DE508765C - Explodierendes, mechanisches Spielzeug - Google Patents
Explodierendes, mechanisches SpielzeugInfo
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- DE508765C DE508765C DEB145502D DEB0145502D DE508765C DE 508765 C DE508765 C DE 508765C DE B145502 D DEB145502 D DE B145502D DE B0145502 D DEB0145502 D DE B0145502D DE 508765 C DE508765 C DE 508765C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H17/00—Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
- A63H17/02—Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor convertible into other forms under the action of impact or shock, e.g. arrangements for imitating accidents
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Description
- Explodierendes, mechanisches Spielzeug Es gibt Spielfahrzeuge, bei denen während des Fahrens eine explosionsartige Wirkung hervorgerufen wird, bei welcher Gegenstände aus dem Fahrzeug abgeworfen werden oder bei welcher das ganze Fahrzeug in einzelne Teile zerfällt.
- Durch die Erfindung wird eine einfache und zuverlässige Vorrichtung zum Sperren und Auslösen der die Explosionswirkungen verursachenden Teile geschaffen, bei der für jede Explosionsvorrichtung nurein dreiarmigerHebel erforderlich ist, welcher in der im folgenden beschriebenen Weise wirkt.
- Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise in der Form eines Automobils dargestellt.
- Es zeigt Abb. i ein solches Automobil schematisch in einer Frontansicht.
- Die Abb. 2, 3 und q. sind Teilansichten.
- An der Wandung i sind dreiarmige Hebel 2, 3 und q. angelenkt, welche unter der Einwirkung von Federn 5, 6 und 7 stehen. Diese Federn suchen die Hebel in ihre in Abb. 2 gekennzeichnete Lage zu bringen. Weiter ist an dem Fahrzeug ein unter der Wirkung einer Feder 9 stehender Hebel io angeordnet, dessen eines Ende ii im vorliegenden Fall die Form eines Automobilersatzreifens darstellt. An dem Hebel io ist ein Hammer 12, welcher auf einer Pfanne 13 aufliegt,, angeordnet. Letztere hat einen Fortsatz 14, welcher in einen Kopf 1q.' endigt und in einer Hülse 15 geführt wird. Ein Rad 19, welches mit der Triebfeder des Spielzeuges in Verbindung steht, ist mit einem Nocken 17 versehen.
- Nach einer Explosion wird der Nocken 17 beim Wiederaufziehen der in der Zeichnung nicht sichtbaren Triebfeder von oben gegen die langen Arme 2' und 3' der Hebel 2 und 3 bewegt und drückt diese gegen den Anschlag B. Beim weiteren Aufziehen bewegt sich dann der Nocken 17 an den Hebelenden 2', 3' vorbei. Dadurch werden diese wieder frei und bewegen sich unter dem Einfluß der Federn 5 und 6 nach aufwärts so lange, bis sie an dem Anschlag 18 o: dgl. einen Widerstand finden, wie das auch Abb. 3 zeigt. An der Wandung i ist ferner ein unter Federdruck stehender Bolzen ig angeordnet, welcher, nachdem er vorher in der Pfeilrichtung 2o nach abwärts gedrückt. worden ist, von der Nase 21 des Hebels 2 festgehalten wird. Der dreischenklige Hebel q., dessen einer Teil als Handgriff 22 ausgebildet ist, weist ebenfalls einen Anschlag 23 auf, welcher die ihn übergreifende Nase 24 des Hebels 3 festhält, wenn er in die in der Abb. 3 gezeigte Lage gebracht ist. Beim Ablauf der Triebfeder bewegt sich der Nocken 17 nunmehr entgegengesetzt. Er wird demnach, wenn er die Schenkel 2', 3' der beiden Hebel 2 und 3 erreicht hat, diese mitnehmen und dabei eine Auslösung des Bolzens i9 sowie des Anschlages 23 herbeiführen. Dadurch werden Federn 25 und 7 frei, so daß diese Explosionswirkungen hervorrufen können. