DE198795C - - Google Patents
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- DE198795C DE198795C DENDAT198795D DE198795DA DE198795C DE 198795 C DE198795 C DE 198795C DE NDAT198795 D DENDAT198795 D DE NDAT198795D DE 198795D A DE198795D A DE 198795DA DE 198795 C DE198795 C DE 198795C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B45/00—Alarm locks
- E05B45/02—Alarm locks with mechanically-operated bells
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68«. GRUPPE
JANAS HALPERN in JEDRZEJOW (Russ.-Polen).
Sicherheitsschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. August 1907 ab.
Der Erfindungsgegenstand ist ein Schloß, dessen Zuhaltung einerseits mit der Klinke,
andererseits mit einer Alarmvorrichtung derart in Beziehung gebracht ist, daß die Schloßfalle
nur bei ausgehobener Zuhaltung mittels der Klinke ausgelöst werden kann, während
sonst beim Niederdrücken der Klinke die Alarmvorrichtung in Tätigkeit tritt. »
Fig. ι der Zeichnung zeigt die innere Einrichtung des Schlosses, Fig. 2 einen Schnitt nach A-A, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 1, Fig. 4 das Schloßschild.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die innere Einrichtung des Schlosses, Fig. 2 einen Schnitt nach A-A, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 1, Fig. 4 das Schloßschild.
α ist der in bekannter Weise mittels Schlitz
und Stift geführte Hauptriegel, in welchen die um b schwingende, unter Einfluß einer
Feder c stehende Zuhaltung d eingreift. Letztere hat einen Ansatz e, an welchem ein
Hebel f um g schwingbar angebracht ist.
Dieser Hebel f hat kurz vor seinem freien, durch eine Feder h an dem Hebelarm i1 der
Nuß i festgehaltenen Ende, und zwar an der unteren Fläche, einen stufenförmig abgesetzten
Ausschnitt, dessen obere Stufe/1 sich in einen passenden Ausschnitt ml eines parallel
zur Falle / angebrachten, mittels Schlitz und Stifte geführten, unten gezahnten Schiebers m
legt. Drückt man auf die in die Nuß i eingreifende Klinke und schwingt dadurch den
Hebel f nach rechts, so bleibt die außer dessen Bereich befindliche Falle natürlich in ihrer
Sperrlage unbeeinflußt, dagegen wird der Schieber m nach rechts mitgenommen, so daß
er mit seiner Zahnung auf den federbeeinflußten Klöppel η einer Glocke 0 einwirkt
und diese zum Ertönen bringt. Die Auslösung der Falle mittels der Klinke ist hiernach
nur dann möglich, wenn der Hebel f mit ihr in Eingriff gebracht wird. Zu diesem
Zweck muß der Hebel durch Anheben der Zuhaltung d so weit nach oben verschoben
werden, daß sein freies Ende sich vor den Kreuzschenkel P der Falle setzt. Dreht man
nun. die Nuß i, so wird die Falle nach rechts mitgenommen und auf diese Weise ausgelöst,
ohne daß hierbei die Alarmglocke ertönen kann, da der Hebel / bei seiner veränderten
Lage mit der tiefer ausgeschnittenen Stelle über dem Schieber m steht und diesen daher
bei seiner Bewegung nach rechts unbeeinflußt läßt.
Das Ausheben der Zuhaltung kann mittels des Türschlüssels oder auch von Hand von der
Stubenseite aus erfolgen. Für den letzteren Fall ist ■ in einem Schlitz e1 des Ansatzes e
der Zuhaltung der Fuß eines Knopfes ρ wagerecht verschiebbar angebracht, dessen Hals
durch einen senkrechten, oben und unten rechtwinklig abgezweigten Schlitz r der Schloßdecke
und des Schloßschildes s nach der Stubenseite durchgeführt ist. Man kann auf
diese Weise den Hebel/von der Stubenseite aus von Hand mit der Falle in Eingriff
bringen und durch Überführung des Knopfhalses in die seitliche Abzweigung des Schlitzes r in dieser Stellung sichern, ebenso
kann man aber auch die Zuhaltung d gegen unbefugtes Ausheben von der Flurseite her
sichern, wenn man den Knopfhals in die untere Abzweigung des Schlitzes r einführt.
Claims (3)
- Pa ten t -Anspruch e:ι. Sicherheitsschloß, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zuhaltung desselben ein Hebel (f) angelenkt ist, der einerseits mit einer Alarmvorrichtung, andererseits mit der Falle so in Beziehung gebracht ist, daß er unter Einfluß der Klinke bei der Sperrlage der Zuhaltung die Alarmvorrichtung in Tätigkeit setzt, bei ausgehobener Zuhaltung dagegen zum Einziehen der Falle dient.
- 2. Sicherheitsschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das für gewöhnlich außer Eingriff mit der Falle befindliche Ende des Hebels (f) derart stufenförmig ausgebildet ist, daß es bei der Sperrlage der Zuhaltung mit einem zur Beeinflussung der Alarmglocke dienenden Schieber (ni) in Eingriff steht, während es beim Ausheben der Zuhaltung unter Freigabe des Schiebers mit der Falle (I) in Eingriff tritt.
- 3. Sicherheitsschloß nach den An-Sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem wagerechten Schlitz felj der Zuhaltung der Fuß eines Knopfes wagerecht verschiebbar angebracht ist, dessen Hals durch einen senkrechten, oben und unten rechtwinklig abgezweigten Schlitz (r) nach der Stubenseite durchgeführt ist, so daß man die Zuhaltung von Hand ausheben und in beiden Stellungen sichern kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198795C true DE198795C (de) |
Family
ID=461571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198795D Active DE198795C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198795C (de) |
-
0
- DE DENDAT198795D patent/DE198795C/de active Active
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