DE1964656C3 - Aufblasbares Boot - Google Patents

Aufblasbares Boot

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DE1964656C3
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inflatable
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Fritz 8081 Tuerkenfeld Federer
Otto 8000 Muenchen Maerz
Henning Ing.(Grad.) 8034 Germering Neumann
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METZELER AG 8000 MUENCHEN
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METZELER AG 8000 MUENCHEN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B7/06Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
    • B63B7/08Inflatable

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

Aufblasbares Boot, bestehend aus aufblasbaren Seitenzellen und einem aufblasbaren Außenboden, wobei Außenboden und Seitenzellen durch einen nicht aufblasbaren Streifen miteinander verbunden sind.
Derartige Streifen sollen eine abdichtende Verbindung zwischen den quasi senkrecht stehenden Seitenzellen und dem im wesentlichen ebenen Bootsboden herstellen. Nach der DE-PS 9 66 587 werden aufblasbare Seitenzellen und aufblasbare Bodenzellen durch nicht aufblasbare Streifen miteinander verbunden. Bei Belastung jedoch weichen die Bodenzellen nach unten hin aus und ziehen die Seitenzellen nach innen. Das Boot verliert dadurch seine Form und bei entsprechender Belastung auch seine Steifigkeit. Aus der US-PS 29 62 732 ist ein Boot bekannt, bei dem mehrere übereinander angeordnete aufblasbare Seitenzellen mit nebeneinander angeordneten, ebenfalls aufblasbaren Bodenzellen direkt verbunden sind und zwischen denen ein steifer Einsatzboden eingesetzt ist.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein aufblasbares Boot zu schaffen, das seine Form von Belastungen unabhängig beibehält, ein gutes Fahrverhalten aufweist und auch unter voller Belastung eine gute Wasserlage besitzt. Auch soll auf Versteifungs- und Spreizvorrichtungen weitgehend verzichtet werden und das Boot leicht und auf kleinstem Raum verstaubar sein.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß zwischen den aufblasbaren Seitenzellen und dem nicht aufblasbaren Streifen ein in Bootsquerrichtung steifer Einsatzboden klemmend gehaltert ist und d&ß der nicht aufblasbare Streifen so breit ist, daß sich die Seitenzellen und die Zellen des Außenbodens am Einsatzboden abstützen. Dazu ist in vorteilhafter Ausbildung weiterhin vorgesehen, daß der Streifen zur Erhöhung seiner Zugfestigkeit eine zugstarke Riefe aufweist, die mit dem Oberblatt und dem Unterblatt der Seitenzelle verbunden ist. Auf diese Weise wird ein aufblasbares Boot geschaffen, bei dem sich die Seitenzellen und die Bodenzellen hebelig an dem Einsatzboden abstützen und so einen formstabilen und beliebig belastbaren Bootsrumpf bilden.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von Bootsquerschnitten beispielsweise dargestellt, die Figuren zeigen im einzelnen
F i g. 1 eine Hälfte eines Querschnittes des ohne Einsatzboden aufgeblasenen Bootskörpers,
Fig.2 den Bootskörper nach Fig. 1, mit einem Einsatzboden versehen,
F i g. 3 abändernd zu den F i g. 1 und 2 einen Bootskörper mit ungleichen, aufblasbaren Zellen des Außenbodens.
Bei dem Bootskörper nach F i g. 1 sind zwei aufblasbare Seitenzellen 1 über einen nicht aufblasbaren Streifen 2 mit dem aus aufblasbaren Zellen 3 bestehenden Außenboden verbunden.
Der Streifen 2 entsteht dadurch, daß die die
is Seitenzelle bildenden Blätter, nämlich das Unterblatt 14 und das Oberblatt 13 mittels einer zugstarken Riefe 12 durch z. B. Kleben und Vulkanisation verbunden werden.
Durch das Holen des Werkstoffes beim Aufblasen,
