DE150618C - - Google Patents
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- DE150618C DE150618C DENDAT150618D DE150618DA DE150618C DE 150618 C DE150618 C DE 150618C DE NDAT150618 D DENDAT150618 D DE NDAT150618D DE 150618D A DE150618D A DE 150618DA DE 150618 C DE150618 C DE 150618C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H1/00—Tops
- A63H1/30—Climbing tops, e.g. Yo-Yo
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Spielzeug mit
an einer Schnur befestigter Rolle, an dem eine Vorrichtung angeordnet ist, die anzeigt,
wann die Schnur und wie oft sie vollständig abgewickelt ist.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt durch dieses Spielzeug; Fig. 3 im Schaubild die Haltung der Scheibe beim Gebrauch; Fig. 4 stellt in Vorderansicht, Fig. 5 im Schnitt und Fig. 6 in Rückansicht eine andere Ausführungsform des Spielzeugs dar, während Fig. 7 und 8 eine Einzelheit desselben in Vorder- und Seitenansicht veranschaulichen.
Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt durch dieses Spielzeug; Fig. 3 im Schaubild die Haltung der Scheibe beim Gebrauch; Fig. 4 stellt in Vorderansicht, Fig. 5 im Schnitt und Fig. 6 in Rückansicht eine andere Ausführungsform des Spielzeugs dar, während Fig. 7 und 8 eine Einzelheit desselben in Vorder- und Seitenansicht veranschaulichen.
Das Spielzeug besteht aus der Rolle i",
die mit ihren Flanschen 2" und 3" einen
Ringschlitz \a bildet und in der Mitte mit
einer Bohrung 5" versehen ist. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß vom Ringschlitze
4a ein Drücker 6" durch die- Bohrung 7" in der Nabe 8α der Rolle, in deren
Hohlraum 5α reicht und darin eine Öse bildet,
durch die gegebenenfalls eine zu einem Klöppel ΐοα ausgestaltete Feder na gezogen
ist, \velch letztere mit dem zweiten Ende in die Nabe eingestochen ist und den Drücker 6a
stets nach außen zu drücken strebt. Das äußere Ende des Drückers ist mit einer halbrunden
Rinne zur Aufnahme der Schnur Ι2Λ
bestimmt, die ebenfalls an der Nabe 8a der Scheibe befestigt ist. Auch kann an der
Scheibe seitlich über der Bohrung ζα an einer
oder an beiden Seiten eine Glocke 131^ angebracht
sein, wobei in letzterem Falle zwei zu Klöppeln ΐοΛ ausgestaltete, sich kreuzende
Federn ii" vorgesehen sind (wie in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt), welche beiden
Federn den Drücker ba nach außen zu drücken streben. Das Ende der Schnur 12" ist mit
einem Handgriffe 14s versehen, an dem ein
bei Gebrauch auf dem Handrücken aufliegender Bügel angeordnet ist, um das Abgleiten
von der Hand zu verhindern.
Beim Gebrauche. des Spielzeuges werden die Federn n" und damit der Klöppel ioa
durch Aufwickeln der Schnur nach innen gedrückt und das Spiel in bekannter Weise
durchgeführt. Sind Glocken I3a vorgesehen,
so wird in dem Augenblicke, da sich die Schnur I2a vollständig abgewickelt hat, der
Drücker 6a freigegeben; er wird durch die
Feder oder die Federn iia nach außen gedrückt
und die Klöppel schlagen an die Glocke an, so, daß bei jedesmaligem Abwickeln der Schnur ein Glockenzeichen ertönt.
Bei der Ausführungsform des Spielzeugs nach Fig. 4 bis 8 ist ebenfalls in einer Bohrung
5 der Rollennabe ein Drücker 6 beweglich angeordnet und an seinem inneren Ende mit einer Öse 7 versehen, durch die
eine an der Seitenwand der Rolle befestigte Feder 8 gesteckt ist. Auf dieser Feder ist
ein mit einem Sperrade 9 fest verbundenes Zahnrad 10 lose drehbar angeordnet. In
das Sperrad 9 greift eine an der Verlängerung der Feder 8 befestigte Sperrklinke 11 ein,
die durch eine Feder 12 gegen das Sperrad gedrückt wird. Das Zahnrad 10 greift in
ein anderes, auf der Achse 13 befestigtes Zahnrad 14 ein. Die Achse 13, die durch
Lappen 15, die an den Seitenwänden der Rolle befestigt sind, gelagert ist, trägt auf
der Hinterseite der Rolle ein Sperrad 16, in
das eine Sperrfeder 17 eingreift. Auf der entgegengesetzten Seite trägt diese Achse 13
einen Zeiger 4, der sich über einem Zifferblatte 1 bewegt und mit einem kleinen.Handbügel
23 versehen ist. Das Zifferblatt liegt auf einer Anzahl von Holzstiften 2, die in der
Rolle befestigt sind und gleichzeitig zum Festklemmen einer Schutzhülse 3 dienen.