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel wird zwischen die Pfanne 13 und Hammer 12 ein Amorceplättchen gelegt und auf den Führersitz über den Bolzen ig eine abnehmbare, z. B. einen Wagenführer darstellende Figur gesetzt. Die letztere ist mit einem dornartigen Fortsatz versehen, welcher eine solche Länge hat, daß er den Bolzen ig entgegen der Spannung der Feder 25 hinunterdrücken kann, bis der Bolzen ig unter die Nase 2i des Hebels 2 zu liegen kommt. Wenn, wie in Abb. q gezeigt, der Schenkel 3' des Hebels 3 soweit von dem Nocken 17 nach abwärts gedrückt ist, daß die Nase 24 den Anschlag 23 freigibt, so wird der Kopf q.' des Hebels q. an dem mit dem Bolzen 14 verbundenen Kopf unter Einwirkung der gespannten Feder 7 scharf aufschlagen und hierbei das zwischen der mit ihm verbundenen Pfanne 13 und dem Hammer 12 eingelegte Amorceplättchen zur Entzündung bringen. Der dabei entstehende Knall markiert das Platzen eines Automobilreifens. Wird darauf der längere Schenkel 2' des Hebels 2 von dem Nocken 17 soweit nach abwärts gebracht, . daß die Nase 21 den Bolzen 16 freigibt, dann wird der Bolzen ig unter Einwirkung der gespannten Feder 25 in der Pfeilrichtung 2g nach aufwärts schnellen und dabei gleichzeitig den lose darüber auf dem Führersitz sitzenden Führer abwerfen bzw. umwerfen, wenn er, anstatt lose aufsitzend, angelenkt ist. , Im gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Erfindungsgegenstand in der Form eines Automobils dargestellt. Es ist selbstverständlich, daß die neue Explosionsvorrichtung auch bei anderen Spielzeugen angebracht werden kann. Während im Ausführungsbeispiel die Hebel 2 und 3 durch einen Nocken gesteuert werden, kann die Steuerung ebensogut auch durch einen Exzenter o. dgl. erfolgen. Ferner können die dreiarmigen Hebel 2 und 3 ebensogut nacheinander wie gleichzeitig ausgelöst werden. An Stelle von zwei dreiarmigen Hebeln kann eine beliebig größere Anzahl oder auch nur einer treten. Ferner sind die angegebenen Explosionswirkungen (ein das Platzen eines Reifens imitierender Knall, sowie das Abwerfen des Führers vom Führersitz) nur Beispiele, die durch andere Explosionswirkungen ersetzt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Explodierendes, mechanisches Spielzeug, dadurch gekennzeichnet, daß die Explosionswirkungen durch an der Wandung (i) des Spielzeuges angeordnete dreischenklige Organe (2, 3) bewirkt werden, von denen ;e .ein Schenkel ein nasenartig ausgebildetes Ende (21 oder 2q.) besitzt, das durch eine an dem zweiten Schenkel angreifende Feder (5 oder 6) solange in einer die Explosion verhindernden Sperrstellung gehalten wird, bis ein Nocken (17) von der Triebfeder des Spielzeuges gegen den dritten Schenkel(?,' oder 3') geführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB145502D DE508765C (de) | 1929-09-03 | 1929-09-03 | Explodierendes, mechanisches Spielzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB145502D DE508765C (de) | 1929-09-03 | 1929-09-03 | Explodierendes, mechanisches Spielzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508765C true DE508765C (de) | 1930-10-04 |
Family
ID=7001050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB145502D Expired DE508765C (de) | 1929-09-03 | 1929-09-03 | Explodierendes, mechanisches Spielzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508765C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3712472A1 (de) * | 1986-06-19 | 1987-12-23 | Samsung Co Ltd | Vorrichtung zum abtrennen von loesbaren teilen eines spielzeugs |
-
1929
- 1929-09-03 DE DEB145502D patent/DE508765C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3712472A1 (de) * | 1986-06-19 | 1987-12-23 | Samsung Co Ltd | Vorrichtung zum abtrennen von loesbaren teilen eines spielzeugs |
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