DE193536C - - Google Patents

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DE193536C
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DE
Germany
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bolt
locking ring
clapper
locking
hollow pin
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes
    • E05B17/16Closures or guards for keyholes shaped as pins or key bits

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.— M 193536 KLASSE-68«. GRUPPE
PAUL BRANDT und ROBERT LIPKE in BERLIN.
angeschlagener Lärmglocke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. April 1906 ab.
Schlüssellochverschlüsse mit einer Lärmglocke o. dgl., bei denen durch Zurückschieben eines in Achsenrichtung des Schlüsselloches im letzteren befindlichen federnden Bolzens ein mechanisches Läutewerk zur Wirksamkeit gebracht wird, sind bekannt. Nicht bekannt sind aber derartige Vorrichtungen, bei welchen ein am Triebwerkgehäuse festsitzender, zur Befestigung im Schlüsselloch dienender Schaft
ίο einen federnden Bolzen lose so hält, daß letzterer mit der beim Aufziehen und Ablaufen des Triebwerkes drehbaren Signalgloike o. dgl. sich dreht und eine mit ihm drehbare Arretiervorrichtung trägt, die in allen Stellungen des federnden Bolzens den Klöppel und eine Triebwerksperrung festzuhalten vermag, wenn der federnde Bolzen aus seiner Ruhelage nicht gebracht und nicht zurückgeschoben ist.
Die Erfindung erstreckt sich also nur auf eine Neuerung an einem Schlüssellochverschluß mit Lärmglocke mit einer Arretierund'Auslösevorrichtung, welch letztere dem Zweck dient, ein Triebwerk bzw. ein mechanisches Läutewerk o. dgl. festzuhalten oder zur Wirksamkeit zu bringen.
Auf der Zeichnung stellt die Fig. 1 eine Ansicht und teilweise einen Längsschnitt durch eine Sicherheits- oder Alarmvorrichtung dar.
Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen Einzelteile der neuen Anordnung, während in Fig. 5 und 6 die Anordnung und Wirkung des Klöppels in zwei Lagen veranschaulicht wird.
Ein mittels eines Deckels d verschlossenes bekanntes Gehäuse r (Fig. 1), an welchem ein hohler, zweckmäßig mit Windungen bzw. Erhöhungen und Vertiefungen versehener Einsteckschaft s befestigt ist, dient in bekannter Weise zur Aufnahme einer nicht dargestellten Triebfeder. Auf dem Deckel d befindet sich in einem Gestell ein bekanntes Rädertriebwerk, wobei das Gestell gleichzeitig zur Lagerung eines hohlen Zapfens k (Fig. 3 und4) dient, der mit dem unteren Ende in das Gehäuse r ragt und dort mit einer nicht dargestellten Triebfeder verbunden ist, mit dem oberen Ende aber mit dem bekannten Rädertriebwerk verbunden ist und eine das letztere überdeckende Schallglocke o. dgl. i trägt. Auf dem Hohlzapfen k ist ein unter dem Druck einer Feder h (Fig. 1) stehender, auf k verschiebbarer Sperririg o. dgl. b gelagert, der z. B. mit einem Stift c (Fig. 2 unterer Teil) durch eine öffnung oder einen Schlitz ρ des Hohlzapfens Ar (Fig. 3 und 4) bis ins Innere des letzteren greift und dort mit dem Bolzen α (Fig. 4) beispielsweise dadurch gekuppelt ist, daß der Stift c des Sperringes b in einen Schlitz des Bolzenendes (Fig. 4) eingreift. Um das Herausfallen des Bolzens α (Fig. 4) aus dem Hohlzapfen k zu verhüten bzw. um eine bewegliche oder gelenkige Verbindung zwischen beiden Teilen zu ermöglichen, ist ein Stift m (Fig. 3 und 4) angeordnet, der neben dem Bolzen a im ausgesparten Teil desselben (Fig. 4) also seitlich vom Bolzen a so sitzt,
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daß der Bolzen α in dem Hohlzapfen k sich verschieben kann, so daß beim Zurückschieben des Bolzens α ein Zurückstoßen des sonst auf dem Deckel d (Fig. i) des Gehäuses r liegenden Sperringes b stattfindet, wodurch ein zwischen dem Deckel d und dem Ring b festgeklemmter, die Sperrung des Triebwerkes bewirkender Teil (z. B. e, Fig. 5 und 6) frei wird.