Das hintere Ende der Zeigerachse 13 ist zu einem Haken 18 umgebogen und erfaßt bei
der Drehung der Achse einen an der Rolle befestigten Klöppel 19, der nach dem Abschnappen
an eine auf der Rückseite der Rolle mittels eines Bügels 20 befestigte Glocke 21 schlägt.
Die Wirkungsweise des Spielzeugs ist folgende :
Sobald beim Gebrauche die vollständig ab-
.20 gewickelte Schnur sich aufzuwickeln beginnt, wird sie gegen den Drücker 6 stoßen und
diesen nach innen drücken. Hierdurch wird die Feder 8 nach der Rollenmitte zu gedrückt
und dabei das Zahnrad 10 am Umfange des Zahnrades 14 entlang bewegt. Da bei dieser
Bewegung das Sperrad 9 das Zahnrad IO daran hindert, sich zu drehen, so wird letzteres
das Zahnrad 14 und somit auch den Zeiger 4 vorwärtsdrehen. Sobald nun die Schnur sich
wieder von der Rolle abgewickelt hat, bewegt die Feder 8 den Drücker 6 und das Zahnrad
10 wieder in ihre Anfangslage zurück. Hierbei rollt das Rad 10 auf dem Rade 14
und das Sperrad 16 verhindert ein Rückwärtsdrehen des Rades 14 und somit der
Zeigerachse 13. Während der Drehung der Zeigerachse erfaßt deren zu einem Haken 18
ausgebildetes Ende den Klöppel 19, dessen federnder Stiel bei Weiterdrehung der Zeigerachse
gespannt wird, schließlich abschnappt und gegen die Glocke 21 schlägt.
Mit diesem Spielzeuge kann zwischen mehreren Personen ein Wettspiel veranstaltet
werden, und zwar hat jeder einzelne Spieler vor dem Beginne den Zeiger seiner Scheibe
mittels des Handbügels 23 auf den Anfangspunkt zu drehen. Derjenige Spieler, dessen
Zeiger zuerst diesen Anfangspunkt bei seiner Rotation wieder erreicht hat, wobei das
Glockenzeichen ertönt, ist Sieger. Ebenso können hierfür auch beliebige andere Spielregeln
aufgestellt werden.
Claims (3)
1. Spielzeug mit in den Flanschen einer Rolle vorgesehenem tiefen Ringschlitz,
an dessen Grund eine Schnur mit ihrem einen Ende befestigt ist und um die Nabe der Rolle auf- und abgewickelt werden
kann, dadurch gekennzeichnet, daß vom Schlitze (4a) zu einer Bohrung (5Λ) in der
Mitte der Nabe (8a) ein Drücker (6a)
reicht, auf dessen inneres Ende eine zu einem Klöppel (io") ausgestaltete Feder
oder Federn (iia) wirken, so, daß bei
aufgewickelter Schnur der Drücker nach innen gedruckt ist, während er im Augenblick
des vollständigen Abwickeins der Schnur (i2a) nach außen geschnellt wird,
wobei der Klöppel (ioa) gegen die angebrachte
Signalglocke (13*) schlägt.
2. Eine Anzeigevorrichtung für das Spielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schnur beim Aufwickeln einen in einer Bohrung (5) der Rollennabe verschiebbaren Drücker (6)
nach innen drückt, wodurch dieser vermittels eines Räderwerks (9, 10, 14) einen
vor einem Zifferblatte (1) befindlichen Zeiger (4) dreht, worauf eine Feder (8)
den Drücker nach Abwickeln der Schnur in seine Anfangslage zurückbewegt.
3. Eine Läutevorrichtung für die Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das zu einem Haken (18) ausgebildete hintere Ende der Zeigerachse
(13) bei seiner Drehung einen federnden Klöppel (19) erfaßt, der nach
einer bestimmten Umdrehungszahl der Rolle von dem Haken (18) abschnappt
und gegen die auf der Rückseite der Rolle angebrachte Glocke (21) schlägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE150618C true DE150618C (de) |
Family
ID=417512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT150618D Active DE150618C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE150618C (de) |
-
0
- DE DENDAT150618D patent/DE150618C/de active Active
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