nach dem Kessel zu gelangen,
und auf diese Weise kann der bei weitem gröfste Theil der Ablagerungen ' aus
dem Filter beseitigt werden! Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 8 ist ein solcher
Hahn entbehrlich, da die Rolle zum Zweck der Reinigung und der Auswechselung leicht herausgenommen
werden kann.
Zur Herstellung der Filterrolle, wenn dieselbe in dem gelochten Rohr 6 angebracht
werden soll, wird zunächst eine Lage Drahtgaze 9, zweckmäfsig aus Messingdraht, genommen
und an dieselbe an zwei gegenüberliegenden Kanten ein Blechstreifen 27 angelöthet
(Fig. 3). Kleine Oesen 28 werden an diesem Streifen befestigt, und es wird der Flanell oder
das sonst zur Verwendung kommende Filtermittel 8 über die Drahtgaze gelegt und die
Oesen derselben durch die Flanellschicht hindurchgedrückt, so dafs die Schichten durch
Vorsteckstangen 29, welche durch die Oesen greifen, zusammengehalten werden können.
Die Verbindung der Schichten kann auch durch kurze, flachköpfige Stifte 30 oder Unterlagsplättchen
erfolgen, welche durch getheilte Stifte verbunden werden. Das Ganze wird in Form einer cylindrischen Rolle gebracht, die
eine oder mehrere Windungen hat und in das gelochte Rohr 6 hineinpafst. Dabei kann die
Rolle so gewickelt werden, dafs entweder die Drahtgaze oder der Flanell nach aufsen gekehrt
ist.
Wenn das Speisewasser von aufsen nach innen in das gelochte Rohr gelangt, wie bei
der Ausführungsform nach Fig. 4 bis 8, so wird die Drahtgaze entbehrlich, und es wird
die Filterrolle ausschliefslich aus Flanell oder einem ähnlichen Stoff hergestellt. Die so erzeugte
Filterrolle wird aufsen auf das Rohr 6 aufgebracht, das concentrisch in dem Gehäuse
ι durch das ringförmige Diaphragma 5 gehalten wird, welches nahe dem Auslafsende
des Gehäuses liegt, während das vordere Ende des gelochten Rohres durch den durchbrochenen
Sitz 13 am anderen Ende des Gehäuses getragen wird. Die Oeffnung des ringförmigen
Diaphragmas ist konisch gestaltet und das Ende des Rohres 6, welches von dem Diaphragma 5
getragen wird, ist mit einem entsprechenden konischen Ring 14 versehen, der in den Sitz
dicht hineinpafst; dieser Ring hat aufserdem eine mittlere Nabe 15, welche durch radiale
Rippen gebildet wird.
Das andere Ende des Rohres ist mit einem Ringstück 16 versehen, das mit Ausnahme eines
ringförmigen Kanals 17, welcher durch das Ventil 18 geschlossen wird, das Ende des
Rohres abschliefst. Der Sitz 19 für das Ventil 18 ist in dem Verschlufsstück 16 hergestellt
und das mittlere Nabenstück 20 wird von diesem Verschlufsstück 16 durch radiale
Rippen gebildet. Das Rohr 6 wird durch eine Stange 21 in Stellung gehalten, welche in den
Nabentheilen 15 und 20 durch den aus der Zeichnung ersichtlichen . Bund und die
Schraubenmuttern befestigt ist und deren Verlängerung durch eine Bohrung in dem Ende
des Gehäuses hindurchtritt. Dieses Ende erhält Schraubengewinde und eine mit Handrad
versehene Mutter 22, die gedreht werden kann, ohne sich dagegen seitlich zu bewegen, und
sonach der Aufgabe entspricht, das Rohr in Stellung zu ziehen und. es in den Sitzflächen
festzupressen oder es andererseits heraus-
zudrücken. Das Ventil 18 . wird durch eine Feder 23 auf seinen Sitz geprefst, welche durch
das Ringstück 24 und die Mutter 25, die auf die Stange 21 gesteckt sind, in ihrer Spannung
regelbar ist.
Das Gehäuse ist mit einem abnehmbaren mannlochartigen Deckel 4 versehen, der durch
den Bügel 26 festgeprefst wird und grofs genug ist, das Rohr 6 mit seinem Ring 14 nach
Lösung des Deckels herausziehen zu können.