Zwischen dem drehbaren Hohlzapfen k und der das Zahnrad \ (Fig. 5 und 6) tragenden Spindel besteht eine bekannte, durch nicht dargestellte Zahnräder ausgeführte Verbindung, derart, daß bei einer Drehung des Hohlzapfens k z. B. mittels der darauf geschraubten Signalglocke i auch die Spindel mit dem Zahnrad ■{ sich dreht und die mit dem Zapfen k verbundene, nicht dargestellte Triebfeder aufgezogen (gespannt) wird, während umgekehrt bei Unterbrechung der Sperrung des Zahnrades \ die Triebfeder frei wird und zur Wirksamkeit gelangt.
Neben, dem Zahnrad \ (Fig. 5 und 6) ist ein mit einem Klöppel f verbundener Hebel e angeordnet, welche beide gemeinsam um den Punkt g schwingen können, wobei der Hebel e sich ziemlich dicht über dem Deckel d (Fig. 5 und 6) bewegt, wenn er von dem darüber stehenden Sperring b (Fig. 6) nicht festgehalten und nicht auf den Deckel d gedrückt wird. Wird aber der Hebel e durch den Sperring b festgehalten (Fig. 5 und 1), dann legt sich die Fläche 2 des festgehaltenen Hebels e gegen das Zahnrad ^, wodurch dasselbe ebenfalls festgehalten wird. Durch Verschiebung des Sperringes b (Fig. 6) wird aber der von letzterem bzw. der Feder h auf den Deckel d niedergedrückte Hebel e frei, und nun kann das unter dem Einfluß einer gespannten Feder stehende Triebwerk zur Wirksamkeit gelangen, wobei z. B. durch das Anschlagen des schnell rotierenden Rades \ gegen die Flächen o. dgl. 1 und 2 des Klöppels/ bzw. Hebels e beide in vielfache Schwingungen versetzt werden und die Glocke i ertönt.
Wird nun die Vorrichtung mit dem Teil s
in ein Schlüsselloch gesteckt und dort z. B.
durch Drehung nach rechts festgeklemmt, dann wird auch gleichzeitig durch Drehung der Glocke i mittels des mit derselben verbundenen Hohlzapfens k die mit dem einen. Ende daran festsitzende Triebfeder aufgezogen. Der in dem Einsteckzapfen o. dgl. s lose gelagerte und am Ende desselben vorstehende Bolzen a, welcher durch die auf den Sperrring b einwirkende Feder h (Fig. 1) in dieser Lage gehalten wird, befindet sich im Schlüsselloch derart, daß beispielsweise ein von unberufener Seite in das Schlüsselloch gesteckter Dietrich, Nachschlüssel o. dgl. gegen den Bolzen α stoßen muß. Wird dabei der Bolzen zurückgeschoben, dann wird dadurch, wie schon vorbeschrieben, der Sperring b verschoben·, der bis dahin den Hebel e (Fig. 5 und 1) auf den Deckel d niederdrückte und dadurch festhielt, wobei der Hebel e mittels der Fläche 2 das Zahnrad ι sperrte. Jetzt kanrTdie Lärmglocke zur Wirksamkeit gelangen, und zwar solange der Bolzen α zurückgeschoben bleibt bzw. der Gang der Triebfeder dauert.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sperr- und Auslösevorrichtung für Schlüssellochverschlüsse mit mechanisch angeschlagener Lärmglocke, gekennzeichnet durch die Anordnung eines drehbar gelagerten, mit einer Triebfeder und Triebräder in Verbindung gebrachten Hohlzapfens (k), der einen auf ihm verschiebbaren und mit ihm -drehbaren Sperring
o. dgl. (b) trägt, welcher mittels einer Feder (h) auf den Gehäusedeckel (d) niedergedrückt wird und z. B. mittels eines durch eine Öffnung (p) des Hohlzapfens'/Aj und einen Schlitz eines mit dem Hohlzapfen beweglich verbundenen Bolzens (a) greifenden Stiftes (c) mit dem Bolzen (a) gekuppelt ist, derart, daß beim Zurückschieben des Bolzens (a) der unter Federdruck stehende Sperring (b) zurückgedrückt und dadurch ein zwischen ihm und dem Gehäusedeckel festgeklemmter öder gehaltener, das Triebwerk sperrender Hebel (e) frei wird und die Glocke ertönt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines mit einem Klöppel (f) verbundenen schwingenden Hebels (e), der, wenn er von einem Sperring o. dgl. (z. B. b, Fig. 5) festgehalten wird, mit einem Fortsatz (2) in ein gleichzeitig zum Klöppelantrieb und zur Sperrung eines (nicht dargestellten) Triebwerkes dienendes Rad (\) greift und dieses Rad feststellt, dagegen nach dem Anheben des Sperringes das Rad (\) freigibt , so daß es sich drehen und den Klöppel (e f) in Schwingung versetzen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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