DE196846C - - Google Patents
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- Publication number
- DE196846C DE196846C DENDAT196846D DE196846DA DE196846C DE 196846 C DE196846 C DE 196846C DE NDAT196846 D DENDAT196846 D DE NDAT196846D DE 196846D A DE196846D A DE 196846DA DE 196846 C DE196846 C DE 196846C
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- DE
- Germany
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- leather
- plate
- machine
- lever
- housing
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- Active
Links
- 239000010985 leather Substances 0.000 claims 3
- 238000000059 patterning Methods 0.000 claims 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
- C14B1/44—Mechanical treatment of leather surfaces
- C14B1/56—Ornamenting, producing designs, embossing
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/18—Machines for producing designs on leather
- C14B2700/185—Machines for producing designs on leather by means of a bridge leather-rolling machine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Μ 196846 KLASSE 2Sb. GRUPPE
ALBIN GROSZ in HOF ι. Β. Maschine zum Mustern des Leders.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Mustern des Leders, d. h. eine
Maschine, bei der mittels einer Narbenplatte auf das Leder ein Muster ausgepreßt wird.
Das neue Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß eine in bekannter
Weise in einem hin und her fahrenden Wagen gelagerte WTalze über eine auf das Leder gesenkte,
die Narbenplatte aufnehmende Preßplatte rollt, wodurch das Muster in das Leder eingepreßt wird. Weiter ist der Erfindungsgegenstand
dadurch gekennzeichnet, daß die obere Fläche der Preßplatte an den beiden Enden abgeschrägt ist, wodurch es
ermöglicht wird j die Preßplatte anzuheben, sobald der Wagen eine Hin- oder Herbewegung
vollendet hat.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar
zeigen Fig. ι eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Draufsicht auf denselben.
Die beiden Ständer i, 2 der Maschine sind
durch die Querbalken 3, 4 miteinander verbunden. Auf dem Querbalken 3 ist die Auflageplatte
5 befestigt, gegen die die Narbenplatte 30 der Druckplatte 6 wirkt. Die Druckwalze
7 ist in bekannter Weise in dem Gehäuse 8 gelagert, das mittels der Rollen 9, 10
und der Rolle 11 an der Schiene 12 geführt wird. Die Hin- und Herbewegung des Druckwalzengehäuses
geschieht durch die Drehung der Schraubenspindel 13, die ihr Muttergewinde
in dem Gehäuse 8 findet und durch die Festscheibe 14 in bekannter Weise in hin
und her gehende Drehung versetzt wird. Mit dem Balken 4 sindoje zwei Lager 15, 15' und
16, 16' für die Achsen 17, 18 starr verbunden.
Auf der Achse 17 sind die beiden Hebelarme
19, 19' und auf der Achse 18 die beiden Hebelarme
2O, 20' befestigt. Die Hebelarme 19, 19'
stehen durch die Stangen 21, 21' und 22, 22' mit der Druckplatte 6 in gelenkiger Verbindung.
Auf den Achsen 17, 18 sind ferner die Hebel 23, 24 befestigt, die entgegengesetzte Richtung
besitzen. Mit ihnen ist die Stange 25 gelenkig verbunden. Auf der Achse 18 ist ferner der
mit Gewicht 26 belastete Hebel 27 befestigt. Auf den Achsen 17, 18 sind ferner die beiden
Hebel 28, 29 befestigt, die von dem Gehäuse der Druckwalze nach Vollendung jeder Hin-
und Herbewegung eine kurze Schwingung erhalten und hierdurch ein Anheben der Druckplatte
bewirken. Um das Anheben der Druckplatte 6 zu ermöglichen, ist ihre obere Fläche
bei 31 und 32 abgeschrägt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Angenommen, die Druckplatte 6 wäre angehoben und das Gehäuse der Druckwalze 7 hätte dem Hebel 28 im Sinne des Uhrzeigers eine kurze Schwingbewegung erteilt. Sobald das unter die Narbenplatte gelegte Leder entsprechend verschoben ist und die Schraubenspindel 13 in Drehung versetzt ist, wird das Gehäuse der Druckwalze 7 durch die Spindel 13 nach rechts geführt. Die Folge davon ist, daß der Hebel 28 freigegeben wird und unter dem Einfluß des Gegengewichts 26 in seine frühere Lage zurückkehrt. Die Druckplatte 6 wird dann in ihre untere Lage zurückkehren, in der sie durch die Walze 7 mit der Narbenplatte 30 gegen die Auflageplatte 5 gepreßt wird. Sobald das Gehäuse der Druckwalze 7 gegen den Hebel 29 anstößt, wird die Drehung dieses Hebels durch
Angenommen, die Druckplatte 6 wäre angehoben und das Gehäuse der Druckwalze 7 hätte dem Hebel 28 im Sinne des Uhrzeigers eine kurze Schwingbewegung erteilt. Sobald das unter die Narbenplatte gelegte Leder entsprechend verschoben ist und die Schraubenspindel 13 in Drehung versetzt ist, wird das Gehäuse der Druckwalze 7 durch die Spindel 13 nach rechts geführt. Die Folge davon ist, daß der Hebel 28 freigegeben wird und unter dem Einfluß des Gegengewichts 26 in seine frühere Lage zurückkehrt. Die Druckplatte 6 wird dann in ihre untere Lage zurückkehren, in der sie durch die Walze 7 mit der Narbenplatte 30 gegen die Auflageplatte 5 gepreßt wird. Sobald das Gehäuse der Druckwalze 7 gegen den Hebel 29 anstößt, wird die Drehung dieses Hebels durch
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die Welle 18, 17 auf die Hebel 20, 20' und
19, 19' und von diesen durch die Stange 22, 22' und 21, 21' auf die Druckplatte 6 übertragen
und letztere angehoben. Jetzt kann das Leder .wiederum verschoben werden, worauf sich,
sobald das Gehäuse seinen Weg von rechts nach links zurücklegt, die Arbeit der Maschine
in entsprechender Weise wiederholt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zum Mustern des Leders, dadurch gekennzeichnet, daß eine in bekannter Weise in einem hin und her fahrenden Wagen gelagerte Walze über eine auf das Leder gesenkte Preßplatte rollt, wodurch das Muster in das Leder eingepreßt wird.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Fläche der Preßplatte (6) an den beiden Enden (bei 31 und 32) abgeschrägt ist, um nach Vollendung jeder Hin- und Herbewegung des Wagens ein Anheben der Preßplatte zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196846C true DE196846C (de) |
Family
ID=459783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196846D Active DE196846C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196846C (de) |
-
0
- DE DENDAT196846D patent/DE196846C/de active Active
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