Die Filterrolle wird auf dem Rohr 6, wie aus Fig. 7 und 8 ersichtlich, befestigt; es werden
eine Anzahl Stifte bezw. Bolzen 36 in das Rohr 6 geschraubt, das eine geeignete Länge
Filterstoff, wie z. B. Flanell, hat, durch welchen eine Anzahl Schlitze längs einer Kante
geschnitten werden; diese Schlitze werden über die Bolzen geführt und die Filterschicht alsdann
einmal um das durchlochte Rohr gelegt. Darauf wird eine zweite Reihe Schlitze durch
den Filterstoff geschnitten, die ebenfalls über die Bolzen gelegt werden u. s. f. für jede folgende
Wickellage bis zum Ende der Bahn. Die so erhaltenen Filterlagen werden mittelst eines gesprengten Rohrstückes 37 in Stellung
gehalten, welches über die Köpfe der Bolzen, wie aus Fig. 8 ersichtlich, geschoben wird.
Die Ein- und Auslafsstutzen 2 und 3 des Filters werden durch Abstellventile 33 und 34
abgeschlossen bezw. freigegeben, die mit dem eigentlichen Filter durch ein Zweigrohr verbunden
sind. Dieses Zweigrohr erhält für sich aufserdem ein Abstellventil 35, das in der
Regel geschlossen ist, so dafs das Speisewasser aus dem Einlafs 2 nach dem Auslafs 3 durch
das Gehäuse treten rnufs, auf welchem Wege es durch die Filterschicht und die Löcher des
Rohres 6 treten mufs, um nach dem Kessel zu gelangen, so dafs durch die Filterschicht
alle Unreinigkeiten zurückgehalten werden.
Ein Druckanzeiger (der in der Zeichnung nicht dargestellt ist) wird angebracht, um den
Widerstand anzuzeigen, welcher dem Widerstand des Speisewassers durch das Filter entgegengesetzt
wird. Sobald das Filtermittel unwirksam wird und die ausgeschiedenen Unreinigkeiten
sich anhäufen, wächst der Widerstand gegen das durchtretende Wasser. Zeigt sich, dafs das Filtermittel unwirksam geworden
ist, so kann die Rolle leicht herausgenommen und durch eine neue ersetzt werden, wobei
das Filter nur durch Schlufs der Ventile 33 und 34 und Oeffnen des , Ventils 35 ausgeschaltet
zu werden braucht. Ein Entlastungsventil ist an dem Auslafsrohr vorgesehen, um
den Austritt des Speisewassers in dem Falle zu gestatten, wo der Widerstand des Filters unverhältnifsmäfsig
hoch sein sollte.
Nach Fig. 4 bis 8 bildet das Ventil 18 das Entlastungsventil, und es wird durch die
Feder 23 so belastet, dafs es geschlossen bleibt, bis der Druck in dem Gehäuse das zulässig
höchste Mafs erreicht, der natürlich über dem regelmäfsigen Druck liegt, gegen welchen
das Speisewasser anzufliefsen hat. Wenn danach der Druck ein regelmäfsiger ist, kann das
Speisewasser nur durch die Filterschicht aufserhalb des Rohres 6 fliefsen und von hier nach
dem Auslafs 3 gelangen, so dafs alle Unreinigkeiten durch die .Filterschicht festgehalten werden.
Wenn die Filterschicht so mit Unreinigkeiten behaftet ist, dafs der Druck die zulässig
höchste Grenze übersteigt, so öffnet sich das Ventil 18 und das Speisewasser gelangt aus
dem Einlafs durch die Durchbrechungen in dem Sitz 19 durch das Ventil und durch das.
Innere des Rohres 6 nach dem Auslafs, so dafs auf diese Weise eine Entlastung des
Druckes stattfindet.
Wenn eine Auswechselung des Filtermittels stattfinden mufs, so wird das Rohr 6, sein
Sitz 14, das Endstück 11, das Ventil 18, die
Feder 13, die Spindel 21 und das Filtermittel als Ganzes (Fig. 7) herausgenommen und ein
entsprechender neuer Theil mit neuem Filterstoff eingeführt.
Es sind an dem Filter Löcher 38 angebracht, die zur Aufnahme von Ablafshähnen
dienen, so dafs das Filter vom Wasser befreit werden kann, ehe der Enddeckel zur Erneuerung
des Filtermittels abgenommen wird. Ebenso ist ein Loch 39 vorgesehen, das zur
Aufnahme eines Lüfthahnes dient, aus dem die Luft austreten gelassen wird, wenn das Filter
wieder in Wirksamkeit gesetzt wird. Wenn das Filter ausgeschaltet werden soll, so wird
das Ventil 35 geöffnet und die Ein- und Auslafsventile 34 und 35 niedergeschraubt.