d. h. durch die relativen Verkürzungen des Außenbodens und der Seitenzellen 1 berührt sich die untere der Seitenzellen 1 und die äußerste der Zellen 3 des Außenbodens in der Zone 4. Durch die Elastizität des Gewebes und durch die große Auflagefläche in dieser Zone üben die Zellen jedoch nur geringe Kräfte aufeinander aus. Der gezeigte Bootskörper entspricht in seiner Steifigkeit, dem labilen Fahrverhalten und der Wasserlage einem herkömmlichen Paddelboot für Badebetrieb.
Dem Bootskörper wird nun, wie in F i g. 2 gezeigt, vor dem Aufblasen ein quer zur Bootslängsrichtung starrer Einsatzboden 5 in den durch den Streifen 2 und die Seitenzelle 1 begrenzten Winkel 6 eingeklemmt. Durch den beim Aufblasen der Zelle entstehenden Zug (Pfeil
H) im Streifen 2 entsteht um den Seitenrand des Einsatzbodens 5 ein im Uhrzeigersinn gerichtetes Drehmoment, das die sich auf dem Einsatzboden hebelig abstützenden Seitenzellen 1 um den Seitenrand des Einsatzbodens herum soweit nach außen dreht und ein Weiterdrehen der Seitenwände verhindert.
Es hat sich erwiesen, daß mit diesem Verfahren eine Steifigkeit eines Bootskörpers und eine optimale Ausnutzung des Boots-Innenraumes erzielt wird, wie sie bisher ohne zusätzliche Spreiz- und Versteifungseinrichtungen nicht erreicht werden konnte.
F i g. 3 zeigt einen Bootskörper, bei dem in der Mitte des Außenbodens ein Kielschlauch 9 vorgesehen ist, der im Querschnitt größer als die äußere Zelle 3 des Außenbodens ist. Der Kielschlauch 9 ist mit der Zelle 3 des Außenbodens über einen Streifen des Außenbodens, der durch Verbinden des Oberblattes mit dem Unterblatt gebildet ist, verbunden, der sich bei Einwirkung des Wasserdruckes (Pfeil 10) wölbt und über die Zelle 3 die Zugspannung im Streifen 2 noch verstärkt und somit den Bootskörper bei stoßweisen Fahrbeanspruchgen, vie ζ. Β. Wellenschlägen, versteift.
Die durch das Hinausdrehen der Seitenwände erhaltene, sehr steife und stabile Ausführung des Bootskörpers hat im Querschnitt eine Form, die der geöffneten und geschwungenen V-Form eines starren Bootskörpers sehr nahekommt, während hingegen bei bekannten Schlauchbooten die Seitenwände meist nahezu senkrecht zur Wasseroberfläche stehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Aufblasbares Boot, bestehend aus aufblasbaren Seitenzelllen und einem aufblasbaren Außenboden, wobei Außenboden und Seitenzellen durch einen nicht aufblasbaren Streifen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den aufblasbaren Seitenzellen (1) und dem nicht aufblasbaren Streifen (2) ein in Bootsquerrichtung steifer Einsatzboden (5) klemmend gehaltert ist und daß der nicht aufblasbare Streifen (2) so breit ist, daß sich die Seitenzellen (1) und die Zellen (3) des Außenbodens am Einsatzboden (5) abstützen.
2. Aufblasbares Boot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (2) zur Erhöhung seiner Zugfestigkeit eine zugstarke Riefe (12) aufweist, die mit dem Ober- und dem Unterblatt (13, 14) der SeitenzeSie (1) verbunden ist.
DE1964656A 1969-12-23 1969-12-23 Aufblasbares Boot Expired DE1964656C3 (de)

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DE1964656A1 DE1964656A1 (de) 1971-05-13
DE1964656B2 DE1964656B2 (de) 1977-10-13
DE1964656C3 true DE1964656C3 (de) 1978-06-08

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0013114B1 (de) * 1978-12-29 1983-07-20 Avon Inflatables Limited Aufblasbares Boot
FR2510064A1 (fr) * 1981-07-22 1983-01-28 Zodiac Perfectionnements apportes aux embarcations pneumatiques
DE3409760C1 (de) * 1984-03-16 1985-06-27 Metzeler Kautschuk GmbH, 8000 München Schlauchboot in selbsttragender Bauweise

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DE1964656A1 (de) 1971-05-13
DE1964656B2 (de) 1977-10-13

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