DE232192C - - Google Patents

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DE232192C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/40Inking units

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 232192 -KLASSE 15 d. GRUPPE
in DRESDEN-HEIDENAU.
Antrieb für den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung der Antriebsvorrichtung des Walzenwagens von Tiegeldruckpressen, welche nicht von gleichförmig bewegten Triebvorrichtungen,
z. B. gewöhnlichen Zahnrädern, in Bewegung gesetzt werden. Es wird bei diesen Antriebsvorrichtungen die erforderliche, ungleichförmige Bewegung des Walzenwagens aus der gleichförmigen Bewegung der Antriebsräder dadurch abgeleitet, daß der gesamte Antriebsmechanismus des Walzenwagens durch eine im Sinne der ungleichförmigen Bewegung des Walzenwagens beeinflußte bzw. gesteuerte Kupplung beherrscht wird, welche bald gejöst, bald eingerückt wird und so die Bewegung oder Ruhe des Antriebsmechanismus des Walzenwagens und damit die ungleichförmige Bewegung des Walzen wagens selbst bewirkt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Anordnung gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt, welche sich für die Benutzung an vorhandenen Maschinen besonders gut eignet.
Es zeigen bei teilweisem Schnitte
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht eines Teiles der mit der neuen Anordnung versehenen Tiegeldruckpresse.
Auf der Zeichnung ist nur der Bewegungsmechanismus des nicht gezeichneten Walzenwagens dargestellt, welcher in der Mitte des Pressengestelles α lotrecht auf und nieder geführt wird und das Bett b, gegen welches der nicht gezeichnete Pressentiegel bewegt wird, mit Farbe versieht. Die beiden den Hubenden des lotrecht auf und ab fahrenden Walzenwagens entsprechenden Endstellungen des letzteren sind durch Kreise angedeutet, welche etwa der Stärke und Anordnung der Farbwalzen entsprechen.
Der an seinem oberen Ende gelenkig mit dem Walzenwagen verbundene Wagenhebel c, welcher etwa nach der Form eines Bumerang gekrümmt ist, sitzt wie üblich auf einer wagerechten, gekröpften Kurbelachse d fest, welche vermittels der Schubstange e in Umdrehung versetzt wird. Die Schubstange β ist in bekannter Weise an dem Stirnkurbelzapfen f angelenkt, welcher an der Seite des als Kurbelscheibe dienenden Zahnrades g sitzt.
Das Zahnrad g wird von dem kleinen Zahnrade h angetrieben, welches auf der Schwungradwelle i befestigt ist, aber selbstverständlich auch an einem anderen Maschinenteile angeordnet sein könnte, da es lediglich die Aufgäbe hat, die gleichförmige Bewegung des Zahnrades g zu bewirken.
Gemäß der Erfindung ist nun die Schubstange e, welche die Bewegung der gekröpften Kurbelachse d vollzieht, von ihrem einen Lager ab der Länge nach geschlitzt, so daß sie zeitweise nach Art eines Langlochgliedes lose an dem Kurbelzapfen k der Kurbelachse d entlanggleiten kann, ohne den von dieser Kurbel betätigten Antriebsmechanismus des Walzenwagens zu bewegen. Der langlochartige Schlitz I der Schubstange e wird aber für gewöhnlich durch den Sperrarm m außer Wirk-
samkeit gesetzt, so daß eine starre Kupplung der Schubstange e mit dem Kurbelzapfen k vorhanden ist und kein Gleiten im Schlitze I stattfinden kann. Der Sperrarm m ist neben der Schubstange α angeordnet und auf dem Kurbelzapfen k drehbar; er ist an seinem anderen Ende mit einer Kerbe versehen, welche einen auf der Schubstange e festen Zapfen η umfaßt, wodurch die Kupplung des
ίο Sperrarmes mit der Schubstange erzielt ist. Diese Kupplung wird durch einfaches Hochheben des Sperrarmes gelöst, worauf das Gleiten der Schubstange im Schlitze I und damit der Stillstand der Kurbel d und des gesamten Wagenantriebes bewirkt wird.
Das Hochheben oder Ausklinken des Sperrarmes m erfolgt von einer zweiarmigen Steuerklinke aus, deren Arme 0 an der drehbaren Achse p fest sind und deren oberer vermittels der Rolle t an der Kurvenscheibe q anliegt, die auf je zwei Umdrehungen des Zahnrades g eine Umdrehung macht. Die Klinke 0 wirkt auf den Daumen r, welcher am Gelenke des nach Art eines Winkelhebels gestalteten Sperrarmes m angeordnet ist.
Durch Auf- und Niederdrücken des Sperroder Kuppelarmes m seitens der Steuerklinke 0 findet auf diese Weise abwechselnd eine Kupplung und Entkupplung der Schubstange e und damit die ungleichförmige Bewegung des Walzenwagens statt, die auch von Hand geregelt werden kann, wozu eine auf der Zeichnung nicht dargestellte Betätigungsvorrichtung vorhanden ist, welche die Drehung der Steuerklinke 0 unabhängig vom Kurvenrade q zuläßt, das auf der Welle s fest ist. Die Welle s wird von der Schwungradwelle i aus am Zahnrade u angetrieben und dient zur Bewegung des nicht dargestellten Pressentiegels gegen das Bett b. '40

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Antrieb für den Walzenwagen von Tiegeldruckpressen, dadurch gekennzeichnet, daß die meist gekröpfte Wagenwelle (d), auf welcher der gekrümmte Wagenhebel (c) fest ist, von einem gleichförmig bewegten Kurbelzapfen (f) aus vermittels eines lösbaren Kuppelgliedes (β, I, m) ihre ungleichförmige Bewegung erhält.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das lösbare Kuppelglied gebildet ist durch eine mit Langlochschlitz (I) versehene Schubstange (e) zwisehen Wagenwelle (d) und Kurbelzapfen (f) und einen drehbaren Sperr- oder Kupplungsarm (m), welcher durch Kupplung mit der Schubstange (e) das Gleiten der Schubstange (e) im Langlochschlitze (I) hindert und dadurch die Bewegung der Wagenwelle (d) bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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