DE55314C - Typenschreibmaschine mit Typenreinigungsvorrichtung - Google Patents
Typenschreibmaschine mit TypenreinigungsvorrichtungInfo
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- DE55314C DE55314C DENDAT55314D DE55314DA DE55314C DE 55314 C DE55314 C DE 55314C DE NDAT55314 D DENDAT55314 D DE NDAT55314D DE 55314D A DE55314D A DE 55314DA DE 55314 C DE55314 C DE 55314C
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- Germany
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- rack
- lever
- typewriter
- brush
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J29/00—Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
- B41J29/17—Cleaning arrangements
Landscapes
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE IS:
CKEREI.
Durch die vorliegende Erfindung wird eine Einrichtung gegeben, mittelst welcher die Typen
einer Typenschreibmaschine von einer Bürste selbsttätig bei der Bethätigung der Maschine
gereinigt werden.
Beiliegende Zeichnungen zeigen die Reinigungsvorrichtung in Anwendung auf eine R e m i η g t ο η-Schreibmaschine.
Fig. ι ist eine Hinteransicht der Schreibmaschine,
Fig. 2, ein Verticalschnitt durch die Maschine,
Fig. 3 eine perspectivische Einzelansicht,
Fig. 4 eine obere Ansicht der Bürste mit Querschnitt des Typenkorbes.
Der Papierwagen B gleitet in bekannter Weise auf den Führungsstangen C C J, Fig. 2,
und wird von der Spiralfeder D, Fig. 1, mittelst Riemens D1 stets nach einer Seite des
Gestelles A gezogen. Die mit dem Wagen verbundene Zahnstange E mit der Verzahnung
E1 schwingt um die Stange C1,
Fig. 2, und kann daher nach Wunsch mit dem Schaltungsmechanismus für den Wagenvorschub
nach der anderen Seite der Maschine hin in oder aufser Verbindung gebracht werden.
Durch Bethätigung der Tasten G wird mittelst Tastenhebels H oder durch Bethätigung
der Querstange L mittelst des Hebels L1 die Querstange 1, Zugstange J, Querstange K
entsprechend bewegt und die Schaltung' der Zahnstange E und damit des Wagens B durch
Klinke f oder fl bewirkt. Die Zahnstange E
kann von Hand durch Niederdrücken des Hebels M mittelst Taste m, Fig. 3, ausgerückt
werden, was geschieht, wenn der Wagen die rückläufige Bewegung machen soll. Schliefslich
erfolgt noch die Ausrückung von E mittelst des Hebels N, indem N auf M drückt,
wenn die in B gelagerten Cylinder O P be-. hufs Zeilenschaltung von der in Schaltrad p,
Fig. i, eingreifenden Klinke η gedreht werden sollen.
Jeder Tastenhebel H ist durch eine Stange h mit dem Typenhebel H1 verbunden; sämmtliche
der letzteren bilden den Typenkorb, Fig. 4.
Gemäfs der vorliegenden Erfindung ist eine Zahnstange R mit nach oben liegender Verzahnung
an der Zahnstange E befestigt, Fig. 3. Wenn die Zahnstange E, wie oben beschrieben,
gehoben wird, so kommt R in Eingriff mit einem Rad 5 auf der kurzen Welle T. Die
Zapfen der Welle T ruhen in den Armen einer Gabel S * oder in einem U - förmiger Lager,
welches mittelst der Schrauben s oder in irgend einer anderen passenden Weise am Gestell
A befestigt ist. Die Schrauben s befestigen auch den Hubbegrenzer t, Fig. 2, welcher die
Zahnstange E verhindert, zu hoch zu gehen. Es ist dies der gewöhnliche Hubbegrenzer für
die Zahnstange der Maschinen dieser Art, nur geben ihm Erfinder eine schwache Kröpfung
bei i1, Fig. 1, um eine Berührung mit dem
Rad iS zu verhindern.
Wenn die Anordnung zum Reinigen der Typen an einer vorhandenen Remington-Maschine
angebracht werden soll, so dreht
man nur die Schrauben s heraus, setzt das Gabellager S auf die Unterplatte des Hubbegrenzers
und schraubt diesen mit dem Lager mittelst der genannten Schrauben am Gestell fest. ''.'ν
Die Welle T trägt eine Kurbel T1, an welche
sich eine an den Bürstenhebel V angreifende Lenkerstange U anschliefst. Das andere Ende
des Hebels V trägt eine Bürste W von solcher Form, dafs sie der unteren Oeffhung des
Typenkranzes entspricht, damit eine aufsteigende Bewegung der Bürste sie über alle Typen
gleichzeitig hinwegstreichen läfst.
Der mittlere Theil des Hebels V ist an einem Hängebügel X befestigt, der drehbar auf
der Achse Q aufruht. Somit ist also der Hebel V, welcher die Bürste bewegt, nicht direct
in Lagern angeordnet, sondern er ist drehbar bedeutend unter seinem Drehungspunkte aufgehängt,
so dafs die auf- und niedergehende Bewegung der Bürste eine mehr geradlinige wird, als es sonst der Fall sein würde. Die
niedergehende Bewegung der Lenkerstange U bewirkt das Aufsteigen der Bürste; deren
Niedergang wird durch eine Feder Y veranlafst, welche am Lager S1 befestigt ist.
Der Hebel V ist am Hängebügel X mittelst eines Klemmstückes Z festgemacht. Dieses
Klemmstück ist mit Schrauben \ aufgeschraubt. Indem man letztere löst, kann man den Hebel
mehr oder minder herausziehen; somit ist es leicht, die Hebellänge nach Bedarf zu
ändern, man kann die Bürste also genau einstellen.
Da die die Bürste bewegende Zahnstange R nur dann in das über ihr angebrachte Rad S
eingreifen kann, wenn sie hoch genug gehoben ist j um den Eingriff der Zahnstange E in die
Schaltklinken zu unterbrechen, so ist klar, dafs die Reinigung der Typen nicht gleichzeitig mit
der des Drückens oder des Spatienrückens vor sich gehen kann.
Das Bewegen des Wagens von einer Seite nach . der anderen des Gestelles während der
Rückwärts- oder Vorwärtsbewegung des Papiers zum Zweck des Datirens von Briefen u. s. w.
gehört ebenfalls zur Handhabung der Maschine, und jedesmal, wenn der Hebel N bewegt wird,
um diese Verschiebung oder dieses Rücken zuzulassen, wird die Bürste über die Typen geschwungen
als eine nothwendige Folge dieser Wagenbewegung.
Der die Bürste W aufnehmende Hebel V kann auch mit der Hand bewegt werden. Zu
diesem Zweck wird die Stange U losgemacht, indem man ihr unteres Auge öffnet.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Eine Typenschreibmaschine, bei welcher eine Reinigung der Typen dadurch selbstthätig bewirkt wird, dafs beim Hochheben der Wagenzahnstange E behufs Ausrückens derselben aus ihren Klinken ff1 beim Papierwagenrückschub eine an der Zahnstange E befestigte zweite Zahnstange R in ein Zahnrad S eingerückt wird, das nun beim Rückschub des Wagens Drehung erfährt, welche Drehbewegung mittelst eines geeigneten Mechanismus in eine hin- und hergehende Bewegung einer ReinigungsbUrste W an den Typen vorbei umgewandelt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55314C true DE55314C (de) |
Family
ID=329849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55314D Expired - Lifetime DE55314C (de) | Typenschreibmaschine mit Typenreinigungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55314C (de) |
-
0
- DE DENDAT55314D patent/DE55314C/de not_active Expired - Lifetime
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