Anstatt des Flanells kann naturgemäfs auch jeder andere geeignete Gewebestoff u. dergl. ,
benutzt werden, der sich viel besser als Flanell zum Widerstand gegen hohe Temperaturen
eignet.
Aus vorstehender Darstellung ist zu ersehen, dafs ein so beschaffenes Filter eine sehr grOl'se
Filterfläche bietet, die in einem Gehäuse von verhältnifsmäfsig geringem Rauminhalt und besonders
von geringem Durchmesser untergebracht ist.
Das Filter wird zweckmäfsig an der Druckseite der Speisepumpe angebracht, obwohl es
auch, wenn dies vorgezogen werden sollte, auf der Saugseite eingeschaltet werden kann. Obwohl
die Darstellung sich auf die Filtration von Kesselspeisewasser beschränkt hat, ist ersichtlich,
dafs dergestaltete Filter auch allgemein zur Filtrirung von Wasser Anwendung finden können.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Trommelfilter, dadurch gekennzeichnet, dafs das die Trommel aufnehmende cylindrischeGehäuse zu einer als Ein- oder Auslafs dienenden Vorkammer verlängert ist, und dafs die Stutzen bezw. Flantschen für das Ein- und Auslafsventil an dem Gehäuse seitlich angebracht sind, um mittelst Ringflantsches (5) eine Abdichtung der Filtertrommel und die Herausnahme derselben durch die mit Abschlufsdeckel versehene Vorkammer hindurch zu ermöglichen.
2. Ausführungsform eines für Durchströmung der Filterschicht von aufsen nach innen eingerichteten Filters nach Anspruch 1., bei welcher an dem einen geschlossenen Filtertrommelende ein durch Federwirkung geschlossenes, bei durch Verstopfung des Filters bedingtem, zu hohem Druck sich öffnendes Entlastungsventil (18) angeordnet ist und bei welcher die Filtertrommel mit nach der Kammer geöffnetem Ende durch eine von dem geschlossenen Gehäuseende ausgehende und axial durch die Trommel sowie die Ventilvorrichtung hindurchgeführte Spindel (21) festgehalten wird, deren von aufsen zu bewirkende Lösung die Herausnahme der Theile durch die Kammer hindurch ermöglicht (Fig. 4).
Ausführungsform eines für Durchströmung der Filterschicht von innen nach aufsen eingerichteten Filters nach Anspruch 1., bei welcher für das Auswaschen des Filferinnern ein den directen Abflufs ermöglichender Ablafshahn (32) an dem geschlossenen Gehäuseende gegenüber der Vorkammer angeordnet ist, so dafs die in der Achsenrichtung die Filtertrommel durchströmende Flüssigkeit durch diesen auszutreten vermag, ohne die Filterschicht zu durchdringen (Fig. 1).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE77145T | 1893-04-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77145C true DE77145C (de) | 1894-09-11 |
Family
ID=34558629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189377145D Expired DE77145C (de) | 1893-04-09 | 1893-04-09 | Trommelfilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77145C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1227040B (de) * | 1962-03-01 | 1966-10-20 | Taprogge Fa Ludwig | Siebeinrichtung fuer Selbstreinigungsanlagen von Roehrenwaermetauschern |
| DE9100681U1 (de) * | 1991-01-22 | 1991-04-11 | Rapp, Peter, 7114 Pfedelbach | Außenschutzgitter für eine Filterpatrone |
| DE19606616A1 (de) * | 1996-02-22 | 1997-08-28 | Knecht Filterwerke Gmbh | Flüssigkeitsfilter |
-
1893
- 1893-04-09 DE DE189377145D patent/DE77145C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1227040B (de) * | 1962-03-01 | 1966-10-20 | Taprogge Fa Ludwig | Siebeinrichtung fuer Selbstreinigungsanlagen von Roehrenwaermetauschern |
| DE9100681U1 (de) * | 1991-01-22 | 1991-04-11 | Rapp, Peter, 7114 Pfedelbach | Außenschutzgitter für eine Filterpatrone |
| DE19606616A1 (de) * | 1996-02-22 | 1997-08-28 | Knecht Filterwerke Gmbh | Flüssigkeitsfilter |
| DE19606616C2 (de) * | 1996-02-22 | 1998-03-19 | Knecht Filterwerke Gmbh | Flüssigkeitsfilter |
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